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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Deutsche Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: Ich bin nicht zum tragischen Dichter geboren, da meine Natur konziliant ist - so formuliert Goethe am 31. Oktober 1831 gegenüber Zelter seine Einstellung zum Meisterstück der Dichtung , dem Drama. Zuvor hatte er schon einmal geäußert, jeder Versuch, eine wahre Tragödie abzufassen, komme gar einer Selbstzerstörung gleich. So ist sein Faust auch daseinzige Werk, das von ihm als Tragödie gekennzeichnet ist. Dennoch ist so manches Spielstück, vom übrigen Werk einmal ganz abgesehen, durchaus tragisch, auch wenn die Vorstellungen über die Klassifizierung oft auseinandergehen: man denke etwa an Clavigo, Egmont, Torquato Tasso. Und eine Instanz wie Schiller attestierte schon am 12. Dezember 1797 allen seinen Dichtungen die ganze tragische Gewalt und Tiefe, wie sie zu einemvollkommenen Trauerspiel hinreichen würde .An weiteren Äußerungen des Meisters bezüglich seiner theoretischen Betrachtungsweise mangelt es nicht; seine produktionsästhetischen Reflexionen sind zwar seltener, aber keineswegs unerheblich. Insofern kann vielleicht als neuerlicher Versuch, Goethes dramatische Dichtungen zu beleuchten, die Perspektive des theoretisch-praktischen Vergleichs eingenommen werden. Wie lassen sich die eloquenten Forderungen nachDichtkunst, Ästhetik und Wahrheit interpretieren, besonders im Hinblick auf ihre praktische Verwirklichung Wie wirkt die Kritik und Aufnahme vergangener sowie aktueller Theorie und Praxis auf den Schaffensprozess ein Will man diese Fragen zufriedenstellend beantworten, ist keineswegs geraten, die Aussagen durchweg auf ihre praktische Applizierung herunter zu biegen. Vielmehr sollten bei der Betrachtung von Entwicklungslinien Geniestreiche und Irrwege gleichermaßen beachtet werden, auch wenn sie sich bei der Analyse manchmal als störrisch erweisen. Nur wenn manaus diesem Spannungsfeld den Konsens erarbeitet, ergibt sich das geniale Substrat, welches ästhetischen und theoretischen Anspruch verbindet: Goethes organisch gewachsene Einheit , sein harmonisches Ganzes in der Mannigfaltigkeit, die das Einzelne bruchlos bindet .
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Medienwissenschaftliches Seminar), Veranstaltung: Momente der Mediengeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Handschrift als mediengeschichtlich einzigartigem Phänomen soll hier der Fokus gewidmet werden. Dabei werden Überschneidungen und Querverweise zu anderen Medien des Mittelalters natürlich nicht zu vermeiden sein. Auch die gesellschaftliche Konstellation, die mit ihren meist sehr sauber voneinander getrennten Binnenöffentlichkeiten völlig anders aussieht als heute, wird Beachtung finden müssen. Doch soll die Entstehungsgeschichte, die technische wie kulturelle Verfügbarkeit, sowie die Rolle der Handschrift als gleichsam riesiges, höchst flexibles Scharnier am Scheideweg zwischen Keilschrift und Mnemotechnik auf der einen, sowie Buchdruck und Telekommunikation auf der anderen Seite im Mittelpunkt stehen. Man sollte dabei nicht vergessen, dass die Handschrift im Mittelalter fast ausschließlich das Buch bedeutete. Handschriften waren Bücher. Wie mit diesem Medium umgegangen wurde, ist schon allein deshalb zentral; die Bedeutung des Buches als solches ist unbestreitbar, historisch ohnehin, aber auch noch in unserem heutigen Zeitalter. Ein kurzer Ausblick, wie die Handschrift noch heute genutzt wird, soll die Ergebnisse abrunden.
Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Aspekt des 'Dramatischen' existiert in der Instrumentalmusik bereits einKonzept, mit dem literarische Strategien scheinbar erfolgreich auf die Interpretation von Tonkunst übertragen worden sind. Die Deutung musikalischer Vorgänge als Abfolge von Handlungen, die auseinander erwachsen ('die Dominante wird zwar durch einen Vorhalt retardiert, führt aber anschließend wie erwartet zur Tonika'), und Charakteren, die miteinander agieren ('durch die Einführung eines kantablen Seitenthemas wird der harsche Anfang etwas abgemildert'), hat sich in der Musikwissenschaft jedenfalls in den geradezu paradigmatisch als 'dramatisch' ausgerufenen Gattungen - der Sonate, dem Konzert, der Sinfonie - fast schon als Gemeinplatz eingebürgert. Der Begriff des Narrativen jedoch hat in der musikwissenschaftlichen Diskussion sehr viel mehr Widerspruch gezeitigt hat als der des Dramatischen. Dabei ist er als Pendant zur ebenfalls aus der Literaturwissenschaft stammenden Anleihe des 'Dramatischen' zunächst in gleichem Maße legitimiert - genauso übrigens wie weitere Begrifflichkeiten, die eine solche Perspektive einnehmen, wie etwa jener der musikalischen Prosa. Man muss aber sehen, ob dieser Vergleich auch einer genaueren Überprüfung standhält.Genau das soll in dieser Arbeit versucht werden: nach einer bündigen Darstellung der Theorie des Narrativen in der Instrumentalmusik und ihrer Abgrenzung gegenüber anderen Begrifflichkeiten soll gezeigt werden, dass narrative Formkonzepte durchaus zum besseren Verständnis eines derartvielschichtigen Werkes wie des 2. Satzes Andante con moto aus Beethovens 4. Klavierkonzert in G-Dur führen können. Hier muss sogleich vorausgeschickt werden, dass mir dieses Konzept ebensowenig grundsätzlich zur Beschreibung eines jeden beliebigen musikalischen Werkes geeignet scheint, wie der gesamte Satz als 'Narration' bezeichnet werden kann. Dieser zeichnet sich jedoch durch ganz bestimmte musikalische Formstrukturen aus, die in einer Beschreibung,welche an ein genau definiertes Konzept des Narrativen in der Instrumentalmusik anknüpft, sehr wohl gut aufgehoben sind. Eine klare theoretische Abgrenzung scheint hier sinnvoller zu sein, als sich immer wieder mit Erklärungen im Einzelnen zu begnügen, warum das Andante con moto als 'szenisch', 'opernhaft', 'rhetorisch' oder gar 'programmatisch' zu verstehen sei - denn auch wenn das eine oder andere beim Hören unmittelbar einleuchtet, ist damit noch keine befriedigende Begründung erreicht.[.].
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Deutsche Literatur), Veranstaltung: Faust-Dichtungen des 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte von Mephisto ist die einer beispiellosen Karriere. Die Karriere eines der berühmtesten Romane der Nachkriegszeit, mit seiner bedeutungsschwangeren Aufladung eines deutschen Künstlerdiskurses durch eines der düstersten Kapitel der jüngsten Geschichte sowie deutlichen Bezügen zu realen Personen. Die Karriere des Protagonisten Hendrik Höfgen, der in der Rolle von Mephisto seinen endgültigen Durchbruch erzielt, damit aber auch ein für allemal selbst mit dem Teufel paktiert. Die Karriere eines gefeierten Films, durch den auch der Hauptdarsteller Klaus Maria Brandauer ironischerweise internationale Bekanntheit erlangte. Die Karriere von Gustaf Gründgens, die in ihrer Art in Deutschland gewiss einzigartig ist. Aber auch nicht zuletzt die Karriere von 'Mephisto' selbst: dieses personifizierte Prinzip des Bösen, des Gegenspielers, aber auch des Verführers und Paktierers ist mindestens so alt wie die Menschheit. Diese Untersuchung möchte sonach einerseits den charakteristischen Werdegang eines Künstlers beleuchten, der immensen Erfolg hat, doch dafür auch einen hohen Preis zahlt. Die Persönlichkeit, die Klaus Mann in seinem Roman Mephisto zeichnet, ist dabei zunächst ein Typus: des Opportunisten, des Erfolgsmenschen, des Karrieristen. Anhand dieser Typik soll ein Lebens- und Künstlerdiskurs im Verhältnis von Mitläufern, Mächtigen und Migranten während des Dritten Reiches und seiner Entstehungszeit aufgezeigt werden. In diesem Spannungsfeld kondensiert der Roman in literarischer Form die gesellschaftliche Verantwortung des Einzelnen, seine eingenommene bzw. aufgezwungene Stellung innerhalb einer bestimmten Machtkonstellation, sein Vermögen und seinen Willen, 'die Dinge zum Guten zu wenden.' Die Thematik des Paktes, also dem Aufbau und der Fruchtbarmachung blutbefleckter Beziehungen, die weit über der reinen Duldung des Machtapparates anzusiedeln ist und damit der - inneren wie äußeren - Emigration diametral entgegensteht, nimmt dabei einen zentralen Aspekt ein.Andererseits geht dieser Themenkomplex weit über das literarische Spiel hinaus. Damit ist keineswegs ein platter Hinweis auf den Realitätsbezug, den (auto)biographischen oder gesellschaftlichen Einschlag usw. in der Literatur gemeint. Vielmehr erreicht das Verhältnis von Wirklichkeitsbrechung und Fiktionalität im und mit Mephisto eine einzigartige Qualität.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Musikwissenschaftliches Seminar), Veranstaltung: Musikalische Gestalten und kulturelle Formen Populäre Musik analytisch betrachtet, 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Rave strikes back! , postuliert die gleichnamige, von der Initiative Freude-am-Tanzen ins Leben gerufene Website und präzisiert: Dies ist der Aufruf, endlich wieder zu raven anstatt nur halbherzig feiern zu gehen . Dies ist die Rückkehr der stolz erhobenen Partyfaust. Dies ist die Wiederbelebung eines Lebensgefühls. Namhafte Printmedien wie The Guardian, The New York Times und Der Spiegel drucken großflächige Beiträge zum Rave-Revival . Und wenn das Magazin i-D in einem achtseitigen Artikel über neu rave behauptet, Rave is a hundred times more punk than punk , so ist dieser sicherlich nur halb scherzhaft gemeinte Leitsatz neben dem Anspruch auf die, wenn auch nur vermeintliche, Deutungshoheit in puncto Subversion auch eine polemische Forderung auf die Ablösung der zumindest gefühlten Hegemonie des Punk als weithin sichtbarer Jugendkultur. Hip, angesagt und modern ist Techno bzw. Electro oder, allgemeiner gefasst, elektronische Tanzmusik auch bei Erwachsenen, und zwar nicht nur den jungen, ohnehin: in Clubs, Cafés und Boutiquen, in Filmen, Fernsehsendungen und nicht zuletzt in der Werbung wird man überproportional oft mit ihr konfrontiert. Insofern schien es mir nahe liegend, die These eines konkret fassbaren Zusammenhanges zwischen kultureller Form und musikalischer Gestalt über eben diesem, medial stark reflektiertem und gesellschaftlich aktuellem Thema auszubreiten. Denn ja, es gibt diesen Zusammenhang: zwischen dem Habitus, der Kleidung, den Riten usw., kurzum der Gesamtheit individueller (Re)Produktion und sozialer Interaktion einer bestimmten Subkultur, und der Musik, die mit ihr in Verbindung gebracht werden kann, gibt es immer einen gemeinsamen Nenner. Diesen begrifflich zu definieren, kann viel dazu beitragen, die überaus komplexen inter- und vor allem intrakulturellen Wechselbeziehungen mitsamt ihren selten ausbleibenden Widersprüchen besser zu verstehen. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein rein begriffliches Konstrukt: vielmehr entstehen und wirken diese Zusammenhänge als reales Gefüge innerhalb der kulturellen Konstellation. Diese sog. strukturellen Homologien für die Rave-Kultur zu Tage zu fördern und zu untersuchen, ist das Anliegen dieser Arbeit. Ich werde mich dabei auf eine Reihe von Vorarbeiten stützen, die dieses Kohärenzprinzip definieren und auf die verschiedensten Arten kultureller Formen anwenden.
Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 2.0, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Musikwissenschaftliches Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Waldsteinsonate op. 53 in C-Dur setzt in mancherlei Hinsicht neue Maßstäbe: nicht von ungefähr in der Zeit der großen Eroica-Symphonie und der 'Appassionata' op. 57 entstanden - also am Scheidepunkt zu Beethovens 'neuem Weg' - zeichnet sie sich durch kühne Überschreitungen bisher gekannter Normen aus. Die äußerst großzügig angelegte Form, die sich nicht nur in der beträchtlichen Länge von 873 Takten widerspiegelt ; die Ausbreitung der Themengestalten, die trotz ihrer relativ einfachen Struktur sehr weite Kreise ziehen; die extreme Dynamik; die enorme Virtuosität, die dem ausführenden Pianisten nicht nur technische Brillanz, sondern auch schiere Kraft abverlangen; all dies sind Novitäten, die sich schon in der großflächigen Anlage des Beginns zeigen. Ohne Rücksicht auf die für die Klassik so prominente 'schöne' Melodieentfaltung, zieht die Waldsteinsonate lieber derart viele Register des Klavierinstrumentes, dass viele Hörer dazu geneigt sind, sie als 'orchestral' oder 'symphonisch' zu empfinden. Ziel dieser Arbeit ist es jedoch nicht, diesen ungewohnten Glanz pianistischen Klanges zu ergründen, ebenso wenig soll das überaus interessante Formproblem (s.u.) dargelegt werden. Vielmehr soll es in diesem Aufsatz darum gehen, die harmonischen Räume zu analysieren, die sich die Waldsteinsonate aneignet. Selbstverständlich wird dieser Fragestellung zur besseren Orientierung eine knappe bibliographische Eingliederung vorangestellt. Doch kann und will sich eine solche Analyse natürlich nicht damit begnügen, diese harmonischen Räume schlicht aufzuzeigen und zu benennen. Freilich ist die reine Analyse harmonischer Zusammenhänge geradezu unabdingbar. Hier aber Halt zu machen und den Leser praktisch mit den gerade aufgezeigten Komponenten alleine zu lassen, wäre wie einem Kind die Seife hinzuhalten, ohne ihm das Waschen zu erklären.Daher scheint mir die eigentlich interessante Frage folgende zu sein: haben wir uns die harmonischen Strukturen, Räume, Zusammenhänge deutlich gemacht und verstanden, muss doch in einem nächsten Schritt nach dem Sinn, der Funktion dieser Harmonik gefragt werden. Denn in der Musik ist nichts - oder nur sehr wenig, und bei Beethoven schon gar nicht - reiner Selbstzweck, und so reizt nach der rein analytischen Arbeit, also dem wie, auch die Frage nach dem warum. Insofern folgt der harmonischen Analyse des Kopfsatzes, Allegro con brio ein kurzer Versuch, die Absichten, den Sinn und Zweck hinter dem bloßen Fachwerk zu erkennen.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Medienwissenschaftliches Seminar), Veranstaltung: Medienkunst als Medientheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Es soll um die Frage gehen, ob eine axiomatische Methode gefunden werden kann, um den 'Tonraum', den 'Tonvorrat', das 'Material' oder wie auch immer man das nennen mag, nicht in einem letztendlich willkürlichem System (wie es unsere westliche Harmonik auch ist), sondern einem mathematisch bestimmten und somit allgemein gültigen zu ordnen. Die Tragweite dieser Vision muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen: sie bedeutet zunächst, dass man damit sämtliche Tonsysteme der Welt, der Vergangenheit und der Zukunft unter einen Hut - in eine Art 'Handbuch' - bringen könnte. Natürlich hätte man auch damit das 'Wesen' der Musik an sich nicht entschlüsselt: ihre oftmals rätselhaften Wirkungsmechanismen können durch ein Tonsystem, so allgemein anwendbar es auch immer sein mag, nicht erklärt werden, da ein solches immer nur die Organisation der Musik beschreiben kann. Dass diese Organisation aber besonders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert zunehmend mathematisch gefasst wurde, ist sicher nicht nur dem Kielwasser der so begeistert aufgenommenen Informationstheorie geschuldet. Eine mathematisch-naturwissenschaftliche und damit auf Formeln basierende Klanggestaltung erlaubt nämlich neben ihrer universalen, also kontextunabhängigen Anwend-barkeit auch Rückschlüsse, Querverbindungen und Analogien zur Physik. Somit können auch jene Massenphänomene, die die natürliche Klangwelt beeinflussen - das Rascheln von Blättern im Wind, das Prasseln von Regentropfen - in ihre konstituierenden Momente aufgeschlüsselt und diese Momente für die individuelle Klangrealisation dienbar gemacht werden. Die 'Krise des musikalischen Materials' (Adorno), womit die geschichtlich irgendwann unausweichliche Verknappung der noch bleibenden Alternativen gemeint ist, wäre durch die 'freie Beherrschung des Klangs' (Stockhausen) abgelöst.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Musik der Renaissance ist wahrhaftig ein buntscheckiges Gebilde. In der Tat ist sie nicht durch einen eindeutigen Stil gekennzeichnet, der etwa eine Palette von Kompositions- und Spieltechniken bereitgestellt hätte; vielmehr handelt es sich bei ihr um einen Komplex aus sozialen Begebenheiten, intellektuellen Stimmungen, Wünschen und Angewohnheiten der Spielenden, intrakulturellen Kommunikationsformen u.v.m. Diese Vielseitigkeit lässt sich nicht zuletzt an der Fülle verschiedener Musikbegriffe ablesen, die diese Zeit prägen: Musica theorica, speculativa, practica, mundana, humana, instrumentalis, inanimata usw. sind ein Zeugnis für die unglaubliche Vielfalt, die der Musik jener Epoche innewohnt. Recht treffend wurde sie daher desöfteren in der Literatur als 'Matrix' musikalischer Energien bezeichnet.Etwas Klarheit in dieser verwirrende Vielfalt zu stiften sowie die wichtigsten Strömungen in der musikalischen Entwicklung aufzuzeigen ist das Anliegen dieser Arbeit. Dabei soll insbe-sondere aufgezeigt werden, wie die aufkommende Auseinandersetzung mit antiken klassischen Autoren im 15. und 16. Jahrhundert das musikalische Denken veränderte. Dies sollte nicht als Auseinandersetzung mit dem sogenannten 'musikalischen Humanismus' missverstanden werden, der nur unzureichend mit dem Interesse an klassischen Autoren beschrieben wäre. Vielmehr soll in einem räumlich relativ beschränkten Gebiet, nämlich Italien - und hier wiederum fast ausschließlich für Venedig, Rom, Florenz und Mailand - untersucht werden, wie groß die Wirkung war, die von der intensiven Arbeit mit antiken Autoren ausging. In diesem Zusammenhang wird eine Person ganz besonderer Aufmerksamkeit bedürfen: der Musiktheoretiker, Komponist und Kapellmeister Franchino Gaffurio.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Stars und Starkult, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieter Bohlen ist einer der erfolgreichsten deutschen Musikproduzenten und Mitglied einer der erfolgreichsten deutschen Popbands aller Zeiten. Seine Medienpräsenz ist überragend: Werbung für die Deutsche Bahn, Margarine und Versicherungen, Juror in Deutschland sucht den Superstar, die Mitgliedschaft bei Modern Talking, die sorgsam gepflegte Inszenierung seines Privatlebens sorgen für ständige Aufmerksamkeit in der heutigen Medienlandschaft.Bohlens herausragende Prominenz ist aber nur eine Kehrseite der Medaille. Schließlich bildet er ja selbst angeblich 'Stars' aus, wenn sie auch aus wissenschaftlicher Sicht nur eine Defizienz des ursprünglichen Begriffs abbilden (selbst wenn sie ähnlich viel Profit abwerfen). Vor allem aber vermarktet der 'Pop-Titan' , wie sich zeigen wird, etwas völlig anderes, als man gemeinhin von einem Star erwartet.Insofern ist Dieter Bohlen sehr gut geeignet, um in einer Fallstudie das Starphänomen aus populärmusikalischer Sicht zu betrachten. Und gerade weil der Starbegriff, den er sowohl aktiv als auch passiv vertritt, einigen gängigen Parameteren zuwider läuft, ist eine Analyse seiner Person für die Konstituierung dieses ohnehin schimmernden Terminus höchst relevant.Dazu soll zunächst in einem Einleitungskapitel ein Umriss des popkulturellen Phänomens zwischen den Star, seinem Image und seinen Fans gezeichnet werden. Im Hauptteil wird natürlich die Rolle bei Modern Talking sowie sein bereits erwähntes jahrelanges Wirken in der Musik- und Medienlandschaft mit der Kulmination zu Deutschland sucht den Superstar eine zentrale Stellung einnehmen. Dabei ist die Frage, wie denn nun genau seine künstlerische Leistung aussah, auch wenn sie in der publizistischen wie öffentlichen Diskussion bei Bohlen offenbar ganz besonders schwelt, für das Starphänomen an sich zwar prinzipiell irrelevant - die Frage beim Star ist nicht die, ob das, was wir sehen, hören und fühlen der Wahrheit entspricht, sondern ob es als zusammenhängendes und sowohl faktisch als auch emotional plausibles Ganzes rezipiert wird. Allerdings dringt man besonders beim gewieften Strippenzieher Bohlen über die Herausarbeitung des künstlerisch-marktwirtschaftlichen Zusammenhangs sehr klar zum Kern eines sehr zentralen Aspekts für die Anwendung des Starbegriffs aus: der Ausbildung eines zwar glaubhaften, aber auch physikalisch dingfesten Produktes. In der Analyse der einzigartigen Erfolgsstory von Dieter Bohlen tritt daher für den Starbegriff höchst Interessantes heraus.
EUR 18,95
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Bruckners Symphonisches Schaffen als absolute Musik zu bezeichnen, scheint eine gesicherte musikwissenschaftliche These zu sein. Im Komplex aus der herrschenden Ästhetik der Romantik, der Schopenhauerschen Philosophie und maßgeblich durch E.T.A. Hoffmann geprägten 'Metaphysik der Musik', Hanslicks Idee einer 'reinen, absoluten Tonkunst', den 'Neudeutschen' um Wagner und der Programmatik eines Liszt und Berlioz, sowie der Stellung an der Spitze der Avantgarde von Bruckners Musik zu seinen Lebzeiten, wurde das Oeuvre von der Forschung überwiegend in ein Feld gerückt, das sich programmatische Interpretationen verbittet.Dennoch ist die Existenz eines Programms - eine genauere Klärung des Begriffs wird noch zu unternehmen sein - namentlich zur Vierten und Achten Symphonie nicht zu leugnen. Dass diesen durch ihren fragmentarischen Charakter und ihren Eklektizismus so mancher Aspekt abgeht, der allgemein als notwendig für die Bezeichnung der Programmusik erachtet wird, berechtigt keineswegs dazu, diese Tatsache mehr oder weniger unter den Tisch zu kehren, wie es in der Bruckner-Forschung nur allzuoft geschehen ist. Ganz im Gegenteil muss das 'Programm' gerade dann, wenn es sich nicht in eingebrachte Denk- und Kompositionsmuster einfügt und daher weitere Fragen aufwirft, für die Interpretation Berücksichtigung finden. So wird sich auch zeigen, dass Bruckners literarische Hinterlassenschaft sehr wohl signifikative Bedeutung für eine Deutung der Achten Symphonie besitzt, zwar nicht als wörtliche Bedeutungszuweisung - aber alsideengeschichtliches Dokument.
Da: preigu, Osnabrück, Germania
EUR 17,95
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Raver. Der Zusammenhang zwischen kultureller Form und musikalischer Gestalt | Bruno Desse | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640128129 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Musik berechnen | Bruno Desse | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640118526 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Da: preigu, Osnabrück, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Harmonische Räume im Kopfsatz der Waldsteinsonate op. 53 C-Dur von Ludwig v. Beethoven | Bruno Desse | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640118496 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Da: preigu, Osnabrück, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Franchino Gaffurio und die Wiederentdeckung der antiken Autoren in der Musiktheorie der Renaissance | Bruno Desse | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640118465 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Handschriftenkultur und Medialität im Mittelalter | Bruno Desse | Taschenbuch | 28 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640126392 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Mephisto - Eine Karriere | Bruno Desse | Taschenbuch | 28 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640126408 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Bohlen sucht den Superstar | Fallstudie zum Starbegriff | Bruno Desse | Taschenbuch | 28 S. | Deutsch | 2010 | GRIN Verlag | EAN 9783640530243 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Narratives im 2. Satz von Beethovens 4. Klavierkonzert op. 58 G-Dur | Bruno Desse | Taschenbuch | 28 S. | Deutsch | 2010 | GRIN Verlag | EAN 9783640553099 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.