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Lingua: tedesco
Editore: Boer, 2001
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Codice articolo c88f6b34-2caa-4d3a-b70f-2a0c2bcc2d09
- Titolo
- Parias
- Autore
- Ola Hansson
- Editore
- Boer
- Anno di pubblicazione
- 2001
- Condizione
- Fair
- Rilegatura
- Hardcover
- Lingua
- tedesco
- ISBN 10
- 392496386X
- ISBN 13
- 9783924963866
- Cataloghi dei venditori
- Belletristik
Informazioni sull’autore
Ola Hansson wurde am 12. November 1860 in Hönsinge geboren. Er stammte aus einem alten Bauerngeschlecht. Bereits während der Schulzeit interessiert er sich für Philosophie, Literatur und die revolutionierenden naturwissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit. Er debütiert 1880 mit Gedichten über seine schonische Heimat. 1881/82 studiert er in Lund, anschließend lebt er zeitweise in Kopenhagen, dem damaligen Zentrum des skandinavischen Geisteslebens, und profiliert sich als Lyriker, Erzähler und Rezensent. Erste Buchveröffentlichungen tragen ihm Lob und Freundschaft bedeutender Kritiker und Literaten ein. Der große Bruch kommt im Herbst 1887, als Sensitiva amorosa erscheint und heftig attackiert wird. Keiner seiner Freunde kommt ihm zu Hilfe; Ola Hansson fühlt sich verraten. Er verläßt Schweden und geht nach Dänemark, wo er im Hause Georg Brandes seine spätere Frau Laura Mohr (Pseudonym Laura Marholm, 1854-1928) kennenlernt. Das Paar reist 1890 nach Paris, in die Schweiz und nach Berlin. 1891 läßt sich das Ehepaar Hansson/Marholm in Friedrichshagen bei Berlin nieder. Man nimmt am Boheme-Leben teil und knüpft bzw. erneuert Kontakte zu Wilhem Bölsche, Bruno Wille, den Brüdern Hart, August Strindberg, Arne Garborg, Richard Dehmel, Przybyszewski, Munch, Leistikow, Franz Servaes, Dauthendey u.a. Ola Hanssons Bücher erscheinen in deutscher und norwegischer Sprache. Vor allem aber wird er als Literaturvermittler bekannt; er propagiert skandinavische Autoren in Deutschland (Das junge Skandinavien, 1891), verbreitet die Ideen Nietzsches und Langbehns und setzt sich mit den Werken Poes, Garschins, Bourgets und anderer Vertreter der Moderne auseinander. Mitte der 1890er Jahre kann Ola Hansson zu den einflußreichsten Kulturkritikern Europas gezählt werden. 1893 zieht die Familie Hansson nach Schliersee. In der ländlichen Ruhe Oberbayerns schreibt Ola Hansson einige seiner schönsten Novellen (Der Weg zum Leben, 1894/96) und Gedichte. Doch die materiellen Schwierigkeiten nehmen zu und die Familie zieht nach München. Laura Marholms paranoide Ausbrüche bringen sie in eine psychiatrische Anstalt; nach der Entlassung müssen die Hanssons das Land verlassen. Nun beginnt ein unstetes Wanderleben: Feldkirch (Vorarlberg), Meudon, Bern, Berlin, Riga, Prag, Mölle, Ragusa (Dubrovnik) und Athen sind einige Stationen. Die literarische Produktivität leidet darunter, es fehlen die Beziehungen zu den geistigen Strömungen der Zeit ebenso wie sprachliche Kontakte zur Heimat. Dafür wird Ola
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