Die Kommunikation ist die Stimme der Marke. Sie schafft Bekanntheit für eine Marke und baut ein Markenimage auf. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor dafür ist die Integration der kommunikativen Maßnahmen. Dazu können verschiedene Kommunikationsebenen und -kanäle sowie unterschiedliche Sinnesmodalitäten zum Einsatz kommen. Gerade die Wirkungsprüfung akustischer Reize und deren Einfluss auf die Markenbildung und Markenstärkung wurden bislang vernachlässigt, obwohl sie von hoher praktischer und theoretischer Relevanz sind. So stellt das akustische Signal bei Intel oder der Telekom einen starken Reminder für die Marke dar, die Bacardi-Musik evoziert die bildliehen Szenen der Werbespots und zahlt damit auf das Markenimage ein. Gerade bei der herrschenden Marken-, Medien- und Kommunika tionsflut und den zunehmend wenig involvierten Konsumenten ist der wirksame Markenaufbau durch Kommunikation auf eine nonverbale Vermittlung von Kommuni kationsinhalten angewiesen, da diese beiläufig und ohne große gedankliche Anstren gungen aufgenommen werden und deshalb besser wirken als die sprachliche Informa tionsvermittlung. Ziel im Rahmen dieser Arbeit ist die Überprüfung der Wirkung der Integration akustischer Reize in die Kommunikation für Marken. Dabei wirkt der akustische Kanal mit anderen Kanälen in der Kommunikation zusammen. Markenrealitäten bilden sich über alle Modalitäten hinweg. Findet eine inhaltliche oder formale Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Modalitäten statt, müssten diese sich gegenseitig stärken und dadurch die Informationsaufnahme, -Verarbeitung und -Speicherung fördern. Werden hingegen modalitätsspezifisch unterschiedliche Reize vermittelt, müssten sich diese gegenseitig hemmen und zu schlechteren Wirkungen führen. Austheoretischer Sicht gibt es bislang kaum Erkenntnisse zum Zusammenwirken von visuellen und akustischen Reizen.
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Dr. Simone Roth promovierte bei Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch am Institut für Marken- und Kommunikationsforschung der Universität Gießen. Sie ist im Internationalen Marketing bei Schwarzkopf & Henkel in Düsseldorf tätig.
Für Unternehmen ist die Marketing-Kommunikation die Stimme der Marke, Instrument eines Dialogs mit den Zielgruppen und damit Grundlage für den Aufbau des Markenimages. Die Darbietungsformen sind zahlreich und akustische Reize im Zusammenspiel mit anderen Sinneskanälen die Regel. Zwar gibt es allgemeine Erkenntnisse zu Sprache und Musik, doch lassen sie sich nur begrenzt auf den Einsatz akustischer Reize in der Kommunikation übertragen.
Simone Roth untersucht, wie akustische Reize in die integrierte Kommunikation für Marken zielgerichtet eingebunden werden können, und zeigt, dass sie durch den Integrationsgrad mit den weiteren in der Kommunikation verwendeten Sinnesmodalitäten beeinflusst werden. Im Idealfall können akustische Reize wie Musik oder Jingles in inhaltlicher Abstimmung mit visuellen Reizen besser markenrelevantes Wissen vermitteln als ein rein visueller oder ein rein akustischer Reiz. Allerdings sind große Sorgfalt und eine fundierte Planung erforderlich, denn ein akustischer Reiz ist in seiner Wirkung nicht neutral, sondern kann im schlimmsten Fall den Zweck der kommunikativen Maßnahme konterkarieren und den Aufbau von Markenwissenskomponenten verhindern.
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Hardcover. Condizione: gut. Auflage: 1., Aufl. (30. März 2005). Das Schattendasein akustischer Reize in der Kommunikation Einbindung akustischer Reize in die Markenkommunikation Wirkungen einer akustisch-visuellen Integration auf den Aufbau von Markenwissen Implikationen für Forschung und Praxis Dr. Simone Roth promovierte bei Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch am Institut für Marken- und Kommunikationsforschung der Universität Gießen. Sie ist im Internationalen Marketing bei Schwarzkopf & Henkel in Düsseldorf tätig. Für Unternehmen ist die Marketing-Kommunikation die Stimme der Marke, Instrument eines Dialogs mit den Zielgruppen und damit Grundlage für den Aufbau des Markenimages. Die Darbietungsformen sind zahlreich und akustische Reize im Zusammenspiel mit anderen Sinneskanälen die Regel. Zwar gibt es allgemeine Erkenntnisse zu Sprache und Musik, doch lassen sie sich nur begrenzt auf den Einsatz akustischer Reize in der Kommunikation übertragen. Simone Roth untersucht, wie akustische Reize in die integrierte Kommunikation für Marken zielgerichtet eingebunden werden können, und zeigt, dass sie durch den Integrationsgrad mit den weiteren in der Kommunikation verwendeten Sinnesmodalitäten beeinflusst werden. Im Idealfall können akustische Reize wie Musik oder Jingles in inhaltlicher Abstimmung mit visuellen Reizen besser markenrelevantes Wissen vermitteln als ein rein visueller oder ein rein akustischer Reiz. Allerdings sind große Sorgfalt und eine fundierte Planung erforderlich, denn ein akustischer Reiz ist in seiner Wirkung nicht neutral, sondern kann im schlimmsten Fall den Zweck der kommunikativen Maßnahme konterkarieren und den Aufbau von Markenwissenskomponenten verhindern. Simone Roth untersucht, wie akustische Reize in die integrierte Kommunikation für Marken zielgerichtet eingebunden werden können, und zeigt, dass akustische Reize durch den Integrationsgrad mit den weiteren in der Kommunikation verwendeten Sinnesmodalitäten beeinflusst werden. Große Sorgfalt und eine fundierte Planung sind erforderlich, denn ein akustischer Reiz kann u.U. den Zweck der kommunikativen Maßnahme konterkarieren, da er in seiner Wirkung nicht neutral ist. Simone Roth untersucht, wie akustische Reize in die integrierte Kommunikation für Marken zielgerichtet eingebunden werden können, und zeigt, dass akustische Reize durch den Integrationsgrad mit den weiteren in der Kommunikation verwendeten Sinnesmodalitäten beeinflusst werden. Große Sorgfalt und eine fundierte Planung sind erforderlich, denn ein akustischer Reiz kann u.U. den Zweck der kommunikativen Maßnahme konterkarieren, da er in seiner Wirkung nicht neutral ist. Beschreibung Für Unternehmen ist die Marketing-Kommunikation die Stimme der Marke, Instrument eines Dialogs mit den Zielgruppen und damit Grundlage für den Aufbau des Markenimages. Die Darbietungsformen sind zahlreich und akustische Reize im Zusammenspiel mit anderen Sinneskanälen die Regel. Zwar gibt es allgemeine Erkenntnisse zu Sprache und Musik, doch lassen sie sich nur begrenzt auf den Einsatz akustischer Reize in der Kommunikation übertragen. Simone Roth untersucht, wie akustische Reize in die integrierte Kommunikation für Marken zielgerichtet eingebunden werden können, und zeigt, dass sie durch den Integrationsgrad mit den weiteren in der Kommunikation verwendeten Sinnesmodalitäten beeinflusst werden. Im Idealfall können akustische Reize wie Musik oder Jingles in inhaltlicher Abstimmung mit visuellen Reizen besser markenrelevantes Wissen vermitteln als ein rein visueller oder ein rein akustischer Reiz. Allerdings sind große Sorgfalt und eine fundierte Planung erforderlich, denn ein akustischer Reiz ist in seiner Wirkung nicht neutral, sondern kann im schlimmsten Fall den Zweck der kommunikativen Maßnahme konterkarieren und den Aufbau von Markenwissenskomponenten verhindern. InhaltsangabeDas Schattendasein akustischer Reize in der Kommunikation Einbindung akustischer Reize in die Markenkommunikation Wirkungen einer akustisch-visuellen Integration auf den Aufbau von Markenwissen Implikationen für Forschung und Praxis Autorenporträt zu "Simone Roth" Dr. Simone Roth promovierte bei Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch am Institut für Marken- und Kommunikationsforschung der Universität Gießen. Sie ist im Internationalen Marketing bei Schwarzkopf & Henkel in Düsseldorf tätig.Deutsches Markenlexikon Rund 1.500 Marken mit allen wichtigen Informationen, Geschichte, Herkunft, Daten und Fakten Florian Langenscheidt Betriebswirtschaft BWL Management Marketing Vertrieb Akustik Akustischer Reiz Wirtschaft Werbung Marketing Integrierte Kommunikation Marke Markenmanagement Markenwissen Multimodale Gedächtnistheorie Musik Universität Gießen ISBN-10 3-8244-8332-7 3824483327 ISBN-13 978-3-8244-8332-7 9783824483327 In deutscher Sprache. 300 pages. 20,8 x 15 x 1,8 cm. Codice articolo BN7868
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