Lauber h ans (1 risultati)

Editore: Wien, Springer, 1935., 1935
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Aggiungi al carrello8°. 9 SS. OBr. (leicht gebräunt, gestempelt). "Nicht im Handel".- "Am 25. Juli 1876 erblickte Hans Lauber in Hottingen, jetzt Zürich, das Licht der Welt. In unserer Zeit der mehr oder weniger starken Europäisierung zeugen bereits Laubers Herkunft und ersten Lebensjahre von seinem Kosmopolitismus: aus einer deutschen Familie russischen erblichen Adels stammend, wurde er in der Schweiz geboren, erhielt aufgrund Abstammung die - an seinen Vater wegen dessen Einbürgerung verliehene - österreichische Staatsangehörigkeit und verlebte seine ersten Lebensjahre, infolge der beruflich bedingten wechselnden Tätigkeitsorte seines Vaters als Ingenieur, in der Schweiz, Russland und in Polen. [.] Bereits in seiner Studienzeit fungierte Lauber am Anatomischen Institut in Wien als Demonstrator. Schon dessen Vorstand Emil Zuckerkandl fiel Laubers eminentes medizinisches, speziell ophthalmologisches Talent auf. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als Demonstrator, Operationszögling und Sekundararzt bei Ernst Fuchs an der seit 1883 bestandenen II. Univ.-Augenklinik in Wien, wechselte Lauber 1903 an die I. Wiener Augenklinik als Assistent von Isidor Schnabel. Im selben Jahr gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Ophthalmologischen Gesellschaft in Wien [.] Nach einer Tätigkeit als Chefarzt der Augenabteilung des Kriegsspitals in Grinzing (1918 - 1919), als Vorstand der Augenabteilung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Wien (1919 - 1921) sowie des Augenambulatoriums im Kaiser-Franz-Joseph-Spital (1921 - 1925), wurde er 1925 Primarius der Augenabteilung des Krankenhauses der Stadt Wien in Lainz, die als schönste Augenabteilung Wiens galt [.] In die Lainzer Zeit fällt zweimal ein Ruf an die Universität Warschau, den Lauber wegen der dort nur ungenügend ausgestatteten Klinik und seiner nur wenig erfolgversprechenden Verbesserungswünsche jedoch nicht annahm. Aufgrund einer ausgesprochen großzügigen finanziellen Zuwendung einer in die USA ausgewanderten Polin mit Zweckbindung für die Warschauer Univ.-Augenklinik unter der Voraussetzung der Übernahme durch Lauber als Vorstand, war jedoch die Finanzierung für die erforderlichen Investitionen gegeben. Lauber nahm den erneuten Ruf 1931 an und hielt seine Antrittsvorlesung Anfang 1932 [.] Lauber verlebte seine letzten Lebensjahre in der amerikanischen Besatzungszone im Westen Österreichs und verstarb am 3. März 1952 in Salzburg, ein Jahr nach seinem goldenen Doktorjubiläum" (Thieme)Hans LAUBER schließlich begann seine Karriere als Schüler SCHNABELs; 1931 wurde er als Ordinarius an die Warschauer Universitätsklinik berufen. …