Da: Verlag Dr. Kovac GmbH, Hamburg, Germania
Prima edizione
EUR 85,80
Quantità: 5 disponibili
Aggiungi al carrelloSoftcover. Condizione: neu. 1. Auflage. Sozialpädagogik in Forschung und Praxis, Band 35 248 pages. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- --------------------------------------------- REZENSION in: socialnet Rezensionen, 2.2.2015: "[.] Mit dem besprochenen Band wird ein guter Ãberblick und eine interessante Informationssammlung geboten.[.]" ----------------------------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------ --------- Gewalttaten von männlichen Jugendlichen sind in den letzten Jahrzehnten regelmäÃig Teil der gesellschaftlichen und gesellschaftspolitischen Diskussion geworden. Besondere Aufmerksamkeit erfährt das Thema der Jugendgewalt immer dann, wenn Medien über Prügelattacken von Jugendlichen in der Ãffentlichkeit oder von Quälereien in Jugendstrafanstalten berichten. Hierbei wird deutlich, dass juvenile Gewalttäter ihr Verhalten auch innerhalb der Strafanstalt nicht ändern. Der Umstand, dass mehr als jeder zweite jugendliche Prisonär im Anschluss an eine Jugendstrafe erneut straffällig wird, markiert hierbei den Punkt des Kreislaufes, an dem die Gewalt von vorne beginnt, und wirft die Frage auf, warum trotz des seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts immens gestiegenen Angebots an GewaltpräventionsmaÃnahmen dieser Kreislauf häufig nicht durchbrochen werden kann. Der Leser erhält einen umfassenden Ãberblick darüber, was unter Jugendgewalt zu verstehen ist, welche personalen und strukturellen Bedingungs- und Wirkungszusammenhänge zu juvenilen Gewalthandlungen führen und welche Präventions- und InterventionsmaÃnahmen in der Reaktion auf gewalttätiges Verhalten von staatlicher und nichtstaatlicher Seite initiiert werden. Im Fokus stehen hierbei die Bereiche der PräventionsmaÃnahmen vor, während und im Anschluss an eine Jugendstrafe, die in ihrem Wirkungsgehalt vor dem Hintergrund der Entstehungsbedingungen von jugendlichen Gewalthandlungen geprüft werden. Auf der Basis dieses wissenschaftlichen Ertrages wird schlieÃlich ein Präventionsmodell entwickelt, das alle Phasen der Gewalttäterbehandlung umfasst. Es stellt einen Handlungsrahmen für Institutionen dar, die auf gewalttätiges Verhalten von männlichen Jugendlichen reagieren, das keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich zieht, wie auch für solche Institutionen, die im justiziablen Bereich agieren, und jene, die mit der Nachbetreuung von jugendlichen Gewalttätern im Anschluss an eine Haftstrafe befasst sind.