Baechtold jakob hsg (2 risultati)
Editore: Frauenfeld, Verlag von J. Huber 1877., 1877
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Aggiungi al carrello8°. LXXXV (+1), 202 SS. Farb. Front., etwas Buchschmuck, 1 Falt-Stammtafel i. Anhang. HLn. d.Zt. (min. berieben u. bestossen) mit marmorierten Deckeln u. hs. Rückenschild. Erste Ausgabe. Seiten leicht gebräunt, vereinzelt wenig stockfleckig (äusserste Lagen etwas mehr). Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren, zeitgenöss. Besitzerv…ermerk a. Vorsatz. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Reihe ?Bibliothek älterer Schriftwerke der deutschen Schweiz und ihres Grenzgebietes.? Hsgg. von Jakob Baechtold und Ferd. Vetter. Erster [1.] Band. ? Jakob Baechtold bezeichnet in seinem Vorwort die Chronik, ?die freilich auf geschichtlichen Werth wenig Anspruch zu machen hat?, als ein Zeugnis dafür, ?wie man im XV. [15.] Jahrhundert anfieng, Schweizergeschichte zu machen? (p. 5). ? ?In dem festen Gefüge der bernischen Chronistenreihe taucht plötzlich das Phantasiegeranke Kiburgers auf. Er war Geistlicher, erscheint 1439 im Dienst der Bubenberg zu Spiez [.], amtete als Kirchherr zu Einigen [.]; er war reich bepfründet. [. Er] siedelte schliesslich nach Bern über und starb hier [1498] hochbetagt [.]. Er ist der Verfasser der sogenannten ?Stretlinger Chronik? Darin erzählt er, wie armselig die Kirche von Einigen am Thunersee war, wie er das Vorderdach herstellen liess, einen Taufstein anschaffte und ein Sakramentshäuschen errichtete. [.] Vielleicht aber wollte Kiburger als frommer Kirchenmann ganz einfach aus der Geschichte des Hauses Stretlingen die Vergangenheit des Kirchleins von Einigen und der dort geschehenen Wunder gläubigen Herzens aufzeichnen. Jedenfalls ist er belesen und kann gut erzählen, bloss hätte er seine anmutige Legendensammlung nicht Chronik nennen sollen. [.] Er mischt Wahres und Falsches, etwas Geschichte, einige alte Sagen und wohl auch einige Inventionen. [.] Im ganzen ist das flott gemacht [.]. Wenn auch die vorgebrachten historischen Tatsachen nicht mehr geglaubt werden können, so gewährt das Buch doch einen guten Einblick in die Vorstellungs- und Gefühlswelt des Mittelalters; es trägt erbaulichen, nicht geschichtlichen Charakter und ist wegen seiner Gesinnung wertvoll.? (Feller/Bonjour, p. 33 f.). ? Stammtafel: Die Herren von Stretlingen (i.e. Straetlingen od. Straettligen, im Amtsbezirk Thun). ?Der gut erhaltene Turm der Herren von Straetlingen steht auf dem Strättlihügel, Gem. Thun, links über der Kanderschlucht. Nach Justingers Chronik sollen die Straetlinger von königlichem Geschlecht gewesen sein, was nur auf eine ursprüngliche Seitenverwandtschaft mit den burgundischen Königen gedeutet werden kann.? (HBLS). ?? Besitzervermerk ?Eduard Lauterburg?: i.e. Eduard Friedrich Lauterburg (1866?1917), Dr. phil., Pfarrer in Ferenbalm und Schriftsteller (HBLS). Sprache: de.

Editore: Zürich, Druck von Orell Füssli & Co. [1890] -, 1890
- Brossura
- Firmato
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Aggiungi al carrello4°. 16 SS. (Text), 14 Bll. Faks.-Reproduktionen (davon 1 Titel in Rot und Schwarz). Kart. (später; etwas lichtrandig) mit Ln.-Rücken u. mont. OBrosch.-Vorderdeckel. Textseiten etwas gebräunt. Leichte Alters-, wenig Gebrauchsspuren, fremde Widmung a. Vorsatz. Gesamthaft gutes und gepflegtes Exemplar - - Neujahrsblatt herausgegebe…n von der Stadtbibliothek in Zürich auf das Jahr 1890 - Barth 17416 (und 17401 für die Erste Ausgabe von 1573); Rohr [Fries] 113 - Die Faksimileblätter für die 13 Alten Orte mit Satzspiegeln in Renaissance-Bordüren und den Abbildungen der Hauptorte (Städte) nach Holzschnitten, die dazugehörigen Texte in Frühneuhochdeutsch - "Das Interesse an den folgenden Lobsprüchen [.] wendet sich weder dem dichterischen Werth derselben noch dem künstlerischen der Städteprospecte zu; es ist lediglich ein persönliches: denn ihr Verfasser ist kein anderer, als unser Johannes Stumpf. Unseres Wissens ist bis jetzt sowohl diese Thatsache als auch der Wortlaut der Sprüche selbst unbekannt geblieben. Schon die grosse bibliographische Seltenheit des Originals - es sind uns nur zwei, dazu noch unvollständige Exemplare, dasjenige unserer Stadtbibliothek und eines auf der Luzerner Bürgerbibliothek bekannt geworden - liess einen Neudruck desselben wünschenswerth erscheinen. Ein verehrter Gönner setzt uns überdies in den Stand, die sämtlichen Blätter des Originals in unverkleinertem Facsimile-Druck wiederzugeben" (p. 1) - Die Lobsprüche Stumpfs sind in Reimen abgefasst, wie z.B.: "Zürich die lobliche alte Statt / Das vordrest Ort / den nammen hatt / Die lustigst in der Eydgnoschaft / Gwaltig von Landen und Mannschafft / Fruchtbar von Korn und auch von Wyn / Eyn Vischreicher See laufft durch hyn / Schön hurtig volck / beid Wyb und Man / Gricht / und recht haltens dapffer an" (etc.) -- Johannes Stumpf (Bruchsal, Baden, Dtl. 1500-1577/78 Zürich), aus dem Hochstift Speyer, ab 1548 von Zürich. [.] 1520 im Dienst des bischöflichen Notars in Speyer, Bekanntschaft mit Johann von Hattstein und Eintritt in den Johanniterorden, 1521 Johanniterkolleg in Freiburg i.Br., 1522 Priesterweihe in Basel sowie Prior und Leutpriester der [Johanniter-] Kommende Bubikon, dort 1528 Übertritt zur Reformation. Er wurde zum Mitstreiter Huldrych Zwinglis und bekämpfte mit Konrad Schmid die sich ausbreitende Täuferbewegung im Zürcher Oberland. 1528 begleitete er Zwingli an die Berner Disputation und wurde 1532 Dekan des oberen Wetzikoner Kapitels. 1543 Pfarrer in Stammheim ZH, 1548 Dekan des Kapitels Stein am Rhein. 1561 suchte er aus gesundheitlichen Gründen um seine Entlassung nach und zog 1562 nach Zürich. Als Geschichtsschreiber kopierte Stumpf Heinrich Brennwalds Schweizerchronik und führte das Werk, heute als Reformationschronik bekannt, bis in seine eigene Zeit fort. (etc; HLS) -- Widmung für 'Herrn Dr. Raimund Tschudi mit freundl. Gruss überreicht v. R. Hugo Frey, Bubikon Nov. 1945' : i.e. Raimund Tschudi od. Tschudy OSB, (Basel 1914-2011 München), Profess in Einsiedeln 1936 (Professbuch Nr. 924). 56. Abt von Einsiedeln 1959-69. "1969 legte er überraschend sein Amt nieder und verliess die Abtei. 1970 trat er aus der Klostergemeinschaft aus und lebte dann bis zu seinem Tod in München." (Aus: orden-online; als Abt nicht mehr im PB) - Widmung von Rudolf Hugo Frey-Graf, der sich während langer Jahre für das Ritterhaus Bubikon in aller Diskretion grosszügig engagiert hatte, u.a. 1972-1990 als Präsident der Ritterhausgesellschaft (vgl. Ritterhausgesellschaft Bubikon, Jahrheft 2010, p. 21). DABEI: Ansichtskarte 'Johanniterritterhaus Bubikon' mit einigen Zeilen Begleittext von R. Hugo Frey adressiert an P. R. Tschudi, signiert u. datiert 21. November 1945. - Sprache: de.