Sur la Branche * H A L B F R A N Z B A N D / H A L B L E D E R - H a n d e i n b a n d

Lingua: francese

Editore: Paris, Calmann-Lévy,, 1903

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Vollständige Ausgabe in elegantem Handeinband der Zeit: echter Halbfranzband (Halbleder / HLdr) 8vo im Format 13 x 19 cm mit grünem Ecrase-Maroquin-Lederrücken, handgestochenem Kopfband, Rückentitel und -verzierung in reicher Goldprägung, geheftet auf 5 erhabene Bünde, Deckelbezug mit farbigem Handmarmorpapier, Lederhäubchen, verdeckte Pergamentecken, farbige Schmuckvorsätze aus gelatiniertem (glänzenden) Handmarmorpapier, Zeichenband sowie Kopfgoldschnitt, 468 Seiten, Antiqua-Schrift. - "Warum handgebunden? - Die wesentlichsten Vorzüge des guten Handbandes sind: Die einzelnen Druckbögen werden mit der Hand nach dem Schriftspiegel gefalzt. Die Bogenränder werden dadurch zwar ungleich, aber das Satzbild steht gerade. Um infolge der ungleichen Ränder ein späteres zu starkes Beschneiden mit der Maschine zu vermeiden, werden die Bogen einzeln, vorne und unten, mit der Pappschere auf ein Mittelmaß rauh beschnitten. Dadurch wird der Druckrand weitestgehend geschont. Als erste und letzte Lage wird dem Buche zum Schutze eine leere Papierlage hinzugefügt, welche mit einem feinen Leinen- oder echten Japanpapierfalz versehen ist. Geheftet wird der Handband nach sorgfältiger Auswahl des Heftzwirnes auf echten erhabenen oder aufgedrehten flachen Bünden und auf Pergamentriemchen (welche beim Pergamentbande durch den Rücken gezogen werden). Die Deckel werden in einem tiefen Falz angesetzt, mit den Bünden nach außen. Ein Herausreißen aus der Decke ist somit nur unter Zuhilfenahme von Werkzeug möglich. Oben wird das Buch beschnitten und erhält nicht nur der Schönheit willen einen Goldschnitt, sondern diese feine Metallschicht schützt vielmehr die dem Lichte und Staub am meisten ausgesetzte Schnittfläche vor deren schädlichen Einflüssen. Zum Kapital wird kein schlappes maschinengewebtes Bändchen verwendet, sondern das Kapital wird von Hand mit dem Buchblock umstochen, gibt dadurch dem Rücken einen festen Abschluß und bietet zugleich dem späteren Ledereinschlag ("Häubchen") die Unterlage. Als Einbandmaterial kommen sumachgares, lichtechtes Saffian, Kalbleder, vereinzelt auch Rindsleder, ferner naturelles und weißes Schweinsleder sowie Kalbspergament zur Verwendung. Ein mit der Hand hergestelltes, dazupassendes Überzugpapier sowie Handvergoldung oder Blinddruck am Rücken ergänzen das Werk nach außen. Ein solcher Einband entspricht allen Anforderungen, die an einen Gebrauchsband gestellt werden können." Aus einem alten Prospekt von Richard Hönn, ehemals Handbinderei des Verlages Albert Langen, Werkstatt für feine Buchbinder- und Lederarbeiten in München, Dienerstrasse 14. - Französische Kunstbuchbinderei im 20.Jahrhundert, Luxuseinband, Meistereinband, Halblederband, Lederausgabe, künstlerisch gestalteter Bucheinband, Buchkunst in Frankreich, Literatur. - Feine Buchbinderarbeit / Erstausgabe in guter Erhaltung (Einbandkanten ganz leicht berieben, 2 Ecken etwas mehr, sonst tadellos) Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Französisch Gewicht in Gramm: 2000.…

Codice articolo 30992

Dati bibliografici

Titolo
Sur la Branche * H A L B F R A N Z B A N D / H A L B L E D E R - H a n d e i n b a n d
Autore
de Coulevain, Pierre:
Editore
Paris, Calmann-Lévy,
Anno di pubblicazione
1903
Rilegatura
Brossura
Lingua
francese
Edizione
prima edizione
Peso dell'articolo
2000 grammi
Cataloghi dei venditori
schöne französische Einbände HLdr / GLdr

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