Editore: Einsiedeln, Buchdruckerei Einsiedler Anzeiger AG (1987)., 1987
Da: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Svizzera
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Aggiungi al carrello8°. pp. 33?116; bzw. pp. 117?135. Zahlreiche Tfn. (vereinzelt in Farbe), Abbn., Illustrationen, Planskizzen, einige Faltpläne. OBrosch. Gutes Exemplar. In: Mitteilungen des Historischen Vereins des Kantons Schwyz (MHVS), Heft 79. ? Das aktuell immer noch in Betrieb stehende, in publizistischer Hinsicht offensichtlich nicht übertrieben gut dokumentierte Dominikanerinnenkloster St. Peter am Bach, für die Einheimischen das sog. ?Frauenkloster?, geht auf eine Gründung im Jahre 1275 zurück, als Ritter Hartmann aus Schwyz einer Gemeinschaft frommer Frauen den den von ihnen bewohnten ?Ritterturm auf dem Bach? schenkte. 1609?1610 wurde die Klausurmauer, 1625?1629 das Klostergebäude für ca. 40 Schwestern, und 1639?1641 die Klosterkirche erbaut. (Ordensfrauengemeinschaften der deutschsprachigen Schweiz, Hsg., Frauenklöster in der Schweiz. Freiburg/Schweiz, 1984, p. 125; weder in HBLS noch HLS besonders auszumachen). ? ?In dem den Zürcher Dominikanern unterstellten Schwesternhaus werden 1283 der Marienaltar und der Friedhof eingeweiht. [.] 1347 Chorweihe und Rekonziliation des Friedhofes; 1350 neue Rekonziliation. [.] In der Reformation geht der Konvent beinahe ein, und vierzig Jahre lang liegt das Kloster beinahe verödet. [.] Mit dem 17. Jahrhundert erwacht neues Leben.? (Linus Birchler, Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Bd. II, Basel 1930, p. 444 u. ff., Grundriss des Klosters mit Totenkapelle und Friedhof nach einer alten Zeichnung: Abb. 302, p. 447, im vorliegenden Band Abb. 3, p. 73 mit detaillierterer Legende). Birchler macht im Zusammenhang mit dem Erdgeschoss des an das Chor der Kirche stossenden Teils des Ostflügels en passant noch eine Bemerkung: ?In diesem Raum (Plan No. 11 [: Raum mit den romanischen Doppelfenstern, Haus ?zem Bache?, ?alte Conventstube?]), jetzt Rumpelkammer, nach Fassbind ehemalige Konventsstube, seien früher Nonnen bestattet worden; jetzt Ziegelboden, einfache Balkendecke, von einem Mittelpfosten gestützt.? (p. 447). Es könnte sich dabei um das von Descoeudres et al. gründlich untersuchte, jedoch deutlich später zu datierende Haus ?Nazareth? handeln. Die möglichen Innenbestattungen dürften allerdings in den Bereich der wegen baulichen Veränderungen eventuell auch nicht mehr überprüfbaren Gerüchte zu verweisen sein, denn: ?Da nicht anzunehmen ist, dass auch Klosterfrauen in der Laienkirche bestattet wurden und zudem keine Gräber im Schwesternchor zu fassen waren, ist zu vermuten, dass die Nonnen [wohl: nach 1600] ausschliesslich im Klosterfriedhof beigesetzt worden sind.? (Descoeudres et al., p. 76; es fanden sich jedoch durchaus einige Frauengräber in der Klosterkirche). ? ?Die heutige Klosteranlage ist nach Osten gerichtet und bildet ein Rechteck mit einem Kreuzgang in der Mitte. Das Kloster ist auf drei Seiten vom Konventgarten umgeben. Aussen an der Ostseite rauscht der Dorfbach vorbei, der früher durch den Garten floss; daher der Name des Klosters.? (J. Hartmann, Hsg., Die katholischen Orden und Kongregationen in der Schweiz. Immensee 1937, p. 362). Sprache: de.