Jakob honigsman (6 risultati)

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2.Aufl. (EA 2001). sehr guter Zustand, 382 S., kart. Herausgegeben von Raymond M. Guggenheim und Erhard Roy Wiehn. Aus dem Russischen von Juri Schatton. Gramm 600.

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Jakob Honigsman erinnert: Juden lebten in der heutigen Westukraine seit rund 1000 Jahren, und das k.u.k. Lemberg, das polnische und spätere sowjetische Lwow, das heutige ukrainische Lviv, entwickelte sich zu einem der Zentren des j…üdischen Lebens in der Welt überhaupt. Jüdinnen und Juden fanden sich in allen Schichten der Gesellschaft, d.h. vor allem ihrer eigenen, und zuletzt, d.h. bis 1941 fanden sie sich in allen Berufen, in Landwirtschaft und Industrie, in Handwerk und Handel, in Wirtschaft, Kultur, Künsten, freien Berufen, Politik und Wissenschaften. Es war eine unglaublich reiche Welt mit beträchtlicher Außenwirkung. Ähnliches gilt für ein weiteres, östlich von Lviv gelegenes Zentrum jüdischen Lebens, von Jakob Honigsman ebenfalls in sein Werk einbezogen, wenn auch teilweise eher peripher, nämlich für Czernowitz und die Bukowina, die anders als Lemberg in besonderer Weise für deutschsprachige jüdische Kultur steht und nicht nur z.B. durch Martin Buber (18781965) und Joseph Roth (1894-1939) bis heute eigentümlich weiterwirkt.Diese 700- bis 1000-jährige einmalige jüdische Welt ist in knapp zwei Jahren deutscher Besatzung und NS-Terrorherrschaft 1941-1943 völlig zerstört und vernichtet worden, besonders blutig ab August 1942: 'Seit dem tragischen Tag, an dem deutsche Truppen Lwow und andere Städte der Westukraine besetzt hatten, waren nur zwei Jahre vergangen', so Jakob Honigsman: 'In diesem Zeitraum (Ende Juni 1941 bis Ende Juni 1943) wurden im Distrikt Galizien etwa 550.000 Juden ermordet. An Hunger, Folter und Krankheiten sowie in Gefängnissen starben etwa 40.000. Über 20.000 wählten den ¿Freitod' d.h. verübten Selbstmord. Somit kamen allein im Distrikt Galizien während der Hitler-Herrschaft über 610.000 Juden ums Leben.' Besonders bestialisch waren die Vernichtungsaktionen jüdischer Kinder und Kleinkinder sowie die von Alten und Kranken. An vielen Mordaktionen waren einheimische Denunzianten und Kollaborateure beteiligt doch gab es auch örtliche Judenretter, nicht zuletzt den Deutschen Berthold Beitz. Es gab die erpresste, sehr unterschiedliche Mitwirkung der von den Deutschen installierten und kontrollierten 'Judenräte', und es gab aussichtslosen, verzweifelten, heldenhaften Widerstand verschiedenster Art.Aus Czernowitz wurden bekanntlich von den Sowjets im Juni 1941 über 34.000 'Volksfeinde' nach Sibirien deportiert, darunter ca. 7.000 Juden. Anfang Juli 1941 wurde Czernowitz von rumänischen und deutschen Einheiten besetzt, das Einsatzkommando 384 pp. Deutsch.

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Condizione: New. Dieser Artikel ist ein Print on Demand Artikel und wird nach Ihrer Bestellung fuer Sie gedruckt. Über den AutorrnrnJacob Honigsman wurde 1922 geboren, war von 1976 bis 2000 Professor an der Staatsuniversitaet Lwower Polytechnicum.KlappentextrnrnJakob Honigsman erinnert: Juden lebten in der heutigen Westukrai…ne seit r.

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Jakob Honigsman erinnert: Juden lebten in der heutigen Westukraine seit rund 1000 Jahren, und das k.u.k. Lemberg, das polnische und spätere sowjetische Lwow, das heutige ukrainische Lviv, entwickelte sich zu einem der Zentren des jüdis…chen Lebens in der Welt überhaupt. Jüdinnen und Juden fanden sich in allen Schichten der Gesellschaft, d.h. vor allem ihrer eigenen, und zuletzt, d.h. bis 1941 fanden sie sich in allen Berufen, in Landwirtschaft und Industrie, in Handwerk und Handel, in Wirtschaft, Kultur, Künsten, freien Berufen, Politik und Wissenschaften. Es war eine unglaublich reiche Welt mit beträchtlicher Außenwirkung. Ähnliches gilt für ein weiteres, östlich von Lviv gelegenes Zentrum jüdischen Lebens, von Jakob Honigsman ebenfalls in sein Werk einbezogen, wenn auch teilweise eher peripher, nämlich für Czernowitz und die Bukowina, die anders als Lemberg in besonderer Weise für deutschsprachige jüdische Kultur steht und nicht nur z.B. durch Martin Buber (18781965) und Joseph Roth (1894-1939) bis heute eigentümlich weiterwirkt.Diese 700- bis 1000-jährige einmalige jüdische Welt ist in knapp zwei Jahren deutscher Besatzung und NS-Terrorherrschaft 1941-1943 völlig zerstört und vernichtet worden, besonders blutig ab August 1942: 'Seit dem tragischen Tag, an dem deutsche Truppen Lwow und andere Städte der Westukraine besetzt hatten, waren nur zwei Jahre vergangen', so Jakob Honigsman: 'In diesem Zeitraum (Ende Juni 1941 bis Ende Juni 1943) wurden im Distrikt Galizien etwa 550.000 Juden ermordet. An Hunger, Folter und Krankheiten sowie in Gefängnissen starben etwa 40.000. Über 20.000 wählten den ¿Freitod' d.h. verübten Selbstmord. Somit kamen allein im Distrikt Galizien während der Hitler-Herrschaft über 610.000 Juden ums Leben.' Besonders bestialisch waren die Vernichtungsaktionen jüdischer Kinder und Kleinkinder sowie die von Alten und Kranken. An vielen Mordaktionen waren einheimische Denunzianten und Kollaborateure beteiligt doch gab es auch örtliche Judenretter, nicht zuletzt den Deutschen Berthold Beitz. Es gab die erpresste, sehr unterschiedliche Mitwirkung der von den Deutschen installierten und kontrollierten 'Judenräte', und es gab aussichtslosen, verzweifelten, heldenhaften Widerstand verschiedenster Art.Aus Czernowitz wurden bekanntlich von den Sowjets im Juni 1941 über 34.000 'Volksfeinde' nach Sibirien deportiert, darunter ca. 7.000 Juden. Anfang Juli 1941 wurde Czernowitz von rumänischen und deutschen Einheiten besetzt, das EinsatzkommandoBooks on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 384 pp. Deutsch.

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Taschenbuch. Condizione: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Jakob Honigsman erinnert: Juden lebten in der heutigen Westukraine seit rund 1000 Jahren, und das k.u.k. Lemberg, das polnische und spätere sowjetische Lwow, das heutige ukrainische Lviv, entwickelte sich zu einem der Zentren des jüdisc…hen Lebens in der Welt überhaupt. Jüdinnen und Juden fanden sich in allen Schichten der Gesellschaft, d.h. vor allem ihrer eigenen, und zuletzt, d.h. bis 1941 fanden sie sich in allen Berufen, in Landwirtschaft und Industrie, in Handwerk und Handel, in Wirtschaft, Kultur, Künsten, freien Berufen, Politik und Wissenschaften. Es war eine unglaublich reiche Welt mit beträchtlicher Außenwirkung. Ähnliches gilt für ein weiteres, östlich von Lviv gelegenes Zentrum jüdischen Lebens, von Jakob Honigsman ebenfalls in sein Werk einbezogen, wenn auch teilweise eher peripher, nämlich für Czernowitz und die Bukowina, die anders als Lemberg in besonderer Weise für deutschsprachige jüdische Kultur steht und nicht nur z.B. durch Martin Buber (18781965) und Joseph Roth (1894-1939) bis heute eigentümlich weiterwirkt.Diese 700- bis 1000-jährige einmalige jüdische Welt ist in knapp zwei Jahren deutscher Besatzung und NS-Terrorherrschaft 1941-1943 völlig zerstört und vernichtet worden, besonders blutig ab August 1942: 'Seit dem tragischen Tag, an dem deutsche Truppen Lwow und andere Städte der Westukraine besetzt hatten, waren nur zwei Jahre vergangen', so Jakob Honigsman: 'In diesem Zeitraum (Ende Juni 1941 bis Ende Juni 1943) wurden im Distrikt Galizien etwa 550.000 Juden ermordet. An Hunger, Folter und Krankheiten sowie in Gefängnissen starben etwa 40.000. Über 20.000 wählten den ¿Freitod' d.h. verübten Selbstmord. Somit kamen allein im Distrikt Galizien während der Hitler-Herrschaft über 610.000 Juden ums Leben.' Besonders bestialisch waren die Vernichtungsaktionen jüdischer Kinder und Kleinkinder sowie die von Alten und Kranken. An vielen Mordaktionen waren einheimische Denunzianten und Kollaborateure beteiligt doch gab es auch örtliche Judenretter, nicht zuletzt den Deutschen Berthold Beitz. Es gab die erpresste, sehr unterschiedliche Mitwirkung der von den Deutschen installierten und kontrollierten 'Judenräte', und es gab aussichtslosen, verzweifelten, heldenhaften Widerstand verschiedenster Art.Aus Czernowitz wurden bekanntlich von den Sowjets im Juni 1941 über 34.000 'Volksfeinde' nach Sibirien deportiert, darunter ca. 7.000 Juden. Anfang Juli 1941 wurde Czernowitz von rumänischen und deutschen Einheiten besetzt, das Einsatzkommando.