Dakova bisera (4 risultati)
Specimina Philologiae Slavicae Band 172 - Die buglarische Literatur der Moderne im europäischen Kontext - Zwischen Emanzipation und Selbststigmatisierung ?
Dakova, Bisera / Schmidt, Henrike / Tihanov, Galin / Udolph, Ludger ( Hrsg.9
Editore: Verlag Otto Sagner, München, 2013 2013
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Editore: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften 2013
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Lingua: Tedesco
Editore: Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften 2013
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Condizione: Wie Neu. Zwischen Emanzipation und Selbststigmatisierung? Hrsg. von Bisera Dakova, Henrike Schmidt, Galin Tihanov, Ludger Udolph. Nach der Befreiung von der osmanischen Herrschaft im Jahr 1878 durchlief Bulgarien nationale "Wiedergeburt" sowie gesellschaftliche Modernisierung und Europäisierung im Zeitraffer. Der Ban…d untersucht die theoretischen und ästhetischen Prämissen und Auswirkungen dieser komprimierten Evolution für die Literatur der bulgarischen Moderne in ihren europäischen Kontexten. Konzeptionell gerahmt werden die vierzehn Einzelstudien durch die Begriffe der Emanzipation und der Selbststigmatisierung: Emanzipation von der Funktionsliteratur der nationalen Wiedergeburt und den Vorbildern der europäisierten Weltliteratur einerseits, Selbststigmatisierung angesichts der Zelebrierung der eigenen Mängel und Rückständigkeiten andererseits. 318 Seiten mit 11 Abb., broschiert (Specimina Philologiae Slavicae; Band 172/Verlag Otto Sagner 2013). Früher EUR 37,95. Gewicht: 430 g - Softcover/Taschenbuch.

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Softcover. Condizione: neu. 1. Auflage. Schriften zur Literaturgeschichte, Band 11 192 pages. Die Studie "Der unanthologische Trajanov" erleuchtet die dunkle Frühphase im Schaffen des Dichters, der eindeutig zum konsequentesten Symbolisten in der Geschichte der bulgarischen Literatur erklärt worden ist. Die Untersuchung stellt… sich die Aufgabe, die dekadente Sprache des jungen Trajanov in ihrer unmittelbaren Authentizität und markanten Zügen zusammenzufassen, und ihr weiteres Leben im Schaffen des Dichters nachvollzuziehen. Das Werk Trajanovs stellt eine erhaben teleologische Entwicklungslinie dar: Von den krassen Dekadenzbildern und Verfallsstimmungen (seit 1905 bis zum Buch "Regina mortua" aus dem Jahre 1909), durch die definitive poetologische Entgrenzung (Dekadenz, Jugendstil, teilweise Expressionismus), die im Buch "Chimni i baladi" (1912) hervorgehoben ist, bis zur undurchsichtigen, aufdringlich heiteren Monostilistik der Anthologie "Osvobodenijat covek" (1929), in welcher die verschiedenartigen poetologischen Schriften ineinander verschmolzen sind. Die später verfassten Bücher - "Panteon" (1934) und "Zemja i duch" (1941) - bestätigen und verhärten die schon gewonnene Monostilistik. Die einheitlich-beschwà rerische Poetik aber ist von jenen Werken Trajanovs vorausgesetzt, die üblicherweise für sonderbare Abweichungen in seinem geradlinigen dichterischen Weg gehalten worden sind: Vom Buch des poetologischen Umbruchs "Balgarski baladi" (1921), durch welches sich Trajanov ein aggressives Pathos und eine heldenhaft-kriegerische Bildlichkeit angeeignet hat; durch das einzigartige Poem- Manifest "Pesen na pesnite" (1923), wo der Autor zu seinen ehemaligen melancholischen Suggestionen unverhofft zurückgreift und eine Teleologie im rosenkreuzerischen Sinne entwirft, die alle seine symbolträchtigen Bilder verknüpft und semantisch aktivisiert, bis zum Buch "Romanticni pesni" (1926), wo unter der naiv-volkstümlichen Romantik der überarbeiteten Gedichte eine entzauberte, mit monumental-schroffen Umrissen, Welt, ganz im Sinne der sachlichen Tendenzen der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, steckt (1926). Diese Bücher bereiten die radikale Selbststilisierung Trajanovs vor: In ihnen hat der Dichter die Beschwà rung, die Teleologie und seine in hohem MaÃe konventionalisierten Symbole herausgearbeitet. Das Umgehen mit der Dekadenz, die Herstellung ganz neuer poetischen Welten und Weltanschauungen und der plà tzliche Rückgriff zu den getilgten Ausdrucksmitteln - auf diese Forschungspunkte ist die Recherche konzentriert. Wenn alle diese Vorgänge in der Poetik Trajanovs eingehender betrachtet werden sind, wird sich auch seine Einstellung in der Geschichte der bulgarischen Literatur grundlegend modifizieren, und damit wird auch der rigide Ãberblick über die Anfänge und die Auswege des bulgarischen Symbolismus aufgehoben sein.