Das tatbestandsmäßige Verhalten des Betrugs

Petra Wittig

Editore: Klostermann Vittorio Gmbh Mrz 2005, 2005
ISBN 10: 3465033558 / ISBN 13: 9783465033554
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Neuware - Eine überzeugende Bestimmung des tatbestandsmäßigen Verhaltens des Betrugs (Par. 263 StGB) fehlt bisher. Die Betrugsdogmatik schweigt sich weitgehend über die Kriterien aus, die ein Verhalten als täuscherisch und damit als tatbestandsmäßig charakterisieren. Stattdessen entscheidet die Einordnung als (konkludentes) Tun oder nur bei Vorliegen einer Garantenstellung strafbares Unterlassen vielfach darüber, wann eine strafbare Täuschung oder eine straflose Übervorteilung vorliegt, und damit über eine Grundfrage des Betrugs, nämlich wann die Ausnutzung von Kenntnissen im wirtschaftlichen Verkehr erlaubt und wann sie verboten ist. Die Bestimmung des tatbestandsmäßigen Verhaltens anhand der Kategorien Tun und Unterlassen bringt jedoch bloße Scheinbegründungen hervor und führt außerdem zu einer wenig überzeugenden Kasuistik. Zu der gängigen Täuschungsdogmatik soll deshalb eine Alternative aufgezeigt werden, die dem interaktionistischen Charakter des Betrugs gerecht wird. Dabei wird ein normanalytischer Ansatz zugrunde gelegt, der zwischen der Innen- und der Außenperspektive des Rechts und verschiedenen Normebenen unterscheidet. Ein wesentliches Anliegen der Untersuchung ist auch, die Leistungsfähigkeit eines solchen Ansatzes für die Analyse des positiven Rechts zu zeigen. Für die Innenperspektive stellt sich die Frage, welche Verhaltensnormen nach welchen Kriterien zu Strafrechtsnormen werden. Auf der Grundlage des traditionellen Rechtsgüterschutzrechts (in Abgrenzung vom strafrechtlichen Funktionalismus) und der Lehre W. Frischs vom tatbestandsmäßigen Verhalten wird das tatbestandsmäßige Verhalten des Betrugs bestimmt. Zentrales Kriterium ist die Abgrenzung von Verantwortungsbereichen zwischen Täter und Opfer, das inhaltlich durch eine Abwägung zwischen der Handlungsfreiheit des Täters und dem Gütererhaltungsinteresse des Opfers konturiert wird. 440 pp. Deutsch. Codice inventario libreria

Dati bibliografici

Titolo: Das tatbestandsmäßige Verhalten des Betrugs
Casa editrice: Klostermann Vittorio Gmbh Mrz 2005
Data di pubblicazione: 2005
Legatura: Taschenbuch
Condizione libro: Neu

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Petra Wittig
Editore: Klostermann Vittorio Gmbh Mrz 2005 (2005)
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Editore: Klostermann Vittorio Gmbh Mrz 2005 (2005)
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Editore: Klostermann Vittorio Gmbh (2005)
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Petra Wittig
Editore: Klostermann Vittorio GmbH (2005)
ISBN 10: 3465033558 ISBN 13: 9783465033554
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Descrizione libro Klostermann Vittorio GmbH, 2005. Paperback. Condizione libro: New. 1. Auflage.. Language: German . Brand New Book. Eine überzeugende Bestimmung des tatbestandsmäßigen Verhaltens des Betrugs (Par. 263 StGB) fehlt bisher. Die Betrugsdogmatik schweigt sich weitgehend über die Kriterien aus, die ein Verhalten als täuscherisch und damit als tatbestandsmäßig charakterisieren. Stattdessen entscheidet die Einordnung als (konkludentes) Tun oder nur bei Vorliegen einer Garantenstellung strafbares Unterlassen vielfach darüber, wann eine strafbare Täuschung oder eine straflose Übervorteilung vorliegt, und damit über eine Grundfrage des Betrugs, nämlich wann die Ausnutzung von Kenntnissen im wirtschaftlichen Verkehr erlaubt und wann sie verboten ist.§Die Bestimmung des tatbestandsmäßigen Verhaltens anhand der Kategorien Tun und Unterlassen bringt jedoch bloße Scheinbegründungen hervor und führt außerdem zu einer wenig überzeugenden Kasuistik. Zu der gängigen Täuschungsdogmatik soll deshalb eine Alternative aufgezeigt werden, die dem interaktionistischen Charakter des Betrugs gerecht wird. Dabei wird ein normanalytischer Ansatz zugrunde gelegt, der zwischen der Innen- und der Außenperspektive des Rechts und verschiedenen Normebenen unterscheidet. Ein wesentliches Anliegen der Untersuchung ist auch, die Leistungsfähigkeit eines solchen Ansatzes für die Analyse des positiven Rechts zu zeigen.§Für die Innenperspektive stellt sich die Frage, welche Verhaltensnormen nach welchen Kriterien zu Strafrechtsnormen werden. Auf der Grundlage des traditionellen Rechtsgüterschutzrechts (in Abgrenzung vom strafrechtlichen Funktionalismus) und der Lehre W. Frischs vom tatbestandsmäßigen Verhalten wird das tatbestandsmäßige Verhalten des Betrugs bestimmt. Zentrales Kriterium ist die Abgrenzung von Verantwortungsbereichen zwischen Täter und Opfer, das inhaltlich durch eine Abwägung zwischen der Handlungsfreiheit des Täters und dem Gütererhaltungsinteresse des Opfers konturiert wird. Codice libro della libreria LIB9783465033554

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