Apolant hugo (11 risultati)
Editore: Jena, G. Fischer. 1908
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8 Tab., (1 Bl.), 34 S. Unaufgeschnittene Original-Broschur. Äußerst sauberes und gut erhaltenes Exemplar. Abdruck aus den Verhandlungen der deutschen pathologischen Gesellschaft. Fischer 353: "Am Anfang des 20. Jhs. setzten Paul Ehrlichs Forschungen über das Karzinom ein."- Zusammen mit seinem Mitarbeiter H. Apolant im April 190…8 gehaltenes Referat. Sprache: Deutsch.

Editore: Jena: Fischer 1913
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Hardcover. Condizione: Good. 1199p heavy hardback with leather corners and spine, elaborate gilt borders and lettering to spine, Vol 3 only, small shelf labels on spine, corners bumped and leather rubbed, decorative endpapers, illustrations, colour plates, fold-out plate, library stamp on title page, otherwise pages clean, bindi…ng still firm, very good copy from a Cambridge college library, covers Experimentelle spezifische Diagnostik mittels Agglutination, Bakterizidie (Lyse) und Komplementbindung; Experimentelle Erforschung der Geschwülste, etc Language: German.
Editore: Jena, G. Fischer. 1906
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3 Aufsätze in 1 Band. Gr.-8°. 6 (4 doppelbl.-gr.) Tafeln, 102 S. Neuerer Halbleinenband im Stil der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel. Roter Rundumschnitt. Gemusterte Interims-Broschur als Ganzes eingebunden. Titel und letzte Seite gestempelt. Tafeln 5 und 6 geringfügig fingerfleckig. In sehr schöner Erhaltung. Sprache: Deutsch….
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Z. Immunit.forsch. Orig., 3/1. - Jena, Verlag von Gustav Fischer, 1909, 8°, 118 pp., Broschur. Erstdruck! Aus dem Königl. Institut für experimentelle Therapie zu Frankfurt a.M.; Direktor: Geh. Obermed.-Rat Prof. P. Ehrlich. Ferner: K. Altmann & Schultz, J.H.: Verwendung von bakterien-Antiformextrakten als Antigene bei der Komple…mentbindung (pp.98-107). Aus dem Königl. Institu für experimentelle Therapie zu Frankfurt a.M.; Direktor: Geh. Obermed.-Rat Prof. Dr. P. Ehrlich (Bakteriologisch-hygienische Abteilung: Prof. M. Neisser. Sachs Nr. 229, 216.
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BKW, 43/ 2. - Berlin, August Hirschwald, 8. Januar 1906, 4°, pp.33-64, feine Broschur. Erstdruck! Sachs Nr.158.

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Abdruck aus Verhandlungen der Deutschen Pathologischen Gesellschaft. Jena, Verlag von Gustav Fischer, 1908, 8°, 34 pp., 8 Tab., orig. Broschur. Erstdruck! Prof. Hugo Apolant (1866-1915) bearbeitete den histologischen Teil und Paul Ehrlich (1854-1915) den biologischen Teil. "Angeregt durch diese Einwände und in der Überzeugung vo…n der prinzipiellen Wichtigkeit der Frage, hat Ehrlich dem Gegenstand eine Anzahl weiterer Untersuchungen gewidmet. Er stellte zunächst lest, daß die absolute Athrepsie, d.h. die vollkommene Verhinderung der zweiten Impfung, nur bei hochvirulenten, stark wuchernden Tumoren und nur dann gelte, wenn der erste Tumor bereits eine beträchtliche Größe erreicht habe. Weiter vertiefte er den Begriff der Virulenz. Er hob hervor, wie der Virulenzsteigerung hinsichtlich der Übertragbarkeit eine natürliche Grenze mit einer Impfausbeute von 100 % gesetzt sei, wie aber für die Steigerung der Wuchsenergie diese Grenzen bei den einzelnen Geschwulststämmen individuell verschieden seien. So ergab die Züchtung des Chondroms besonders prägnant die Tatsache, daß eine hohe Angangsziffer nicht unter allen Umständen maximaler Schnelligkeit des Wachstums verknüpft ist, was bereits 11 Bashford betont worden war. Neben diesen offenkundigen Qualitäten der Angangsziffer und der Wachstumsgeschwindigkeit Ehrlich aber noch auf andere mehr latente Eigenschaften der Virulenz und zwar auf Grund der in unserem Zusammenhange sehr wichtigen Erfahrung, daß zwei Karzinomstämme von ungefähr gleicher Angangsziffer und Wuchsenergie sich in der Verhinderung der Nachimplantation verschieden verhielten: der eine verhinderte das Angehen vollkommen, der andere nur in beschränktem Maße. Ehrlich nannte diese Funktion eine exhaustive oder ereptive, ohne zunächst zu entscheiden, ob es sich hier um eine maximal gesteigerte Avidität der Tumorzellen oder um eine besondere Verwandtschaft derselben mit für das Tumorwachstum besonders nötigen Bestandteilen des Organismus handele. Abgesehen von derartigen feinen Differenzen erklärte Ehrlich daß die meisten seiner Gegner entweder Tumoren von ungenügender Virulenz gewählt hätten oder die zweite Impfung der ersten zu schnell hätten folgen lassen. Die Wahl des richtigen Zeitintervalls erschien besonders deshalb von Bedeutung, weil Lewin bei Ratten beobachtete, daß sehr schnell aufeinander folgende Impfungen einen wachstumsbegünstigenden Einfluß ausüben können." G. Schöne, Athreptische Immunität, Paul Ehrlich, pp.383-384 Sachs Nr. 157.
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BKW, 44/44. - Berlin, August Hirschwald, 4. November 1907, 4°, pp.1399-1434, feine Broschur. Erstdruck! "Von vornherein lehnten Ehrlich und Apolant die metaplastische Umwandlung der Kärzinom- in die Sarkomzelle als indiskutierbar ab, zumal auch die scharfe histologische Abgrenzung der beiden Komponenten jeden Übergang ausschloß.… Ebenso scharf wiesen sie die von mancher Seite noch bis in die neueste Zeit vertretene Anschauung zurück, daß es sich bei diesen Tumoren um primäre Mischgeschwülste handelt, deren eine Komponente zunächst latent geblieben und unter besonderen Bedingungen zur Entwicklung gelangt ist. Es schien unbegreiflich, wie solche im Primärtumor sicherlich nur in sehr geringer Zahl vorhandene latente Sarkomzellen durch mehr als 60 Impfgenerationen erhalten bleiben sollen, zumal wenn man bedenkt, wie geringe Mengen zur Impfung verwendet werden, und ein wie kleiner Teil dieser geimpften Zellen wirklich zur Weiterentwicklung gelangt. Es ist keine Stütze für diese Hypothese, daß in sehr seltenen Fällen, von denen Ehrlich und Apolant selbst zwei beschrieben haben, tatsächlich primäre Karzinosarkeme bei der Maus beobachtet werden. Zeigen doch die verschiedenen kasuistischen Mitteilungen hinsichtlich des Zeitpunktes, in dem die Mischgeschwulst auftritt, überhaupt die größten Differenzen. Am einfachsten erklärt sich der Prozeß mit der Hypothese Ehrlichs daß die Sarkombildung durch den Reiz der chemisch irgendwie alterierten Krebszellen ausgelöst wird, ein Vorgang, der zu sehr verschiedenen Zeitpunkten der Stammesgeschichte und gelegentlich schon in der Primärgeschwulst eintreten kann. Durchaus in Übereinstimmung mit dieser Theorie steht die lange bekannte Tatsache, daß die Krebszellen, wie aus dem Verhalten in den Metastasen hervorgeht, auch auf die Art der Stromabildung einen bestimmenden Einfluß ausüben. Ehrlich faßte den Vorgangs jedoch von vornherein als einen komplexen auf, der nur durch das Zusammentreffen eines von der Krebszelle ausgehenden Reizes mit einer besonderen individuellen Empfindlichkeit der Bindegewebszellen des Wirtstieres zustande kommen kann. Die Annahme einer derartigen individuellen Disposition, vergleichbar etwa der beim Menschen beobachteten Neigung zur Keloidbildung, beruht auf der auch von anderer Seite bestätigten Erfahrung, daß die Sarkombildung gewöhnlich nicht bei allen Tieren einer Serie auftritt. Besteht die Ehr lieh sehe Hypothese zu Recht, so stellt die sekundäre Sarkombildung den ersten Fall einer von unserem Willen freilich unabhängigen künstlichen Erzeugung eines malignen Tumors dar, da das Sarkom ja nicht aus überpflanzten Geschwulstzellen, sondern aus gesunden Gewebszellen des Impftieres entsteht und erst erfolgreich weiter übertragen werden kann, wenn die spezifische Umwandlung in eine maligne Zelle erfolgt ist. ." H. Apolant, Ergebnisse der experimentellen Geschwulstforschung, pp.370-371 Sachs Nr.156.
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BKW, 43/16+21. - Berlin, August Hirschwald, 16. April und 21. Mai 1906, 4°, pp.477-500; 661-704, feine Broschur. Erstdruck! Ganz anders verhält es sich nun mit der zuerst von Ehrlich und Apolant, (vgl. auch Apolant, Verhandl. der Pathol. Ges. Meran 1905) beschriebenen fundamentalen Strukturänderung, die sie kurz als sekundäre Sa…rkombildung bezeichnet haben. Sie machten die erste Beobachtung dieses merkwürdigen Prozesses in der 10. Generation eines typischen Mammakarzinoms. Die Veränderung begann damit, daß das bei diesen Mäusegeschwülsten gewöhnlich schlecht ausgebildete Stroma zellreich wurde und breite Straßen eines aus großen Spindelzellen zusammengesetzten Gewebes bildete, in dessen Maschen die Karzinomnester gelagert waren. Das Bild entsprach vollkommen dem aus der menschlichen Pathologie bekannten Carcinoma sarcomatodes. In den weiteren Generationen nahm der Karzinomanteil dauernd ab und wurde schließlich durch das überwuchernde Sarkom vollkommen eliminiert. So resultierte ein reines Spindelzellensarkom, das unverändert dauernd fortgezüchtet werden konnte. Begreiflicherweise stieß die damals noch völlig neue Beobachtung auf manche Zweifel, auch bei Forschern, die sich später durch eigene Erfahrungen von deren Richtigkeit überzeugten. H. Apolant, Ergebnisse der experimentellen Geschwulstforschung, Paul Ehrlich, p.369 Sachs Nr.154.
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BKW, 42/28. - Berlin, August Hirschwald, 1905, 4°, pp.865-896, feine Broschur. Erstdruck! "Um eine Vorstellung von der Größe der einer vollvirulenten Tumorzelle innewohnenden Proliferationsenergie zu geben, führte Ehrlich seinerzeit eine Rechnung aus, deren Berechtigung nicht bestritten werden kann, da sie von einer im Anfang ta…tsächlich realisierten Voraussetzung ausgeht. Diese Voraussetzung ist, daß eine Impfung innerhalb 8 Tagen zu einem 1 ccm großen Tumor führt, der seinerseits auf 10 Mäuse verimpft, auf jedem dieser Tiere in derselben Zeit eine gleich große Geschwulst erzeugt. Werden diese Impfungen in der Idee alle 8 Tage weiter geführt, so ergibt sich nach x Wochen ein Geschwulstkubus von 10 ccm. Schon bei der 60. Generation, bis zu der die Züchtung seinerzeit in dem virulentesten Stamm fortgesetzt war, entsprach die berechnete Geschwulstmasse einem Kubus von 1000 Billionen Kilometer Kantenlänge, eine Strecke, die der Lichtstrahl erst in über 100 Jahren durchmißt. Mit der 312. Generation, die nunmehr in demselben Stamm innerhalb 10 Jahren erreicht ist, dürfte ein Kubus entstanden sein, der das gesamte Weltall erfüllt, soweit es astronomisch erforscht ist. Den Sinn dieser Berechnung sah Ehrlich in der zahlenmäßigen Festlegung der für unser Vorstellungsvermögen völlig unfaßbaren potentiellen Prolifcrationsenergie, die sehr wesentlich den distinktiven Charakter der Bösartigkeit mitbestimmt und in einer so klaren Weise aus der einfach pathologisch-anatomischen Betrachtung nicht erschlossen werden kann." H. Apolant, Ergebnisse der experimentellen Geschwulstforschung, Paul Ehrlich, pp.366-367 Sachs Nr.153.

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BKW, 42/28. - Berlin, August Hirschwald, 1905, 8°, 10 pp., orig. Broschur. Sehr seltener Sonderdruck! "Um eine Vorstellung von der Größe der einer vollvirulenten Tumorzelle innewohnenden Proliferationsenergie zu geben, führte Ehrlich seinerzeit eine Rechnung aus, deren Berechtigung nicht bestritten werden kann, da sie von einer…im Anfang tatsächlich realisierten Voraussetzung ausgeht. Diese Voraussetzung ist, daß eine Impfung innerhalb 8 Tagen zu einem 1 ccm großen Tumor führt, der seinerseits auf 10 Mäuse verimpft, auf jedem dieser Tiere in derselben Zeit eine gleich große Geschwulst erzeugt. Werden diese Impfungen in der Idee alle 8 Tage weiter geführt, so ergibt sich nach x Wochen ein Geschwulstkubus von 10 ccm. Schon bei der 60. Generation, bis zu der die Züchtung seinerzeit in dem virulentesten Stamm fortgesetzt war, entsprach die berechnete Geschwulstmasse einem Kubus von 1000 Billionen Kilometer Kantenlänge, eine Strecke, die der Lichtstrahl erst in über 100 Jahren durchmißt. Mit der 312. Generation, die nunmehr in demselben Stamm innerhalb 10 Jahren erreicht ist, dürfte ein Kubus entstanden sein, der das gesamte Weltall erfüllt, soweit es astronomisch erforscht ist. Den Sinn dieser Berechnung sah Ehrlich in der zahlenmäßigen Festlegung der für unser Vorstellungsvermögen völlig unfaßbaren potentiellen Prolifcrationsenergie, die sehr wesentlich den distinktiven Charakter der Bösartigkeit mitbestimmt und in einer so klaren Weise aus der einfach pathologisch-anatomischen Betrachtung nicht erschlossen werden kann." H. Apolant, Ergebnisse der experimentellen Geschwulstforschung, Paul Ehrlich, pp.366-367 Sachs Nr.153.
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