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  • Franz Hodjak

    Lingua: Tedesco

    Editore: POP Verlag Jun 2025, 2025

    ISBN 10: 3863563611 ISBN 13: 9783863563615

    Da: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germania

    Valutazione del venditore 5 su 5 stelle 5 stelle, Maggiori informazioni sulle valutazioni dei venditori

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    Taschenbuch. Condizione: Neu. Hodjak, Astrid (illustratore). Neuware -Die schwere Leichtigkeit der DichtkunstDas Gedicht 'Andenken' schließt Friedrich Hölderlin mit dem berühmten Vers 'Was bleibet aber, stiften die Dichter.', Dichter und Anstifter vom Format eines Franz Hodjak, der in diesem Band noch einen anderen Altmeister der Poesie, Bertolt Brecht, aufruft und dessen Verdikt über den Sozialismus paraphrasierend auf den Frieden ummünzt: 'Der Frieden ist das Allereinfachste, / das am allerschwersten zu machen ist.' ('Adams You Tube Kanal'). Aphoristische Schärfe und ausufernde, nicht selten auch philosophisch grundierte Schöpferkraft prägen Hodjaks ideengetränkte Gedichte. Immer wieder fliegt seine Seele als eine Art Drohne über Landschaften der Zeit, um sie sprachlich und poetisch zu erkunden, zu erkennen, dass 'das Paradies ein großes Missverständnis war und ist. Und wer an Wunder glaubt, sucht ein Leben lang nach Türen, die es nicht gibt.' Franz Hodjak navigiert durch die Grammatik und die Asche zerfransender Erinnerungen, erhebt sich himmelwärts, um der Dunkelheit sein Licht zu bringen und sie mit einer unverwechselbaren und poetisch bis zum Bersten aufgeladenen Sprache aufzuhellen, eine Sprache, die einfallsreich der Phantasie immer wieder, überraschend wie verblüffend, auf die Sprünge hilft, imaginäres Kino. Unwiderstehliche Bilder, verführerische Sentenzen, melancholische Konsequenzen: 'Am Abend sprechen wir zu den Träumen, / in der Nacht antworten die Träume uns.' ('Wahrscheinlich'). Ein 'notorischer Einzelgänger' ('Nirgends') ist er nur in der Dichtkunst, ein unverkennbarer Solitär. Hodjaks Kopf funktioniert haargenau, sein Herz mag - wie er schreibt - ein Clown sein, aber seine Dichtkunst beweist, dass das Leben keineswegs eine Nummer zu groß ist für ihn ('Mag sein') und dass es ihm sinnierend glänzend gelingt, sich 'aus den Fallstricken der Welt zu befreien'. Ab und an ergreift er die Flucht in die Träume, wo er sich selbst als Retter von im See ertrinkenden Mädchen begegnet ('Rettung'). Hodjak ist verliebt in die Sprache und er treibt es ungeniert öffentlich mit Wörtern, sogar auf 'Bahnfahrten' in den Zügen der Zeit. Meisterhaft lockt er uns auf seine Gedankenschienen, um uns in genialer Engführung, aber mit mathematischer Präzision in eine zuweilen abgründige Absurdität der Welt blicken zu lassen ('Null ist gleich Null'). Inspiriert fügt er zusammen, was nicht zusammengehört - Vertrautes und Befreiendes, Befremdliches und Verstörendes, wie etwa in dem Gedicht 'Sommerelegie'. Siebenbürgen und Hermannstadt, wo er am 27. September 1944 staunend die Schönheit der Welt beschrien hat, setzt er in starken Gedichten wie 'An den Kokeln', 'Heltauergasse' oder 'Generalloch' lyrische Denkmäler. Schutzengel gehören immer wieder zu Hodjaks Gedichtpersonal. Das kommt nicht von ungefähr, er hat sie gebraucht. Wie auch seine Frau Julia, der er das wunderbare Liebesgedicht 'Zeiten' für die Ewigkeit geschrieben hat. Zusammen mit den reizvollen abstrakten Kreationen seiner zeichnerisch begabten Tochter Astrid, fügt sich dieser Gedichtband nicht nur zu einem literarischen Erlebnis und künstlerischen Exkurs über die Welt, sondern auch zu einem imposanten Gemälde dieser Zeit. Horst Samson,Neuberg, 4.09.2024 146 pp. Deutsch.

  • Franz Hodjak

    Lingua: Tedesco

    Editore: POP Verlag Jun 2025, 2025

    ISBN 10: 3863563611 ISBN 13: 9783863563615

    Da: Rheinberg-Buch Andreas Meier eK, Bergisch Gladbach, Germania

    Valutazione del venditore 5 su 5 stelle 5 stelle, Maggiori informazioni sulle valutazioni dei venditori

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    Taschenbuch. Condizione: Neu. Hodjak, Astrid (illustratore). Neuware -Die schwere Leichtigkeit der DichtkunstDas Gedicht 'Andenken' schließt Friedrich Hölderlin mit dem berühmten Vers 'Was bleibet aber, stiften die Dichter.', Dichter und Anstifter vom Format eines Franz Hodjak, der in diesem Band noch einen anderen Altmeister der Poesie, Bertolt Brecht, aufruft und dessen Verdikt über den Sozialismus paraphrasierend auf den Frieden ummünzt: 'Der Frieden ist das Allereinfachste, / das am allerschwersten zu machen ist.' ('Adams You Tube Kanal'). Aphoristische Schärfe und ausufernde, nicht selten auch philosophisch grundierte Schöpferkraft prägen Hodjaks ideengetränkte Gedichte. Immer wieder fliegt seine Seele als eine Art Drohne über Landschaften der Zeit, um sie sprachlich und poetisch zu erkunden, zu erkennen, dass 'das Paradies ein großes Missverständnis war und ist. Und wer an Wunder glaubt, sucht ein Leben lang nach Türen, die es nicht gibt.' Franz Hodjak navigiert durch die Grammatik und die Asche zerfransender Erinnerungen, erhebt sich himmelwärts, um der Dunkelheit sein Licht zu bringen und sie mit einer unverwechselbaren und poetisch bis zum Bersten aufgeladenen Sprache aufzuhellen, eine Sprache, die einfallsreich der Phantasie immer wieder, überraschend wie verblüffend, auf die Sprünge hilft, imaginäres Kino. Unwiderstehliche Bilder, verführerische Sentenzen, melancholische Konsequenzen: 'Am Abend sprechen wir zu den Träumen, / in der Nacht antworten die Träume uns.' ('Wahrscheinlich'). Ein 'notorischer Einzelgänger' ('Nirgends') ist er nur in der Dichtkunst, ein unverkennbarer Solitär. Hodjaks Kopf funktioniert haargenau, sein Herz mag - wie er schreibt - ein Clown sein, aber seine Dichtkunst beweist, dass das Leben keineswegs eine Nummer zu groß ist für ihn ('Mag sein') und dass es ihm sinnierend glänzend gelingt, sich 'aus den Fallstricken der Welt zu befreien'. Ab und an ergreift er die Flucht in die Träume, wo er sich selbst als Retter von im See ertrinkenden Mädchen begegnet ('Rettung'). Hodjak ist verliebt in die Sprache und er treibt es ungeniert öffentlich mit Wörtern, sogar auf 'Bahnfahrten' in den Zügen der Zeit. Meisterhaft lockt er uns auf seine Gedankenschienen, um uns in genialer Engführung, aber mit mathematischer Präzision in eine zuweilen abgründige Absurdität der Welt blicken zu lassen ('Null ist gleich Null'). Inspiriert fügt er zusammen, was nicht zusammengehört - Vertrautes und Befreiendes, Befremdliches und Verstörendes, wie etwa in dem Gedicht 'Sommerelegie'. Siebenbürgen und Hermannstadt, wo er am 27. September 1944 staunend die Schönheit der Welt beschrien hat, setzt er in starken Gedichten wie 'An den Kokeln', 'Heltauergasse' oder 'Generalloch' lyrische Denkmäler. Schutzengel gehören immer wieder zu Hodjaks Gedichtpersonal. Das kommt nicht von ungefähr, er hat sie gebraucht. Wie auch seine Frau Julia, der er das wunderbare Liebesgedicht 'Zeiten' für die Ewigkeit geschrieben hat. Zusammen mit den reizvollen abstrakten Kreationen seiner zeichnerisch begabten Tochter Astrid, fügt sich dieser Gedichtband nicht nur zu einem literarischen Erlebnis und künstlerischen Exkurs über die Welt, sondern auch zu einem imposanten Gemälde dieser Zeit. Horst Samson,Neuberg, 4.09.2024 146 pp. Deutsch.

  • Rainer Wedler

    Lingua: Tedesco

    Editore: POP Verlag Jun 2025, 2025

    ISBN 10: 3863561198 ISBN 13: 9783863561192

    Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania

    Valutazione del venditore 5 su 5 stelle 5 stelle, Maggiori informazioni sulle valutazioni dei venditori

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    Buch. Condizione: Neu. Neuware - Rainer Wedler, Jg. 1942, fuhr nach dem Abitur als Schiffsjunge in die Türkei, nach Algerien und Westafrika. Das Studium der Germanistik, Geschichte, Politik und Philosophie schloss er ab mit einer Dissertation über Burleys 'liber de vita'. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.Als Einzeltitel sind erschienen: Die kaschubische Wunde, Roman 1995, Die Befreiung aus der Symmetrie, Roman 1999, Das viagrinisch Trostbüchlein, Bibliophiler Text (Pseudonym: Renarius Flabellarius) mit Zeichnungen von Peter Frömmig, Zwielichtzeit, Roman 2000, Die Katze, Sieben Kurzgeschichten 2000, Svendborg. Skovsbostrand 8, Gedichte 2001, Die Farben der Schneiderkreide, Roman 2003, Der Hahn kräht den Wind in die Bäume, Gedichte 2004, Atemwürfel, Gedichte 2004, Via Ronco 40, Gedichte, mit Illustrationen von Peter Frömmig, 2005, Zwischenstation Algier, Roman, 2005, Die Heftigkeit der Himbeeren, Erzählungen, 2006, deichgraf meiner selbst, Gedichte, mit Illustrationen von Ferdinand Wedler, 2008, Die Leihfrist, Roman, 2009, Unter der Hitze des Ziegeldachs, Gedichte mit Zeichnungen von Ferdinand Wedler, 2011, Seegang, Novelle, Zeichnungen von Ferdinand Wedler, 2012, Es gibt keine Spur, Prosastücke, 2013, Ismologie, Texte, 2013, Auch die Brombeeren haben keine Bedeutung mehr, Roman, 2014.Mitarbeit (u.a.) bei: MATRIX (Redaktion), DIE HOREN, BAWÜLON (Redaktionsleitung), neue deutsche literatur, Allmende, orte, DAS GEDICHT, le miracle tatoué, Pegasus, Noisma, Podium, INN, Texttürme, the mover sowie in den Jahresanthologien der Landpresse Weilerswist.Wedler ist Mitglied im VS und PEN. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. 1992 den Hafiz-Preis, 1993 den Anerkennungspreis der UNESCO-Burgenland, 2009 Rilkepreis/Sierre. 1996 war er Stadtschreiber von Soltau, 2001 Stipendiat der Villa Vigoni. 2003 wurde er mit dem Cismar-Stipendium des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Zu Gastaufenthalten wurde er mehrfach eingeladen, u.a. 1998 in das Brecht-Haus in Svendborg, 2001 auf die Burg Ranis (Thüringen), 2002 von der Konstepidemien nach Göteborg, 2004 ins Centro tedesco in Venedig, in die Villa del Leone am Lago Maggiore und in die Dichterstätte Sarah Kirsch (Limlingerode).

  • Theo Breuer

    Lingua: Tedesco

    Editore: POP Verlag Jun 2025, 2025

    ISBN 10: 3863563719 ISBN 13: 9783863563714

    Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania

    Valutazione del venditore 5 su 5 stelle 5 stelle, Maggiori informazioni sulle valutazioni dei venditori

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    EUR 18,50

    Spedizione EUR 61,42
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    Buch. Condizione: Neu. Neuware - Auf »Buchfühlung« mit Theo BreuerMit Vorschlag zur Blüte legt Theo Breuer - nach Das gewonnene Alphabet (2012), Zischender Zustand Mayröcker Time (2017), Scherben saufen (2019), Winterbienen im Urftland (2019) und NICHT WENIGER NICHT MEHR (2021) - 2023 ein weiteres Ge-dichtbuch im Pop Verlag vor. Es scheint ganz so, als habe der Autor (eiei, so das denn möglich sei) es nun noch mehr, o je, auf die Sprache, ja, aufs einzelne Wort abgesehn. Ja, was denn sonst mögen, freilich, manche fragen. Recht haben sie mit dem, was Hannah Arendt kurz und bündig proklamiert : Alles, wirklich alles dreht sich um Sprache. Auch diese seitenweise feurig funkelnden, aus Aufgelesnem montierten, Klangbilder malenden, Klangräume eröffnenden Gedichte wollen eins - unmiß:verständlich - klarstellen : Ohne den Schall der Sprache geht gar nichts. (Echt jetzt ) Getreu dem vorangestellten Motto, auf das er während der Lek-türe von Gila Lustigers Roman So sind wir stieß, bewegt, jong-liert, vertauscht Breuer (vexierbildlich gesprochen) die Buchsta-ben so lange, »bis die Welt von ihnen abfällt und« - im glückli-chen Falle - »das reine magische Wort entsteht«. Von A, dem laut Grimmschem Wörterbuch »edelsten, ur-sprünglichsten aller Laute«, bis zum ziemlich zackigen Z werden - parodistisch programmatisch, gern eine schicke Lippe riskie-rend - Paragramm, Pastiche, Pointe u. a. m. auf lustvoll lustige Weise probiert, daß es nur so eine Art hat. (Ja, manches steht auf der Kippe.) Und nein, verehrter Leser : »Pardon wird nicht gegeben«. (Denn wie meinte einst Ernst Jandl : »Die Rache der Sprache ist das Gedicht«, was Mrs Columbo lächelnd bejaht.)Ob lakonisches Einwortgedicht, verpörender Vierzeiler, tief-schweifendes Sonett oder worttoller Seitenknüller, ob geheim-nisvoll/rätselhaft spiegelndes Gemäldegedicht, tonangebendes Musikgedicht, schrulliges Rollengedicht (oder scheinteiliges Spiel mit dem 'Ich' : Bensch, Kraus, Quer und Träumling las-sen grüßen) - die vielhäutigen Verse reißen uns, akrobatisch von Wortriff zu Wortklippe springend, mit in die schiefen Gründe und Schlünde, die sich beim Lesen wortsaufend auftun. Wie kein anderer Lyriker bedient sich Theo Breuer, so Norbert Scheuer in der Süddeutschen Zeitung, in seinem mittlerweile großen Werk der gesamten Weltliteratur, indem er diese kombi-niert, assimiliert und die Motive zu einem neuartigen lyrischen Konzept verarbeitet. Seine Gedichte folgen einer rätselhaften Traumspur und sind gleichzeitig doch ganz konkret, von einer nicht abzuweisenden inneren Logik durchdrungen. Das Gedichtbuch Vorschlag zur Blüte ist also alles andre als eine schmucke Eigentumswohnung, sondern, im Gegenteil, ein se-gelrechtwidriger labyrinthischer Kosmos toll von fintenreichen binnengereimten paradoxen Interventionen, in dem man sich (ohne Faden, aber mit dem knallenden Gebrüll des Minotauros im Ohr) vollends verlieren und eben drum blauwohl fühlen kann - eingeladen, die Verse um- und fortzuschreiben. Und - wer wollte denn nicht dabei sein, wenn Eros mit Thana-tos Tango tanzt ! (Dabeisein ist schließlich - auch und beson-ders in der Lyrik - : alles.).

  • Norbert Sternmut

    Lingua: Tedesco

    Editore: POP Verlag Jun 2025, 2025

    ISBN 10: 3863561457 ISBN 13: 9783863561451

    Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania

    Valutazione del venditore 5 su 5 stelle 5 stelle, Maggiori informazioni sulle valutazioni dei venditori

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    EUR 19,90

    Spedizione EUR 61,63
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    Taschenbuch. Condizione: Neu. Neuware - Norbert Sternmut gehört ohne Zweifel zu den be- gabtesten Lyrikern der deutschsprachigen Gegen- wartsliteratur. In seinen Gedichten entfal- tet Sternmut einen unüber- sehbar beziehungs reichen 'Hexensabbat' der Ver- gänglichkeit, in dem Dinge und Menschen einander er- hellend und ver dunkelnd, gleichermaßen zu reden be- ginnen. Wie 'Geist' und 'Materie', so vertauschen auch 'Ferne' und 'Nähe' ihre überkommenen 'Selbst verständlichkeiten' und werden füreinander durch- lässig auf eine opake Fakti- zität hin, die Bestimm- barkeit überhaupt als un- vordenkliche Beschränkung 'zeigt'. Das alles geht sicher 'Über den Verstand'. Aber darin, dass es Sternmut gelungen ist, 'den Austausch/ der Klopfzeichen/ auf die Nul- linie' mit geradezu ma- terieller Intensität zu prä- sentieren, liegt sicher eines der wesentlichen Verdienste seiner Lyrik, die damit beispielhaft Czeslaw Mi- loszs These bestätigt, dass man die Möglichkeit der Philosophie in der Wir- klichkeit der Lyrik realisiert finden kann.Jürgen Hachmann.

  • Franz Hodjak

    Lingua: Tedesco

    Editore: POP Verlag Jun 2025, 2025

    ISBN 10: 3863563611 ISBN 13: 9783863563615

    Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania

    Valutazione del venditore 5 su 5 stelle 5 stelle, Maggiori informazioni sulle valutazioni dei venditori

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    EUR 21,50

    Spedizione EUR 61,13
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    Taschenbuch. Condizione: Neu. Hodjak, Astrid (illustratore). Neuware - Die schwere Leichtigkeit der DichtkunstDas Gedicht 'Andenken' schließt Friedrich Hölderlin mit dem berühmten Vers 'Was bleibet aber, stiften die Dichter.', Dichter und Anstifter vom Format eines Franz Hodjak, der in diesem Band noch einen anderen Altmeister der Poesie, Bertolt Brecht, aufruft und dessen Verdikt über den Sozialismus paraphrasierend auf den Frieden ummünzt: 'Der Frieden ist das Allereinfachste, / das am allerschwersten zu machen ist.' ('Adams You Tube Kanal'). Aphoristische Schärfe und ausufernde, nicht selten auch philosophisch grundierte Schöpferkraft prägen Hodjaks ideengetränkte Gedichte. Immer wieder fliegt seine Seele als eine Art Drohne über Landschaften der Zeit, um sie sprachlich und poetisch zu erkunden, zu erkennen, dass 'das Paradies ein großes Missverständnis war und ist. Und wer an Wunder glaubt, sucht ein Leben lang nach Türen, die es nicht gibt.' Franz Hodjak navigiert durch die Grammatik und die Asche zerfransender Erinnerungen, erhebt sich himmelwärts, um der Dunkelheit sein Licht zu bringen und sie mit einer unverwechselbaren und poetisch bis zum Bersten aufgeladenen Sprache aufzuhellen, eine Sprache, die einfallsreich der Phantasie immer wieder, überraschend wie verblüffend, auf die Sprünge hilft, imaginäres Kino. Unwiderstehliche Bilder, verführerische Sentenzen, melancholische Konsequenzen: 'Am Abend sprechen wir zu den Träumen, / in der Nacht antworten die Träume uns.' ('Wahrscheinlich'). Ein 'notorischer Einzelgänger' ('Nirgends') ist er nur in der Dichtkunst, ein unverkennbarer Solitär. Hodjaks Kopf funktioniert haargenau, sein Herz mag - wie er schreibt - ein Clown sein, aber seine Dichtkunst beweist, dass das Leben keineswegs eine Nummer zu groß ist für ihn ('Mag sein') und dass es ihm sinnierend glänzend gelingt, sich 'aus den Fallstricken der Welt zu befreien'. Ab und an ergreift er die Flucht in die Träume, wo er sich selbst als Retter von im See ertrinkenden Mädchen begegnet ('Rettung'). Hodjak ist verliebt in die Sprache und er treibt es ungeniert öffentlich mit Wörtern, sogar auf 'Bahnfahrten' in den Zügen der Zeit. Meisterhaft lockt er uns auf seine Gedankenschienen, um uns in genialer Engführung, aber mit mathematischer Präzision in eine zuweilen abgründige Absurdität der Welt blicken zu lassen ('Null ist gleich Null'). Inspiriert fügt er zusammen, was nicht zusammengehört - Vertrautes und Befreiendes, Befremdliches und Verstörendes, wie etwa in dem Gedicht 'Sommerelegie'. Siebenbürgen und Hermannstadt, wo er am 27. September 1944 staunend die Schönheit der Welt beschrien hat, setzt er in starken Gedichten wie 'An den Kokeln', 'Heltauergasse' oder 'Generalloch' lyrische Denkmäler. Schutzengel gehören immer wieder zu Hodjaks Gedichtpersonal. Das kommt nicht von ungefähr, er hat sie gebraucht. Wie auch seine Frau Julia, der er das wunderbare Liebesgedicht 'Zeiten' für die Ewigkeit geschrieben hat. Zusammen mit den reizvollen abstrakten Kreationen seiner zeichnerisch begabten Tochter Astrid, fügt sich dieser Gedichtband nicht nur zu einem literarischen Erlebnis und künstlerischen Exkurs über die Welt, sondern auch zu einem imposanten Gemälde dieser Zeit. Horst Samson,Neuberg, 4.09.2024.