Schweickert uwe rahel steiner (1 risultati)

RAHEL-BIBLIOTHEK. Rahel Varnhagen. Gesammelte Werke in zehn Bänden. Herausgegeben von Konrad Veilchenfeldt, Uwe Schweikert und Rahel E. Steiner. Buchgestaltung und Herstellung von Bettina Best. Dünndruckausgabe.
Varnhagen [von Ense], Rahel; Veilchenfeldt, Konrad; Schweickert, Uwe und Rahel E. Steiner (Hrsg.)
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Hardcover/gebunden. Condizione: gut. Erste Aufl. / Nachdrucke. Zehn hellblaue Pappeinbände im bedruckten Schuber. Der Schuber (v. a. auf der Unterseite) etwas berieben, die Einbandränder partiell minimal berieben, die Verklebung am Vorsatz / Titelblatt teils gelöst (verarbeitungsbedingt), einzelne Seiten mit winzigem Knickchen einer Ecke, ansonsten guter bis sehr guter Erhaltungszustand. Die Nachdrucke (Band I bis VIII) sind, wie die Originale, gesetzt in Fraktur, Band IX und X wurden in Antiqua gesetzt. Inhalt: Band 1-3: Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde. Fotomechanische Nachdrucke der Ausgabe Berlin, 1834 bei Duncher & Humblot. Band 4-6: Aus dem Nachlaß Varnhagen's von Ense: Briefwechsel zwischen Varnhagen [Karl August Varnhagen von Ense] und Rahel (Erster bis sechster Band). Fotomechanische Nachdrucke der Ausgaben Leipzig, 1874-1875 bei F. A. Brockhaus. Band 7: Aus dem Nachlaß Varnhagen's von Ense: Briefwechsel zwischen Rahel und David Veit. (Erster und zweiter Teil). Fotomechanische Nachdrucke der Ausgaben Leipzig, 1861 bei F. A. Brockhaus. Band 8: Aus Rahel's Herzensleben. Briefe und Tagebuchblätter, herausgegeben von Ludmilla Assing. / Angelus Silesius und Saint-Martin. Auszüge und Bemerkungen von Rahel. Fotomechanische Nachdrucke der Ausgaben Leipzig, 1877 bei F. A. Brockhaus und Berlin, 1849 in Ferd. Dümmler's Buchhandlung (3. Aufl.). Band 9: Briefe und Tagebücher aus verstreuten Quellen. Herausgegeben von Konrad Veilchenfeldt. Band 10: Studien, Materialien, Register. Rahel Varnhagen von Ense, geborene Levin (angenommener Familienname ab Mitte der 1790er Jahre Robert bzw. Robert-Tornow, Taufname ab 1814 Friedericke Antonie), (* 19. Mai 1771 in Berlin; gestorben 7. März 1833 ebenda) war eine deutsche Schriftstellerin und Salonnière jüdischer Herkunft. Rahel Varnhagen gehörte der romantischen Epoche an und vertrat zugleich Positionen der europäischen Aufklärung. Sie trat für die jüdische Emanzipation und die Emanzipation der Frauen ein. Während ihre Brüder höhere Schulen besuchten und eine kaufmännische Ausbildung absolvierten, wurde Rahel von Hauslehrern unterrichtet. Sie lernte Französisch, Englisch und Italienisch, erhielt Klavier- und Tanzunterricht und unternahm früh Reisen nach Breslau (1794), Teplitz (1796) und Paris (1800). Ihre Allgemeinbildung übertraf bei weitem die einer durchschnittlichen christlichen Mädchenerziehung. Mit dem gleichaltrigen angehenden Mediziner David Veit (1771-1814), der Goethe in Weimar besuchte und ihr seine äußere Erscheinung genau schildern musste, führte die junge Levin eine ausgiebige Korrespondenz, die sich auf Fragen des jüdischen Selbstverständnisses ausdehnte. Ihre Außenseiterrolle als Frau und als Jüdin, die ihr weder eine akademische Bildung noch die intellektuelle Teilhabe am aufgeklärten Diskurs ermöglichte, erlebte sie als bedrückend. Rahel Varnhagen verstand sich nicht als Schriftstellerin im professionellen Sinn und nahm wenig Anteil am Literaturbetrieb, obwohl sie häufig dazu ermuntert wurde. Sie pflegte vor allem die Gattungen Tagebuch (wobei Exzerpte aus Büchern oft zu kritischen Essays ausgebaut wurden), Aphorismus und Brief (rund 6000 Briefe von ihr sind bekannt), seltener Gedichte. Trotzdem gehört sie zu den bedeutendsten Vertreterinnen und Vorbildern der im 19. Jahrhundert aufblühenden Frauenliteratur, die sich nicht nur über Lyrik, Romane, Theaterstücke und Opernlibretti erstreckte, sondern oft kleine, intimere Formen wählte. Der Wert ihres Schreibens resultiert aus der Dokumentation historischer und kultureller Vorgänge sowie aus brillantem Stil und politischer Weitsicht. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 6500 pages. 8° (122 x 190mm).…