Neimeier kevin michael (40 risultati)

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des Mittelalters (ca. 500-1300), Note: 1,5, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophishes Seminar), Veranstaltung: Sentenzenkommentar, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit hat die Theorie der Erkenntnis des Einzelnen Wilhelm von Ockhams zum Gegenstand und versucht, von dieser ein möglichst klares Bild abzulichten. Insbesondere soll hierbei die Relation zwischen dem Allgemeinen und dem Besonderen herausgearbeitet werden. Die Betrachtung der mittelalterlichen Denk- und Lebensweise gestaltet sich als ein Bild, welches der heute gegebenen Ordnung der Nachmoderne konstitutiv different ist. Nicht einzig die philosophische Tradition, sondern ebenso die gesellschaftliche und politische Ordnung ist durch das Allgemeine strukturiert. Die im Spätmittelalter beginnende Bewegung verschiebt die Denkweise und die Wahrnehmung der gegebenen Wirklichkeit hin zum Besonderen: Eine Veränderung der Art und Weise der menschlichen Wahrnehmung entfaltet sich. Das Besondere, das Einzelne, das Subjekt rückt in den Mittelpunkt der Welt und lässt das bisher Bestehende brüchig werden: eine alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens betreffende Umwälzung. Dieser Bruch mit dem bis dahin Gegebenen soll anhand einer Einordnung der Philosophie Ockhams in den Diskurs seiner Zeit illustriert werden. Obgleich die von ihm zur Geltung gebrachte Präzedenz der Einzelerkenntnis als eine Bewegung des Umbruchs zu denken ist, stellt diese keinen von der Welt losgelösten Denkansatz dar, sondern sind dieser ebenso Aspekte der Adaption bestehender Theorien zueigen. Insbesondere die partielle Nähe zur Philosophie des Johannes Duns Scotus ist hierbei hervorzuheben. Die Theorie der Erkenntnis des Einzelnen leitet das Besondere nicht länger aus dem Allgemeinen ab, sondern erhebt dieses zu einem absoluten Moment: Das Einzelne ist direkt durch den Intellekt erkennbar. Die meisten Phänomene, die das politische, soziale oder philosophische Verhältnis einer Gesellschaft betreffen, ereignen sich nicht ohne Relation zur gegebenen Tradition, sondern resultieren aus einer Adaption, Tradierung oder Umwälzung des bis dahin gegebenen gesellschaftlichen Diskurses. Im selben Licht ist die Philosophie Wilhelm von Ockhams, die sich als eine Umwälzung der gegebenen philosophischen Tradition des 13. Jahrhunderts gestaltet, als eine direkte und indirekte Auseinandersetzung mit dem philosophischen Diskurs seiner Zeit zu betrachten. Generell lässt sich ein beginnender Wandel der Wahrnehmung im Spätmittelalter beziehungsweise der beginnenden Renaissance festhalten, dessen Bewegung sich weg von dem Allgemeinen und hin zu dem Besonderen entfaltet. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Probleme der Zeitphilosophie im 20./21. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese wissenschaftliche Arbeit hat die Zeitphilosophie Henri Bergsons zum Gegenstand und wird versuchen, von dieser ein möglichst klares Bild abzulichten. Insbesondere soll hierbei die Differenz zwischen zwei gegensätzlichen Arten der Zeitwahrnehmung herausgearbeitet werden: zum einen unser alltägliches Verständnis der Zeit, welche eine abstrakte, mathematische Form der Zeit ist, sowie zum anderen die von Bergson dargestellten Dauer, welche von ihm als die wirkliche Zeit konzipiert ist und die Schichten unserer Wirklichkeit entfaltet. Die Philosophie Bergsons hat wohl keine Veränderung der Art und Weise der menschlichen Sinneswahrnehmung, wie sie Walter Benjamin im anfänglichen Zitat beschreibt, mit sich gebracht, jedoch kann diese als eine Antwort auf die sich im ausgehenden 19. Jahrhundert veränderte Daseinsweise in der entstehenden modernen Gesellschaft verstanden werden. Sein Gesamtwerk ist eine Art der Lebensphilosophie, welche eine optimistische Erklärung der Wirklichkeit bietet: einen Ausbruch aus der mechanischen, utilitaristischen und rationalistischen Moderne. Seine Philosophie eröffnet eine Kritik an der Assoziationspsychologie, der materialistischen Theorie des Geistes, der mechanischen Konzeption der Evolution sowie der soziologischen Interpretation der Religion. Obgleich weder seiner Philosophie noch seiner Person an sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts größere Bedeutung beigemessen wurde, ist die Wirkung, die er auf seine Zeitgenossen auslöste, kaum zu unterschätzen. Der als Dichterphilosoph bekannte Nobelpreisträger löste eine Sogwirkung aus, die in der modernen Wissenschaft lediglich mit der des Jean-Paul Sartre vergleichbar ist. Sein poetischer Stil erschafft wirkmächtige Bilder, die versuchen die Wirklichkeit abzubilden und anhand dieser eine Analyse zu ermöglichen. So werden exempli causa Ideen, welchen Bergson keinen Wahrheitswert zuschreibt, als Illusionen dargestellt: Trugbilder, die die Wirklichkeit verschleiern.Diese Arbeit folgt hinsichtlich der Betrachtung der Zeitphilosophie maßgeblich dem Werk 'Philosophie der Dauer' von Henri Bergson, welches von Gilles Deleuze ausgewählte Texte enthält, dem Werk Bergson zur Einführung von Gilles Deleuze sowie Henri Bergson- Ein Dichterphilosoph von Leszek Kolakowski.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse gestalten sich als ein Themenkomplex, welcher sich in der wissenschaftlichen Betrachtung über alle Bereiche der Geisteswissenschaft erstreckt: Soziale, kulturelle, psychologische, politische und auch materielle Faktoren determinieren die historische Genese, den gegenwärtigen Zustand sowie die möglichen Entwicklungen der Geschlechterverhältnisse. Im Bereich der Privatsphäre, im Sinne einer lokalen Privatheit, die sich insbesondere auf die Sphäre der Familie bezieht, ist ein Spannungsverhältnis zwischen dieser konzipierten Privatheit und der für beide Geschlechter differente Realität dieses geschützten Rückzugsorts zu attestieren. Diese Ausarbeitung steht daher im Zeichen, eine möglichst facettenreiche Anschauung zu erbringen. Insbesondere soll dabei der normative gesellschaftliche Diskurs dargestellt und die ihm einhergehenden sozial-kulturellen sowie materiellen Implikationen veranschaulicht werden. Die Deskription der feministischen Theorie soll als Ausgangspunkt dienen, um die Problematik der hierarchischen Geschlechterverhältnisse darstellen zu können und daraus abgeleitet das Spannungsverhältnis zwischen diesen und der liberalen Konzeption der lokalen Privatheit veranschaulichen. Anhand des Essays von Virginia Woolf 'Ein Zimmer für sich allein' soll die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse in der Vormoderne und Moderne veranschaulicht und eine Annäherung an die feministische Theorie erbracht werden. Mittels der Betrachtung der Konzeption der lokalen Privatheit von Beate Rössler soll das skizzierte Spannungsverhältnis weiter ausgearbeitet und ferner die zu kurz gefasste liberale Darstellung der Problematik veranschaulicht werden. Die hierarchischen Geschlechterverhältnisse werden im Einklang damit im Weiteren auf der Grundlage von Martha Nussbaum und Marilyn Strathern porträtiert. Schlussendlich soll anhand von Roswitha Scholz und der von ihr vertretenen These der 'Wert-Abspaltung' ein theoretisches Gerüst zugrunde gelegt werden, welches die sozialen, kulturellen, psychologischen und materiellen Aspekte der Thematik aufgreifen kann.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophishes Seminar), Veranstaltung: Hegels Phänomenologie des Geistes, Sprache: Deutsch, Abstract: Da die vorliegende Arbeit mit Hinblick auf ein zu erlangendes Verständnis der hegelschen Philosophie angefertigt wurde, ist auf die Zuhilfenahme von weiterführender Literatur verzichtet worden. Die Ausarbeitung folgt daher lediglich der Phänomenologie des Geistes sowie der Tragödie 'Antigone' von Sophokles. Um eine klarere Sicht des Inhalts der Tragödie zu bekommen, sind zusätzlich die beiden anderen Teile der thebanischen Trilogie des Sophokles, 'König Ödipus' und 'Ödipus auf Kolonos', mit in die Arbeit eingeflossen. Der in dem Stück' Antigone' in Erscheinung tretende Konflikt der sittlichen Mächte wird ein Moment verliehen, welches dessen Aktualität offenbar werden lässt und die in diesem artikulierte Frage der richtigen Organisation des menschlichen Zusammenlebens ans Licht treten lässt. In der vorliegenden Arbeit soll die von Hegel dargestellte Gestalt der griechischen Sittlichkeit in ihren Kernpunkten wiedergegeben werden und eine Anschauung der Tragödie Antigone erfolgen, mittels welcher eine bildhafte Vorstellung der Thematik erlangt werden soll.Die sich in dem hier behandelten Unterkapitel des Geist Kapitels der Phänomenologie des Geistes entfaltende Thematik des sittlichen Konfliktes zeichnet mittels der Anschauung griechischer Tragödien ein Bild der Spannung zwischen zweier sich gegenüberstehender, gleichberechtigter Prinzipien: Das menschliche Gesetz als Recht des Gemeinwesens tritt dem göttlichen Gesetz als Recht der Familie gegenüber. Das Verhältnis der beiden einander Gegenüberstehenden wird in der Tragödie Antigone wiedergespiegelt, in welcher Sophokles den sittlichen Konflikt zwischen dem göttlichen Gesetz in Gestalt der Antigone und dem menschlichen Gesetz in Gestalt des Kreons darstellt. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Essay aus dem Jahr 2016 im Fachbereich VWL - Geschichte, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus ergibt sich nicht nur für die Sozialwissenschaft als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit, sondern es kommt ihr im Allgemeinen ein hohes Maß an Bedeutung zu, als das wirtschaftliche wie auch gesellschaftliche System in welchem wir leben.In dieser kurzen wissenschaftlichen Ausarbeitung soll das Werk 'Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus' von Rosa Luxemburg betrachtet werden. Der Fokus liegt hierbei auf ihrer Analyse der ökonomischen Grundlagen des Imperialismus sowie ihrer Einordnung von diesem als eine dem kapitalistischen System immanente Komponente. Der Ausgangspunkt des Werks von Luxemburg ist die differenziertere theoretische Durchdringung der kapitalistischen Produktionsweise sowie der bürgerlichen Gesellschaft. Mittels ihres wirtschafts-historischen Ansatzes erfolgt eine Betrachtung des sich fortwährend verändernden kapitalistischen Systems, welche in einer Verfeinerung der marxschen Theorie mündet. Die Analyse der Akkumulation setzt bei ihren ökonomischen Bedingungen sowie ihren historischen Begebenheiten bei deren Genese an und endet beim Imperialismus, welcher als vorerst letzte Phase der Kapitalakkumulation charakterisiert wird. Insbesondere werden neuere Aspekte des Kapitalismus, welche sich erst in seinem voranschreitenden geschichtlichen Prozess entwickelt haben und aufgrund dessen bei Marx selbst noch nicht umfassend behandelt worden sind, eingeordnet und analysiert: der Welthandel, die internationalen Anleihen, die internationalen Finanzmärkte und schlussendlich der Imperialismus.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die materialistische Theorie, sei es in Form des anthropologischen Materialismus nach Feuerbach oder des Historischen Materialismus nach Marx und Engels, gestaltet sich als ein Themenkomplex, der sich über ein breites Spektrum der Geisteswissenschaften erstreckt, damit einhergehend ein ebenso facettenreiches Feld der philosophischen Anschauungsweisen eröffnet: Philosophische, theologische, gesellschaftliche, psychologische und materielle Aspekte determinieren die Betrachtung und die aus dem Materialismus resultierende Kritik. Die Relation zwischen dem Bewusstsein, dem Geist und dem Sein, der Materie ist die Sphäre der materialistischen Reflexion. Die Grundfrage der Philosophie, mit dem Materialismus erörtert, erhält in Divergenz zu der Anschauung der spekulativen Philosophie eine neue Konnotation: Die Materie steht im Zentrum der Betrachtung. Die Bewegung der Wirklichkeit entfaltet sich aus der Materie, der Geist wird zum Produkt der materiellen Gegebenheiten. Die Schere zwischen der idealistischen und der materialistischen Auffassung ist sichtbar, doch sind es nicht ausschließlich Differenzen, die die Beziehung der beiden Theorien bestimmen. Insbesondere an den materialistischen Konzeptionen von Feuerbach und Marx kommt die gleichzeitige Nähe und Ferne der Denkrichtungen zum Vorschein und findet ihren Ausdruck.In der Umkehrung der Anschauung der spekulativen Philosophie, dem Schließen von dem Sein auf das Bewusstsein, liegt der subversive Aspekt des Materialismus. Dieses umwälzende Moment bezieht sich jedoch nicht ausschließlich auf eine veränderte theoretisch-philosophische Betrachtungsweise, sondern ist ebenso im Praktischen, im Bereich der real existierenden Gegebenheiten, von Bedeutung: der Veränderung der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung mittels einer unverhüllten Darstellung der Wirklichkeit. Die Kritik in Das Wesen des Christentums steht im Zeichen der Abkehr von dem hegelianischen Idealismus sowie der Überwindung christlich geprägter Anschauungen und Institutionen - der Mensch wird Ausgangspunkt der Betrachtung. Marx und Engels vollziehen in Die Deutsche Ideologie zugleich den Bruch mit dem Idealismus und dem anthropologischen Materialismus Feuerbachs. Die menschliche Tätigkeit sowie damit einhergehend die Betrachtung der historischen Voraussetzungen der gegebenen Gesellschaftsordnung stellen dabei den Kern der neuen Auslegung der materialistischen Methode dar.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Gegenwart, Note: 1,5, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Texte zur Symboltheorie Nelson Goodmans, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit stellt eine Überlegung zu der ästhetischen Betrachtung sowie dem allgemeinen Umgang mit der Kunst in der Moderne dar. Den rezipierten Gedanken von Paul Valéry aufgreifend, soll eine Annäherung an die Frage erfolgen, wie eine theoretische Analyse dieser Art, die eine derartige Wirkung auf den Betrachtenden auslöst, sich gestalten kann. Welche Aspekte der kunsttheoretischen Betrachtung sind von Bedeutung, um den ästhetischen Gehalt eines Werkes, die ästhetische Differenz zwischen dem Original eines Kunstwerks und seiner Falsifikation adäquat festhalten zu können Welche äußeren Faktoren sind für eine ästhetisch-philosophische Auseinandersetzung von Belang Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist hierbei in den analytischen Betrachtungen des Werks Die Sprache der Kunst begründet, in welchem Nelson Goodman eine allgemeine Symboltheorie der Künste aufstellt und sich im Zuge dessen mit der Authentizität eines Kunstwerkes auseinandersetzt. Die von Goodman angestellte Reflexion der bildenden Kunst gestaltet sich als eine Art der analytischen Definition, welche Aufschlüsse bezüglich des Umgangs mit dem Falsifikat eines Kunstwerkes sowie den daraus resultierenden Implikationen für den ästhetischen Unterschied zwischen diesem und seinem Original aufzeigt. Bei der Lektüre von Die Sprache der Kunst, vornehmlich bei der hier thematisierten Auseinandersetzung der Betrachtung der Echtheit eines Kunstwerkes, ist ein Spannungsverhältnis zu konstatieren: ein Spannungsverhältnis zwischen der aufgestellten analytischen Theorie sowie den in diesem Bezug aufkommenden ästhetischen Fragen, die anhand der aufgestellten Theorie nicht erklärbar scheinen. Die Anschauung bezüglich der Echtheit eines Kunstwerks erscheint in einem rein analytischen Licht. Hinsichtlich dieses Aspekts gestaltet sich auch das von Goodman angeführte Beispiel des Kunstfälschers Han Van Meegeren, welcher die eigenen Werke als Kunstwerke von Jan Vermeer ausgab, als eines, welches Fragen bezüglich des ästhetischen Gehalts aufwirft, die die dargelegte Analyse jedoch nicht hinreichend zu klären vermag.2 Lediglich der Ausblick auf die Klärung der Echtheit des Kunstwerks wird angeboten. Die Betrachtung der Echtheit eines Kunstwerkes erscheint jedoch weniger in der Gestalt einer ästhetischen Differenz zwischen dem Original und seinem Falsifikat als vielmehr in Form einer Analyse des allgemeinen Umgangs mit Kunstwerken in der Zeit ihrer technischen Reproduzierbarkeit.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit will sich mit dem Werk 'Die Gabe' von Marcel Mauss befassen und einhergehend damit eine Betrachtung der strukturellen Form der zeremoniellen Gabe sowie eine Analyse ihrer Funktion anstellen. Sich des Imperativs des Geben, Nehmen und Erwidern nähern sowie eine Untersuchung mit Hinblick auf die soziale Funktion von diesem anstellen. Neben der Forschung von Mauss wird ferner das auf dieser aufbauende Werk Der Preis der Wahrheit - Gabe, Geld und Philosophie von Marcel Hénaff in den Fokus der Betrachtung gestellt, um sich der Frage der Vermittlung der sozialen Anerkennung mittels der zeremoniellen Gabe zu näheren. Mauss stellt seine Forschung zum Gabentausch 1925 im Essay Die Gabe zusammen, in welchem er das Phänomen der zeremoniellen Gabe anhand der ethnographischen Betrachtung von Malinowski, Hertz, Boas und weiteren Anthropologen analysiert sowie eine vergleichende Betrachtung zu der eigenen indoeuropäischen Kultur, anhand des römischen, semitischen und germanischen Rechts, anstellt.Die Analyse dieser Arbeit will die Funktion der zeremoniellen Gabe als Vorgang der sozialen Anerkennung herausarbeiten und somit eine Anschauung der Thesen Hénaffs, welche auf der Etablierung von sozialer Anerkennung mittels der zeremoniellen Gabenbeziehungen beruhen, vornehmen. Seinem Werk Der Preis der Wahrheit - Gabe, Geld und Philosophie liegt die Ausarbeitung Mauss' zugrunde, welche von ihm verfeinert wird und hinsichtlich der Funktion der Gabe als Form der sozialen Anerkennung analysiert wird. Hénaff stellt die These auf, dass der Vorgang der gegenseitigen Anerkennung als Gabenbeziehung gedacht werden muss. Nach seiner Prämisse besteht die soziale Praxis der Gabe verallgemeinert als spezifische Form der symbolischen Interaktion in modernen Gesellschaften fort. Einschränkend wird die zeremonielle Gabe von einer moralisch-selbstlosen Gabe sowie von einem rein ökonomischen Tauschhandel abgegrenzt.Die zeremonielle Gabe sei somit als ein gesellschaftskonstituierender Akt der reziproken Anerkennung, jedoch nicht als moralische Geste der Mildtätigkeit oder als eine Form der vorkapitalistischen Handelsbeziehungen zu verstehen. Insbesondere der theoretischen Darstellung der Anerkennungsverhältnisse in den zeremoniellen Gabenbeziehungen soll schlussendlich Bedeutung zukommen.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegenden Arbeit nimmt eine Anschauung der gesellschaftlichen Struktur, sowie der Subjekte, die von dieser eingeschlossen sind, vor. Dasjenige Verhältnis, in welchem beide zueinanderstehen, wird aufgezeigt und diejenigen Mechanismen, die in diesem ihre Wirkung entfalten, werden dargestellt. Die Analyse steht dabei in Einklang mit dem Denken Michel Foucaults, welches der Boden ist, aus dem heraus die Betrachtung erwächst. In dem hier maßgeblich verwendeten Werk 'Der Wille zum Wissen', welcher den ersten Band der Reihe 'Sexualität und Wahrheit' darstellt, betrachtet Foucault dieWechselspiele, die die Macht, das Wissen und die Sexualität in unserer Gesellschaft miteinander eingehen. Die bestehenden Beziehungen zwischen der Macht, dem Wissen und dem Subjekt werden betrachtet.Was ist es, dass die Macht und das Wissen verbindet In welchem Verhältnis stehen diese wiederum zum Subjekt Welches ist die Gestalt der Macht, die auf uns einwirkt Was sind ihre Mechanismen und Ziele In Abgrenzung zu einer klassischen, erkenntnistheoretischen Vorstellung des Subjekts, welche dieses als etwas unveränderliches, ewig gegebenes denkt, wird im Verlauf der Ausarbeitung aufgezeigt, dass das Subjekt etwas ist, das sich in einem stetigen Wandel befindet, dass die Subjektivität verschiedener, geschichtlicher Zeiträume nicht dieselbe ist. Sich diesem Gedanken anschließend wird eine Analyse der Repression erfolgen, welche anhand der Sexualität ihre Anschauung findet. Auf den ersten Blick erscheint es so, als ob die Unterdrückung, derer wir ausgesetzt sind, mildere Züge als in vergangenen Epochen angenommen hätte. Es wird aufzuzeigen sein, dass die Repression nicht unbedingt eine gemilderte Gestalt angenommen hat, sondern sich subtilerer Techniken als zuvor bedient. Die Wirkung, die sie auf uns entfaltet, trägt nicht mehr die alte Härte einer strafenden Macht in sich. Diejenige Macht, die in der unsrigen Gesellschaft auf uns wirkt, droht keine Strafe an, sondern dringt in unsere Körper ein, verändert uns und zielt darauf ab, nützliche und gehorsame Subjekte zu produzieren. Dieses Einwirken, dieses Formen von Subjekten wird anhand der, die Gesellschaft durchziehenden, Machtverhältnisse betrachtet, hinsichtlich ihrer wirkenden Mechanismen und Ziele analysiert.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse gestalten sich als ein Themenkomplex, welcher sich in der wissenschaftlichen Betrachtung über alle Bereiche der Geisteswissenschaft erstreckt: Soziale, kulturelle, psychologische, politische und auch materielle Faktoren determinieren die historische Genese, den gegenwärtigen Zustand sowie die möglichen Entwicklungen der Geschlechterverhältnisse. Im Bereich der Privatsphäre, im Sinne einer lokalen Privatheit, die sich insbesondere auf die Sphäre der Familie bezieht, ist ein Spannungsverhältnis zwischen dieser konzipierten Privatheit und der für beide Geschlechter differente Realität dieses geschützten Rückzugsorts zu attestieren. Diese Ausarbeitung steht daher im Zeichen, eine möglichst facettenreiche Anschauung zu erbringen. Insbesondere soll dabei der normative gesellschaftliche Diskurs dargestellt und die ihm einhergehenden sozial-kulturellen sowie materiellen Implikationen veranschaulicht werden. Die Deskription der feministischen Theorie soll als Ausgangspunkt dienen, um die Problematik der hierarchischen Geschlechterverhältnisse darstellen zu können und daraus abgeleitet das Spannungsverhältnis zwischen diesen und der liberalen Konzeption der lokalen Privatheit veranschaulichen. Anhand des Essays von Virginia Woolf 'Ein Zimmer für sich allein' soll die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse in der Vormoderne und Moderne veranschaulicht und eine Annäherung an die feministische Theorie erbracht werden. Mittels der Betrachtung der Konzeption der lokalen Privatheit von Beate Rössler soll das skizzierte Spannungsverhältnis weiter ausgearbeitet und ferner die zu kurz gefasste liberale Darstellung der Problematik veranschaulicht werden. Die hierarchischen Geschlechterverhältnisse werden im Einklang damit im Weiteren auf der Grundlage von Martha Nussbaum und Marilyn Strathern porträtiert. Schlussendlich soll anhand von Roswitha Scholz und der von ihr vertretenen These der 'Wert-Abspaltung' ein theoretisches Gerüst zugrunde gelegt werden, welches die sozialen, kulturellen, psychologischen und materiellen Aspekte der Thematik aufgreifen kann. 20 pp. Deutsch. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophishes Seminar), Veranstaltung: Hegels Phänomenologie des Geistes, Sprache: Deutsch, Abstract: Da die vorliegende Arbeit mit Hinblick auf ein zu erlangendes Verständnis der hegelschen Philosophie angefertigt wurde, ist auf die Zuhilfenahme von weiterführender Literatur verzichtet worden. Die Ausarbeitung folgt daher lediglich der Phänomenologie des Geistes sowie der Tragödie 'Antigone' von Sophokles. Um eine klarere Sicht des Inhalts der Tragödie zu bekommen, sind zusätzlich die beiden anderen Teile der thebanischen Trilogie des Sophokles, 'König Ödipus' und 'Ödipus auf Kolonos', mit in die Arbeit eingeflossen. Der in dem Stück' Antigone' in Erscheinung tretende Konflikt der sittlichen Mächte wird ein Moment verliehen, welches dessen Aktualität offenbar werden lässt und die in diesem artikulierte Frage der richtigen Organisation des menschlichen Zusammenlebens ans Licht treten lässt. In der vorliegenden Arbeit soll die von Hegel dargestellte Gestalt der griechischen Sittlichkeit in ihren Kernpunkten wiedergegeben werden und eine Anschauung der Tragödie Antigone erfolgen, mittels welcher eine bildhafte Vorstellung der Thematik erlangt werden soll.Die sich in dem hier behandelten Unterkapitel des Geist Kapitels der Phänomenologie des Geistes entfaltende Thematik des sittlichen Konfliktes zeichnet mittels der Anschauung griechischer Tragödien ein Bild der Spannung zwischen zweier sich gegenüberstehender, gleichberechtigter Prinzipien: Das menschliche Gesetz als Recht des Gemeinwesens tritt dem göttlichen Gesetz als Recht der Familie gegenüber. Das Verhältnis der beiden einander Gegenüberstehenden wird in der Tragödie Antigone wiedergespiegelt, in welcher Sophokles den sittlichen Konflikt zwischen dem göttlichen Gesetz in Gestalt der Antigone und dem menschlichen Gesetz in Gestalt des Kreons darstellt. 20 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Probleme der Zeitphilosophie im 20./21. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese wissenschaftliche Arbeit hat die Zeitphilosophie Henri Bergsons zum Gegenstand und wird versuchen, von dieser ein möglichst klares Bild abzulichten. Insbesondere soll hierbei die Differenz zwischen zwei gegensätzlichen Arten der Zeitwahrnehmung herausgearbeitet werden: zum einen unser alltägliches Verständnis der Zeit, welche eine abstrakte, mathematische Form der Zeit ist, sowie zum anderen die von Bergson dargestellten Dauer, welche von ihm als die wirkliche Zeit konzipiert ist und die Schichten unserer Wirklichkeit entfaltet. Die Philosophie Bergsons hat wohl keine Veränderung der Art und Weise der menschlichen Sinneswahrnehmung, wie sie Walter Benjamin im anfänglichen Zitat beschreibt, mit sich gebracht, jedoch kann diese als eine Antwort auf die sich im ausgehenden 19. Jahrhundert veränderte Daseinsweise in der entstehenden modernen Gesellschaft verstanden werden. Sein Gesamtwerk ist eine Art der Lebensphilosophie, welche eine optimistische Erklärung der Wirklichkeit bietet: einen Ausbruch aus der mechanischen, utilitaristischen und rationalistischen Moderne. Seine Philosophie eröffnet eine Kritik an der Assoziationspsychologie, der materialistischen Theorie des Geistes, der mechanischen Konzeption der Evolution sowie der soziologischen Interpretation der Religion. Obgleich weder seiner Philosophie noch seiner Person an sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts größere Bedeutung beigemessen wurde, ist die Wirkung, die er auf seine Zeitgenossen auslöste, kaum zu unterschätzen. Der als Dichterphilosoph bekannte Nobelpreisträger löste eine Sogwirkung aus, die in der modernen Wissenschaft lediglich mit der des Jean-Paul Sartre vergleichbar ist. Sein poetischer Stil erschafft wirkmächtige Bilder, die versuchen die Wirklichkeit abzubilden und anhand dieser eine Analyse zu ermöglichen. So werden exempli causa Ideen, welchen Bergson keinen Wahrheitswert zuschreibt, als Illusionen dargestellt: Trugbilder, die die Wirklichkeit verschleiern.Diese Arbeit folgt hinsichtlich der Betrachtung der Zeitphilosophie maßgeblich dem Werk 'Philosophie der Dauer' von Henri Bergson, welches von Gilles Deleuze ausgewählte Texte enthält, dem Werk Bergson zur Einführung von Gilles Deleuze sowie Henri Bergson- Ein Dichterphilosoph von Leszek Kolakowski. 20 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegenden Arbeit nimmt eine Anschauung der gesellschaftlichen Struktur, sowie der Subjekte, die von dieser eingeschlossen sind, vor. Dasjenige Verhältnis, in welchem beide zueinanderstehen, wird aufgezeigt und diejenigen Mechanismen, die in diesem ihre Wirkung entfalten, werden dargestellt. Die Analyse steht dabei in Einklang mit dem Denken Michel Foucaults, welches der Boden ist, aus dem heraus die Betrachtung erwächst. In dem hier maßgeblich verwendeten Werk 'Der Wille zum Wissen', welcher den ersten Band der Reihe 'Sexualität und Wahrheit' darstellt, betrachtet Foucault dieWechselspiele, die die Macht, das Wissen und die Sexualität in unserer Gesellschaft miteinander eingehen. Die bestehenden Beziehungen zwischen der Macht, dem Wissen und dem Subjekt werden betrachtet.Was ist es, dass die Macht und das Wissen verbindet In welchem Verhältnis stehen diese wiederum zum Subjekt Welches ist die Gestalt der Macht, die auf uns einwirkt Was sind ihre Mechanismen und Ziele In Abgrenzung zu einer klassischen, erkenntnistheoretischen Vorstellung des Subjekts, welche dieses als etwas unveränderliches, ewig gegebenes denkt, wird im Verlauf der Ausarbeitung aufgezeigt, dass das Subjekt etwas ist, das sich in einem stetigen Wandel befindet, dass die Subjektivität verschiedener, geschichtlicher Zeiträume nicht dieselbe ist. Sich diesem Gedanken anschließend wird eine Analyse der Repression erfolgen, welche anhand der Sexualität ihre Anschauung findet. Auf den ersten Blick erscheint es so, als ob die Unterdrückung, derer wir ausgesetzt sind, mildere Züge als in vergangenen Epochen angenommen hätte. Es wird aufzuzeigen sein, dass die Repression nicht unbedingt eine gemilderte Gestalt angenommen hat, sondern sich subtilerer Techniken als zuvor bedient. Die Wirkung, die sie auf uns entfaltet, trägt nicht mehr die alte Härte einer strafenden Macht in sich. Diejenige Macht, die in der unsrigen Gesellschaft auf uns wirkt, droht keine Strafe an, sondern dringt in unsere Körper ein, verändert uns und zielt darauf ab, nützliche und gehorsame Subjekte zu produzieren. Dieses Einwirken, dieses Formen von Subjekten wird anhand der, die Gesellschaft durchziehenden, Machtverhältnisse betrachtet, hinsichtlich ihrer wirkenden Mechanismen und Ziele analysiert. 44 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Gegenwart, Note: 1,5, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Texte zur Symboltheorie Nelson Goodmans, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit stellt eine Überlegung zu der ästhetischen Betrachtung sowie dem allgemeinen Umgang mit der Kunst in der Moderne dar. Den rezipierten Gedanken von Paul Valéry aufgreifend, soll eine Annäherung an die Frage erfolgen, wie eine theoretische Analyse dieser Art, die eine derartige Wirkung auf den Betrachtenden auslöst, sich gestalten kann. Welche Aspekte der kunsttheoretischen Betrachtung sind von Bedeutung, um den ästhetischen Gehalt eines Werkes, die ästhetische Differenz zwischen dem Original eines Kunstwerks und seiner Falsifikation adäquat festhalten zu können Welche äußeren Faktoren sind für eine ästhetisch-philosophische Auseinandersetzung von Belang Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist hierbei in den analytischen Betrachtungen des Werks Die Sprache der Kunst begründet, in welchem Nelson Goodman eine allgemeine Symboltheorie der Künste aufstellt und sich im Zuge dessen mit der Authentizität eines Kunstwerkes auseinandersetzt. Die von Goodman angestellte Reflexion der bildenden Kunst gestaltet sich als eine Art der analytischen Definition, welche Aufschlüsse bezüglich des Umgangs mit dem Falsifikat eines Kunstwerkes sowie den daraus resultierenden Implikationen für den ästhetischen Unterschied zwischen diesem und seinem Original aufzeigt. Bei der Lektüre von Die Sprache der Kunst, vornehmlich bei der hier thematisierten Auseinandersetzung der Betrachtung der Echtheit eines Kunstwerkes, ist ein Spannungsverhältnis zu konstatieren: ein Spannungsverhältnis zwischen der aufgestellten analytischen Theorie sowie den in diesem Bezug aufkommenden ästhetischen Fragen, die anhand der aufgestellten Theorie nicht erklärbar scheinen. Die Anschauung bezüglich der Echtheit eines Kunstwerks erscheint in einem rein analytischen Licht. Hinsichtlich dieses Aspekts gestaltet sich auch das von Goodman angeführte Beispiel des Kunstfälschers Han Van Meegeren, welcher die eigenen Werke als Kunstwerke von Jan Vermeer ausgab, als eines, welches Fragen bezüglich des ästhetischen Gehalts aufwirft, die die dargelegte Analyse jedoch nicht hinreichend zu klären vermag.2 Lediglich der Ausblick auf die Klärung der Echtheit des Kunstwerks wird angeboten. Die Betrachtung der Echtheit eines Kunstwerkes erscheint jedoch weniger in der Gestalt einer ästhetischen Differenz zwischen dem Original und seinem Falsifikat als vielmehr in Form einer Analyse des allgemeinen Umgangs mit Kunstwerken in der Zeit ihrer technischen Reproduzierbarkeit. 24 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die materialistische Theorie, sei es in Form des anthropologischen Materialismus nach Feuerbach oder des Historischen Materialismus nach Marx und Engels, gestaltet sich als ein Themenkomplex, der sich über ein breites Spektrum der Geisteswissenschaften erstreckt, damit einhergehend ein ebenso facettenreiches Feld der philosophischen Anschauungsweisen eröffnet: Philosophische, theologische, gesellschaftliche, psychologische und materielle Aspekte determinieren die Betrachtung und die aus dem Materialismus resultierende Kritik. Die Relation zwischen dem Bewusstsein, dem Geist und dem Sein, der Materie ist die Sphäre der materialistischen Reflexion. Die Grundfrage der Philosophie, mit dem Materialismus erörtert, erhält in Divergenz zu der Anschauung der spekulativen Philosophie eine neue Konnotation: Die Materie steht im Zentrum der Betrachtung. Die Bewegung der Wirklichkeit entfaltet sich aus der Materie, der Geist wird zum Produkt der materiellen Gegebenheiten. Die Schere zwischen der idealistischen und der materialistischen Auffassung ist sichtbar, doch sind es nicht ausschließlich Differenzen, die die Beziehung der beiden Theorien bestimmen. Insbesondere an den materialistischen Konzeptionen von Feuerbach und Marx kommt die gleichzeitige Nähe und Ferne der Denkrichtungen zum Vorschein und findet ihren Ausdruck.In der Umkehrung der Anschauung der spekulativen Philosophie, dem Schließen von dem Sein auf das Bewusstsein, liegt der subversive Aspekt des Materialismus. Dieses umwälzende Moment bezieht sich jedoch nicht ausschließlich auf eine veränderte theoretisch-philosophische Betrachtungsweise, sondern ist ebenso im Praktischen, im Bereich der real existierenden Gegebenheiten, von Bedeutung: der Veränderung der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung mittels einer unverhüllten Darstellung der Wirklichkeit. Die Kritik in Das Wesen des Christentums steht im Zeichen der Abkehr von dem hegelianischen Idealismus sowie der Überwindung christlich geprägter Anschauungen und Institutionen - der Mensch wird Ausgangspunkt der Betrachtung. Marx und Engels vollziehen in Die Deutsche Ideologie zugleich den Bruch mit dem Idealismus und dem anthropologischen Materialismus Feuerbachs. Die menschliche Tätigkeit sowie damit einhergehend die Betrachtung der historischen Voraussetzungen der gegebenen Gesellschaftsordnung stellen dabei den Kern der neuen Auslegung der materialistischen Methode dar. 24 pp. Deutsch. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit will sich mit dem Werk 'Die Gabe' von Marcel Mauss befassen und einhergehend damit eine Betrachtung der strukturellen Form der zeremoniellen Gabe sowie eine Analyse ihrer Funktion anstellen. Sich des Imperativs des Geben, Nehmen und Erwidern nähern sowie eine Untersuchung mit Hinblick auf die soziale Funktion von diesem anstellen. Neben der Forschung von Mauss wird ferner das auf dieser aufbauende Werk Der Preis der Wahrheit - Gabe, Geld und Philosophie von Marcel Hénaff in den Fokus der Betrachtung gestellt, um sich der Frage der Vermittlung der sozialen Anerkennung mittels der zeremoniellen Gabe zu näheren. Mauss stellt seine Forschung zum Gabentausch 1925 im Essay Die Gabe zusammen, in welchem er das Phänomen der zeremoniellen Gabe anhand der ethnographischen Betrachtung von Malinowski, Hertz, Boas und weiteren Anthropologen analysiert sowie eine vergleichende Betrachtung zu der eigenen indoeuropäischen Kultur, anhand des römischen, semitischen und germanischen Rechts, anstellt.Die Analyse dieser Arbeit will die Funktion der zeremoniellen Gabe als Vorgang der sozialen Anerkennung herausarbeiten und somit eine Anschauung der Thesen Hénaffs, welche auf der Etablierung von sozialer Anerkennung mittels der zeremoniellen Gabenbeziehungen beruhen, vornehmen. Seinem Werk Der Preis der Wahrheit - Gabe, Geld und Philosophie liegt die Ausarbeitung Mauss' zugrunde, welche von ihm verfeinert wird und hinsichtlich der Funktion der Gabe als Form der sozialen Anerkennung analysiert wird. Hénaff stellt die These auf, dass der Vorgang der gegenseitigen Anerkennung als Gabenbeziehung gedacht werden muss. Nach seiner Prämisse besteht die soziale Praxis der Gabe verallgemeinert als spezifische Form der symbolischen Interaktion in modernen Gesellschaften fort. Einschränkend wird die zeremonielle Gabe von einer moralisch-selbstlosen Gabe sowie von einem rein ökonomischen Tauschhandel abgegrenzt.Die zeremonielle Gabe sei somit als ein gesellschaftskonstituierender Akt der reziproken Anerkennung, jedoch nicht als moralische Geste der Mildtätigkeit oder als eine Form der vorkapitalistischen Handelsbeziehungen zu verstehen. Insbesondere der theoretischen Darstellung der Anerkennungsverhältnisse in den zeremoniellen Gabenbeziehungen soll schlussendlich Bedeutung zukommen. 24 pp. Deutsch. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Essay aus dem Jahr 2016 im Fachbereich VWL - Geschichte, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus ergibt sich nicht nur für die Sozialwissenschaft als eine Aufgabe von herausragender Wichtigkeit, sondern es kommt ihr im Allgemeinen ein hohes Maß an Bedeutung zu, als das wirtschaftliche wie auch gesellschaftliche System in welchem wir leben.In dieser kurzen wissenschaftlichen Ausarbeitung soll das Werk 'Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus' von Rosa Luxemburg betrachtet werden. Der Fokus liegt hierbei auf ihrer Analyse der ökonomischen Grundlagen des Imperialismus sowie ihrer Einordnung von diesem als eine dem kapitalistischen System immanente Komponente. Der Ausgangspunkt des Werks von Luxemburg ist die differenziertere theoretische Durchdringung der kapitalistischen Produktionsweise sowie der bürgerlichen Gesellschaft. Mittels ihres wirtschafts-historischen Ansatzes erfolgt eine Betrachtung des sich fortwährend verändernden kapitalistischen Systems, welche in einer Verfeinerung der marxschen Theorie mündet. Die Analyse der Akkumulation setzt bei ihren ökonomischen Bedingungen sowie ihren historischen Begebenheiten bei deren Genese an und endet beim Imperialismus, welcher als vorerst letzte Phase der Kapitalakkumulation charakterisiert wird. Insbesondere werden neuere Aspekte des Kapitalismus, welche sich erst in seinem voranschreitenden geschichtlichen Prozess entwickelt haben und aufgrund dessen bei Marx selbst noch nicht umfassend behandelt worden sind, eingeordnet und analysiert: der Welthandel, die internationalen Anleihen, die internationalen Finanzmärkte und schlussendlich der Imperialismus. 16 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Empirische Kulturwissenschaften, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: Die gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse gestalten sich als ein Themenkomplex, welcher sich in der wissenschaftlichen Betrachtung über alle Bereiche der Geisteswissenschaft erstreckt: Soziale, kulturelle, psychologische, politische und auch materielle Faktoren determinieren die historische Genese, den gegenwärtigen Zustand sowie die möglichen Entwicklungen der Geschlechterverhältnisse. Im Bereich der Privatsphäre, im Sinne einer lokalen Privatheit, die sich insbesondere auf die Sphäre der Familie bezieht, ist ein Spannungsverhältnis zwischen dieser konzipierten Privatheit und der für beide Geschlechter differente Realität dieses geschützten Rückzugsorts zu attestieren. Diese Ausarbeitung steht daher im Zeichen, eine möglichst facettenreiche Anschauung zu erbringen. Insbesondere soll dabei der normative gesellschaftliche Diskurs dargestellt und die ihm einhergehenden sozial-kulturellen sowie materiellen Implikationen veranschaulicht werden. Die Deskription der feministischen Theorie soll als Ausgangspunkt dienen, um die Problematik der hierarchischen Geschlechterverhältnisse darstellen zu können und daraus abgeleitet das Spannungsverhältnis zwischen diesen und der liberalen Konzeption der lokalen Privatheit veranschaulichen. Anhand des Essays von Virginia Woolf 'Ein Zimmer für sich allein' soll die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse in der Vormoderne und Moderne veranschaulicht und eine Annäherung an die feministische Theorie erbracht werden. Mittels der Betrachtung der Konzeption der lokalen Privatheit von Beate Rössler soll das skizzierte Spannungsverhältnis weiter ausgearbeitet und ferner die zu kurz gefasste liberale Darstellung der Problematik veranschaulicht werden. Die hierarchischen Geschlechterverhältnisse werden im Einklang damit im Weiteren auf der Grundlage von Martha Nussbaum und Marilyn Strathern porträtiert. Schlussendlich soll anhand von Roswitha Scholz und der von ihr vertretenen These der 'Wert-Abspaltung' ein theoretisches Gerüst zugrunde gelegt werden, welches die sozialen, kulturellen, psychologischen und materiellen Aspekte der Thematik aufgreifen kann.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 2, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophishes Seminar), Veranstaltung: Hegels Phänomenologie des Geistes, Sprache: Deutsch, Abstract: Da die vorliegende Arbeit mit Hinblick auf ein zu erlangendes Verständnis der hegelschen Philosophie angefertigt wurde, ist auf die Zuhilfenahme von weiterführender Literatur verzichtet worden. Die Ausarbeitung folgt daher lediglich der Phänomenologie des Geistes sowie der Tragödie 'Antigone' von Sophokles. Um eine klarere Sicht des Inhalts der Tragödie zu bekommen, sind zusätzlich die beiden anderen Teile der thebanischen Trilogie des Sophokles, 'König Ödipus' und 'Ödipus auf Kolonos', mit in die Arbeit eingeflossen. Der in dem Stück' Antigone' in Erscheinung tretende Konflikt der sittlichen Mächte wird ein Moment verliehen, welches dessen Aktualität offenbar werden lässt und die in diesem artikulierte Frage der richtigen Organisation des menschlichen Zusammenlebens ans Licht treten lässt. In der vorliegenden Arbeit soll die von Hegel dargestellte Gestalt der griechischen Sittlichkeit in ihren Kernpunkten wiedergegeben werden und eine Anschauung der Tragödie Antigone erfolgen, mittels welcher eine bildhafte Vorstellung der Thematik erlangt werden soll.Die sich in dem hier behandelten Unterkapitel des Geist Kapitels der Phänomenologie des Geistes entfaltende Thematik des sittlichen Konfliktes zeichnet mittels der Anschauung griechischer Tragödien ein Bild der Spannung zwischen zweier sich gegenüberstehender, gleichberechtigter Prinzipien: Das menschliche Gesetz als Recht des Gemeinwesens tritt dem göttlichen Gesetz als Recht der Familie gegenüber. Das Verhältnis der beiden einander Gegenüberstehenden wird in der Tragödie Antigone wiedergespiegelt, in welcher Sophokles den sittlichen Konflikt zwischen dem göttlichen Gesetz in Gestalt der Antigone und dem menschlichen Gesetz in Gestalt des Kreons darstellt.GRIN Publishing GmbH, Waltherstraße 23, 80337 München 20 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Probleme der Zeitphilosophie im 20./21. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese wissenschaftliche Arbeit hat die Zeitphilosophie Henri Bergsons zum Gegenstand und wird versuchen, von dieser ein möglichst klares Bild abzulichten. Insbesondere soll hierbei die Differenz zwischen zwei gegensätzlichen Arten der Zeitwahrnehmung herausgearbeitet werden: zum einen unser alltägliches Verständnis der Zeit, welche eine abstrakte, mathematische Form der Zeit ist, sowie zum anderen die von Bergson dargestellten Dauer, welche von ihm als die wirkliche Zeit konzipiert ist und die Schichten unserer Wirklichkeit entfaltet. Die Philosophie Bergsons hat wohl keine Veränderung der Art und Weise der menschlichen Sinneswahrnehmung, wie sie Walter Benjamin im anfänglichen Zitat beschreibt, mit sich gebracht, jedoch kann diese als eine Antwort auf die sich im ausgehenden 19. Jahrhundert veränderte Daseinsweise in der entstehenden modernen Gesellschaft verstanden werden. Sein Gesamtwerk ist eine Art der Lebensphilosophie, welche eine optimistische Erklärung der Wirklichkeit bietet: einen Ausbruch aus der mechanischen, utilitaristischen und rationalistischen Moderne. Seine Philosophie eröffnet eine Kritik an der Assoziationspsychologie, der materialistischen Theorie des Geistes, der mechanischen Konzeption der Evolution sowie der soziologischen Interpretation der Religion. Obgleich weder seiner Philosophie noch seiner Person an sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts größere Bedeutung beigemessen wurde, ist die Wirkung, die er auf seine Zeitgenossen auslöste, kaum zu unterschätzen. Der als Dichterphilosoph bekannte Nobelpreisträger löste eine Sogwirkung aus, die in der modernen Wissenschaft lediglich mit der des Jean-Paul Sartre vergleichbar ist. Sein poetischer Stil erschafft wirkmächtige Bilder, die versuchen die Wirklichkeit abzubilden und anhand dieser eine Analyse zu ermöglichen. So werden exempli causa Ideen, welchen Bergson keinen Wahrheitswert zuschreibt, als Illusionen dargestellt: Trugbilder, die die Wirklichkeit verschleiern. Diese Arbeit folgt hinsichtlich der Betrachtung der Zeitphilosophie maßgeblich dem Werk 'Philosophie der Dauer' von Henri Bergson, welches von Gilles Deleuze ausgewählte Texte enthält, dem Werk Bergson zur Einführung von Gilles Deleuze sowie Henri Bergson- Ein Dichterphilosoph von Leszek Kolakowski.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des Mittelalters (ca. 500-1300), Note: 1,5, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Philosophishes Seminar), Veranstaltung: Sentenzenkommentar, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit hat die Theorie der Erkenntnis des Einzelnen Wilhelm von Ockhams zum Gegenstand und versucht, von dieser ein möglichst klares Bild abzulichten. Insbesondere soll hierbei die Relation zwischen dem Allgemeinen und dem Besonderen herausgearbeitet werden. Die Betrachtung der mittelalterlichen Denk- und Lebensweise gestaltet sich als ein Bild, welches der heute gegebenen Ordnung der Nachmoderne konstitutiv different ist. Nicht einzig die philosophische Tradition, sondern ebenso die gesellschaftliche und politische Ordnung ist durch das Allgemeine strukturiert. Die im Spätmittelalter beginnende Bewegung verschiebt die Denkweise und die Wahrnehmung der gegebenen Wirklichkeit hin zum Besonderen: Eine Veränderung der Art und Weise der menschlichen Wahrnehmung entfaltet sich. Das Besondere, das Einzelne, das Subjekt rückt in den Mittelpunkt der Welt und lässt das bisher Bestehende brüchig werden: eine alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens betreffende Umwälzung. Dieser Bruch mit dem bis dahin Gegebenen soll anhand einer Einordnung der Philosophie Ockhams in den Diskurs seiner Zeit illustriert werden. Obgleich die von ihm zur Geltung gebrachte Präzedenz der Einzelerkenntnis als eine Bewegung des Umbruchs zu denken ist, stellt diese keinen von der Welt losgelösten Denkansatz dar, sondern sind dieser ebenso Aspekte der Adaption bestehender Theorien zueigen. Insbesondere die partielle Nähe zur Philosophie des Johannes Duns Scotus ist hierbei hervorzuheben. Die Theorie der Erkenntnis des Einzelnen leitet das Besondere nicht länger aus dem Allgemeinen ab, sondern erhebt dieses zu einem absoluten Moment: Das Einzelne ist direkt durch den Intellekt erkennbar. Die meisten Phänomene, die das politische, soziale oder philosophische Verhältnis einer Gesellschaft betreffen, ereignen sich nicht ohne Relation zur gegebenen Tradition, sondern resultieren aus einer Adaption, Tradierung oder Umwälzung des bis dahin gegebenen gesellschaftlichen Diskurses. Im selben Licht ist die Philosophie Wilhelm von Ockhams, die sich als eine Umwälzung der gegebenen philosophischen Tradition des 13. Jahrhunderts gestaltet, als eine direkte und indirekte Auseinandersetzung mit dem philosophischen Diskurs seiner Zeit zu betrachten. Generell lässt sich ein beginnender Wandel der Wahrnehmung im Spätmittelalter beziehungsweise der beginnenden Renaissance festhalten, dessen Bewegung sich weg von dem Allgemeinen und hin zu dem Besonderen entfaltet.GRIN Publishing GmbH, Waltherstraße 23, 80337 München 20 pp. Deutsch. …

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