Die testpsychologischen Arbeiten des deutsch-amerikanischen Anthropologen Franz Boas und seiner Schule werden in diesem Buch erstmals grundlegend untersucht. Alexa Geisthövel zeichnet die Forschungsstrategien der Boasianer nach und stellt diese denen von US-Psychologen gegen ber, die in den 1920er Jahren rassische Unterschiede der Intelligenz objektiv nachweisen wollten. Zudem geht sie den Beziehungen zwischen dem j dischen Antirassisten Boas und den deutschen Intelligenzpsychologen und Rasseforschern auf den Grund, um die unterschiedlichen Stile des wissenschaftlichen Rassismus in den USA und Deutschland sowie die Verflechtungen von Rassismus und Antirassismus in der Zwischenkriegszeit sichtbar werden zu lassen.
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Alexa Geisthövel (Dr. phil.) arbeitet in der ERC-Forschergruppe 'Papertechnology - How physicians know, 1550-1950' am Institut f r Geschichte der Medizin, Charité, Universitätsmedizin Berlin.
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Da: Universitätsbuchhandlung Herta Hold GmbH, Berlin, Germania
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