Lingua: Tedesco
Editore: Frankfurt am Main; Europäische Verlagsanstalt, 1967
EUR 15,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloGr.-8°(=22,5-25cm), Leinen. Condizione: Gut. 256 Seiten. Einband minimal bestoßen und minimal verzogen. Schnitt minimal fleckig. Guter Gesamtzustand. Mehrere Jahrgänge dieser Zeitschrift im Angebot. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 510.
Lingua: Tedesco
Editore: Gelnhausen /Göttingen / Berlin, Gustav Fischer, ?1933, 1926
Da: antiquariat peter petrej - Bibliopolium AG, Zürich, ZH, Svizzera
EUR 336,39
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrello8°, ca 250 S., Privat-HLwd. m Rückenschild, Stemp. a. Vors. einige Anstreichungen, gutes Ex. Beiliegend Werbeblatt der Zeitschrift. Rückseitig Inhaltsverzeichnis der ersten Hefte bis 1931.- Der Internationale sozialistische Kampfbund (ISK) war eine sozialistische Absplitterung von der SPD und der KPD während der Zeit der Weimarer Republik und aktiv im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Mit Texten von Leonard Nelson, Willi Eichler (auch Schriftleiter), Minna Specht, Hellmut Rauschenplat u.a. [Dank an den Kollegen Frank Albrecht] Dieses Buch befindet sich in unserem Aussenlager; sollten Sie dieses im Laden abholen wollen, bitten wir Sie um vorgängige Nachricht. 1200 gr. Schlagworte: Soziale Bewegung - Sozialismus.
Lingua: Tedesco
Editore: Göttingen, Vorstand des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes, 1927
Da: St. Jürgen Antiquariat, Lübeck, Germania
EUR 223,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloOLeineneinband. Condizione: Gut. 243 und 265 S. (jeweils mit umfangreichem Register) 2 Bände der Monatszeitschrift der Jahrgänge 1927 und 1930 mit Beiträgen von Leonard Nelson, Willy Eichler, Grete Hermann, Minna Specht u.a. ( Vorsätze und Einbände stark verschmutzt, innen gut) [ Der Internationale sozialistische Kampfbund (ISK) war eine sozialistische Absplitterung von der SPD während der Zeit der Weimarer Republik und aktiv im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. International trat die Organisation unter den Namen Militant Socialist International (MSI), Internationale Militante Socialiste und Internacio de Socialista Kunbatalo auf. Der ISK war seit 1925 die politisch-organisatorische Plattform eines Kreises um den Göttinger Philosophen Leonard Nelson und seine Mitarbeiterin Minna Specht. Eine Vorläuferorganisation hatten Nelson und Specht unter dem Namen Internationaler sozialistischer Jugendbund (ISJ/IJB) im Jahr 1917 mit Unterstützung Albert Einsteins gegründet. Leonard Nelson - philosophisch dem Neukantianismus zuzurechnen - wollte als Hochschullehrer schon früh über die Universität hinaus auch politisch wirken. Er war der Vertreter eines ethisch motivierten, ebenso antiklerikalen wie antimarxistisch, aber auch undemokratisch ausgerichteten Sozialismus, der zudem einen strikt verpflichtenden Tierschutz und Vegetarismus einschloss. Zur Gründung des ISK entschloss sich Nelson, nachdem Mitglieder des ISJ 1922 sowohl aus der KPD wie schließlich 1925 auch aus der SPD ausgeschlossen worden waren. Zur Öffentlichkeitsarbeit hatte der ISK vom ISJ den Verlag Öffentliches Leben übernommen, in dem ab 1. Januar 1926 das isk Mitteilungsblatt des Internationalen Sozialistischen Kampf Bundes erschien. (Ab Januar 1929 wurde davon auch eine Ausgabe auf Esperanto herausgebracht und ab April desselben Jahres vierteljährlich in kleiner Auflage noch eine auf Englisch.) Das Blatt hatte meist einen Umfang von acht Seiten und erschien in einer Auflage von durchschnittlich 56000 Exemplaren. Daneben wurden in dem Verlag u.a. die Hauptwerke Nelsons verlegt, seine philosophisch-politische Schriftenreihe Öffentliches Leben sowie seine 1904 mit dem Mathematiker Gerhard Hessenberg und dem Physiologen Karl Kaiser wiederbegründeten Abhandlungen der Friesschen Schule, Neue Folge, die nach dem Tod von Nelson bis 1937 von dem Medizinnobelpreisträger Otto Meyerhof, dem Soziologen Franz Oppenheimer und Minna Specht fortgeführt werden konnten. Angesichts der zunehmenden Wahlerfolge der Nationalsozialisten in der Spätphase der Weimarer Republik wurde der ISK mit der Gründung der Tageszeitung Der Funke, die von Willi Eichler geleitet wurde, auch öffentlich aktiv. Bemerkenswert ist sein in Berlin auch weithin plakatierter Dringender Appell zur Reichstagswahl von Juli 1932, in dem zum Zusammengehen von SPD und KPD für diesen Wahlkampf aufgerufen wurde. Unterzeichnet hatten ihn unter anderem Käthe Kollwitz, die Schriftsteller Kurt Hiller, Erich Kästner, Heinrich Mann, Ernst Toller und Arnold Zweig sowie die Wissenschaftler Albert Einstein, Franz Oppenheimer, Emil Gumbel und Arthur Kronfeld. Nach dem Verbot durch Nationalsozialisten im Jahr 1933 arbeitete der ISK im Widerstand weiter. Besser vorbereitet (durch z.B. Vernichtung aller schriftlichen Parteiaufzeichnungen) und straffer organisiert als die nun ebenfalls illegalen größeren Parteien SPD und KPD, konnte der ISK seine Widerstandsarbeit (Ausschleusung politische Flüchtlinge, technische Sabotage, Verbreitung von Flugblättern u.a.) bis 1938 aufrechterhalten, als eine Reihe von ISKlern einer Verhaftungswelle zum Opfer fiel. Unter ihnen war auch Rudi Höll, ISK-Aktivist und Anhänger der Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells. Er hatte zuletzt in München im Untergrund gewirkt und beging kurz nach seiner Verhaftung Selbstmord. Seine Ehefrau Marianne, geborene Timm, wurde kurze Zeit später inhaftiert und als Mitwisserin zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.[1] Ein Schwerpunkt der illegalen Arbeit des ISK war der Versuch eine klandestine Gewerkschaft,