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Modellierung verteilter Systeme: Konzeption, Formale Spezifikation und Verifikation mit Produktnetzen - Brossura

Ochsenschläger, Peter

 
9783528054335: Modellierung verteilter Systeme: Konzeption, Formale Spezifikation und Verifikation mit Produktnetzen

Sinossi

Hinter dem Begriff "Verteilte Systeme" verbergen sich heutzutage so unterschiedliche Konzepte wie Parallelrechner, Rechnernetze, Telekooperation und Multimediaanwendungen. Hauptanwen- dungsfeld in diesem Buch ist die Telekooperation. Der Begriff" Verteiltes System", so wie er in diesem Buch verwendet wird, läßt sich informell - und in der Sprechweise der Tele- kooperation -charakterisieren durch: - Kooperationspartner (Menschen und/oder Maschinen, allgemein autonome Systeme genannt), - Kooperationsziele, deren Erreichen gemeinsames Handeln der beteiligten Kooperationspartner erfordert (beispielsweise Abschluß eines Vertrags, Erarbeitung einer Spezifikation für ein technisches System, Fernwartung eines Systems, ... ) und - Komm unika tionsmedien, die Kooperationspartner miteinander verbinden (z. B. zum Transport von Sprach-, Bild-, oder Text- information). Der Transport von Information aus Sicht eines Kommunikations- mediums ist gekennzeichnet durch die Funktionen Senden, Über- tragen, Vermitteln und Empfangen. Aus Sicht der Kooperations- partner sind die Produktion der zu sendenden und die Konsumtion der empfangenen Information wichtige Begriffe. Kommunikationsmedien erbringen Kommunikationsdienst- leistungen, die von den Kooperationspartnern in Anspruch genommen werden können. Zu den Eigenschaften verteilter Systeme gehören - Unsicherheit eines autonomen Systems über den Zustand der anderen an der Kooperation beteiligten autonomen Systeme, - Nebenläufigkeit und Nichtdeterminismus der Aktionen der autonomen Systeme als Ausflug ihrer Unabhängigkeit, 2 1 Einleitun[!, - Synchronisation ihrer Aktionen als Anforderung aus dem festgelegten Kooperationsziel, - aufeinander abgestimmte Betriebsmittelverwaltung (z. B. Puffer- verwaltung von Sender und Empfänger), - aufeinander abgestimmte Mechanismen zur Fehlererkennung und Fehlerbehebung, u. s. w.

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Contenuti

1 Einleitung.- 2 Unbeschriftete Netze.- 2.1 Netze ohne Verbots- und Abräumkanten.- 2.2 Netze mit Verbotskanten.- 2.3 Netze mit Abräumkanten.- 2.4 Graphische Darstellung von Netzen.- 2.5 Erreichbarkeitsgraphen.- 2.6 Netzstrukturen.- 3 Ein Modell zur Flußkontrolle.- 4 Auf- und Abbau von Verbindungen.- 4.1 Protokollstrukturen.- 4.2 Kompositon des Protokolls aus Teilstrukturen.- 4.3 Analyse des Protokolls.- 4.3.1 Erreichbarkeitsanalyse.- 4.3.2 Phasentrennung.- 4.4 Anbindung der Kooperationspartner an die Protokollinstanzen.- 4.5 Kommunikation zwischen Dienstbenutzer und Diensterbringer.- 4.5.1 Definition der Funktionen PUT und GET.- 4.5.2 Anwendung der Funktionen PUT und GET.- 5 Produktnetze.- 5.1 Beispiel.- 5.2 Mengen und Funktionen.- 5.2.1 Mengen.- 5.2.2 Funktionen.- 5.3 Markierungen.- 5.4 Beschriftung.- 5.5 Interpretationen.- 5.6 Schaltbedingung.- 5.7 Schaltregel.- 6 Beispiele.- 7 Ausdrucksstärke der Produktnetze.- 8 Das Alternating Bit Protokoll.- 8.1 Zu erbringender Dienst.- 8.2 Benutzter Dienst.- 8.3 Definition des Protokolls.- 9 Das ISDN-D-Kanalprotokoll.- 9.1 Lage des ISDN-D-Kanalprotokolls.- 9.2 Elemente des ISDN-D-Kanalprotokolls.- 9.3 Ein Produktnetzmodell.- 9.4 Anmerkungen zur Analyse.- 10 Zählermodell und Synchronisation.- 10.1 Formalisierung der Aufgabe.- 10.2 Endekriterien und Anmerkungen zur Analyse.- 10.3 Modifikation des Modells.- 10.4 Das unterlagerte Kommunikationsmedium.- 10.5 Spezifikation der Protokollinstanzen.- 11 Schaltfolgenhomomorphismen.- 12 Reduzierte Erreichbarkeitsgraphen.- 13 Deadlocksprachen.- 14 Die Produktnetzmaschine.- 15 Schlichte Homomorphismen.- Sachwortverzeichnis.

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