Epper ignaz illustrationen (1 risultati)

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    Editore: Büchergilde Gutenberg Zürich [Schweizer Exil-Büchergilde] Ohne Jahresangabe [1935], Zürich, 1935

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    Leinen. Condizione: gut. Erste Aufl. Fadengehefteter illustrierter Ganzleineneinband mit geprägtem Rückentitel, geprägtem Deckelbild und Farbkopfschnitt. Der Einband leicht berieben und -wie die Nachsätze ebd.- auf der Rückseite mit großem (dezentem) Wasserfleck entlang des Falzes und kleinem Wasserfleck an der unteren Ecke (s. Foto), der Kopf- und der Fußschnitt ebenfalls mit kleinem bzw. schmalem Wasserfleck, einzelne Seiten minimal stockfleckig oder mit kleinem Knickchen der unteren Ecke, die letzten Seiten leicht feuchtigkeitsgewellt, ansonsten guter Erhaltungszustand. Vor dem Bergsturz vom 23. September 1714 lebten in dem Tal von Derborence in den Orten Derborence und Godet einige Hirten in Alphütten. Zwei Tage nach der Katastrophe suchte der damalige Pfarrer von Ardon die Unglücksstelle auf, um den Teufel auszutreiben (die Einheimischen hielten den Bergsturz für ein Werk des Bösen und nannten von nun an auch die ursächlichen Berge, die zuvor Rochers oder Scex de Champ genannt wurden, Diablerets also Teufelsberge, oder Teufelshörner), und berichtete, dass 55 Alphütten vernichtet und 14 Menschen ihr Leben verloren hätten. Beim zweiten Bergsturz in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 1749 wurden weitere 40 Alphütten zerstört. Er verursachte durch 50 Mio. Kubikmeter herabstürzendes Gestein das Aufstauen des Sees. Lange Zeit wurde das Tal gemieden und nur zögerlich kehrten die Menschen in das anscheinend verfluchte Tal zurück. So konnte sich eine unberührte Flora entwickeln, unbeeinträchtigt von wirtschaftlicher Nutzung. 1911 wurde das Tal von Derborence zum Jagdschutzgebiet erklärt. 1934 schrieb der waadtländische Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz einen Roman mit dem Namen Derborence über die Geschehnisse des Bergsturzes von 1749. Charles Ferdinand Ramuz (* 24. September 1878 in Lausanne; gestorben 23. Mai 1947 in Pully) war ein Schweizer Schriftsteller, Lyriker, Essayist und Nationaldichter und gilt als bedeutendster Vertreter der Schweizer Literatur in französischer Sprache. Ramuz wurde als Sohn eines Kolonialwaren- und späteren Weinhändlers geboren. Nach dem Collège classique besuchte er das Gymnasium und liess sich im Jahre 1896 in der Philosophischen Fakultät der Universität Lausanne einschreiben. Den Entschluss, Dichter zu werden, fasste er bei einem sechsmonatigen Aufenthalt in Karlsruhe. Der Roman Derborence, welcher auf den Geschehnissen um den Bergsturz im Talkessel von Derborence im Jahr 1714 basiert, wurde 1985 von Francis Reusser unter dem Titel Derborence verfilmt. Werner Johannes Guggenheim (* 30. September 1895 in St. Gallen; gestorben 25. Mai 1946 in Bern) war ein Schweizer Schauspieler, Dramatiker, Dramaturg und Übersetzer. Ab 1934 war er als freier Übersetzer - sein Hauptwerk ist die Übersetzung der Werke von Charles Ferdinand Ramuz, daneben etwa von Léon Savary, François Mauriac oder Ignazio Silone - und Schriftsteller tätig. Er schrieb Historiendramen, Komödien, dazu antifaschistische Zeitstücke: Seinen grössten Erfolg auf Schweizer Bühnen feierte er 1938 mit Bomber für Japan, wo er den Waffenhandel der Schweiz mit NS-Deutschland ("Japan"!) und den übrigen Achsenmächten kritisierte. Ignaz Epper (* 6. Juli 1892 in St. Gallen; gestorben 12. Januar 1969 in Ascona; heimatberechtigt in Heldswil und Hohentannen) war ein Schweizer Holzschneider, Maler und Grafiker. Vor allem wegen seiner in den 1910er und 1920er Jahren entstandenen Holz- und Linolschnitte gilt er als einer der namhaftesten schweizerischen Expressionisten. Epper illustrierte das 1935 erschienene Buch von Charles-Ferdinand Ramuz, Bergsturz auf Derborence, und 1937 gründete er mit seiner Frau das Marionettentheater der Asconeser Künstler. 1937 wurden in der NS-Aktion "Entartete Kunst" nachweislich fünf Grafiken Eppers aus öffentlichen Sammlungen in Deutschland beschlagnahmt und vernichtet. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 170, (2) pages. Groß 8° (164 x 238mm).…