Da: Argosy Book Store, ABAA, ILAB, New York, NY, U.S.A.
Prima edizione
pamphlet. First Edition. Tables. 6 pages (pp. 1560-83) FROM: Berliner Klinische Wochenschrift, vol. 48, no. 34. Tall 4to, modern wrappers. Berlin, 1911. First clinical use of optochin, a quinine derivative, specific in pneumococcal infections. GM 1902.
Editore: August Hirschwald, Berlin, 1904
Da: Argosy Book Store, ABAA, ILAB, New York, NY, U.S.A.
Prima edizione
hardcover. First. xii, 776 pages. Thick 8vo, bound in simple red cloth with gilt-lettered spine. A work consisting of 38 reports published between 1899 and 1904, many of which were co-authored with Julius Morgenroth and Hans Sachs. Berlin: August Hirschwald, 1904. First edition. A near fine copy. Ehrlich would later share a Nobel prize for physiology and medicine with Elie Mechnikov in 1908 for his work on immunology. -- GM 2559; Heirs of Hippocrates 2158.
Data di pubblicazione: 1904
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 55,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 41/20. - Berlin, August Hirschwald, 16. Mai 1904, 4°, pp.517-548, feine Broschur. Erstdruck! Aus dem Kgl. Institut für experimentelle Therapier zu Frankfurt a.M. Direktor: Geh. Ober-Medizinalrat Prof. Dr- P. Ehrlich. Sachs No.454.
Data di pubblicazione: 1902
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 55,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 39/37. - Berlin, August Hirschwald, 15. September 1902, 4°, pp.861-880, feine Broschur. Erstdruck! Aus dem Kgl. Institut für experimentelle Therapier zu Frankfurt a.M. Direktor: Geh. Ober-Medizinalrat Prof. Dr. P. Ehrlich. Sachs No.391.
Data di pubblicazione: 1899
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 66,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 36/22. - Berlin, August Hirschwald, 29. Mai 1899, 4°, pp.477-496, feine Broschur. Erstdruck! Paul Ehrlich (1854-1915) und Julius Morgenroth (1871-1924) berichten aus dem Kgl. Pr. Institut für Serumforschung und Serumprüfung in Steglitz. "So schließen sich den klassischen Studien Untersuchungen Ehrlichs und Morgenroths über die Hämolysine des Blutserums nicht nur in zeitlicher Folge, sondern auch in natürlichem Zusammenhang eine Reihe von Arbeiten über Thierische Gifte an, welche vor allem die hämolytische Wirkung betreffen. Sie verdanken ihre Entstehung direkter Initiative und durften sich seines steten Interesses und seiner Förderungen erfreuen, auch noch zu einer Zeit, als Ehrlich selbst den Mittelpunkt seines Schaffens in andersartigen Problemen gefunden ahatte. Denn trotz Konzentration der Arbeitskraft, deren bewußte Art Ehrlich selbst gelegentlich mit den drastisch-scherzenden Worten "Scheuklappen reichts und links" zeichnet, hat er die Verbindung mit den von ihm erschlossenen Pfaden keines weg abgeschnitten, und besonders hat das Studium der Schlangengifte durch ihn fortgesetzt Beachtung und Anregung gefunden." H. Sachs, C. Immunitätsforschung, Tierische Toxine. "In diesen Arbeiten ist zur gleichen Zeit im wesentlichen die Methode entstanden, welche seitdem für die Untersuchung der Hämolysinwirkungen und der Antikörperreaktionen im allgemeinen maßgebend ist. Die methodologische Erschließung des Gebiets imponiert dabei in ihrem innigen Zusammenhang mit der theoretischen Betrachtungsweise Ehrlichs. Sie zeigt wie es Morgenroth bei der Beschreibung der "Methodik der Hämolysinuntersuchung" ausdrückt, wie "eine auf Grund einer umfassenden Theorie aufgebaute, zielbewußt ausgestaltete Methodik das analytische Eindringen in ein Gebiet ermöglicht, das den Methoden der Chemie bis jetzt so gut wie ganz verschlossen blieb."." Hans Sachs, C. Immunitätsforschung: Cytophile Antikörper Sachs Nr.193.
Data di pubblicazione: 1899
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 88,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 36/ 1. - Berlin, August Hirschwald, 2. Januar 1899, 4°, 20 pp., feine Broschur. Erstdruck der ersten Mittheilung "Ueber Haemolysine". Paul Ehrlich (1854-1915) und Julius Morgenroth (1871-1924) berichten aus dem Kgl. Pr. Institut für Serumforschung und Serumprüfung in Steglitz. "Die Frage ist nur, ob wir Beweise dafür haben daß die Antikörper tatsächlich identisch mit den Rezeptoren sind ? Darauf gibt eine einfache Betrachtung und experimentelle Prüfung, beispielsweise der bakteriziden oder opsonischen Immunität eine geradezu verblüffend bejahende Antwort, wie die grundlegenden Experimente Ehrlichs und seiner Mitarbeiter Morgenroth u. a. m. über die spezifischen Bindungsverhältnisse zwischen Antigen und Immunsubstanzen lehrten. Nehmen wir hierfür als Beispiel die Vorgänge bei der Immunisierung eines Tieres gegen Typhus, und betrachten wir diese unter dem Gesichtspunkte der Seitenkettentheorie, so lehrt uns diese, daß die während des Immunisierungsprozesses auftretenden spezifischen Typhusimmunstoffe, Agglutinine, Ambozeptoren usw. nichts anderes seien als die in das Blut abgestoßenen Rezeptoren. Dieselbe Theorie behauptet aber, daß zwischen diesen Rezeptoren und den haptophoren Gruppen des Antigens, also den Typhusbazillen, die Beziehungen der spezifisch chemischen Bindung bestehen. Demzufolge müssen wir also experimentell, wenn diese Ansicht zutrifft, die gleichen Beziehungen der Bindung zwischen den Antikörpern und den Typhusbazillen nachweisen können. Gerade dieser Nachweis ist aber, wie allgemein bekannt, Ehrlich und Morgenroth am Beispiel der hämolytischen Ambozeptoren und ihrer zugehörigen Antigene und im Anschluß an diese Versuche dann für alle Antigene und Antikörper gelungen, ein Phänomen, das unter dem Namen der "elektiven Adsorption" in die tägliche serologische Praxis übergegangen ist. Wir brauchen nur korpuskuläre Antigene mit zugehörigem Antikörper zu mischen und abzuzentrifugieren, um uns zu überzeugen, daß der Antikörper in spezifischer Weise fest an sein zugehöriges Antigen gebunden wird, daß also das Experiment völlig im Einklang mit den Lehren der Seitenkettentheorie steht. Und genau das gleiche, was wir hier für Agglutinine und Ambozeptoren auseinandergesetzt haben, gilt für den Vorgang der Phagocytose, der in den ersten Zeiten der Seitenkettentheorie mit dieser letzteren scheinbar absolut nicht in Einklang zu bringen war". A. v. Wassermann, Die Seitenkettentheorie, p.145 Sachs Nr. 192.
Data di pubblicazione: 1901
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 88,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 38/10. - Berlin, August Hirschwald, 11. März 1901, 4°, pp.249-272, feine Broschur. Erstdruck! "Durch die Mitteilung Bordets war es aber möglich geworden, die Bakterien durch die leicht dosierbaren und ihre Schädigung durch den hämolytischen Prozeß sinnfällig verratenden roten Blutkörperchen zu ersetzten. Das Studium der Hämolyse bot daher die willkommene Gelegenheit, den Mechanismus der zellschädigen Serumwirkungen in exakter Weise zu ergründen und dadurch gleichzeitig einen Einblick in die Wirkungsartder analogen bakteriolytischen Antikörper zu erhalten. Die Konsequenz dieses Arbeitsprogramms waren zunächst die sechs grundlegenden Mitteilungen über Hämolysine, durch welche Ehrlich in Gemeinschaft mit Morgenroth eine Fülle von Tatsachen und neuen Fragestellungen schuf. In diesen Arbeiten ist zu gleicher Zeit im wesentlichen die Methodik entstanden, welche seitdem für die Untersuchung der Hämolysin Wirkungen und der Antikörperreaktionen im allgemeinen maßgebend ist. Die methodologische Erschließung des Gebietes imponiert dabei in ihrem innigen Zusammenhang mit der theoretischen Betrachtungsweise Ehrlichs. Sie zeigt, wie es Morgenroth bei der Beschreibung der ,Methodik der Hämolysinuntersuchung" ausdrückt, wie ,eine auf Grund einer umfassenden Theorie aufgebaute, zielbewußt ausgestaltete Methodik das analytische Eindringen in ein Gebiet ermöglicht, das den Methoden der Chemie bis jetzt so gut wie ganz verschlossen blieb". Die Analyse der Antikörperwirkungen im Reagenzglase bot der Eigenart Ehrlichs die gleichen Vorteile, die er auch bei der Bearbeitung anderer Gebiete, so insbesondere in der Geschwulstforschung und in den chemotherapeutischen Studien so erfolgreich zu verwerten wußte. Die große Einfachheit in der Anordnung der Versuche und die hierdurch ermöglichte weitgehende Variation in den Versuchsbedingungen führten zu einer raschen Anhäufung eines vielfältigen Tatsachenmaterials, und als besonderer Vorteil kam bei den Reagenzglas versuchen noch die rasche Bestimmbarkeit des Ergebnisses hinzu. Aber Ehrlich begnügte sich nicht mit der qualitativen Feststellung der Phänomene, sondern führte, seiner Gedankenrichtung entsprechend, die quantitative Methodik ein, welche besonders in der Hämolysinforschung den Reihenversuch und damit Massenuntersuchungen in vitro erforderlich machte. Der Erweiterung und Erschwerung der technischen Arbeit stand dabei als Äquivalent die Möglichkeit klarer Beurteilung gegenüber, welche eine in rascher Folge sich mehrende Übersicht über die Funktionen der reagierenden Stoffe und über ihre gegenseitigen Beziehungen gestattete. Das technische und methodologische Rüstzeug wurde in dem Maße, wie es die aus der Theorie sich ergebenden Fragestellungen erforderlich machten, beschafft; um nur einige Beispiele zu erwähnen, die Immunisierungsmethoden, Gewinnung und Konservierung von Serum- und Blutaufschwemmungen, die zahlenmäßige Ermittlung der hämolytischen Wirkungen, die quantitative Bestimmung von Ambozeptor, Komplement und von antihämolytischen Funktionen und vor allem der Bindungsversuch. Wenn heute die Methodik der Hämolysinuntersuchung in Form des Komplementbindungsverfahrens und insbesondere der Wassermannschen Reaktion allgemeinen Eingang in die Laboratorien gefunden hat, so ist das neben der theoretischen Ergründung der Phänomene nicht zum wenigsten auch der sicheren quantitativen experimentellen Methodik zu danken, welche Ehrlichs Arbeiten diesen Gebieten verliehen haben. Neben der quantitativen Behandlung der Erscheinungen ist in den Hämolysinstudien Ehrlichs besonders hervorstechend das Streben nach mannigfacher Variation in der Wahl der Tierart. Ebenso wie ihn bei seinen Immunitätsstudien der Zusammenhang von Physiologie und Pathologie des Zelllebens als ein Grundprinzip geleitet hat, so ist ihm wohl auch die für die naturwissenschaftliche Forschung im allgemeinen so wichtige vergleichende Arbeitsmethodik bei der Ergründung der Immunitätsprobleme als eine .
Data di pubblicazione: 1899
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 130,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 36/22. - Berlin, August Hirschwald, 1899, 8°, 15, (1) pp., orig. Broschur; Umschlag nur noch fragmentarisch erhalten. Erstdruck - Seltener Sonderabdruck! "Aus dem Kgl. pr. Institut für Serumforschung und Serumprüfung in Steglitz."." "So schließen sich den klassischen Studien Untersuchungen Ehrlichs und Morgenroths über die Hämolysine des Blutserums nicht nur in zeitlicher Folge, sondern auch in natürlichem Zusammenhang eine Reihe von Arbeiten über Thierische Gifte an, welche vor allem die hämolytische Wirkung betreffen. Sie verdanken ihre Entstehung direkter Initiative und durften sich seines steten Interesses und seiner Förderungen erfreuen, auch noch zu einer Zeit, als Ehrlich selbst den Mittelpunkt seines Schaffens in andersartigen Problemen gefunden ahatte. Denn trotz Konzentration der Arbeitskraft, deren bewußte Art Ehrlich selbst gelegentlich mit den drastisch-scherzenden Worten "Scheuklappen reichts und links" zeichnet, hat er die Verbindung mit den von ihm erschlossenen Pfaden keines weg abgeschnitten, und besonders hat das Studium der Schlangengifte durch ihn fortgesetzt Beachtung und Anregung gefunden." H. Sachs, C. Immunitätsforschung, Tierische Toxine. "In diesen Arbeiten ist zur gleichen Zeit im wesentlichen die Methode entstanden, welche seitdem für die Untersuchung der Hämolysinwirkungen und der Antikörperreaktionen im allgemeinen maßgebend ist. Die methodologische Erschließung des Gebiets imponiert dabei in ihrem innigen Zusammenhang mit der theoretischen Betrachtungsweise Ehrlichs. Sie zeigt wie es Morgenroth bei der Beschreibung der "Methodik der Hämolysinuntersuchung" ausdrückt, wie "eine auf Grund einer umfassenden Theorie aufgebaute, zielbewußt ausgestaltete Methodik das analytische Eindringen in ein Gebiet ermöglicht, das den Methoden der Chemie bis jetzt so gut wie ganz verschlossen blieb."." Hans Sachs, C. Immunitätsforschung: Cytophile Antikörper Sachs Nr.193.
Data di pubblicazione: 1899
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 155,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 36/ 1+22; 37/21+31. Berlin, August Hirschwald, 4°, 1899 und 1900, 4 vollständige Hefte in feiner Broschur. Erstdruck der ersten Mittheilung "Ueber Haemolysine". Paul Ehrlich (1854-1915) und Julius Morgenroth (1871-1924) berichten aus dem Kgl. Pr. Institut für Serumforschung und Serumprüfung in Steglitz. "Die Frage ist nur, ob wir Beweise dafür haben daß die Antikörper tatsächlich identisch mit den Rezeptoren sind ? Darauf gibt eine einfache Betrachtung und experimentelle Prüfung, beispielsweise der bakteriziden oder opsonischen Immunität eine geradezu verblüffend bejahende Antwort, wie die grundlegenden Experimente Ehrlichs und seiner Mitarbeiter Morgenroth u. a. m. über die spezifischen Bindungsverhältnisse zwischen Antigen und Immunsubstanzen lehrten. Nehmen wir hierfür als Beispiel die Vorgänge bei der Immunisierung eines Tieres gegen Typhus, und betrachten wir diese unter dem Gesichtspunkte der Seitenkettentheorie, so lehrt uns diese, daß die während des Immunisierungsprozesses auftretenden spezifischen Typhusimmunstoffe, Agglutinine, Ambozeptoren usw. nichts anderes seien als die in das Blut abgestoßenen Rezeptoren. Dieselbe Theorie behauptet aber, daß zwischen diesen Rezeptoren und den haptophoren Gruppen des Antigens, also den Typhusbazillen, die Beziehungen der spezifisch chemischen Bindung bestehen. Demzufolge müssen wir also experimentell, wenn diese Ansicht zutrifft, die gleichen Beziehungen der Bindung zwischen den Antikörpern und den Typhusbazillen nachweisen können. Gerade dieser Nachweis ist aber, wie allgemein bekannt, Ehrlich und Morgenroth am Beispiel der hämolytischen Ambozeptoren und ihrer zugehörigen Antigene und im Anschluß an diese Versuche dann für alle Antigene und Antikörper gelungen, ein Phänomen, das unter dem Namen der "elektiven Adsorption" in die tägliche serologische Praxis übergegangen ist. Wir brauchen nur korpuskuläre Antigene mit zugehörigem Antikörper zu mischen und abzuzentrifugieren, um uns zu überzeugen, daß der Antikörper in spezifischer Weise fest an sein zugehöriges Antigen gebunden wird, daß also das Experiment völlig im Einklang mit den Lehren der Seitenkettentheorie steht. Und genau das gleiche, was wir hier für Agglutinine und Ambozeptoren auseinandergesetzt haben, gilt für den Vorgang der Phagocytose, der in den ersten Zeiten der Seitenkettentheorie mit dieser letzteren scheinbar absolut nicht in Einklang zu bringen war". A. v. Wassermann, Die Seitenkettentheorie, p.145 Sachs Nr. 192,193,194,195.
Data di pubblicazione: 1901
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 200,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 38/21-22. - Berlin, August Hirschwald, 27. Mai und 3. Juni 1901, 8°, 37, (1) pp., 2 Abbildungen, feine Broschur. Erstdruck! Aus dem Kgl. Insitut für experimentelle Therapie in Frankfurt a.M.". Sachs 197.
Data di pubblicazione: 1901
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 220,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 38/10. - Berlin, August Hirschwald, 11. März 1901, 4°, 20 pp., orig. Broschur. Erstdruck - sehr seltener Sonderabdruck! "Durch die Mitteilung Bordets war es aber möglich geworden, die Bakterien durch die leicht dosierbaren und ihre Schädigung durch den hämolytischen Prozeß sinnfällig verratenden roten Blutkörperchen zu ersetzten. Das Studium der Hämolyse bot daher die willkommene Gelegenheit, den Mechanismus der zellschädigen Serumwirkungen in exakter Weise zu ergründen und dadurch gleichzeitig einen Einblick in die Wirkungsartder analogen bakteriolytischen Antikörper zu erhalten. Die Konsequenz dieses Arbeitsprogramms waren zunächst die sechs grundlegenden Mitteilungen über Hämolysine, durch welche Ehrlich in Gemeinschaft mit Morgenroth eine Fülle von Tatsachen und neuen Fragestellungen schuf. In diesen Arbeiten ist zu gleicher Zeit im wesentlichen die Methodik entstanden, welche seitdem für die Untersuchung der Hämolysin Wirkungen und der Antikörperreaktionen im allgemeinen maßgebend ist. Die methodologische Erschließung des Gebietes imponiert dabei in ihrem innigen Zusammenhang mit der theoretischen Betrachtungsweise Ehrlichs. Sie zeigt, wie es Morgenroth bei der Beschreibung der ,Methodik der Hämolysinuntersuchung" ausdrückt, wie ,eine auf Grund einer umfassenden Theorie aufgebaute, zielbewußt ausgestaltete Methodik das analytische Eindringen in ein Gebiet ermöglicht, das den Methoden der Chemie bis jetzt so gut wie ganz verschlossen blieb". Die Analyse der Antikörperwirkungen im Reagenzglase bot der Eigenart Ehrlichs die gleichen Vorteile, die er auch bei der Bearbeitung anderer Gebiete, so insbesondere in der Geschwulstforschung und in den chemotherapeutischen Studien so erfolgreich zu verwerten wußte. Die große Einfachheit in der Anordnung der Versuche und die hierdurch ermöglichte weitgehende Variation in den Versuchsbedingungen führten zu einer raschen Anhäufung eines vielfältigen Tatsachenmaterials, und als besonderer Vorteil kam bei den Reagenzglas versuchen noch die rasche Bestimmbarkeit des Ergebnisses hinzu. Aber Ehrlich begnügte sich nicht mit der qualitativen Feststellung der Phänomene, sondern führte, seiner Gedankenrichtung entsprechend, die quantitative Methodik ein, welche besonders in der Hämolysinforschung den Reihenversuch und damit Massenuntersuchungen in vitro erforderlich machte. Der Erweiterung und Erschwerung der technischen Arbeit stand dabei als Äquivalent die Möglichkeit klarer Beurteilung gegenüber, welche eine in rascher Folge sich mehrende Übersicht über die Funktionen der reagierenden Stoffe und über ihre gegenseitigen Beziehungen gestattete. Das technische und methodologische Rüstzeug wurde in dem Maße, wie es die aus der Theorie sich ergebenden Fragestellungen erforderlich machten, beschafft; um nur einige Beispiele zu erwähnen, die Immunisierungsmethoden, Gewinnung und Konservierung von Serum- und Blutaufschwemmungen, die zahlenmäßige Ermittlung der hämolytischen Wirkungen, die quantitative Bestimmung von Ambozeptor, Komplement und von antihämolytischen Funktionen und vor allem der Bindungsversuch. Wenn heute die Methodik der Hämolysinuntersuchung in Form des Komplementbindungsverfahrens und insbesondere der Wassermannschen Reaktion allgemeinen Eingang in die Laboratorien gefunden hat, so ist das neben der theoretischen Ergründung der Phänomene nicht zum wenigsten auch der sicheren quantitativen experimentellen Methodik zu danken, welche Ehrlichs Arbeiten diesen Gebieten verliehen haben. Neben der quantitativen Behandlung der Erscheinungen ist in den Hämolysinstudien Ehrlichs besonders hervorstechend das Streben nach mannigfacher Variation in der Wahl der Tierart. Ebenso wie ihn bei seinen Immunitätsstudien der Zusammenhang von Physiologie und Pathologie des Zelllebens als ein Grundprinzip geleitet hat, so ist ihm wohl auch die für die naturwissenschaftliche Forschung im allgemeinen so wichtige vergleichende Arbeitsmethodik bei der Ergründung der .
Data di pubblicazione: 1900
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
EUR 265,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloBKW, 37/21. - Berlin, August Hirschwald, 1900, 8°, 16 pp., orig. Broschur. Erstdruck - sehr seltener Sonderabdruck! Sachs Nr.194.