Chronos mär 2022 (4 risultati)

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Buch. Condizione: Neu. Neuware - Around 1950, computers learned how to sort numbers and words. Immediately, many questions arose. What could be done with such a machine How should its space be set up and governed Moving the world into the computer meant rethinking many things. Bank transactions, spa guests, and terrorists, to name but a few, had to be 'formatted' so that they could be dealt with in the machine. In doing so, managers, programmers, and users created a digital world that offered new ways of classifying things and organizing complex relations. Some people even linked machines, combined data, and shared programs. And computers designed to sort personnel unexpectedly became personal computers. This elegant essay explores how and why.…

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Buch. Condizione: Neu. Neuware - Tausende Kinder und Jugendliche wurden im 20. Jahrhundert in der Schweiz in Heimen, Pflegefamilien und psychiatrischen Kliniken untergebracht. Sie sind Opfer einer repressiven Fürsorgepolitik, die vorab auf Eltern zielte, deren Lebensführung nicht den bürgerlichen Ordnungsvorstellungen entsprach. Die Studie konzentriert sich auf die Praxis der Fremdplatzierung nach dem Zweiten Weltkrieg, die sich, medizinisch-sozialwissenschaftlichen Trends folgend, immer mehr präventiv ausrichtete. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet die Familie in den Fokus der Sozialpolitik. Die Behörden erhielten die Befugnis, in ökonomisch schwache und sozial auffällige Familien einzugreifen. Das wirksamste Instrument war die Fremdplatzierung der Kinder und Jugendlichen. Ziel war es, sie zu «normalisieren» und so «gesellschaftsfähig» zu machen. Häufig wurden sie aber genau dadurch ins gesellschaftliche Abseits befördert. Die Autorin untersucht das Vormundschaftswesen und die Fremdplatzierung am Beispiel der Kantone Basel-Stadt und Appenzell Innerrhoden und zeigt auf, wie die Praxis die Entwicklung des Sozialstaats prägte, von dieser geprägt wurde und so wirkmächtig Normalität festlegte.…

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Buch. Condizione: Neu. Neuware - Fünfzehn Autorinnen und Autoren befassen sich mit Themen und Personen aus der Schaffhauser Wirtschafts-, Sozial- und Kulturgeschichte. Die zeitliche Spannweite reicht vom 15. bis ins 21. Jahrhundert. Es geht um Heiratsstrategien des Stadtadels im Spätmittelalter, Schaffhausens republikanisches Selbstverständnis zwischen Eidgenossenschaft und Reich, seine Finanzlage im Dreissigjährigen Krieg, Häusergeschichte im Licht neu ausgewerteter Quellen, die Mitarbeit der Stuckateure Höscheller und Schärer an der Ausstattung des Zürcher Rathauses und anderes mehr. Die neuere Wirtschaftsgeschichte betreffen Artikel über den Konkurs der Privatbank Zündel & Co. 1914, über vorsorgliche Massnahmen der Georg Fischer AG im Kalten Krieg und über die jüngste Kontroverse um das Archiv der Schaffhauser Kantonalbank. Mit Beiträgen von Kurt Bänteli, Franziska Eggimann, Daniel Grütter, Roland E. Hofer, Peter R. Jezler, Eduard Joos, Adrian Knoepfli, Oliver Landolt, Mandy Ranneberg, Peter Scheck, Karl Schmuki, Markus Späth-Walter, René Specht, Matthias Wipf, Mark Wüst. …

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Buch. Condizione: Neu. Neuware - Am Beispiel des Stiftungswesens und der Praxis der Jenseitsfürsorge in der Diözese Konstanz wird ersichtlich, wie Stifterinnen und Stifter aller Stände finanziell in ihr künftiges Seelenheil investierten. Die untersuchten Seelenheilstiftungen berührten nahezu sämtliche Lebensbereiche in der Kleinstadt und auf dem Land. Ein reichhaltiger Quellenbestand zu den kirchlichen Verhältnissen in der Diözese Konstanz und zur Region Bischofszell bezeugt die dortige Praxis der Heilsökonomie bis zur Reformation. Stifterinnen und Stifter hatten vorausschauend rechtliche, ökonomische und spirituelle Umstände ihrer guten Werke zu bedenken. Ungleiche finanzielle Möglichkeiten und Interessenlagen begründeten vielfältige Formen des Stiftungsverhaltens. Als Empfänger und Verwalter von Seelenheilstiftungen traten insbesondere die Chorherren des Stifts St. Pelagius in Bischofszell und das städtische Spital in Erscheinung. Es ging um Kirche und Kommerz, Finanzkapital, Renten und Kredite. Säkularklerus und Laiengesellschaft standen in einem Austausch- und Spannungsverhältnis zueinander. Die Kumulation von Kaplanei- und Altarstiftungen trug einerseits zur Intensivierung religiösen Lebens, andererseits zum Wandel der Gesellschaft, insbesondere des Stadt-Land-Verhältnisses, bei.…