Editore: Richard Achkinass Nr. 653., Berlin
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Da: BerlinAntiquariat, Karl-Heinz Than, Berlin, Germania
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Aggiungi al carrelloAnsichtskarte Zühlsdorf, Dorfstrasse mit Gasthaus Schützenhaus und Kirche, Partie an der Mühle, Panorama -DEUTSCHLAND POSTLEITZAHL, ZÜHLSDORF DORFSTRASSE GASTHAUS SCHÜTZENHAUS KIRCHE PARTIE DER MÜHLE PANORAMA, ***Ansichtskarte Zühlsdorf, Dorfstrasse mit Gasthaus Schützenhaus und Kirche, Partie an der Mühle, Panorama, gelaufen, guter Zustand , siehe Fotos. Noch gut erhalten.
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Editore: Berlin, Max Marcus 1897, 1897
Da: Antiquariat Thomas Mertens, Berlin, Germania
Manoscritto / Collezionismo cartaceo
EUR 120,00
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Aggiungi al carrelloKein Einband. Condizione: Gut. Varieté, Ansichtskarte Barrison Sisters, gelaufen 1897, 2. AK des Verlags Max Marcus! Sehr seltene Ansichtskarte (Motiv: die weltberühmte Varieté-Gruppe Barrison Sisters, damals ca. 16-26 Jahre alt). Sehr frühe Veröffentlichung (Dess. No. 2, also die zweite Postkarte überhaupt) des Berliner Verlags Max Marcus, der seine Karten durchnummerierte. Am 4. Oktober 1897 gelaufen von Hamburg nach Majenfelde bei Eutin; auf scherzhafte Weise geschrieben von einem Max: "Gruss von den kleinen 5 Barrisons, die sich gerne Majenfelde ansehen möchten. Mir gehts wieder gut; seit dem 1. Oct. In Inspektor-Thätigkeit; arbeite eifrig. Herzl. Gruß von Haus zu Haus Max." --- Interessanterweise ohne gedruckten Titel des Motivs. Berlin, Max Marcus 1897 Sehr seltene Ansichtskarte im Format 9,8 x 14 cm (Bildbereich 5 x 11,8 cm). --- Zustand: Karte berieben und etwas fleckig, mit leichten Randschäden. Die Barrison Sisters waren eine Gruppe von fünf Schwestern, die in den 1890er Jahren als Tänzerinnen und Sängerinnen im Vaudeville-Theater große Erfolge feierte. Die Schwestern wurden alle in Dänemark im Gebiet des heutigen Kopenhagen geboren. Im Einzelnen waren es Lona (Abelone Maria, 1871-1939), Olga (Hansine Johanne, geb. 1875), Sophia (Sofie Kathrine Theodora, 1877-1906), Inger (Inger Marie, 1878-1918) und Gertrude (Gertrud Marie, 1881-1946). Im Jahre 1886 wanderte die Mutter Erika Bareisen (geb. Corvinius, 1851-1905) mit den Kindern in die USA nach New York aus und folgte damit ihrem Mann Niels Bareisen (1849-1905), der ein oft betrunkener Regenschirmmacher war. Schon als Kinder erregten die Schwestern überall Aufsehen, indem sie stets gleichgekleidet und alle mit langen blonden Locken wie die Orgelpfeifen, eine gerade einen Kopf größer als die andere, nebeneinandergingen. Imre Kiralfy glaubte in ihnen die geborenen Führer seines neuen Kinder-Massenballetts entdeckt zu haben und ließ sie mit den Worten Macht was ihr wollt zehn Minuten lang mit einigen hundert anderen Kindern vor ausverkauftem Haus auf die Bühne. Im deutschen Amberg-Theater New York wurden sie hingegen durch Erlernen einer Gavotte besser auf ihre Auftritte vorbereitet. Nachdem sie Englisch gelernt hatten, traten alle Schwestern in Kinderrollen in verschiedenen Theatern auf, so etwa Gertrude, die Jüngste, als Eva in Onkel Toms Hütte. Die Schauspielerin und Theaterproduzentin Pearl Eytinge (1854-1914) schlug Ende 1892 einen gemeinsamen Auftritt aller fünf Schwestern vor, schrieb eine kurze pantomimische Nummer und studierte sie mit den fünf Schwestern ein. Premiere war im März 1893 im Varietéprogramm des Eden Musée, hinzu kamen bald ein Soloauftritt von Lona und eine zweite Pantomimenummer aller Schwestern. Da die Entdeckerin Pearl Eytinge dem Morphium und Alkohol verfiel, wurde das Management bald von ihrem Geliebten William Fleron (1858-1935) übernommen. Dieser wurde zum Manager aller Schwestern. Er schrieb ein neues Programm, mit dem die Schwestern auf Tournee in den USA gingen. Sie wurden jetzt mit kecken Tänzen und Sprüchen populär. Der Durchbruch gelang im September 1893 in Chicago im neu eröffneten Trocadero des Theaterproduzenten Florenz Ziegfeld. Man sagte Fleron, in Paris würden die Schwestern einen riesigen Erfolg haben, also fuhren sie im November 1893 per Schiff dorthin. Dort wurden sie erst einen Monat im Casino de Paris und dann sechs Monate im Folies Bergère engagiert, wo sie in ungekünstelter Unbefangenheit im selben Programm mit Loïe Fuller, Yvette Guilbert und anderen Berühmtheiten auftraten. Anschließend tourten sie im Sommer 1894 durch Frankreich und Belgien. Im Berliner Wintergarten traten sie 1894/95 acht Monate lang auf. Auf der Bühne boten sie jetzt derb-drastische Texte mit naiv-gekünsteltem Gesangsvortrag und Striptease-Einlagen. Berühmteste Nummer wurde eine Szene, in der sie während einen Tanzes das Publikum fragten: Wollt ihr meine Pussy sehen? Nachdem sie das Publikum zu enthusiastischen Reaktionen gebracht hatten, hoben sie ihre Röcke.