Editore: Westdeutscher Verlag, Opladen, 1970
Da: Antiquariat Knacke, Berlin, Germania
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Aggiungi al carrelloSprache: Deutsch Leineneinband gr. 8;; 351 Seiten; Bibliotheksstempel auf Rückseite Haupttitel, etikettiert; Tabellen; Diagramme; (Schriften zur Wirtschafts- und Gesellschaftslehre Band 2) - Der in dieser Arbeit unternommene Versuch, Entscheidungshilfen für die Regierung darzustellen und zu entwickeln, soll einen bescheidenen und speziellen Beitrag zu den umfassenderen Ansätzen bieten. Vielfältige Schwierigkeiten stehen allerdings der befriedigenden Lösung dieser Aufgabe entgegen. Einmal ist es wie wohl bei jedem neuen Forschungszweig nicht einfach, eine signifikante Abgrenzung und Auswahl der für eine grundsätzliche und zugleich exemplarische Analyse geeigneten Gegenstände vorzunehmen. Zum anderen sind diese Objekte selbst nicht einheitlich einzuordnen und zu behandeln, weil manche von ihnen bereits praktisch erprobt, einige aber nur theoretische Entwürfe bisher noch nicht getesteter Instrumente darstellen, obwohl sie als Entscheidungshilfe vielversprechend erscheinen. Die einzelnen Instrumente können hier zudem weder »technisch« noch von ihrer Problematik her erschöpfend behandelt werden. Daß sich einige Hilfsmittel in der politischen Praxis nicht bewähren mögen und den Aufwand zu ihrer Entwicklung nicht rechtfertigen könnten, muß als Risiko hingenommen werden, solange damit überhaupt noch eine Chance zur Entscheidungsverbesserung erreichbar zu sein scheint. Auch war zu überlegen, ob eine vertiefte Analyse nur eines ausgewählten Entscheidungshilfsmittels oder eine weniger umfassende Erörterung mehrerer Instrumente vorzuziehen sei. Es schien in der gegebenen Anfangssituation angebrachter, den letzteren Weg zu wählen. Auf diese Weise kann vielleicht am ehesten ein überblick über die Möglichkeiten der politischen Entscheidungshilfe und deren Probleme gegeben sowie ein Rahmen für weitere und vertiefte Einzelforschung abgesteckt werden. Bei diesem Vorgehen ist wohl ein bestimmter Umfang von Eklektizismus und stellenweise »Lehrbuchcharakter« hinzunehmen. Um die Auswahl signifikanter Entscheidungsinstrumente nicht willkürli.