Eberhard stegerer (34 risultati)

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      keine Abb. 21 X 15 cm 251 Seiten Einband leicht berieben Sprache: Deutsch Einband: Brosch. OHNE Schutzumschlag 350 gr.

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      Editore: Cuvillier Verlag, 2019

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      Taschenbuch. Condizione: Sehr gut. Gebraucht - Sehr gut - ungelesen,als Mängelexemplar gekennzeichnet, mit leichten Mängeln an Schnitt oder Umschlag durch Lager- oder Transportschaden -Die regionalgeschichtliche Untersuchung der Biografien aller 28 (29) sich häufig abwechselnden Leiter der zwei Polizeipräsidien (ab 1942: drei) und vier -direktionen (ab 1942: drei) in Baden für die Zeit zwischen 1933 und 1945 führte zu dem Ergebnis, dass es in der polizeilichen Führungselite sowohl 1933 als auch 1945 einen personellen Umbruch gegeben hat und beim jeweiligen Regierungswechsel die polizeilichen Führungsakteure ausgetauscht worden sind. Nur der bis 1933 in Mannheim amtierende, bei der Bevölkerung beliebte und im Ersten Weltkrieg hoch dekorierte Polizeipräsident, Dr. Jakob Bader, stellt in dieser Hinsicht eine Ausnahme dar. Der nationalsozialistische badische Innenminister, Karl Pflaumer, welcher 1929 aufgrund seiner NSDAP-Aktivitäten als Polizeioberleutnant in Heidelberg aus dem Dienst entlassen worden war, holte 1933 Dr. Jakob Bader als Ministerialdirektor und den radikalen NSDAP-Anhänger Dr. Kurt Bader, ebenfalls aus Mannheim, als Ministerialrat und Leiter der Polizeiabteilung zu seiner eigenen Machtabsicherung, auch gegenüber dem Reichsstatthalter und Gauleiter Robert Wagner, in sein Ministerium.In der überwiegenden Mehrheit kamen die 1933 vom Dienst suspendierten polizeilichen Amtsinhaber aber bis Kriegsende in anderen Behörden der badischen inneren Verwaltung wieder unter, in der Regel ohne finanzielle Einbußen.Eine ähnliche Verfahrensweise wurde auch nach dem Ende der NS-Herrschaft trotz der nachfolgenden Entnazifizierungsmaßnahmen spätestens 1951 nach der 'G 131-Regelung' wieder praktiziert, sodass die personelle Kontinuität in der inneren Verwaltung Badens auch nach 1945 gewahrt blieb, wenn auch nicht im polizeilichen Führungsbereich.Die vier badischen Landeskommissäre, u.a. vorgesetzte Behörde des badischen Innenministeriums für die Polizei vor Ort, welche alle bereits in der Zeit der Weimarer Republik durch den langjährigen SPD-Innenminister Remmele ernannt worden waren, blieben auch beim Übergang in die NS-Diktatur in ihren Ämtern, zwei von ihnen bis zur Auflösung des Instituts der Landeskommissäre 1946 durch die Besatzungsbehörden. Der Karlsruher Landeskommissär wurde 1933 altersbedingt in den Ruhestand versetzt, ihm folgte der regimetreue kommissarisch eingesetzte Freiburger Polizeidirektor Karl Dold nach. Der 1938 durch Suicid aus dem Leben geschiedene Mannheimer Landeskommissär wurde nach Kompetenzkämpfen zwischen dem RMI, badischen IM und der Gauleitung durch den Bruchsaler Landrat und Nicht-NSDAP-Mitglied Dr. Gustav Bechtold ersetzt, wobei sich die Reichsebene durchsetzte.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 314 pp. Deutsch.

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Julius La Fontaine (21. Oktober 1891 in Gondelsheim ¿ 21. Januar 1947 Karlsruhe), 1922¿1928 Regierungsrat und Stellvertreter des Polizeidirektors beim Bezirksamt Mannheim und 1928¿1933 Direktor der badischen Gendarmerie- und Polizeischule Karlsruhe wurde im März 1933 als untadeliger Demokrat in der Folge der ¿Machtergreifung¿ durch die Nationalsozialisten in Baden in seiner bisherigen Funktion abgelöst. Er unterlag fortan als ¿abgeschobener¿ Beamter in der badischen Kommunalverwaltung offensichtlich einem Beförderungstopp, obwohl er am 1. Mai 1937 möglicherweise aus Opportunitätsgründen in die NSDAP eingetreten ist.Seine Kriegserfahrungen 1939 als Landrat im polnischen Kreis Blonie mit der systematischen Ermordung der Juden und sonstiger Polen durch die Einsatzgruppen und Wehrmacht gaben wahrscheinlich den Impuls für seine Opposition gegen das NS-Regime, was 1943 zu seiner Inhaftierung und Verurteilung durch den Volksgerichtshof zu zehn Jahren Zuchthaus und Ehrverlust wegen Rundfunkverbrechens, Hochverrats und Feindbegünstigung führte; der Oberreichsanwalt hatte für ihn die Todesstrafe beantragt. Nach seiner Befreiung am 9. April 1945 aus dem Arbeitshaus Vaihingen/Enz durch französische Truppen wurde er als ¿Entlasteter¿ durch den Präsidenten der Landesregierung Baden in Karlsruhe bereits am 1. Oktober 1945 zum Ministerialrat ernannt, und zum 14. November 1945 erhielt er gleichzeitig die neue Stelle als ¿Landespolizeidirektor¿. Aufgrund der in der vorausgegangenen Haft erlittenen Gesundheitsschäden verstarb er aber bereits am 21. Januar 1947 in Karlsruhe. La Fontaine war nach dem bisherigen Forschungsstand der einzige Beamte im höheren Dienst der badischen Innenverwaltung und aus dem Polizeidienst, welcher augenscheinlich in Widerstand zum NS-Regime getreten ist. Er hatte seine Einstellung als ¿Demokrat¿ offensichtlich auch in der Zeit der NS-Herrschaft beibehalten. 116 pp. Deutsch.

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Die regionalgeschichtliche Untersuchung der Biografien aller 28 (29) sich häufig abwechselnden Leiter der zwei Polizeipräsidien (ab 1942: drei) und vier -direktionen (ab 1942: drei) in Baden für die Zeit zwischen 1933 und 1945 führte zu dem Ergebnis, dass es in der polizeilichen Führungselite sowohl 1933 als auch 1945 einen personellen Umbruch gegeben hat und beim jeweiligen Regierungswechsel die polizeilichen Führungsakteure ausgetauscht worden sind. Nur der bis 1933 in Mannheim amtierende, bei der Bevölkerung beliebte und im Ersten Weltkrieg hoch dekorierte Polizeipräsident, Dr. Jakob Bader, stellt in dieser Hinsicht eine Ausnahme dar. Der nationalsozialistische badische Innenminister, Karl Pflaumer, welcher 1929 aufgrund seiner NSDAP-Aktivitäten als Polizeioberleutnant in Heidelberg aus dem Dienst entlassen worden war, holte 1933 Dr. Jakob Bader als Ministerialdirektor und den radikalen NSDAP-Anhänger Dr. Kurt Bader, ebenfalls aus Mannheim, als Ministerialrat und Leiter der Polizeiabteilung zu seiner eigenen Machtabsicherung, auch gegenüber dem Reichsstatthalter und Gauleiter Robert Wagner, in sein Ministerium. In der überwiegenden Mehrheit kamen die 1933 vom Dienst suspendierten polizeilichen Amtsinhaber aber bis Kriegsende in anderen Behörden der badischen inneren Verwaltung wieder unter, in der Regel ohne finanzielle Einbußen. Eine ähnliche Verfahrensweise wurde auch nach dem Ende der NS-Herrschaft trotz der nachfolgenden Entnazifizierungsmaßnahmen spätestens 1951 nach der ¿G 131-Regelung¿ wieder praktiziert, sodass die personelle Kontinuität in der inneren Verwaltung Badens auch nach 1945 gewahrt blieb, wenn auch nicht im polizeilichen Führungsbereich. Die vier badischen Landeskommissäre, u.a. vorgesetzte Behörde des badischen Innenministeriums für die Polizei vor Ort, welche alle bereits in der Zeit der Weimarer Republik durch den langjährigen SPD-Innenminister Remmele ernannt worden waren, blieben auch beim Übergang in die NS-Diktatur in ihren Ämtern, zwei von ihnen bis zur Auflösung des Instituts der Landeskommissäre 1946 durch die Besatzungsbehörden. Der Karlsruher Landeskommissär wurde 1933 altersbedingt in den Ruhestand versetzt, ihm folgte der regimetreue kommissarisch eingesetzte Freiburger Polizeidirektor Karl Dold nach. Der 1938 durch Suicid aus dem Leben geschiedene Mannheimer Landeskommissär wurde nach Kompetenzkämpfen zwischen dem RMI, badischen IM und der Gauleitung durch den Bruchsaler Landrat und Nicht-NSDAP-Mitglied Dr. Gustav Bechtold ersetzt, wobei sich die Reichsebene durchsetzte. 314 pp. Deutsch.

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      Kartoniert / Broschiert. Condizione: New. Dieser Artikel ist ein Print on Demand Artikel und wird nach Ihrer Bestellung fuer Sie gedruckt. &Uumlber den AutorrnrnAngaben zu meiner VitaEberhard StegererGeboren am 4. Juni 1948 in Titisee-Neustadt1969: AbiturBerufliche Vita1969-1972: Angehoeriger der Schutzpolizei in Baden-Wuerttemberg.1972-2008: Kriminalbeam.

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Julius La Fontaine (21. Oktober 1891 in Gondelsheim ¿ 21. Januar 1947 Karlsruhe), 1922¿1928 Regierungsrat und Stellvertreter des Polizeidirektors beim Bezirksamt Mannheim und 1928¿1933 Direktor der badischen Gendarmerie- und Polizeischule Karlsruhe wurde im März 1933 als untadeliger Demokrat in der Folge der ¿Machtergreifung¿ durch die Nationalsozialisten in Baden in seiner bisherigen Funktion abgelöst. Er unterlag fortan als ¿abgeschobener¿ Beamter in der badischen Kommunalverwaltung offensichtlich einem Beförderungstopp, obwohl er am 1. Mai 1937 möglicherweise aus Opportunitätsgründen in die NSDAP eingetreten ist.Seine Kriegserfahrungen 1939 als Landrat im polnischen Kreis Blonie mit der systematischen Ermordung der Juden und sonstiger Polen durch die Einsatzgruppen und Wehrmacht gaben wahrscheinlich den Impuls für seine Opposition gegen das NS-Regime, was 1943 zu seiner Inhaftierung und Verurteilung durch den Volksgerichtshof zu zehn Jahren Zuchthaus und Ehrverlust wegen Rundfunkverbrechens, Hochverrats und Feindbegünstigung führte; der Oberreichsanwalt hatte für ihn die Todesstrafe beantragt. Nach seiner Befreiung am 9. April 1945 aus dem Arbeitshaus Vaihingen/Enz durch französische Truppen wurde er als ¿Entlasteter¿ durch den Präsidenten der Landesregierung Baden in Karlsruhe bereits am 1. Oktober 1945 zum Ministerialrat ernannt, und zum 14. November 1945 erhielt er gleichzeitig die neue Stelle als ¿Landespolizeidirektor¿. Aufgrund der in der vorausgegangenen Haft erlittenen Gesundheitsschäden verstarb er aber bereits am 21. Januar 1947 in Karlsruhe. La Fontaine war nach dem bisherigen Forschungsstand der einzige Beamte im höheren Dienst der badischen Innenverwaltung und aus dem Polizeidienst, welcher augenscheinlich in Widerstand zum NS-Regime getreten ist. Er hatte seine Einstellung als ¿Demokrat¿ offensichtlich auch in der Zeit der NS-Herrschaft beibehalten.Cuvillier Verlag, Nonnenstieg 8, 37075 Göttingen 116 pp. Deutsch.

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Julius La Fontaine (21. Oktober 1891 in Gondelsheim ¿ 21. Januar 1947 Karlsruhe), 1922¿1928 Regierungsrat und Stellvertreter des Polizeidirektors beim Bezirksamt Mannheim und 1928¿1933 Direktor der badischen Gendarmerie- und Polizeischule Karlsruhe wurde im März 1933 als untadeliger Demokrat in der Folge der ¿Machtergreifung¿ durch die Nationalsozialisten in Baden in seiner bisherigen Funktion abgelöst. Er unterlag fortan als ¿abgeschobener¿ Beamter in der badischen Kommunalverwaltung offensichtlich einem Beförderungstopp, obwohl er am 1. Mai 1937 möglicherweise aus Opportunitätsgründen in die NSDAP eingetreten ist.Seine Kriegserfahrungen 1939 als Landrat im polnischen Kreis Blonie mit der systematischen Ermordung der Juden und sonstiger Polen durch die Einsatzgruppen und Wehrmacht gaben wahrscheinlich den Impuls für seine Opposition gegen das NS-Regime, was 1943 zu seiner Inhaftierung und Verurteilung durch den Volksgerichtshof zu zehn Jahren Zuchthaus und Ehrverlust wegen Rundfunkverbrechens, Hochverrats und Feindbegünstigung führte; der Oberreichsanwalt hatte für ihn die Todesstrafe beantragt. Nach seiner Befreiung am 9. April 1945 aus dem Arbeitshaus Vaihingen/Enz durch französische Truppen wurde er als ¿Entlasteter¿ durch den Präsidenten der Landesregierung Baden in Karlsruhe bereits am 1. Oktober 1945 zum Ministerialrat ernannt, und zum 14. November 1945 erhielt er gleichzeitig die neue Stelle als ¿Landespolizeidirektor¿. Aufgrund der in der vorausgegangenen Haft erlittenen Gesundheitsschäden verstarb er aber bereits am 21. Januar 1947 in Karlsruhe. La Fontaine war nach dem bisherigen Forschungsstand der einzige Beamte im höheren Dienst der badischen Innenverwaltung und aus dem Polizeidienst, welcher augenscheinlich in Widerstand zum NS-Regime getreten ist. Er hatte seine Einstellung als ¿Demokrat¿ offensichtlich auch in der Zeit der NS-Herrschaft beibehalten.

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware 348 pp. Deutsch.

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      Editore: Jentzsch-Cuvillier, Annette, 2018

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      Condizione: New. Dieser Artikel ist ein Print on Demand Artikel und wird nach Ihrer Bestellung fuer Sie gedruckt. &Uumlber den AutorrnrnAngaben zu meiner VitanEberhard StegerernGeboren am 4. Juni 1948 in Titisee-Neustadtn1969: AbiturnnBerufliche Vitan1969-1972: Angehoeriger der Schutzpolizei in Baden-Wuerttemberg.n1972-2008: Kriminalbeamter, zuletzt bei der .

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. Julius La Fontaine | Jurist in der badischen Polizei, Demokrat und im Widerstand zum NS-Regime | Eberhard Stegerer | Taschenbuch | 116 S. | Deutsch | 2018 | Cuvillier | EAN 9783736998766 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu Print on Demand.

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      Editore: Cuvillier, Cuvillier Dez 2025, 2025

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Der Jurist Paul Werner (1900-1970) wurde nach der Neuorganisation der Kriminalpolizei in Baden zum 1. September 1933 zum Leiter des Landeskriminalpolizeiamtes ernanntund am 30. Mai 1937 auf Wunsch des damaligen Leiters des Preußischen Landeskriminalpolizeiamtes, Arthur Nebe,nach Berlin versetzt und zu dessen ständigem Stellvertreter bestimmt.Zum 16. Juli 1937 ging diese Behörde im Reichskriminalpolizeiamt (RKPA) auf, in dem Werner zunächst als Referatsleiter und ab 1939 nach Einrichtung des Reichssicherheitshauptamtes(RSHA) bis Kriegsende als Leiter der Gruppe A im Rang eines Ministerialrats, Oberst der Polizei und SS-Oberführers unter anderem für die 'vorbeugende Verbrechensbekämpfung' originär zuständig war.Im Rahmen der 'vorbeugenden Verbrechensbekämpfung' implementierte die Kriminalpolizeiab 1937 einschneidende Maßnahmen wie die planmäßige Überwachung und Vorbeugungshaft in KZ und Heilanstalten gegen ¿Berufs- und Gewohnheitsverbrecher¿ sowie ¿Asoziale¿. Ab 1939 wurden diese Maßnahmen auch auf die Gruppe der Sinti und Romaausgeweitet oder sie wurden ins Generalgouvernement deportiert, ab 1943 zur Vernichtung ins KZ Auschwitz. Zudem erfolgte die Erziehung durch Arbeit bei verwahrlosten Kindernund Jugendlichen in den Jugendschutzlagern zum wirksamen Schutz der ¿Volksgemeinschaft¿ gegen verbrecherische Schädlinge und Regimefeinde, auch unter rassistischen underbbiologischen Ansätzen.Gegen Werner, nach der Quellenlage ein überzeugter Nationalsozialist, wurden zwischen 1959 und 1970 zehn Ermittlungsverfahren beispielsweise wegen des Verdachts des Mordes und der Beteiligung am Euthanasie-Programm geführt. Die Verfahren wurden durch die Staatsanwaltschaften alle nach Paragraf 170 Abs. II StPO wegen des¿fehlenden beweiskräftigen Nachweises der Straftaten¿ eingestellt, obwohl nach dem derzeitigen Forschungsstand mindestens 100000 Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche, darunter geschätzt 40000-50000 Sinti und Roma unter anderem nach dem Deportationserlass vom 29. Januar 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, in den KZ und Heilanstalten, auch durch Menschenversuche und Vergasungen, und in den Jugendschutzlagern ermordet wurden.Die Verfahrenseinstellungen waren dem Umstand geschuldet, dass die Kriminalpolizei durch das IMT nicht wie die Gestapo und SS als 'verbrecherische Organisation' eingestuftworden war und die strafrechtliche Verantwortlichkeit von Werner als ¿Schreibtischtäter¿ in ¿mittelbarer Täterschaft¿ erst nach einem Grundsatzurteil des BGH 1994 auch im Nachgangdes Prozesses gegen Eichmann 1961 in Jerusalem ermöglicht wurde, sodass Werner seine Karriere ab 1951 als Beamter in der badischen Innenverwaltung wieder beginnen und ab 1952 in der des Landes Baden-Württemberg bis zur Pensionierung 1966, wiederum als Ministerialrat, fortsetzen konnte. 264 pp. Deutsch.

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Die regionalgeschichtliche Untersuchung der Biografien aller 28 (29) sich häufig abwechselnden Leiter der zwei Polizeipräsidien (ab 1942: drei) und vier -direktionen (ab 1942: drei) in Baden für die Zeit zwischen 1933 und 1945 führte zu dem Ergebnis, dass es in der polizeilichen Führungselite sowohl 1933 als auch 1945 einen personellen Umbruch gegeben hat und beim jeweiligen Regierungswechsel die polizeilichen Führungsakteure ausgetauscht worden sind. Nur der bis 1933 in Mannheim amtierende, bei der Bevölkerung beliebte und im Ersten Weltkrieg hoch dekorierte Polizeipräsident, Dr. Jakob Bader, stellt in dieser Hinsicht eine Ausnahme dar. Der nationalsozialistische badische Innenminister, Karl Pflaumer, welcher 1929 aufgrund seiner NSDAP-Aktivitäten als Polizeioberleutnant in Heidelberg aus dem Dienst entlassen worden war, holte 1933 Dr. Jakob Bader als Ministerialdirektor und den radikalen NSDAP-Anhänger Dr. Kurt Bader, ebenfalls aus Mannheim, als Ministerialrat und Leiter der Polizeiabteilung zu seiner eigenen Machtabsicherung, auch gegenüber dem Reichsstatthalter und Gauleiter Robert Wagner, in sein Ministerium. In der überwiegenden Mehrheit kamen die 1933 vom Dienst suspendierten polizeilichen Amtsinhaber aber bis Kriegsende in anderen Behörden der badischen inneren Verwaltung wieder unter, in der Regel ohne finanzielle Einbußen. Eine ähnliche Verfahrensweise wurde auch nach dem Ende der NS-Herrschaft trotz der nachfolgenden Entnazifizierungsmaßnahmen spätestens 1951 nach der ¿G 131-Regelung¿ wieder praktiziert, sodass die personelle Kontinuität in der inneren Verwaltung Badens auch nach 1945 gewahrt blieb, wenn auch nicht im polizeilichen Führungsbereich. Die vier badischen Landeskommissäre, u.a. vorgesetzte Behörde des badischen Innenministeriums für die Polizei vor Ort, welche alle bereits in der Zeit der Weimarer Republik durch den langjährigen SPD-Innenminister Remmele ernannt worden waren, blieben auch beim Übergang in die NS-Diktatur in ihren Ämtern, zwei von ihnen bis zur Auflösung des Instituts der Landeskommissäre 1946 durch die Besatzungsbehörden. Der Karlsruher Landeskommissär wurde 1933 altersbedingt in den Ruhestand versetzt, ihm folgte der regimetreue kommissarisch eingesetzte Freiburger Polizeidirektor Karl Dold nach. Der 1938 durch Suicid aus dem Leben geschiedene Mannheimer Landeskommissär wurde nach Kompetenzkämpfen zwischen dem RMI, badischen IM und der Gauleitung durch den Bruchsaler Landrat und Nicht-NSDAP-Mitglied Dr. Gustav Bechtold ersetzt, wobei sich die Reichsebene durchsetzte.

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      Editore: Cuvillier, Cuvillier Mär 2018, 2018

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Die regionalgeschichtliche Untersuchung der täglichen Praxis der badischen Revier- und Gendarmerieangehörigen in der NS-Zeit zeigt an Einzelbeispielen, dass auch sie als Teil des diktatorialen Regimes nicht nur zum Instrument, sondern zum eigentlichen Kern des völkischen Maßnahmenstaates wurden.Die zum Teil schon im Kaiserreich und in der Weimarer Republik sozialisierten Revier- und Gendarmeriebeamten waren neben der Sicherheitspolizei einerseits Garanten der nationalsozialistischen Machtübernahme und der Absicherung der NS-Herrschaft, beispielweise bei den Verhaftungswellen von NS-Gegnern nach der Machtergreifung Hitlers oder anlässlich der Deportation der badisch-pfälzischen Juden am 22. Oktober 1940 nach Gurs.Zu regimetreuen Verhalten waren sie u.a. in den ¿Zehn Grundsätzen für die Polizei¿ im Jahr 1935 verpflichtet worden.Andererseits waren sie in ihrem Beruf bezüglich ihrer sozialen und finanziellen Absicherung jeweils von ihrem unmittelbaren Vorgesetzten abhängig sowie über die polizeiliche Dienstgemeinschaft letztlich auch in die ¿Volksgemeinschaft¿ miteingebunden.Cuvillier Verlag, Nonnenstieg 8, 37075 Göttingen 360 pp. Deutsch.

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      Editore: Cuvillier

      3736997507 / 9783736997509

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Die regionalgeschichtliche Untersuchung der täglichen Praxis der badischen Revier- und Gendarmerieangehörigen in der NS-Zeit zeigt an Einzelbeispielen, dass auch sie als Teil des diktatorialen Regimes nicht nur zum Instrument, sondern zum eigentlichen Kern des völkischen Maßnahmenstaates wurden. Die zum Teil schon im Kaiserreich und in der Weimarer Republik sozialisierten Revier- und Gendarmeriebeamten waren neben der Sicherheitspolizei einerseits Garanten der nationalsozialistischen Machtübernahme und der Absicherung der NS-Herrschaft, beispielweise bei den Verhaftungswellen von NS-Gegnern nach der Machtergreifung Hitlers oder anlässlich der Deportation der badisch-pfälzischen Juden am 22. Oktober 1940 nach Gurs. Zu regimetreuen Verhalten waren sie u.a. in den ¿Zehn Grundsätzen für die Polizei¿ im Jahr 1935 verpflichtet worden. Andererseits waren sie in ihrem Beruf bezüglich ihrer sozialen und finanziellen Absicherung jeweils von ihrem unmittelbaren Vorgesetzten abhängig sowie über die polizeiliche Dienstgemeinschaft letztlich auch in die ¿Volksgemeinschaft¿ miteingebunden.

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      Editore: Cuvillier Apr 2022, 2022

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Die Beamten der ¿Geheimen Feldpolizei¿ (GFP), mehrheitlich von der Kriminalpolizei und zu einem geringeren Teil von der Gestapo zur Wehrmacht abgeordnete Beamte, durften im ganz oder teilweise im Reichgebiet liegenden Gebiet nur in Verbindung mit der örtlich zuständigen Gestapo-Stelle tätig werden, während sie in dem von der Wehrmacht und deren Verbündeten rückwärtigen okkupierten Operationsraum nach der H. Dv. 150 (geheim) vom 24. Juli 1939 als militärische Polizeieinheit dem Abwehroffizier des jeweiligen AOK unterstellt und an dessen Weisungen gebunden waren. In diesem Einsatzgebiet war der GFP unter anderem auch die Partisanenbekämpfung zugewiesen worden.Die GFP war ebenso wie die Wehrmacht nach 1945 durch das ¿Internationale Militärtribunal¿ (IMT) entgegen des russischen Vertreters nicht als ¿verbrecherische Organisation¿ eingestuft worden, obwohl deren Einheiten oder Angehörigen insbesondere auf dem besetzten sowjetischen Gebiet Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit wegen der widerrechtlichen Erschießung von Zivilisten, auch von Juden, und Kriegsfangenen nachgewiesen werden konnten. Außerdem waren sie erwiesenermaßen auch in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, auf dem Balkan, in Griechenland und Italien an der Deportation von Juden und an Geiselerschießungen als Sühnemaßnahme beteiligt. Zudem setzte die GFP als Abwehrpolizei der Wehrmacht im Kriegsgebiet anlässlich von Inhaftierungen und bei Vernehmungen der einheimischen Bevölkerung grundsätzlich Gewalt und Folterpraktiken ein. Allein in der Sowjetunion dürften nach Auswertung der noch existierenden Tätigkeitsberichte der GFP und Meldungen militärischer Dienststellen durch GFP-Einheiten selbst oder im Zusammenwirken mit militärischen oder anderen polizeilichen und SS-Kräften einige zehntausend einheimische Zivilisten, Juden und Kriegsgefangene ausschließlich durch Exekutionen ums Leben gekommen sein; vollständige statistische Unterlagen liegen hierzu nicht mehr durchgängig vor. Die von 1958 durch die ¿Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen¿ in Ludwigsburg und Staatsanwaltschaften der BRD bis in die 1990er Jahre geführten Ermittlungen gegen ehemalige GFP-Beamte hatten in keinem Fall eine Verurteilung zur Folge, während in der ehemaligen DDR fünf von ihnen in den 1970er Jahren zu lebenslangen Freiheitsstrafen und in einem Fall zum Tode verurteilt wurden; die Todesstrafe wurde auch vollstreckt. Dies hatte in der BRD in den 1950er Jahren zur Folge, dass ehemalige GFP-Führungskräfte bei Nachrichtendiensten und der Polizei wieder eingestellt wurden und in Führungspositionen aufgestiegen sind. 590 pp. Deutsch.

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      Editore: Cuvillier, 2019

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. Karrieren im Führungsbereich der badischen Polizei im "Dritten Reich". Umbruch und personelle Kontinuitäten 1933 und 1945 | Eberhard Stegerer | Taschenbuch | 314 S. | Deutsch | 2019 | Cuvillier | EAN 9783736970762 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu Print on Demand.

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      Editore: Cuvillier, 2018

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. Die badischen Revier- und Gendarmeriebeamten im "Dritten Reich" | Tägliche Praxis im Bereich des Landeskommissärs Freiburg und NS-Ideologie | Eberhard Stegerer | Taschenbuch | 360 S. | Deutsch | 2018 | Cuvillier | EAN 9783736997509 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu Print on Demand.

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      Editore: Cuvillier, 2024

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Die Verbrechensbekämpfung gehörte nicht zu den zentralen Politikfeldern des nationalsozialistischen Regimes, trotzdem zählte die Kriminalpolizei 'zum Kern und Machtzentrum' dieses völkischen Maßnahmenstaates. Die Kontrolle der Kriminalität und die Verfolgung von sogenannten ¿Berufsverbrechern¿ und sozialen Randgruppen waren wesentliche Elemente nationalsozialistischer Gesellschaftspolitik. Eine von Himmler 1937 zentralisierte, im Reichskriminalpolizeiamt (RKPA) verreichlichte und 1939 in das Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) integrierte Kriminalpolizei wurde ein wirkungsvolles Werkzeug des NS-Staates und vollzog Maßnahmen zur ¿Vorbeugenden Verbrechensbekämpfung¿ zum Schutz der nationalsozialistischen ¿Volksgemeinschaft¿, vor allem auch zum Schutz ihrer vermeintlichen biologischen Substanz. In diesem Rahmen wurden sowohl im Deutschen Reich (DR) als auch in den von der Deutschen Wehrmacht okkupierten Gebieten rund 110 000 Menschen von der Kriminalpolizei als ¿Verbrecher¿ oder ¿Asoziale¿ in Konzentrationslager deportiert, wo mehrere Zehntausend den Tod fanden. Zudem verschleppte die Kriminalpolizei weiter über 40 000 Sinti und Roma, die fast alle in der Folge umkamen. Die Deportationen wären ohne die Kriminalpolizei nicht möglich gewesen, sie wurde damit auch in den Einsatzgruppen der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) und des Sicherheitsdienstes (SD) zum Vollstrecker der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik.Dr. Bernhard (Bernd) Wehner (1900-1995) war von 1940 bis 1945 als Kriminalrat (KR) und SS-Hauptsturmführer im RKPA Experte im Referat ¿Kapitalverbrechen¿ tätig und beispielsweise anlässlich des Attentatsversuchs auf Hitler am 20. Juli 1944 eingesetzt.Wehner, der 1951 wieder in die Kriminalpolizei eingestellt und im 1970 als Kriminaldirektor (KD) und Leiter der Kriminalpolizei Düsseldorf pensioniert wurde, publizierte zwischen 1949 und 1989 umfangreich zunächst als Journalist des Magazins 'Spiegel' und nachfolgend in der Fachzeitschrift 'Kriminalistik' Beiträge zur Geschichte der Kriminalpolizei zwischen 1933-1945 mit dem Narrativ, die Kriminalpolizei sei ohne eigenes Verschulden und ohne eigene politische Überzeugung in die Diktatur geraten und dort lediglich ein Werkzeug der Machthaber gewesen. Die Kriminalpolizei wurde als Täter so zum Opfer und die tatsächlichen Opfer blieben reine Objekte kriminalpolizeilicher Maßnahmen. Dieser Legendenbildung schlossen sich in den Folgejahren weitere ehemalige und in der BRD wieder aktivierte Führungskräfte der Kriminalpolizei an, die versuchten, Einfluss auf die Entwicklung der Nachkriegs-Kriminalpolizei in Westdeutschland zu nehmen, auch auf die Einrichtung des BKA im Jahr 1951.Cuvillier Verlag, Nonnenstieg 8, 37075 Göttingen 348 pp. Deutsch.

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      Editore: Cuvillier, Cuvillier Dez 2025, 2025

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Die ausgewerteten Forschungsstudien und auch meine eigenen regionalen Auswertungen haben bestÿtigt, dass sowohl die Hÿufung als auch der Umfang der Vorfÿlle mit gesellschaftlichen Diï erenzierungen und Diskriminierungen wie rassistisches oder rechtsextremistisches Verhalten sowie der Missbrauch des staatlichen Gewaltmonopols durch die Polizei verstÿrkt seit den 2020er Jahren nicht mehr unter dem Schlagwort `Einzelfÿlle` verhandelt werden kà nnen.Auà erdem ist das Dunkelfeld bisher noch nicht ausreichend erforscht, der Label der Fÿlle ist unterschiedlich, manche Vorfÿlle ereigneten sich innerhalb der Dienstzeit, andere auà erhalb und sie unterschieden sich hinsichtlich der Anzahl der Beteiligten oder ihrer dienst- oder strafrechtlichen Relevanz, aber bei aller Unterschiedlichkeit oï enbarte sich hierbei eine ÿhnliche Motivation oder politische Haltung, die in einer demokratischen Polizei nicht hinnehmbar ist. Allerdings muss bei kÿnftigen Folgerungen immer auch im Blick behalten und diï erenziert werden, welche Gruppen und Sparten von Polizeibeamten bislang in den jeweiligen Fÿllen identiï ziert worden sind und deshalb in die gegebenen Vorschlÿge zur zukÿnftigen Verbesserung der Situation in der Polizei miteinbezogen werden sollten.Die aktuellen Forschungen zur Polizei und meine eigenen Auswertungsergebnisse zeigten, dass sich insbesondere Beamte des Streifendienstesâ mit den angesprochenen Vorfÿllen im tÿglichen Dienst konfrontiert sehen undâ deshalb fÿr sie die Notwendigkeit besteht, sich auch organisationsintern mit fremden Positionen auseinander- und in fremde Perspektiven hineinzuversetzen.Die Forschungen hatten weiter zum Ergebnis, dass Beamte der Bereitschaftspolizei und der polizeilichen Spezialeinheiten sowie im Speziellen die Angehà rigen der Ermittlungsdienste der Schutz- und Kriminalpolizei in weit geringerem Ausmaà oder gar nicht an den Vorfÿllen beteiligt waren. Dies hat zur Folge, dass die Feststellung, `die Polizei` sei in ihrer Gesamtheit rassistisch und rechtsextremistisch, wissenschaftlich nicht haltbar ist, sondern auch weiterhin die einzelnen, auch komplexen Fÿlle zu beleuchten sind. Fakten oder Anzeichen in Bezug auf strukturelle oder institutionelle Ursachen fÿr eine mà gliche oder grundsÿtzliche Beeinï ussung oder Einstellung von Polizeibeamten in ihrem dienstlichen Handeln kà nnen zumindest bei meinen regional ausgewerteten Vorfÿllen mit ziemlicher Sicherheit ausgeschlossen werden. Fÿr sein Einschreiten ist jeder Polizeibeamte ethisch und juristisch grundsÿtzlich allein verantwortlich und nicht die Organisation. Daraus ergibt sich, vorrangig den einzelnen Polizisten bei der Auswahl und Einstellung in die Organisation Polizei, als auch bei den folgenden beruï ichen Aus- und Fortbildungsmaà nahmen in den Blick zu nehmen, um mà gliche Fehlentwicklungen in der Dienstausÿbung rechtzeitig feststellen zu kà nnen.Cuvillier Verlag, Nonnenstieg 8, 37075 Göttingen 258 pp. Deutsch.

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      Editore: Cuvillier, Cuvillier, 2025

      368952413X / 9783689524135

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering.

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      Editore: Cuvillier, Cuvillier Aug 2024, 2024

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Der Jurist Paul Werner (1900-1970) wurde nach der Neuorganisation der Kriminalpolizei in Baden zum 1. September 1933 zum Leiter des Landeskriminalpolizeiamtes ernanntund am 30. Mai 1937 auf Wunsch des damaligen Leiters des Preußischen Landeskriminalpolizeiamtes, Arthur Nebe,nach Berlin versetzt und zu dessen ständigem Stellvertreter bestimmt.Zum 16. Juli 1937 ging diese Behörde im Reichskriminalpolizeiamt (RKPA) auf, in dem Werner zunächst als Referatsleiter und ab 1939 nach Einrichtung des Reichssicherheitshauptamtes(RSHA) bis Kriegsende als Leiter der Gruppe A im Rang eines Ministerialrats, Oberst der Polizei und SS-Oberführers unter anderem für die 'vorbeugende Verbrechensbekämpfung' originär zuständig war.Im Rahmen der 'vorbeugenden Verbrechensbekämpfung' implementierte die Kriminalpolizeiab 1937 einschneidende Maßnahmen wie die planmäßige Überwachung und Vorbeugungshaft in KZ und Heilanstalten gegen ¿Berufs- und Gewohnheitsverbrecher¿ sowie ¿Asoziale¿. Ab 1939 wurden diese Maßnahmen auch auf die Gruppe der Sinti und Romaausgeweitet oder sie wurden ins Generalgouvernement deportiert, ab 1943 zur Vernichtung ins KZ Auschwitz. Zudem erfolgte die Erziehung durch Arbeit bei verwahrlosten Kindernund Jugendlichen in den Jugendschutzlagern zum wirksamen Schutz der ¿Volksgemeinschaft¿ gegen verbrecherische Schädlinge und Regimefeinde, auch unter rassistischen underbbiologischen Ansätzen.Gegen Werner, nach der Quellenlage ein überzeugter Nationalsozialist, wurden zwischen 1959 und 1970 zehn Ermittlungsverfahren beispielsweise wegen des Verdachts des Mordes und der Beteiligung am Euthanasie-Programm geführt. Die Verfahren wurden durch die Staatsanwaltschaften alle nach Paragraf 170 Abs. II StPO wegen des¿fehlenden beweiskräftigen Nachweises der Straftaten¿ eingestellt, obwohl nach dem derzeitigen Forschungsstand mindestens 100000 Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche, darunter geschätzt 40000-50000 Sinti und Roma unter anderem nach dem Deportationserlass vom 29. Januar 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, in den KZ und Heilanstalten, auch durch Menschenversuche und Vergasungen, und in den Jugendschutzlagern ermordet wurden.Die Verfahrenseinstellungen waren dem Umstand geschuldet, dass die Kriminalpolizei durch das IMT nicht wie die Gestapo und SS als 'verbrecherische Organisation' eingestuftworden war und die strafrechtliche Verantwortlichkeit von Werner als ¿Schreibtischtäter¿ in ¿mittelbarer Täterschaft¿ erst nach einem Grundsatzurteil des BGH 1994 auch im Nachgangdes Prozesses gegen Eichmann 1961 in Jerusalem ermöglicht wurde, sodass Werner seine Karriere ab 1951 als Beamter in der badischen Innenverwaltung wieder beginnen und ab 1952 in der des Landes Baden-Württemberg bis zur Pensionierung 1966, wiederum als Ministerialrat, fortsetzen konnte.BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt 264 pp. Deutsch.

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. Die Kriminalpolizei im "Dritten Reich": Dr. Bernhard Wehner - ein politisch unabhängiger Experte des Reichskriminalpolizeiamtes.Publikationen im Kontext der Nachkriegsnarrative und -kontinuitäten in der Kriminalpolizei der Bundesrepublik Deutschland | Eberhard Stegerer | Taschenbuch | 348 S. | Deutsch | 2024 | Cuvillier | EAN 9783736979000 | Verantwortliche Person für die EU: Cuvillier Verlag, Nonnenstieg 8, 37075 Göttingen, info[at]cuvillier[dot]de | Anbieter: preigu Print on Demand.

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      Taschenbuch. Condizione: Neu. Gesellschaftliche Di¿erenzierung und Diskriminierung sowie Missbrauch des staatlichen Gewaltmonopols durch die Polizei?Forschungsergebnisse und Auswertungen | Eberhard Stegerer | Taschenbuch | Deutsch | 2025 | Cuvillier | EAN 9783689524135 | Verantwortliche Person für die EU: Cuvillier Verlag, Nonnenstieg 8, 37075 Göttingen, info[at]cuvillier[dot]de | Anbieter: preigu Print on Demand.