Nüscheler david et al (2 risultati)
Altre immaginiEditore: [Zürich 1845] -, 1845
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Aggiungi al carrelloTeil 7 (v. 7). Gr.-8°. 15 SS. Gest. u. teilkolorierter Faltplan bez. Müllhaupt fec. (marginal leicht knittrig), gest. Kopfvignette. Druck auf Bütten. OBrosch. (min. fleckig, leicht knittrig). Vorderdeckel u. Plantafel im Kopf mit kleinem Einriss (hinterlegt, ausserh. d. Darstellung), Seiten im Kopfsteg etwas bestossen/knittrig, marginal gelegentlich etwas stockfleckig (blass, kaum störend). Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes Exemplar. - - 40. Neujahrsblatt hsgg. von der Feuerwerker-Gesellschaft - Horner p. 32 (für Nüscheler); Rohr [Fries] 680, allg.: p. 63 (Autorschaft); Haupttitel nach Barth 1022; Barth 25576 für die 44 Hefte von 1806-1849; ebenso Brandstetter I, p. 289 - Das Thema der Burgunderkriege wurde als Fortsetzungsreihe in den 7 Neujahrsblättern 1839-1845 dargestellt - Kopfvignette (Sujet 7.9 x 12.6 cm) von Franz Hegi in Aquatinta, in recht gutem Abzug (unbez.; Appenzeller 1017) : 'Herzog Renatus an der Leiche Karls des Kühnen, 1477': "Vor einem schwarzen Zelt liegt auf einem Paradebette der entstellte Leichnam Karls, der in der Schlacht bei Nancy erschlagen wurde. Rechts ergreift Herzog Renatus dessen Hand und besprengt ihn mit Weihwasser, vorn kniet Karls Kaplan im weissen Chorhemde. Unter den die Gruppe umgebenden Personen steht links ein burgundischer Ritter im Gespräche mit dem portugiesischen Leibarzte, rechts ein Edelknabe mit dem Weihwasserkessel und eine lothringische Leibwache mit Partisane." (App.) - Fein gestochene und mit etwas Schraffur modellierte Faltkarte (Sujet ca. 33.8 x 11.5 cm) des Gebietes von Nancy im Norden bis La Neuville (SO) und Haudemont (heute: Houdemont) im Südwesten: 'Schlacht bei Nancy, 5. Januar 1477' in Kupferstich von Müllhaupt (Horner, p. 32 f., wohl nach Ing.-Oberst Heinrich Pestalozzi), mit kolorierten Truppenaufstellungen u. Gewässern (Meurthe u. kl. See westl. von St. Pierre Faubourg) - Thema des Heftes ist der kriegsmässige Schlusspunkt der Burgunderkriege: "Karl der Kühne wurde zuerst nach der Belagerung von Grandson in der Schlacht bei Grandson (2.3.1476) in die Flucht geschlagen und verlor seine gesamte kostbare Habe. Auch die Revanche durch die Belagerung von Murten misslang ihm; sein Söldnerheer wurde in der Schlacht bei Murten (22.6.1476) aufgerieben. Den dritten Versuch bezahlte Karl der Kühne mit dem Leben; Unbekannte erschlugen ihn nach der Schlacht bei Nancy (5.1.1477), in welcher die Eidgenossen dem verbündeten Herzog von Lothringen zu Hilfe geeilt waren." (HLS). -- Karl war im Prinzip den Eidgenossen gutgesinnt. Durch eine fatale Verknüpfung von Umständen geriet er aber einerseits in eine Schutzverpflichtung zu Gunsten des österreichischen Herzogs Sigismund von Habsburg, dem die Eidgenossen immer wieder zu schaffen machten, und andererseits wurde er durch Übergriffe von Bern in der Waadt, die dem mit Burgund verbündeten Savoyen gehörte, arg provoziert. Ausserdem eroberten die Oberwalliser mit ihren Verbündeten das ebenfalls savoyische Unterwallis. "Als der burgundische Herzog seinerseits als Vergeltung für die Waadtzüge Anfang 1476 gegen Freiburg und Bern ins Feld zog, eilten im letzten Moment die eidgenössischen und elsässischen Verbündeten zu Hilfe." (ibid.). Worauf das Unheil seinen Lauf nahm und bis dahin unbekannte Folgen zeitigte: "Schwerwiegend waren die Auswirkungen der Burgunderkriege auf das eidgenössische Sozialgefüge. Die Siege von Grandson und Murten veranlassten die Fürsten Europas, die erfolgreichen Eidgenossen als Söldner für sich zu gewinnen. [.] Die 'Chronik der Stadt Zürich' hält lapidar fest: 'Und kam vil geltz in das lant'. [.] Bereits der Berner Diebold Schilling der Ältere verfluchte das 'boess und verfluechte roupguot' der Burgunderbeute, welches die bestehende Ordnung verändert habe. [.] Die Erfolge der Krieg führenden Städte veränderten auch das Kräftegleichgewicht zwischen Städte- und Länderorten. [.] Gegen das Überwiegen der Städte wehrten sich aber die innern Orte. Gleichzeitig machte sich die Unzufriedenheit mit der Politik der Städte in Aufständen Luft (Saubannerzug 1477, Amstaldenhandel 1478). Die Krise verschärfte sich durch das ewige Burgrecht der eidg. Städte samt Solothurn und Freiburg am 23.5.1477. Sie konnte erst durch das Stanser Verkommnis [22.12.1481] gelöst werden." (ibid.; vgl. E. Gagliardi, Geschichte Bd. 1, 1934, p. 369 ff.; P. Dürrenmatt, Schweizer Geschichte, 1, 1963, p. 131 ff.; zur Burgunderbeute s. Ausstellungskatalog Bern. Hist. Museum 1969). -- "So werthvoll nun diese Texte [.] sind, [.] so verdienen doch die künstlerischen Beilagen, wenn möglich, noch mehr bleibende achtungsvolle Würdigung. Erstlich zeichnen sich die Karten und Pläne [.] durch grösste Sauberkeit und Brauchbarkeit aus; vorzüglich sind die Pläne von Städten und ihren Umgebungen [.], oder diejenigen von einzelnen Schlachtfeldern [.]. Aber höher stehen die [.] Vignetten, deren sechs erste Usteri zeichnete, während alle späteren von Hegi nicht nur ausgeführt, sondern auch erfunden sind. Auch hier zeigen sich wieder diese beiden Künstler als die vorzüglichsten Kenner des mittelalterlichen Kriegswesens und der Costüme dieser Zeit, als Meister einer unerreichbar feinen Ausführung, die auch nach der Seite der künstlerischen Composition oft ganz vollendet ist." (Horner, p. 32 f.) - Sprache: de.…
Altre immagini[Berner Taschenbuch auf das Jahr 1861. Zehnter Jahrgang. Mit drei Abbildungen] : 1. Hans Ludwig von Erlach, Generalmajor. Ein Lebens- und Charakterbild aus den Zeiten des dreißigjährigen Krieges. Von Wilh. Fetscherin-Lichtenhahn, S. M. C., Lehrer an der Kantonsschule von Bern. - 2. Nach Graubündten [Graubünden]. Fortsetzung meiner Reiseerinnerungen. Von Sigmund Kistler, Kantonskassier - 3. Geschichte der Staatsumwälzung des Kantons Bern im Jahr 1798 mit besondere Beziehung auf dessen gegen Frankreich entwickelte militärische Kräfte [vorgelesen im Frühjahr 1825 von Oberstlieutenant Johann Georg Bürkli, eingeleitet von David Nüscheler, mit Erläuterungen versehen vom Herausgeber] - 4. Auch eine Erinnerung an 1798. Von Altrathsherr Joh. Rudolf von Stürler.
Lauterburg, Ludwig, Hsg. / 1. Fetscherin-Lichtenhahn, Wilhelm, 2. Kistler, Sigmund, 3. Bürkli, Johann Georg; Nüscheler David, et al.; 4. Stürler, Johann Rudolf von. / et al.
Editore: Bern, Druck und Verlag der Haller'schen Buchdruckerei (B. F. Haller) 1861 -, 1861
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Aggiungi al carrelloKl.-8° (17.8 x 12.4 x 2 cm). IV, 1 Bl., 380 SS. Tonlithogr. Portr.-Front. (H. L. v. Erlach; etwas knittrig, marginal stockfleckig, ausserh. Darst.), 2 tonlithogr. Falttafeln (marginal stockfleckig, verso mehr). Interims-Brosch. (schwarz, später) mit mont. Deckelschild. Seiten unterschiedlich stockfleckig und knittrig (äusserste Lagen mehr). Alters- u. Gebrauchsspuren, Partie 4 (Stürler) mit sauberen Bearbeitungsspuren in Bleistift. Gesamthaft recht ordentliches Exemplar. - - Vorwort dat. Bern, 18. November 1860 - Integral digitalis. in e-periodica - Teile 3 u. 4 (pp. 173-366) als Fortsetzung der seit 1856 im BT erschienenen Beiträge zur Geschichte des Untergangs der alten Republik Bern im Jahre 1798 - Falttafeln: 1. Vereinigung der drei Rheine bei Reichenau, 2. Hohen-Rhätien und Thusis mit dem Eingang in die Via Mala (Viamala), von Bruck [Fürstenaubruck] aus gesehen; beide von Buri&Jeker nach S. Kistler del. -- Ad 1 (pp. 1-96) : Biographie von Johann Ludwig v. Erlach (Bern 1595-1650 Breisach, damals Baden D), ref., bedeutender Militär v.a. in Fremden Diensten: 1618-25 während des Dreissigjährigen Kriegs Offizier in anhalt., brandenburg. und braunschweig. Diensten, [.], 1625 Oberst u. Generalquartiermeister im polnischen Feldzug des schwedischen Königs Gustav Adolf. 1627 Rückkehr nach Bern u. Grossrat, 1628 Schöpfer der bernischen Heeresreform [.]. 1629 entwarf [er] das erste eidg. Defensionale, [.] 1633 bernischer Oberbefehlshaber im Aargau [.]. 1632, dann wieder ab 1635 im Dienst des Herzogs Bernhard von Sachsen-Weimar, als dessen Stabschef er 1638 den Feldzug am Oberrhein mit der Eroberung Laufenburgs, Rheinfeldens und des habsburgischen Bollwerks Breisach organisierte, franz. Gouverneur von Breisach, 1647 Generalleutnant, 1648 Teilnahme am Flandernfeldzug, 1649 Kommandant der franz. Armee im Reich (etc.; HLS; vgl. H. L. v. Erlach, 800 Jahre Berner von Erlach, 1989, pp. 245-286) - Ad 2 (pp. 97-172; Forts. zu BT 1860) : detailreicher erzählerischer, mit Gedichten durchsetzter Bericht über die Reise zweier Zeichner und Aquarellisten von Bern durch Täler Graubündens im August 1857 (das Original mit 104 Federzeichnungen befindet sich imStAr GR: D V/53, FR-D V/53) : 1860, im ersten Teil (Untertitel: die vier ersten Tage meiner Reiseerinnerungen) wird ausführlich über die Anreise via Luzern, über den Vierwaldstättersee, durch die Innerschweiz, Schöllenenschlucht u. Göschenen nach Andermatt, dann zu Fuss über den Oberalppass nach Tschamut u. Diesentis (u. Umgebung), entlang dem Vorderrhein durch die Surselva nach Ilanz ("war nie viel und ist auch jetzt weiter nichts mehr als ein kleines, altes, todtes Steinnest, dem man recht gerne den Rücken kehrt"; 1860, p. 127), Kästris [Castrisch], Valendas u. Versam - Der hier vorliegende 2. Teil schildert die Fortsetzung der Tour von Versam nach Bonaduz, Reichenau, durchs Domleschg, mit Halt in Fürstenau, und, mit einem Abstecher durch das Verlorene Loch in die Viamala mit ihren Brücken, via Thusis, Andeer durch den Schyn nach Tiefencastel, um dann in Mühlen (Mulegns/Molins, an d. Julierroute), der Beschreibung nach wohl im Hotel Löwen-Post Quartier zu beziehen ("Gleich über der Straße, etwas rechts vom Gasthof fällt der Fallerbach unter der Bogenbrücke durch in den Oberhalbsteiner und bildet einen hübschen Wasserfall"). Im BT 1861 schliesst damit Kistlers Reisebericht kommentarlos, obwohl die Tour danach noch vom Engadin über Prättigau, Chur u. Zürich nach Bern zurückführte. - Samuel Sigmund Kistler (1814-1865 Bern), Landschaftsaquarellist. 1842 Posthalter in Aarberg. Freund und Schüler Jacques-Henri Juillerats. In den Berner Ausstellungen 1850-59 mehrmals vertreten (SIKART). - Sprache: de.…