Marilley stephan (2 risultati)
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Editore: Friburg Helvetia, Schmid-Roth, 1865
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Die Genfer-Bisthumsfrage [Bistumsfrage] / Bzw.: Antwort des hochwürdigsten Bischofs Caspar [sic] Mermillod an die Regierung des Kantons Genf.
Anonym [wohl: Marilley, Etienne (Stephan)]; bzw.: Mermillod, Caspard.
Editore: Freiburg [Fribourg], Buchdruckerei der Katholischen Gesellschaft 1872 / bzw. o.A. (nach 16. Januar 1873)., 1872
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Aggiungi al carrello2 div. Schriften. 1.: 8°. 32 SS. OBrosch. (Deckel-) Titel mit bischöflichem Wappen. Etwas Alters-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes Exemplar; 2.: Einseitig bedruckter Folio-Bogen (46 x 32 cm, ursprüngl. dreifach gefaltet, marginal etwas stockfleckig), verso mit hs. (autographischer) Adressierung. Etwas Alters- u. Gebrauch…sspuren. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar. 1. Barth 22387; 2. nicht bei Barth und auch über IDS Gesamtabfrage nicht eruierbar. ? ?Antwort? sign. +Caspard Mermillod, Bischof von Hebron, apostol. Vikar?, verso mit hs. Adressierung durch den apostolischen Nuntius J. B. Agnozzi an den Einsiedler Abt Heinrich [IV. Schmid, von Baar]. ? 2 Schriften, die die penibel geführten Auseinandersetzungen zwischen dem Genfer Staatsrat und der katholischen Kirche, d.h. dem Bischof von Lausanne und Genf, Etienne Marilley, und dem katholischen Genfer Pfarrer und Generalvikar Caspard (Kaspar) Mermillod, Bischof von Hebron, dokumentieren. ? Grundsätzlich ging es um subtile politische und rechtliche Interpretations-, Macht- und Prestigefragen, die sich hier in den beiden vorliegenden Schriften kristallisieren. Mermillod war seit 1864 Pfarrer in Genf und Bischof in partibus von Hebron. Am 20. September 1872 erliess der Genfer Staatsrat 2 Dekrete, laut denen Mermillod 1. als Pfarrer abgesetzt sei, und 2. weder bischöfliche Funktionen noch solche als Generalvikar ausüben durfte (?Bistumsfrage?, p. 3 f.). Damit wurde eine Auseinandersetzung losgetreten, die in eine Jahre andauernde kirchenpolitische und juristische Grundsatzdiskussion mündete: ?Am 16. I. 1873 erhob ihn [Mermillod] der Papst [Pius IX., Pio Nono] zum apostolischen Vikar von Genf. Da dieses Amt die Schaffung eines neuen Bistums bedingte und Mermillod auf der Ausübung seines Amtes beharrte, wurde er am 17. II. 1873 vom Bundesrat aus dem Gebiet der Eidgenossenschaft ausgewiesen. Diese Massregel gab Anlass zu leidenschaftlichen Erörterungen. Während seines Exils residierte Mermillod in Fernex (Ain) und in Monthoux (Hochsavoyen). Zur Lösung der Lage hob Leo XIII. 1883 das apostolische Vikariat in Genf auf und ernannte Mermillod zum Bischof von Lausanne u. Genf. Mermillod konnte darauf nach Freiburg, dem Sitz des Bistums übersiedeln.? (HBLS). ? Der in der ?Antwort? mehrfach erwähnte Nuntius Monsignore Agnozzi, Absender des Schriftstücks an den Abt von Einsiedeln, war mit den diplomatischen Verhandlungen betraut worden : Giovanni Battista Agnozzi (Mogliano, Fermo It. 1821?1888 Bogotà), 1854?1859 Nuntiaturauditor in Luzern. Als Geschäftsträger der Luzerner Nuntiatur (1868?1873) z.Zt. der Tessiner Diözesanfrage, des 1. Vatikanischen Konzils und des Kulturkampfs setzte er sich 1873 gegen die Ausweisung des apostolischen Vikars in Genf, Gaspard Mermillod, ein, hielt sich indes anlässlich der Absetzung des Basler Bischofs Eugène Lachat zurück. Auch nach seiner Ausweisung durch den Bundesrat am 12.12.1873, einer Reaktion auf die päpstliche Enzyklika ?Etsi multa luctuosa? vom 21.11.1873, blieb Agnozzi als Geschäftsträger des Hl. Stuhls für schweizerische kirchliche Angelegenheiten zuständig. Die ständige Nuntiatur in der Schweiz blieb danach bis 1920 aufgehoben. (U. Fink, in: HLS). Vgl. dazu auch P. Stadler, Der Kulturkampf in der Schweiz. Frauenfeld 1984, bes. pp. 160?175 u.v.o. Sprache: de.