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Das Löten: 28 - Brossura

Linde, R.V.

 
9783540018599: Das Löten: 28

Sinossi

Das L6ten war schon den Handwerkern des Altertums bekannt. Agyptischen Goldschmieden war die Technik des L6tens von Schmuckstiicken gelaufig. 1 BURSTYN weist auf den Fund eines keltischen Bronzeschwertes hin, das urn 1000 entstand und an einer Bruchstelle nahe dem Heft mit einem helleren Metall v. Chr. ge16tet wurde. Ausgrabungen in Pompeji brachten ge16tete Bleirohre ans Tages­ licht. Wir wissen ferner, daB schon die R6mer verschiedene Zinnlote kannten. So gab es ein Lot "Argentarium", das gleiche Teile Blei und Zinn enthielt und ein "Tertiarum", bei dem ein Teil Zinn mit zwei Teilen Blei legiert war. Beide Lote sind auch noch heute gebrauchlich. Was damals nach Legierung und Anwendung ein streng gehiitetes Geheimnis war, ist beute zwar Allgemeingut der Techniker, und die Industrie kann fiir jeden Sonderfall die geeigneten Hilfsmittel, Gerate, Lote und FJuBmittelliefern. Dennoch ist das L6ten mehr als andere Arbeitsverfahren von der Kunstfertigkeit und dem Wissen des Arbeiters abhangig. Dieses zu vertiefen, die Antwort auf die Frage nach dem Grunde oft nur mechanisch erlernter MaBnahmen zu geben, solI der Zweck dieses Werkstattbuches sein. I. Begriffe und Wesen des Lotens. Das L6ten dient zur Herstellung einer festen metallischen Verbindung zwischen mehreren Metallteilen oder auch zum Erganzen, VerschlieBen, Ausflicken eines Werkstiickes durch ein metallisches Verbindungs-oder Auftragsmaterial - das Lot.

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Contenuti

I. Begriffe und Wesen des Lötens.- II. Das Weichlöten der Schwermetalle.- A. Lote.- 1. Zinnlote.- 2. Schmelz verhalten der Blei-Zinn-Legierung.- 3. Ausbreitvermögen.- 4. Festigkeitsverhalten.- 5, Weichlote für Sonderzwecke.- 6. Lieferformen.- B. Flußmittel.- 7. Aufgabe der Flußmittel.- 8. Säurehaltige Flußmittel.- 9. Säurefreie Flußmittel.- C. Lot-Flußmittelverbindungen.- 10. Lötpasten.- 11. Lötstäbe.- D. Technik des Weichlötens.- 12. Wärmequellen.- 13. Ausbildung des Lötspalts.- 14. Wischverzinnen und Modellieren.- E. Besondere Anwendungsgebiete.- 15. Löten von Kupfer, Zink und Zink-Legierungen.- 16. Löten von rostfreiem Stahl.- 17. Löten von Blei.- III. Das Hartlöten der Schwermetalle.- A. Hartlote.- 18. Unedle Hartlote.- 19. Silberlote.- B. Flußmittel.- 20. Borax und Borsäure.- 21. Flußmittel für Temperaturen unter 800°.- 22. Gasförmige Flußmittel.- C. Technik des Hartlötens.- 23. Wärmequellen.- 24. Ausbildung der Lötstelle.- D. Das Löten von Hartmetallen.- 25. Ausgleich der Wärmedehnung.- 26. Gebräuchliche Lote und Flußmittel.- 27. Vorbehandlung und Lötung.- IV. Das Löten der Leichtmetalle.- A. Das Weichlöten der Leichtmetalle.- 28. Grenzen der Anwendbarkeit.- 29. Ausführung der Lötung.- B. Das Hartlöten der Leichtmetalle.- 30. Ähnlichkeit mit dem Schweißen.- 31. Lote.- 32. Flußmittel.- 33. Erwärmung.- V. Das Löten im Schutzgasofen.- 34. Entdeckung und Entwicklung.- 35. Wesen des Schutzgaslötens.- 36. Schutzgasöfen.- 37. Schutzgase und Schutzgaserzeuger.- 38. Vorbereitung der Lötstelle.- 39. Lote.- 40. Bedeutung der Ofenlötung.- Anhang: Verleimen der Metalle.- Empfehlenswerte und verwendete Schriften.

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