"Hochhuth hat endlich mit seiner "Hebamme" und seiner "Inselkomödie" das Patriarchat im deutschen Drama zugunsten des Matriarchats zerbrochen." (Volker Elis Pilgrim)
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Fritz J. Raddatz nannte ihn einen «Kaltnadelradierer der Poesie, schmucklos, scharf ritzend, aber nicht ätzend … ein besessener Aufklärer, wo er die Täter am Werk sieht, ob Diktatoren oder Shareholder.» Rolf Hochhuth war einer der erfolgreichsten Dramatiker des heutigen Theaters – mit sicherem Gespür für brisante Stoffe und Themen. Am 1. April 1931 in Eschwege geboren, erzielte er mit dem «christlichen Trauerspiel» Der Stellvertreter Internationalen Erfolg. Es thematisiert die Rolle der katholischen Kirche, speziell die von Papst Pius XII., im Zweiten Weltkrieg. Als rigoroser «Moralist und Mahner» setzte sich Hochhuth mit aktuellen politisch-sozialen Fragen auseinander; in einer Vielzahl offener Briefe plädierte er für die «moralische Erneuerung» der Politik. Er verfasste ein umfangreiches dramatisches, essayistisches und lyrisches Werk. Ausgezeichnet wurde er u.a. mit dem Kunstpreis der Stadt Basel (1976), dem Geschwister-Scholl-Preis (1980), dem Lessing-Preis der Freien Hansestadt Hamburg (1981), dem Elisabeth-Langgässer-Preis (1990) und dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache (2001). Hochhuth starb am 13. Mai 2020 in Berlin.
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Da: medimops, Berlin, Germania
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Condizione: Sehr gut. Auflage: 1. 288 Seiten 9783499132308 Wir verkaufen nur, was wir auch selbst lesen würden. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 180 12,5 x 2,0 x 20,0 cm, Taschenbuch. Codice articolo 55717
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Da: BOUQUINIST, München, BY, Germania
Taschenbuch. Kartoniert. Condizione: Sehr gut. Erste Auflage dieser Ausgabe. 280 (8) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: Werner Rebhuhn. Mit einer eigenhändigen Signatur von Rolf Hochhuth, datiert auf den 6.8. 21010 auf der Titelseite. Beiliegend Besetzungszettel und Eintrittskarte der Aufführung vo Florian Fries im Theater am Schiffbauerdamm. Sehr guter Zustand. - Rolf Hochhuth (* 1. April 1931 in Eschwege) ist ein deutscher Dramatiker und ein maßgeblicher Anreger des Dokumentartheaters. Internationalen Erfolg erzielte er mit dem ,christlichen Trauerspiel" Der Stellvertreter. Als rigoroser ,Moralist und Mahner"[1] setzte sich Hochhuth wiederholt mit der NS-Vergangenheit und aktuellen politischen und sozialen Fragestellungen auseinander. In einer Vielzahl Offener Briefe suchte er seit den sechziger Jahren, Einfluss auf die Politik zu nehmen, und ,fordert deren moralische Erneuerung."[1] Hochhuth ist Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland, der Akademie der Künste in Berlin (seit 1986), der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München (seit 1989) und der Freien Akademie der Künste Hamburg (seit 2004). Leben und Werk: Rolf Hochhuth wurde am 1. April 1931 in Eschwege als Sohn des hessischen Schuhfabrikanten Friedrich Ernst Walter Hochhuth geboren. Er ging 1948 nach der Mittleren Reife vom Gymnasium ab und absolvierte eine Lehre als Buchdrucker. Zwischen 1950 und 1955 folgte die Arbeit als Gehilfe in verschiedenen Buchhandlungen und Antiquariaten in Marburg, Kassel und München. Aufgrund seines ausgeprägten Interesses an Deutsch, Geschichte und Erdkunde besuchte er nebenbei Vorlesungen an Universitäten in München und Heidelberg. Dort erarbeitete er sich das Werk der deutschen Realisten und der Historiker des 19. Jahrhunderts und unternahm erste Schreibversuche. 1955 trat Hochhuth als Verlagslektor in den Bertelsmann Lesering ein. Zwei Jahre später heiratete er Marianne Heinemann. Während seiner Verlagstätigkeit gab Hochhuth verschiedene Werkausgaben und Erzählanthologien heraus. Als 1959 eine von Hochhuth editierteWilhelm-Busch-Ausgabe des Bertelsmann Leserings eine Auflage von einer Million Bänden erreichte, belohnte der Verleger Reinhard Mohn seinen Lektor mit drei Monaten Sonderurlaub. Hochhuth nutzte die Zeit zu einer Reise in die italienische Hauptstadt, in der er Studien für ein erstes Drama betrieb.[2] Das damals entwickelte schriftstellerische Selbstverständnis sollte für Hochhuths gesamtes Werk maßgeblich bleiben: Die ,Moralität des individuellen Handelns selbst unter Bedingungen existentieller Bedrohung: das ist Hochhuths Thema; sie auszuloten und [.] unbeirrbar einzufordern, ist wesentliche Aufgabe des Schriftstellers."[3] . Aus wikipedia-Rolf_Hochhuth Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 208. Codice articolo 60235
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