Spychiger maria (3 risultati)
Macht Mozart schlau? Die Förderung kognitiver Kompetenzen durch Musik. (Bildungsforschung Band 18 ; Bildung - Ideen zünden!)
Schumacher, Ralph ; Altenmüller, Eckart ; Deutsch, Werner ; Jäncke, Lutz ; Neubauer, Aljoscha C. ; Fink, Andreas ; Schwarzer, Gudrun ; Spychiger, Maria ; Stern, Elsbeth ; Vitouch, Oliver
Editore: Bildungsministerium für Bildung und Forschung, Berlin 2006
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Aggiungi al carrelloWeißer Einband mit leichten Lagerspuren, innen hell und sauber, ohne Eintragungen. Eine weit verbreitete Erwartung besteht darin, dass durch Musikunterricht nicht nur musikalische, sondern auch außermusikalische kognitive Kompetenzen wie sprachliche Fähigkeiten, abstraktes Denken sowie mathematische Leistungen gefördert werden.…Von solchen kognitiven Effekten des Musikunterrichts wird in den Medien gerade auch unter Bezugnahme auf den so genannten "Mozart-Effekt" immer wieder berichtet. . [Dieser Forschungsbericht geht den Fragen nach:] Welche Wirkungen hat Musik auf außermusikalische kognitive Fähigkeiten tatsächlich? Gibt es sie und falls dies zutrifft, in Bezug auf welche kognitiven Fähigkeiten und in welchem Umfang? Lässt sich durch psychologische und neurowissenschaftliche Untersuchungen wirklich belegen, dass zum Beispiel aktives Musizieren ein geeignetes Mittel zu einer nennenswerten Steigerung kognitiver Leistungen ist? Um zu einer realistischen Einschätzung der kognitiven Wirkungen von Musik zu gelangen, präsentieren die Autoren dieser Expertise eine differenzierte Übersicht über den gegenwärtigen psychologischen und neurowissenschaftlichen Forschungsstand. Auf dieser Grundlage werden ebenfalls Perspektiven und Fragestellungen für weiterführende Forschungen entwickelt. (DIPF/Orig.). Mwst.: 7%. Wir verschicken keine Bestellbestätigung, Versand wenn möglich am Tag des Bestelleingangs. Gewicht in Gramm: 400 Groß Oktav, 179 S. Deutschsprachige Ausgabe OBroschur. Guter Zustand.

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Softcover. Condizione: neu. 1. Auflage. Studien zur Schulpädagogik, Band 3 305 pages. Die Präsenz von Musik hat infolge der Entwicklung von Tonträgern und der Verbreitung via Massenmedien im 20. Jahrhundert stark zugenommen und ist zu einem bedeutenden Marktzweig mit entsprechendem Beschäftigungspotential geworden. Eine Ja-A…ntwort auf die mit dem Buchtitel aufgeworfene Frage liegt schon von diesem Sachverhalt her nahe. Pragmatische Betrachtungen spielen in diesem Buch jedoch eine untergeordnete Rolle, die Autorin wendet sich der Begründungsfrage von Musik als allgemeinem Bildungsgegenstand vielmehr im Sinne einer Philosophie der Musikerziehung zu. Letztere ist im nordamerikanischen Raum als Disziplin in den letzten zehn Jahren aufgekommen; die zusammenfassende Darstellung ihres Entwicklungsstandes ist für die europäischen Leserinnen und Leser besonders willkommen und verdankenswert. Seit den Erfolgen in den ungarischen Musikgrundschulen hà rt man als Argument für vermehrten Musikunterricht immer wieder, dass er allgemein erwünschte Wirkungen auf die Schülerinnen und Schüler habe, z.B. deren Kreativität fà rdere, Schul- und Lebensfreude steigere, die Leistungsbereitschaft und das Sozialverhalten verbessere. Diesen Begründungsansatz bezeichnet die Autorin als "auÃermusikalische Argumentation". Sie stellt dazu etliches empirisches Material vor, besonders interessant darunter sind ausführliche, z.T. bisher noch unverà ffentlichte Resultate aus dem Schweizer Schulversuch "Bessere Bildung mit mehr Musik". Die auÃermusikalische Argumentation wird zum Schluss verworfen, vor allem weil sie einen "instrumentalistischen Beigeschmack" hat, d.h. in ihr die Mentalität der mà glichen Verwendung von Musik als Mittel zum Zweck anklingt. Aber auch aus empirischer Sicht hält das Argument nicht was es verspricht, die vielpropagierten Effekte kà nnen in etlichen Studien nicht oder nur in geringerem Masse als erwartet nachgewiesen werden. Die Autorin entwickelt einen neuen Begründungsansatz, den sie "zeichentheoretisch orientiert" nennt. Die Ausgangslage bildet die Sicht von Musik als Zeichensystem, analog zu Sprache oder numerischen und bildlichen Zeichensystemen. Zeichensysteme liefern das Material und die kognitive Struktur für die ständig ablaufenden Semiosen, auf denen menschliches Handeln und Erleben beruht und die sich als Erfahrung verfestigen - ein Teil davon ist nun also musikalischer Art. Die Gedankengänge sind trotz der Komplexität des Gegenstands anschaulich dargestellt und gut nachvollziehbar. Die Bedeutung des Musikalischen in der Menschheitsgeschichte und in der individuellen Entwicklung wird in einem weiteren informationsreichen, spannend zu lesenden Buchteil aufgezeigt. Warum denn ist der Musikunterricht in den à ffentlichen Schulen gegenüber andern Fächern im Hintertreffen und müssen Musikpädagog/innen immer wieder um dessen Stundenanteile zittern und kämpfen, wenn es doch so viel Evidenz für die Wichtigkeit des Musikalischen gibt? Die Autorin bringt das Phänomen hauptsächlich mit der Zuordnung von Musik zum Ausdrucks- und Emotionsbereich in Zusammenhang. Traditionellerweise werden in der westlichen Kultur die dem Verstand zugeschriebenen Bereiche für die Bildung wichtiger genommen. Im Hinblick auf eine Philosophie der Musikerziehung erà ffnen sich nach dem ästhetischen Ansatz und der Kunstwerkdidaktik der 70er Jahre und dem sich seit den 80er Jahren fortwährend entwickelnden handlungsorientierten Musikunterricht auf einer semiotischen Grundlage weitere vielversprechende Perspektiven. Die Autorin ist seit mehreren Jahren im musikpädagogischen Bereich tätig und hat sich schon vor dieser Verà ffentlichung mit Publikationen bemerkbar gemacht. Man kann gespannt sein, ob und wie sie ihren zeichentheoretisch orientierten Begründungsansatz weiterentwickelt und was er allenfalls für einen Einfluss auf den Fortgang der musikpädagogischen Theorieentwicklung ausüben wird.