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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Neuware -Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, Note: 1,0, Universität Basel (Programm für Wissenschaftsforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie gelingt es Spielern von Pen-and-Paper-Rollenspielen, eine fiktive Spielwelt zu erschaffen, in welcher sie als fiktive Charaktere gemeinsam leben und handeln Aus wissenstypologischer und -soziologischer Perspektive fehlen bisher Ansätze, die uns diese Leistung verständlich machen können. Die hier vorgestellte explorative und hypothesen-generierende Studie untersucht die Weisen wie Wissen im Rollenspiel erzeugt, verwendet, verteilt und bewertet wird, und dadurch in die Konstruktion von Wirklichkeit und Fiktion in diesem Spiel eingeht - kurz: die Typen des in Rollenspielen vorkommenden Wissens.Die dafür relevanten Kategorien werden sowohl empirisch-induktiv aus qualitativen Interviews mit Rollenspielern wie auch theoretisch-deduktiv aus der bestehenden Forschungsliteratur über Rollenspiel gewonnen und in einer Proto-Theorie systematisiert. Gemäss dieser Proto-Theorie können die in Rollenspielen verwendeten Wissensinhalte unter den drei Wissens-Metatypen 'Personen-Wissen', 'Rollenspieler-Wissen' und 'Charakter-Wissen' subsumiert werden. Dies erlaubt es, das Interaktionsverhältnis formal verschiedener Wissensinhalte beim erforderlichen Aktivieren, Bewerten und Ausblenden dieses Wissens in dem komplexen Kommunikationsprozess, an dem die Teilnehmenden partizipieren, theoretisch zu erschliessen. Zudem lässt sich die Proto-Theorie empirisch anwenden, um die tatsächliche Interaktion im Rollenspiel zu analysieren und z.T. zu erklären. Diese Anwendung wird in der Studie exemplarisch anhand von transkribierten Tonband-Mitschnitten einer Rollenspielsitzung erfolgreich durchgeführt.Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass bei dieser Interaktion ein eigentliches Wissensmanagement sowohl des Einzelnen als auch der ganzen Rollenspiele Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, Note: 1,0, Universität Basel (Programm für Wissenschaftsforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie gelingt es Spielern von Pen-and-Paper-Rollenspielen, eine fiktive Spielwelt zu erschaffen, in welcher sie als fiktive Charaktere gemeinsam leben und handeln Aus wissenstypologischer und -soziologischer Perspektive fehlen bisher Ansätze, die uns diese Leistung verständlich machen können. Die hier vorgestellte explorative und hypothesen-generierende Studie untersucht die Weisen wie Wissen im Rollenspiel erzeugt, verwendet, verteilt und bewertet wird, und dadurch in die Konstruktion von Wirklichkeit und Fiktion in diesem Spiel eingeht - kurz: die Typen des in Rollenspielen vorkommenden Wissens.Die dafür relevanten Kategorien werden sowohl empirisch-induktiv aus qualitativen Interviews mit Rollenspielern wie auch theoretisch-deduktiv aus der bestehenden Forschungsliteratur über Rollenspiel gewonnen und in einer Proto-Theorie systematisiert. Gemäss dieser Proto-Theorie können die in Rollenspielen verwendeten Wissensinhalte unter den drei Wissens-Metatypen 'Personen-Wissen', 'Rollenspieler-Wissen' und 'Charakter-Wissen' subsumiert werden. Dies erlaubt es, das Interaktionsverhältnis formal verschiedener Wissensinhalte beim erforderlichen Aktivieren, Bewerten und Ausblenden dieses Wissens in dem komplexen Kommunikationsprozess, an dem die Teilnehmenden partizipieren, theoretisch zu erschliessen. Zudem lässt sich die Proto-Theorie empirisch anwenden, um die tatsächliche Interaktion im Rollenspiel zu analysieren und z.T. zu erklären. Diese Anwendung wird in der Studie exemplarisch anhand von transkribierten Tonband-Mitschnitten einer Rollenspielsitzung erfolgreich durchgeführt.Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass bei dieser Interaktion ein eigentliches Wissensmanagement sowohl des Einzelnen als auch der ganzen Rollenspielergruppe erforderlich ist. Dabei spielen sowohl explizite wie auch implizite Regulierungen auf Basis zugesprochener und gewachsener Autorität und damit verbundener Legitimität des eingesetzten Wissens eine Rolle. Durch diese Aushandlungsprozesse werden zwei eigenständige Spielwirklichkeiten konstruiert - die soziale Wirklichkeit des Rollenspielens und die fiktive Wirklichkeit der Spielwelt -, die als Bezugsrahmen für sinnvolle Handlungen der Rollenspieler als Rollenspieler und als Charakter fungieren und mithin Rollenspielen überhaupt erst ermöglichen. Die in dieser Studie generierten Hypothesen dazu bilden mögliche Anknüpfungspunkte für weiterführende Forschung. 168 pp. Deutsch.
Condizione: New.
Paperback or Softback. Condizione: New. Evidenzbasierte klinische Ethik: Philosophische Untersuchungen zur Verwendung von Empirie und Evidenz in der (Medizin-)Ethik. Book.
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Aggiungi al carrelloHardcover. Condizione: Brand New. 9.50x6.25x0.75 inches. In Stock.
Lingua: Inglese
Editore: Springer International Publishing, Springer International Publishing, 2018
ISBN 10: 331980412X ISBN 13: 9783319804125
Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - In this book,scholars with different disciplinary and national backgrounds argue forpossible answers and analyse case studies on current issues of governance inbiomedical research. These issues comprise among others the research-caredistinction, risk evaluation in early human trials, handling of incidentalfindings, nocebo effects, cluster randomized trials, publication bias, orconsent in biobank research. This book demonstrates how new technologies andresearch possibilities multiply or intensify already known governancechallenges, leaving room for ethical analysis and complex moral choices.Clinical researchers, research ethics committee members and research ethicistshave all to deal with such challenges on a daily basis. While generalreflection on core concepts of research ethics is seldom pointless, thoseconfronted with hard moral choices do need more practical and contextualizedreflection on the said issues. This book particularly provides suchcontextualized reflectionsand aims to inform all those who study, conduct,regulate, fund, or participate in biomedical research.
Lingua: Inglese
Editore: Springer International Publishing, 2016
ISBN 10: 331928729X ISBN 13: 9783319287294
Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania
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Aggiungi al carrelloBuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - In this book,scholars with different disciplinary and national backgrounds argue forpossible answers and analyse case studies on current issues of governance inbiomedical research. These issues comprise among others the research-caredistinction, risk evaluation in early human trials, handling of incidentalfindings, nocebo effects, cluster randomized trials, publication bias, orconsent in biobank research. This book demonstrates how new technologies andresearch possibilities multiply or intensify already known governancechallenges, leaving room for ethical analysis and complex moral choices.Clinical researchers, research ethics committee members and research ethicistshave all to deal with such challenges on a daily basis. While generalreflection on core concepts of research ethics is seldom pointless, thoseconfronted with hard moral choices do need more practical and contextualizedreflection on the said issues. This book particularly provides suchcontextualized reflectionsand aims to inform all those who study, conduct,regulate, fund, or participate in biomedical research.
Da: preigu, Osnabrück, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Ethics and Governance of Biomedical Research | Theory and Practice | Daniel Strech (u. a.) | Taschenbuch | Research Ethics Forum | viii | Englisch | 2018 | Springer | EAN 9783319804125 | Verantwortliche Person für die EU: Springer Verlag GmbH, Tiergartenstr. 17, 69121 Heidelberg, juergen[dot]hartmann[at]springer[dot]com | Anbieter: preigu.
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Aggiungi al carrelloPaperback. Condizione: New. New. book.
Lingua: Inglese
Editore: Springer International Publishing AG, 2016
ISBN 10: 331928729X ISBN 13: 9783319287294
Da: Asano Bookshop, Nagoya, AICHI, Giappone
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Aggiungi al carrelloCondizione: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Englisch | Produktart: Bücher | In this book,scholars with different disciplinary and national backgrounds argue forpossible answers and analyse case studies on current issues of governance inbiomedical research. These issues comprise among others the research-caredistinction, risk evaluation in early human trials, handling of incidentalfindings, nocebo effects, cluster randomized trials, publication bias, orconsent in biobank research. This book demonstrates how new technologies andresearch possibilities multiply or intensify already known governancechallenges, leaving room for ethical analysis and complex moral choices.Clinical researchers, research ethics committee members and research ethicistshave all to deal with such challenges on a daily basis. While generalreflection on core concepts of research ethics is seldom pointless, thoseconfronted with hard moral choices do need more practical and contextualizedreflection on the said issues. This book particularly provides suchcontextualized reflectionsand aims to inform all those who study, conduct,regulate, fund, or participate in biomedical research.
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Aggiungi al carrelloHardcover. Condizione: Brand New. 2nd edition. 339 pages. German language. 9.44x6.61x0.79 inches. In Stock.
Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 1.5, Universität Basel (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Gefühle werden eher selten in einem positiven Zusammenhang mit Wahrheit und Erkenntnis gebracht, zumindest in der wissenschaftlichen, v.a. empirischen Methodologie und der (analytischen) Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie. Gefühle sind vielmehr Störfaktoren, welche mögliche Erkenntnis grundsätzlich erschweren, Ergebnisse verzerren und intersubjektive Nachvollziehbarkeit verunmöglichen. Überhaupt sind sie 'bloss subjektiv' und müssen mittels wissenschaftlichen Methoden kontrolliert oder neutralisiert werden.Vor so einem Hintergrund wirkt die Rede von einem 'Wahrheitsgefühl', also eines affektiven Zustandes, welcher einigermassen sicher auf Erkenntnis hinweist, geradezu methodologisch uninformiert - oder erweckt sogar den Eindruck irgendwelcher esoterischer 'New Age'-Vorstellungen. In der Tat können manche historischen Beschreibungen eines solchen 'Wahrheitsgefühls', die vom 'Spüren der Wahrheit' oder 'Erkennen der Wahrheit ohne Bewusstsein des Grundes' sprechen, derartige Assoziationen provozieren.Der Entwurf eines Ansatzes, welcher kognitivistische Gefühlstheorie mit responsibilistischer Tugendepistemologie kombiniert, kann entgegen solcher erster Intuitionen aber deutlich machen, dass die Existenz eines 'Wahrheitsgefühls' im Sinne eines sog. epistemischen Konfidenzgefühls (kurz: ein berechtigtes Gefühl des Vertrauens in unsere epistemischen Leistungen) zumindest plausibel denkbar und voraussichtlich theoretisch rechtfertigbar ist. Ein solches Konfidenzgefühl muss dabei keineswegs im Widerspruch zu methodologischen und epistemologischen Überlegungen und v.a. Normen stehen, sondern hängt mitunter von diesen ab. Für einen solchen kombinatorischen Ansatz ist es jedoch erforderlich, überhaupt erst zu präzisieren, was 'Wahrheitsgefühl' bedeuten und worauf dieser Ausdruck referieren soll, d.h. auch zu klären, welche Begriffe sich von einem (modernen) epistemologischen Standpunkt aus für die vorgesehene Aufgabe eignen werden und welche nicht.Beides, der Entwurf eines solchen Ansatzes und die (erste) Präzisierung des Ausdrucks 'Wahrheitsgefühl', ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit.
Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania
EUR 17,95
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, einseitig bedruckt, Note: 1, Universität Basel (Programm für Wissenschaftsforschung-/Wissenschaftssoziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Welches Wissen wollen wir an den Universitäten lernen Diese Frage stellt sich jeder Generation von Neuem, denn Universitäten sind historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen unterworfen. Sie ändern sich hinsichtlich ihres Angebotes, ihres Selbstverständnisses und ihrer Funktion in der Gesellschaft. Zeitgleich verändern sich auch die Ansprüche an die Universitäten. So ist die alte Elfenbeinturm-Universität vergangener Zeiten heute keine Option mehr wissenschaftliche Bildung muss sich gesellschaftlich (und meistens auch wirtschaftlich) auszahlen. Universitäten stehen demnach unter einem gewissen Legitimationsdruck, das wissenschaftliche Wissen auch in gesellschaftlich verwertbares Wissen zu transformieren. Die Bologna-Reform kann als Instrument dieser neuen Universitäten und ihrer Legitimierung betrachtet werden, impliziert sie wenigstens ihren Intentionen nach tiefgreifende Änderungen im europäischen Universitätsbetrieb. Die Lehre soll flexibler werden, um den veränderten Ansprüchen an die Universitäten in einer Wissensgesellschaft Rechnung tragen zu können. Ob sich jedoch mit der Reform bzw. ihrer jeweiligen Umsetzung alles ändert , oder ob am Ende das meiste dann doch stabiler bleibt als angenommen (und bloss das sprachliche Gewand verändert wurde), bleibt zu untersuchen. Die vorliegende Arbeit stellt eine solche (explorative) Untersuchung dar, wenngleich sie sich auf den Normen- und Wertediskurs beschränkt. Sie betrachtet ausgewählte Reaktionen auf die Bologna-Reform an der Universität Basel (Schweiz): Die Wegleitung zum Bachelor-Studium Philosophie wird daraufhin analysiert, wie tradierte Vorstellungen des Philosophiestudiums ( Stabilität ) mit den Ansprüchen von Bologna ( Flexibilität ) zu vereinbaren versucht werden. Ferner wird eine Darstellung der sog. transfakultären Querschnittsfächer betrachtet, sowie eine Stellungnahme des Dekans der Philosophisch-Historischen Fakultät zur Frage, wie die geisteswissenschaftlichen Fächer mit Bologna umzugehen gedenken. Die Ergebnisse lassen u.a. vermuten, dass sich (wenigstens in Basel) deutlich weniger tiefgreifend ändert als der Bologna -Diskurs nahe legen würde. Alte Fächer scheinen sich aber genötigt zu fühlen, ihre Tradition zu verteidigen und dabei zugleich zu betonen, dass sie dennoch bologna-konform sind. Neue Fächer dagegen werben mit ihrer Fähigkeit, auf die gegenwärtige Lage der Universität bestens reagieren und speziell den veränderten Ansprüchen genügen zu können.
Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania
EUR 18,99
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, Note: 1,0, Universität Basel (Programm für Wissenschaftsforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie gelingt es Spielern von Pen-and-Paper-Rollenspielen, eine fiktive Spielwelt zu erschaffen, in welcher sie als fiktive Charaktere gemeinsam leben und handeln Aus wissenstypologischer und -soziologischer Perspektive fehlen bisher Ansätze, die uns diese Leistung verständlich machen können. Die hier vorgestellte explorative und hypothesen-generierende Studie untersucht die Weisen wie Wissen im Rollenspiel erzeugt, verwendet, verteilt und bewertet wird, und dadurch in die Konstruktion von Wirklichkeit und Fiktion in diesem Spiel eingeht - kurz: die Typen des in Rollenspielen vorkommenden Wissens.Die dafür relevanten Kategorien werden sowohl empirisch-induktiv aus qualitativen Interviews mit Rollenspielern wie auch theoretisch-deduktiv aus der bestehenden Forschungsliteratur über Rollenspiel gewonnen und in einer Proto-Theorie systematisiert. Gemäss dieser Proto-Theorie können die in Rollenspielen verwendeten Wissensinhalte unter den drei Wissens-Metatypen 'Personen-Wissen', 'Rollenspieler-Wissen' und 'Charakter-Wissen' subsumiert werden. Dies erlaubt es, das Interaktionsverhältnis formal verschiedener Wissensinhalte beim erforderlichen Aktivieren, Bewerten und Ausblenden dieses Wissens in dem komplexen Kommunikationsprozess, an dem die Teilnehmenden partizipieren, theoretisch zu erschliessen. Zudem lässt sich die Proto-Theorie empirisch anwenden, um die tatsächliche Interaktion im Rollenspiel zu analysieren und z.T. zu erklären. Diese Anwendung wird in der Studie exemplarisch anhand von transkribierten Tonband-Mitschnitten einer Rollenspielsitzung erfolgreich durchgeführt.Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass bei dieser Interaktion ein eigentliches Wissensmanagement sowohl des Einzelnen als auch der ganzen Rollenspiele Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Wissen und Information, Note: 1,0, Universität Basel (Programm für Wissenschaftsforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Wie gelingt es Spielern von Pen-and-Paper-Rollenspielen, eine fiktive Spielwelt zu erschaffen, in welcher sie als fiktive Charaktere gemeinsam leben und handeln Aus wissenstypologischer und -soziologischer Perspektive fehlen bisher Ansätze, die uns diese Leistung verständlich machen können. Die hier vorgestellte explorative und hypothesen-generierende Studie untersucht die Weisen wie Wissen im Rollenspiel erzeugt, verwendet, verteilt und bewertet wird, und dadurch in die Konstruktion von Wirklichkeit und Fiktion in diesem Spiel eingeht - kurz: die Typen des in Rollenspielen vorkommenden Wissens.Die dafür relevanten Kategorien werden sowohl empirisch-induktiv aus qualitativen Interviews mit Rollenspielern wie auch theoretisch-deduktiv aus der bestehenden Forschungsliteratur über Rollenspiel gewonnen und in einer Proto-Theorie systematisiert. Gemäss dieser Proto-Theorie können die in Rollenspielen verwendeten Wissensinhalte unter den drei Wissens-Metatypen 'Personen-Wissen', 'Rollenspieler-Wissen' und 'Charakter-Wissen' subsumiert werden. Dies erlaubt es, das Interaktionsverhältnis formal verschiedener Wissensinhalte beim erforderlichen Aktivieren, Bewerten und Ausblenden dieses Wissens in dem komplexen Kommunikationsprozess, an dem die Teilnehmenden partizipieren, theoretisch zu erschliessen. Zudem lässt sich die Proto-Theorie empirisch anwenden, um die tatsächliche Interaktion im Rollenspiel zu analysieren und z.T. zu erklären. Diese Anwendung wird in der Studie exemplarisch anhand von transkribierten Tonband-Mitschnitten einer Rollenspielsitzung erfolgreich durchgeführt.Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass bei dieser Interaktion ein eigentliches Wissensmanagement sowohl des Einzelnen als auch der ganzen Rollenspielergruppe erforderlich ist. Dabei spielen sowohl explizite wie auch implizite Regulierungen auf Basis zugesprochener und gewachsener Autorität und damit verbundener Legitimität des eingesetzten Wissens eine Rolle. Durch diese Aushandlungsprozesse werden zwei eigenständige Spielwirklichkeiten konstruiert - die soziale Wirklichkeit des Rollenspielens und die fiktive Wirklichkeit der Spielwelt -, die als Bezugsrahmen für sinnvolle Handlungen der Rollenspieler als Rollenspieler und als Charakter fungieren und mithin Rollenspielen überhaupt erst ermöglichen. Die in dieser Studie generierten Hypothesen dazu bilden mögliche Anknüpfungspunkte für weiterführende Forschung.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Wie Wahrheit gefühlt wird | Das "Wahrheitsgefühl" als epistemisches Konfidenzgefühl | Marcel Mertz | Taschenbuch | 40 S. | Deutsch | 2009 | GRIN Verlag | EAN 9783640441150 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.