Foto dell'editore

Studien zum Gefahrurteil im Strafrecht

Niclas Börgers

ISBN 10: 3428127382 / ISBN 13: 9783428127382
Editore: Duncker & Humblot Gmbh Nov 2008, 2008
Nuovi Condizione: Neu Taschenbuch
Da Rhein-Team Lörrach Ivano Narducci e.K. (Lörrach, Germania)

Libreria AbeBooks dal 11 gennaio 2012

Valutazione Libreria 5 stelle

Quantità: 1

Offerto da altre Librerie

Mostra tutte le  copie di questo libro
Compra nuovo
Prezzo consigliato:
Prezzo: EUR 78,00 Convertire valuta
Spedizione: EUR 12,00 Da: Germania a: U.S.A. Destinazione, tempi e costi
Aggiungere al carrello

Metodi di pagamento
accettati dalla libreria

Visa Mastercard American Express Carte Bleue

Assegno PayPal

Riguardo questo articolo

Neuware - Der objektive Tatbestand eines Erfolgsdeliktes ist nur dann verwirklicht, wenn der Täter durch sein Verhalten eine rechtlich missbilligte Gefahr des Eintritts eines tatbestandlichen Erfolges geschaffen und sich diese Gefahr im Erfolg realisiert hat. Spiegelbildlich dazu kann das Unrecht einer Tatbestandsverwirklichung nach Notwehr- oder Notstandsregeln ausgeschlossen sein, weil er zugleich die einem anderen Rechtsgut drohende Gefahr abgewendet hat. Der Verfasser stellt sich die Frage, auf welcher Tatsachengrundlage das Vorliegen solcher Gefahren zu ermitteln ist. 283 pp. Deutsch. Codice inventario libreria 9783428127382

Fare una domanda alla libreria

Dati bibliografici

Titolo: Studien zum Gefahrurteil im Strafrecht

Casa editrice: Duncker & Humblot Gmbh Nov 2008

Data di pubblicazione: 2008

Legatura: Taschenbuch

Condizione libro:Neu

Descrizione articolo

Riassunto:

Der objektive Tatbestand eines Erfolgsdeliktes ist nur dann verwirklicht, wenn der Täter durch sein Verhalten eine rechtlich missbilligte Gefahr des Eintritts eines tatbestandlichen Erfolges geschaffen und sich diese Gefahr im Erfolg realisiert hat. Spiegelbildlich dazu kann das Unrecht einer Tatbestandsverwirklichung nach Notwehr- oder Notstandsregeln ausgeschlossen sein, weil er zugleich die einem anderen Rechtsgut drohende Gefahr abgewendet hat. Der Verfasser stellt sich die Frage, auf welcher Tatsachengrundlage das Vorliegen solcher Gefahren zu ermitteln ist. Für die Verwirklichung des objektiven Tatbestandes soll es der herrschenden Meinung zufolge darauf ankommen, dass die Handlung des Täters nach dem einem gedachten objektiven Dritten erkennbaren Sachverhalt (objektiv ex ante) gefährlich ist. Im Rahmen der Rechtfertigung wird überwiegend darauf abgestellt, ob in Wirklichkeit (objektiv ex post) eine Gefahr für ein Rechtsgut bestand. Dem Urteil des objektiven Dritten wird hier nur im Bereich der hoheitlichen Gefahrenabwehr sowie in einigen Sonderfällen, insbesondere bei so genannten Scheinangriffen Bedeutung beigemessen. Der Autor unterzieht diese herrschende Meinung einer grundlegenden Kritik, deren zentrales Anliegen im Untertitel zum Ausdruck kommt. Es geht ihm um den Nachweis, dass die Probleme des strafrechtlichen Gefahrbegriffs besser und einfacher ohne Rückgriff auf das Wissen des objektiven Dritten zu lösen sind. Die Arbeit wurde mit dem Preis der Goethe-Buchhandlung für die "Beste Dissertation des Jahres 2007 der Juristischen Fakultät" der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ausgezeichnet.

Le informazioni nella sezione "Su questo libro" possono far riferimento a edizioni diverse di questo titolo.