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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Passau (Lehrstuhl für Politikwissenschaft II), Veranstaltung: Medienordnungen im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: In der spannungsgeladenen Zeit nach den Anschlägen am 11. September 2001 in den USA erschien mit dem via Satellit ausgestrahlten Nachrichtenkanal Al-Jazeera auch das kleine Emirat Katar, in welchem jener beheimatet ist, auf der (medien-)politischen Landkarte der abendländischen Welt. Der inzwischen nahezu weltweit entweder 'im Original' auf Arabisch oder in Form seines Ablegers Al-Jazeera English empfangbare Fernsehsenders ist das prominenteste Symbol eines von oben gesteuerten Wandels in Richtung Liberalismus, der in Katar Einzug gehalten hat. Das Besondere an Al-Jazeera indes ist, bedingt durch die überregionale Empfangbarkeit, die Tatsache, dass diese Liberalisierungstendenzen potentiell auch in jene arabischsprachigen Nationen getragen werden, deren autokratische Herrscher davon im Grunde nicht viel halten. Eine weitgehend freie, unzensierte Berichterstattung mit Fokus auf dem politischen Geschehen in der Golfregion und in arabischer Sprache hatte es vor der Gründung des Senders Mitte der 90er Jahre nicht gegeben. Dementsprechend sehen viele Herrscherfamilien der Region ihre auf Tradition und nicht auf dem im Fernsehen vorexerzierten Austausch konkurrierender Gedanken basierende Herrschaft in Gefahr, weshalb Al-Jazeera bei den weniger 'progressiven' Machthabern nicht unbedingt auf Zustimmung stößt.Das Mediensystem des Emirats Katar erschöpft sich allerdings nicht in Al-Jazeera. Der Frage, ob die Ausgestaltung des Mediensystems im Ganzen die Bezeichnung des Landes als 'Vorreiter des liberalen Aufbruchs' rechtfertigt oder doch eher dem Modell einer die Herrschaft absichernden, kronloyalen Medienlandschaft entspricht, wird in dieser Arbeit nachgegangen.Die Betrachtung des Mediensystems stellt den Schwerpunkt der Arbeit dar. Untersucht werden hierbei die katarischen Printmedien, die staatlichen Nachrichtenagentur QNA, das staatliche Rundfunkangebot sowie der Satellitensender Al-Jazeera als privaten Rundfunkbetreiber.Besonderes Augenmerk wird hierbei auf den Aspekt der 'Regimetreue' der einzelnen Mediengattungen bzw. ihrer Vertreter gelegt.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Medienpolitik in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Berichterstattung über das politische Geschehen in der Türkei bemühen deutsche Medien seit einigen Jahren regelmäßig das urdeutsche Wort vom 'Kulturkampf', um die Auseinandersetzung zwischen islamischen und säkularen Kräften im Land zu umschreiben. Anders als im Deutschen Reich zu Bismarcks Zeiten befinden sich jedoch in der Republik Türkei die 'Säkularen' seit dem Wahlsieg der islamisch-konservativen AKP 2002 durchgehend in der Defensive. Selbst die türkischen Streitkräfte als traditionelle Verfechter des Laizismus gelten mittlerweile nicht mehr als unantastbar.Doch handelt es sich, wie es die Kulturkampf-Rhetorik nahe legt, ausschließlich um einen Kampf darum, ob Religion in der Politik eine Rolle spielen darf oder nicht Denn die von der AKP hinterfragte Gründungsideologie der Republik Türkei, der Kemalismus, umfasst wesentlich mehr als nur einen strikten Laizismus. Auf der anderen Seite haben die 'Islamisten' sich bereits vor Beginn der der Beitrittsverhandlungen zur EU immer wieder an Reformen in Bereichen herangewagt, die mit Religion wenig bis gar nichts zu tun haben - etwa in Bezug auf die Rechte für die kurdische Minderheit im Land oder in Hinblick auf die Medienregulierung. Es liegt daher nahe, in Bezug auf die Türkei weniger von einem Kulturkampf mit seinem starren Fokus auf eine Auseinandersetzung zwischen Laizisten und Religiösen zu sprechen, sondern weiter gefasst von einem 'Kampf der politischen Kulturen', bei dem der Streit um die Rolle der Religion nur einen (wenngleich zentralen) Aspekt darstellt.Es soll daher in dieser Arbeit versucht werden, sich einem Teilgebiet der innenpolitischen Auseinandersetzungen - der Medienpolitik - mit dem Konzept der politischen Kultur anzunähern. In der Form, wie sie von Almond und Verba 1963 vorgestellt wurde, gilt das Konzept zwar heute nicht mehr als 'en vogue' - Kritik daran zielt etwa häufig auf die mangelnde Fähigkeit zur Erklärung politischer Entwicklungen ab. Es bietet mit seiner Typologie politischer Kulturen jedoch weiterhin ein plausibles und handhabbares Instrument zur Beschreibung politischer Systeme. Unter ergänzendem Einbezug weiterer Theorien erscheint es zudem durchaus möglich, den 'klassischen' Ansatz auch zur Erklärung konkreter politischer Prozesse zu nutzen. Dieser Versuch soll mit der vorliegenden Arbeit in Bezug auf die türkische Medienpolitik gewagt werden.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,7, Universität Passau (Lehrstuhl für Politikwissenschaft I), Veranstaltung: Vom Zauber des Präsidentialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit 1998 mimt Hugo Chávez Frías mit seinem auf ihn zugeschnittenen bolivarianischen Projekt das Enfant terrible der lateinamerikanischen Politik.Seine Regierungsübernahme bot der desillusionierten Mehrheit der Bevölkerung zunächst durchaus Anlass zu Optimismus: inmitten der tiefsten Krise trat mit Chávez die scheinbare Reinkarnation des legendären lateinamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Símon Bolívar an, um in dessen Namen eine 'Revolution' einzuleiten, die den ölreichen lateinamerikanischen Staat (wieder) in ein Eldorado verwandeln sollte, und zwar primär für diejenigen, die bis dato von den herrschenden Eliten des Landes weitgehend ignoriert worden waren.Die Anfangseuphorie verflüchtigte sich allerdings schnell.Die ersten zehn Jahre seiner Präsidentschaft waren geprägt von mehreren Generalstreiks, einem Putschversuch und schließlich der Selbstmarginalisierung der parlamentarischen Opposition.Diese Arbeit soll aufzeigen, welches die Kernelemente der bolivarianischen Bewegung sind und welchen Weg die 'Revolution' seit dem Amtsantritt Chávez' genommen hat,welche Ziele erreicht werden konnten und in welchen Punkten Anspruch und Wirklichkeit weiterhin auseinander liegen. Chávez selbst hat mit seiner aggressiven Rhetorik gegenüberden Repräsentanten des 'alten Systems' sowie vielfältigen (zum Teil überaus konkreten)Ideen und Vorschlägen zum Um- und Aufbau des Landes die Messlatte zur Bewertung seiner Regierungsarbeit hoch angesetzt. Eine kritische Betrachtung der Entwicklungen auf der 'venezolanischen Baustelle' scheint daher durchaus angebracht - auch um abschätzen zu können, ob das Fundament und die Säulen des bolivarischen Staates eine für die Zukunfttragfähige Basis darstellen.Zunächst erfolgt dazu eine Betrachtung der Ursprünge der bolivarianischen Bewegung und ihrer Ziele sowie die spätere Ausweitung zu einem konkreten Aktions- und Regierungsprogrammdurch Chávez. Ein wichtiges Etappenziel wurde dabei 1999 mit dem Erlass einer neuen Verfassung erreicht.Den Schwerpunkt bildet eine Analyse der Entwicklungen auf den Gebieten der politischen Machtverteilung bzw. des Zusammenspiels der Institutionen sowie der Wirtschafts-, Sozial- und Außenpolitik, die seit der Verabschiedung der neuen Verfassung bis etwa zum Beginn des Jahres 2009 stattgefunden haben. Den Abschluss bildet eine zusammenfassende Bewertung des durch die Regierung Chávez Erreichten in Hinblick auf die selbst gesetzten Ziele.
Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Universität Passau (Professur für Internationale Politik), Veranstaltung: Draussen vor der Tür Politikfelder der EU, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Eingereicht bei Prof. Dr. Mariano Barbato. , Abstract: Die türkischen Streitkräfte haben in den letzten Jahren eine tief greifende Veränderung hinsichtlich ihrer Rolle in Staat und Gesellschaft erfahren. Nie kam dies deutlicher zutage als im Kontext der derzeit laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zur so genannten Ergenekon-Affäre . Nachdem bekannt geworden war, dass sich unter den Verschwörern auch hochrangige Offiziere befanden, hielt sich lange die Befürchtung, das Militär könnte zum Befreiungsschlag ausholen und wie in ver-gangenen Tagen kurzerhand die Regierung stürzen. Doch Generalstabschef Basbug gab nach einem Gespräch mit Ministerpräsident Erdo an Anfang 2010 der Öffentlichkeit unmissverständlich zu verstehen, dass die Zeit militärischer Interventionen endgültig vorbei sei. Unter Berücksichtigung der von Staatsstreichen und durch eine sich selbst als Hüter der säkularen Verfassung begreifenden Armee geprägten Geschichte der Republik Türkei kommt eine solche Aussage durchaus einer Revolution gleich. Somit lässt sich derzeit nicht ohne Grund die Auffassung vertreten, die türkischen Streitkräfte würden in zunehmendem Maße dem Ideal einer demokratisch kontrollierten Armee gerecht werden und das Oberkommando sich weitgehend dem Willen der Regierung unterordnen, womit das Land ein für den Beitritt zur Europäischen Union wesentliches Kriterium erfüllt hätte.In der vorliegenden Arbeit erfolgt eine kritische und fundierte Stellungnahme zu ebenjener These. Dazu wird im Folgenden die Entwicklung des türkischen Militärs hinsichtlich seiner formellen und informellen Einflussmöglichkeiten auf die Politik bis zum heutigen Tage aufgezeigt, wobei der Schwerpunkt auf den Veränderungen seit Eröffnung der Beitrittsperspektive 1998 liegt.Die theoretische Grundlage bilden Überlegungen zum Verhältnis zwischen Streitkräften und Politik, wie es sich in modernen Demokratien und insbesondere in der Europäischen Union heute darstellt und oft unter dem Schlagwort democratic civilian control zusammengefasst wird. Weitere Erkenntnisse über den praktischen Ablauf von Wandlungsprozessen hin zur Demokratie sind der Systemtransformationstheorie entnommen. Weiterhin enthalten ist ein kurzer geschichtlicher Abschnitt, der dem besseren Verständnis des Lesers für die zentrale Rolle des Militärs im türkischen Staatswesen dienen soll, wobei insbesondere die Gründungszeit der Republik Türkei und die in der Vergangenheit erfolgten Militärputsche im Mittelpunkt stehen.
Da: preigu, Osnabrück, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Kampf der politischen Kulturen. Türkische Medienpolitik zwischen Kemalismus und islamischem Konservativismus | Oliver Moebel | Taschenbuch | 44 S. | Deutsch | 2014 | GRIN Verlag | EAN 9783656565512 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu.
Da: preigu, Osnabrück, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Das Mediensystem des Emirats Katar | Vorbild für die arabische Halbinsel? | Oliver Moebel | Taschenbuch | 36 S. | Deutsch | 2011 | GRIN Verlag | EAN 9783640884285 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Da: preigu, Osnabrück, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Die "bolivarianische Revolution" in Venezuela - eine Zwischenbilanz nach 10 Jahren Chávez | Oliver Moebel | Taschenbuch | 36 S. | Deutsch | 2010 | GRIN Verlag | EAN 9783640764266 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Da: preigu, Osnabrück, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Vom "Hüter der Verfassung" zur demokratischen Armee? | Zum Wandel der politischen Rolle des Militärs in der Türkei seit Erlangung des Beitrittskandidatenstatus | Oliver Moebel | Taschenbuch | 36 S. | Deutsch | 2010 | GRIN Verlag | EAN 9783640731039 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu.
Da: Buchpark, Trebbin, Germania
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Aggiungi al carrelloCondizione: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Medienpolitik in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Berichterstattung über das politische Geschehen in der Türkei bemühen deutsche Medien seit einigen Jahren regelmäßig das urdeutsche Wort vom ¿Kulturkampf¿, um die Auseinandersetzung zwischen islamischen und säkularen Kräften im Land zu umschreiben. Anders als im Deutschen Reich zu Bismarcks Zeiten befinden sich jedoch in der Republik Türkei die ¿Säkularen¿ seit dem Wahlsieg der islamisch-konservativen AKP 2002 durchgehend in der Defensive. Selbst die türkischen Streitkräfte als traditionelle Verfechter des Laizismus gelten mittlerweile nicht mehr als unantastbar. Doch handelt es sich, wie es die Kulturkampf-Rhetorik nahe legt, ausschließlich um einen Kampf darum, ob Religion in der Politik eine Rolle spielen darf oder nicht? Denn die von der AKP hinterfragte Gründungsideologie der Republik Türkei, der Kemalismus, umfasst wesentlich mehr als nur einen strikten Laizismus. Auf der anderen Seite haben die ¿Islamisten¿ sich bereits vor Beginn der der Beitrittsverhandlungen zur EU immer wieder an Reformen in Bereichen herangewagt, die mit Religion wenig bis gar nichts zu tun haben ¿ etwa in Bezug auf die Rechte für die kurdische Minderheit im Land oder in Hinblick auf die Medienregulierung. Es liegt daher nahe, in Bezug auf die Türkei weniger von einem Kulturkampf mit seinem starren Fokus auf eine Auseinandersetzung zwischen Laizisten und Religiösen zu sprechen, sondern weiter gefasst von einem ¿Kampf der politischen Kulturen¿, bei dem der Streit um die Rolle der Religion nur einen (wenngleich zentralen) Aspekt darstellt. Es soll daher in dieser Arbeit versucht werden, sich einem Teilgebiet der innenpolitischen Auseinandersetzungen ¿ der Medienpolitik ¿ mit dem Konzept der politischen Kultur anzunähern. In der Form, wie sie von Almond und Verba 1963 vorgestellt wurde, gilt das Konzept zwar heute nicht mehr als ¿en vogue¿ ¿ Kritik daran zielt etwa häufig auf die mangelnde Fähigkeit zur Erklärung politischer Entwicklungen ab. Es bietet mit seiner Typologie politischer Kulturen jedoch weiterhin ein plausibles und handhabbares Instrument zur Beschreibung politischer Systeme. Unter ergänzendem Einbezug weiterer Theorien erscheint es zudem durchaus möglich, den ¿klassischen¿ Ansatz auch zur Erklärung konkreter politischer Prozesse zu nutzen. Dieser Versuch soll mit der vorliegenden Arbeit in Bezug auf die türkische Medienpolitik gewagt werden.
Da: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Medienpolitik in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Berichterstattung über das politische Geschehen in der Türkei bemühen deutsche Medien seit einigen Jahren regelmäßig das urdeutsche Wort vom 'Kulturkampf', um die Auseinandersetzung zwischen islamischen und säkularen Kräften im Land zu umschreiben. Anders als im Deutschen Reich zu Bismarcks Zeiten befinden sich jedoch in der Republik Türkei die 'Säkularen' seit dem Wahlsieg der islamisch-konservativen AKP 2002 durchgehend in der Defensive. Selbst die türkischen Streitkräfte als traditionelle Verfechter des Laizismus gelten mittlerweile nicht mehr als unantastbar.Doch handelt es sich, wie es die Kulturkampf-Rhetorik nahe legt, ausschließlich um einen Kampf darum, ob Religion in der Politik eine Rolle spielen darf oder nicht Denn die von der AKP hinterfragte Gründungsideologie der Republik Türkei, der Kemalismus, umfasst wesentlich mehr als nur einen strikten Laizismus. Auf der anderen Seite haben die 'Islamisten' sich bereits vor Beginn der der Beitrittsverhandlungen zur EU immer wieder an Reformen in Bereichen herangewagt, die mit Religion wenig bis gar nichts zu tun haben - etwa in Bezug auf die Rechte für die kurdische Minderheit im Land oder in Hinblick auf die Medienregulierung. Es liegt daher nahe, in Bezug auf die Türkei weniger von einem Kulturkampf mit seinem starren Fokus auf eine Auseinandersetzung zwischen Laizisten und Religiösen zu sprechen, sondern weiter gefasst von einem 'Kampf der politischen Kulturen', bei dem der Streit um die Rolle der Religion nur einen (wenngleich zentralen) Aspekt darstellt.Es soll daher in dieser Arbeit versucht werden, sich einem Teilgebiet der innenpolitischen Auseinandersetzungen - der Medienpolitik - mit dem Konzept der politischen Kultur anzunähern. In der Form, wie sie von Almond und Verba 1963 vorgestellt wurde, gilt das Konzept zwar heute nicht mehr als 'en vogue' - Kritik daran zielt etwa häufig auf die mangelnde Fähigkeit zur Erklärung politischer Entwicklungen ab. Es bietet mit seiner Typologie politischer Kulturen jedoch weiterhin ein plausibles und handhabbares Instrument zur Beschreibung politischer Systeme. Unter ergänzendem Einbezug weiterer Theorien erscheint es zudem durchaus möglich, den 'klassischen' Ansatz auch zur Erklärung konkreter politischer Prozesse zu nutzen. Dieser Versuch soll mit der vorliegenden Arbeit in Bezug auf die türkische Medienpolitik gewagt werden. 44 pp. Deutsch.
Da: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germania
EUR 17,95
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Mittel- und Südamerika, Note: 1,7, Universität Passau (Lehrstuhl für Politikwissenschaft I), Veranstaltung: Vom Zauber des Präsidentialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit 1998 mimt Hugo Chávez Frías mit seinem auf ihn zugeschnittenen bolivarianischen Projekt das Enfant terrible der lateinamerikanischen Politik.Seine Regierungsübernahme bot der desillusionierten Mehrheit der Bevölkerung zunächst durchaus Anlass zu Optimismus: inmitten der tiefsten Krise trat mit Chávez die scheinbare Reinkarnation des legendären lateinamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Símon Bolívar an, um in dessen Namen eine 'Revolution' einzuleiten, die den ölreichen lateinamerikanischen Staat (wieder) in ein Eldorado verwandeln sollte, und zwar primär für diejenigen, die bis dato von den herrschenden Eliten des Landes weitgehend ignoriert worden waren.Die Anfangseuphorie verflüchtigte sich allerdings schnell.Die ersten zehn Jahre seiner Präsidentschaft waren geprägt von mehreren Generalstreiks, einem Putschversuch und schließlich der Selbstmarginalisierung der parlamentarischen Opposition.Diese Arbeit soll aufzeigen, welches die Kernelemente der bolivarianischen Bewegung sind und welchen Weg die 'Revolution' seit dem Amtsantritt Chávez' genommen hat,welche Ziele erreicht werden konnten und in welchen Punkten Anspruch und Wirklichkeit weiterhin auseinander liegen. Chávez selbst hat mit seiner aggressiven Rhetorik gegenüberden Repräsentanten des 'alten Systems' sowie vielfältigen (zum Teil überaus konkreten)Ideen und Vorschlägen zum Um- und Aufbau des Landes die Messlatte zur Bewertung seiner Regierungsarbeit hoch angesetzt. Eine kritische Betrachtung der Entwicklungen auf der 'venezolanischen Baustelle' scheint daher durchaus angebracht - auch um abschätzen zu können, ob das Fundament und die Säulen des bolivarischen Staates eine für die Zukunfttragfähige Basis darstellen.Zunächst erfolgt dazu eine Betrachtung der Ursprünge der bolivarianischen Bewegung und ihrer Ziele sowie die spätere Ausweitung zu einem konkreten Aktions- und Regierungsprogrammdurch Chávez. Ein wichtiges Etappenziel wurde dabei 1999 mit dem Erlass einer neuen Verfassung erreicht.Den Schwerpunkt bildet eine Analyse der Entwicklungen auf den Gebieten der politischen Machtverteilung bzw. des Zusammenspiels der Institutionen sowie der Wirtschafts-, Sozial- und Außenpolitik, die seit der Verabschiedung der neuen Verfassung bis etwa zum Beginn des Jahres 2009 stattgefunden haben. Den Abschluss bildet eine zusammenfassende Bewertung des durch die Regierung Chávez Erreichten in Hinblick auf die selbst gesetzten Ziele. 36 pp. Deutsch.
Da: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germania
EUR 17,95
Quantità: 2 disponibili
Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Passau (Lehrstuhl für Politikwissenschaft II), Veranstaltung: Medienordnungen im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: In der spannungsgeladenen Zeit nach den Anschlägen am 11. September 2001 in den USA erschien mit dem via Satellit ausgestrahlten Nachrichtenkanal Al-Jazeera auch das kleine Emirat Katar, in welchem jener beheimatet ist, auf der (medien-)politischen Landkarte der abendländischen Welt. Der inzwischen nahezu weltweit entweder 'im Original' auf Arabisch oder in Form seines Ablegers Al-Jazeera English empfangbare Fernsehsenders ist das prominenteste Symbol eines von oben gesteuerten Wandels in Richtung Liberalismus, der in Katar Einzug gehalten hat. Das Besondere an Al-Jazeera indes ist, bedingt durch die überregionale Empfangbarkeit, die Tatsache, dass diese Liberalisierungstendenzen potentiell auch in jene arabischsprachigen Nationen getragen werden, deren autokratische Herrscher davon im Grunde nicht viel halten. Eine weitgehend freie, unzensierte Berichterstattung mit Fokus auf dem politischen Geschehen in der Golfregion und in arabischer Sprache hatte es vor der Gründung des Senders Mitte der 90er Jahre nicht gegeben. Dementsprechend sehen viele Herrscherfamilien der Region ihre auf Tradition und nicht auf dem im Fernsehen vorexerzierten Austausch konkurrierender Gedanken basierende Herrschaft in Gefahr, weshalb Al-Jazeera bei den weniger 'progressiven' Machthabern nicht unbedingt auf Zustimmung stößt.Das Mediensystem des Emirats Katar erschöpft sich allerdings nicht in Al-Jazeera. Der Frage, ob die Ausgestaltung des Mediensystems im Ganzen die Bezeichnung des Landes als 'Vorreiter des liberalen Aufbruchs' rechtfertigt oder doch eher dem Modell einer die Herrschaft absichernden, kronloyalen Medienlandschaft entspricht, wird in dieser Arbeit nachgegangen.Die Betrachtung des Mediensystems stellt den Schwerpunkt der Arbeit dar. Untersucht werden hierbei die katarischen Printmedien, die staatlichen Nachrichtenagentur QNA, das staatliche Rundfunkangebot sowie der Satellitensender Al-Jazeera als privaten Rundfunkbetreiber.Besonderes Augenmerk wird hierbei auf den Aspekt der 'Regimetreue' der einzelnen Mediengattungen bzw. ihrer Vertreter gelegt. 36 pp. Deutsch.
Lingua: Tedesco
Editore: GRIN Verlag, GRIN Verlag Okt 2010, 2010
ISBN 10: 3640731034 ISBN 13: 9783640731039
Da: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germania
EUR 18,95
Quantità: 2 disponibili
Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Universität Passau (Professur für Internationale Politik), Veranstaltung: Draussen vor der Tür Politikfelder der EU, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Eingereicht bei Prof. Dr. Mariano Barbato. , Abstract: Die türkischen Streitkräfte haben in den letzten Jahren eine tief greifende Veränderung hinsichtlich ihrer Rolle in Staat und Gesellschaft erfahren. Nie kam dies deutlicher zutage als im Kontext der derzeit laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zur so genannten Ergenekon-Affäre . Nachdem bekannt geworden war, dass sich unter den Verschwörern auch hochrangige Offiziere befanden, hielt sich lange die Befürchtung, das Militär könnte zum Befreiungsschlag ausholen und wie in ver-gangenen Tagen kurzerhand die Regierung stürzen. Doch Generalstabschef Basbug gab nach einem Gespräch mit Ministerpräsident Erdo an Anfang 2010 der Öffentlichkeit unmissverständlich zu verstehen, dass die Zeit militärischer Interventionen endgültig vorbei sei. Unter Berücksichtigung der von Staatsstreichen und durch eine sich selbst als Hüter der säkularen Verfassung begreifenden Armee geprägten Geschichte der Republik Türkei kommt eine solche Aussage durchaus einer Revolution gleich. Somit lässt sich derzeit nicht ohne Grund die Auffassung vertreten, die türkischen Streitkräfte würden in zunehmendem Maße dem Ideal einer demokratisch kontrollierten Armee gerecht werden und das Oberkommando sich weitgehend dem Willen der Regierung unterordnen, womit das Land ein für den Beitritt zur Europäischen Union wesentliches Kriterium erfüllt hätte.In der vorliegenden Arbeit erfolgt eine kritische und fundierte Stellungnahme zu ebenjener These. Dazu wird im Folgenden die Entwicklung des türkischen Militärs hinsichtlich seiner formellen und informellen Einflussmöglichkeiten auf die Politik bis zum heutigen Tage aufgezeigt, wobei der Schwerpunkt auf den Veränderungen seit Eröffnung der Beitrittsperspektive 1998 liegt.Die theoretische Grundlage bilden Überlegungen zum Verhältnis zwischen Streitkräften und Politik, wie es sich in modernen Demokratien und insbesondere in der Europäischen Union heute darstellt und oft unter dem Schlagwort democratic civilian control zusammengefasst wird. Weitere Erkenntnisse über den praktischen Ablauf von Wandlungsprozessen hin zur Demokratie sind der Systemtransformationstheorie entnommen. Weiterhin enthalten ist ein kurzer geschichtlicher Abschnitt, der dem besseren Verständnis des Lesers für die zentrale Rolle des Militärs im türkischen Staatswesen dienen soll, wobei insbesondere die Gründungszeit der Republik Türkei und die in der Vergangenheit erfolgten Militärputsche im Mittelpunkt stehen. 36 pp. Deutsch.
Da: Majestic Books, Hounslow, Regno Unito
EUR 49,75
Quantità: 4 disponibili
Aggiungi al carrelloCondizione: New. Print on Demand pp. 68 24:B&W 5.83 x 8.27 in or 210 x 148 mm (A5) Perfect Bound on Creme w/Gloss Lam.
Da: Books Puddle, New York, NY, U.S.A.
Condizione: New. Print on Demand pp. 68.
Da: Biblios, Frankfurt am main, HESSE, Germania
EUR 50,65
Quantità: 4 disponibili
Aggiungi al carrelloCondizione: New. PRINT ON DEMAND pp. 68.
Da: Majestic Books, Hounslow, Regno Unito
EUR 55,24
Quantità: 4 disponibili
Aggiungi al carrelloCondizione: New. Print on Demand pp. 46 424:B&W 5.83 x 8.27 in or 210 x 148 mm (A5) Perfect Bound on Creme w/Matte Lam.
Condizione: New. Print on Demand pp. 46.
Da: Biblios, Frankfurt am main, HESSE, Germania
EUR 56,23
Quantità: 4 disponibili
Aggiungi al carrelloCondizione: New. PRINT ON DEMAND pp. 46.
Lingua: Tedesco
Editore: GRIN Verlag, GRIN Verlag Nov 2010, 2010
ISBN 10: 3640764269 ISBN 13: 9783640764266
Da: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Germania
EUR 17,95
Quantità: 1 disponibili
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Lingua: Tedesco
Editore: GRIN Verlag, GRIN Verlag Apr 2011, 2011
ISBN 10: 3640884280 ISBN 13: 9783640884285
Da: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Germania
EUR 17,95
Quantità: 1 disponibili
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Lingua: Tedesco
Editore: GRIN Verlag, GRIN Verlag Jan 2014, 2014
ISBN 10: 3656565511 ISBN 13: 9783656565512
Da: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Medienpolitik in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Berichterstattung über das politische Geschehen in der Türkei bemühen deutsche Medien seit einigen Jahren regelmäßig das urdeutsche Wort vom ¿Kulturkampf¿, um die Auseinandersetzung zwischen islamischen und säkularen Kräften im Land zu umschreiben. Anders als im Deutschen Reich zu Bismarcks Zeiten befinden sich jedoch in der Republik Türkei die ¿Säkularen¿ seit dem Wahlsieg der islamisch-konservativen AKP 2002 durchgehend in der Defensive. Selbst die türkischen Streitkräfte als traditionelle Verfechter des Laizismus gelten mittlerweile nicht mehr als unantastbar.Doch handelt es sich, wie es die Kulturkampf-Rhetorik nahe legt, ausschließlich um einen Kampf darum, ob Religion in der Politik eine Rolle spielen darf oder nicht Denn die von der AKP hinterfragte Gründungsideologie der Republik Türkei, der Kemalismus, umfasst wesentlich mehr als nur einen strikten Laizismus. Auf der anderen Seite haben die ¿Islamisten¿ sich bereits vor Beginn der der Beitrittsverhandlungen zur EU immer wieder an Reformen in Bereichen herangewagt, die mit Religion wenig bis gar nichts zu tun haben ¿ etwa in Bezug auf die Rechte für die kurdische Minderheit im Land oder in Hinblick auf die Medienregulierung. Es liegt daher nahe, in Bezug auf die Türkei weniger von einem Kulturkampf mit seinem starren Fokus auf eine Auseinandersetzung zwischen Laizisten und Religiösen zu sprechen, sondern weiter gefasst von einem ¿Kampf der politischen Kulturen¿, bei dem der Streit um die Rolle der Religion nur einen (wenngleich zentralen) Aspekt darstellt.Es soll daher in dieser Arbeit versucht werden, sich einem Teilgebiet der innenpolitischen Auseinandersetzungen ¿ der Medienpolitik ¿ mit dem Konzept der politischen Kultur anzunähern. In der Form, wie sie von Almond und Verba 1963 vorgestellt wurde, gilt das Konzept zwar heute nicht mehr als ¿en vogue¿ ¿ Kritik daran zielt etwa häufig auf die mangelnde Fähigkeit zur Erklärung politischer Entwicklungen ab. Es bietet mit seiner Typologie politischer Kulturen jedoch weiterhin ein plausibles und handhabbares Instrument zur Beschreibung politischer Systeme. Unter ergänzendem Einbezug weiterer Theorien erscheint es zudem durchaus möglich, den ¿klassischen¿ Ansatz auch zur Erklärung konkreter politischer Prozesse zu nutzen. Dieser Versuch soll mit der vorliegenden Arbeit in Bezug auf die türkische Medienpolitik gewagt werden.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 44 pp. Deutsch.
Lingua: Tedesco
Editore: GRIN Verlag, GRIN Verlag Okt 2010, 2010
ISBN 10: 3640731034 ISBN 13: 9783640731039
Da: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Universität Passau (Professur für Internationale Politik), Veranstaltung: Draussen vor der Tür Politikfelder der EU, Sprache: Deutsch, Abstract: Die türkischen Streitkräfte haben in den letzten Jahren eine tief greifende Veränderung hinsichtlich ihrer Rolle in Staat und Gesellschaft erfahren. Nie kam dies deutlicher zutage als im Kontext der derzeit laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zur so genannten Ergenekon-Affäre . Nachdem bekannt geworden war, dass sich unter den Verschwörern auch hochrangige Offiziere befanden, hielt sich lange die Befürchtung, das Militär könnte zum Befreiungsschlag ausholen und wie in ver-gangenen Tagen kurzerhand die Regierung stürzen. Doch Generalstabschef Basbug gab nach einem Gespräch mit Ministerpräsident Erdöan Anfang 2010 der Öffentlichkeit unmissverständlich zu verstehen, dass die Zeit militärischer Interventionen endgültig vorbei sei. Unter Berücksichtigung der von Staatsstreichen und durch eine sich selbst als Hüter der säkularen Verfassung begreifenden Armee geprägten Geschichte der Republik Türkei kommt eine solche Aussage durchaus einer Revolution gleich. Somit lässt sich derzeit nicht ohne Grund die Auffassung vertreten, die türkischen Streitkräfte würden in zunehmendem Maße dem Ideal einer demokratisch kontrollierten Armee gerecht werden und das Oberkommando sich weitgehend dem Willen der Regierung unterordnen, womit das Land ein für den Beitritt zur Europäischen Union wesentliches Kriterium erfüllt hätte.In der vorliegenden Arbeit erfolgt eine kritische und fundierte Stellungnahme zu ebenjener These. Dazu wird im Folgenden die Entwicklung des türkischen Militärs hinsichtlich seiner formellen und informellen Einflussmöglichkeiten auf die Politik bis zum heutigen Tage aufgezeigt, wobei der Schwerpunkt auf den Veränderungen seit Eröffnung der Beitrittsperspektive 1998 liegt.Die theoretische Grundlage bilden Überlegungen zum Verhältnis zwischen Streitkräften und Politik, wie es sich in modernen Demokratien und insbesondere in der Europäischen Union heute darstellt und oft unter dem Schlagwort democratic civilian control zusammengefasst wird. Weitere Erkenntnisse über den praktischen Ablauf von Wandlungsprozessen hin zur Demokratie sind der Systemtransformationstheorie entnommen.Weiterhin enthalten ist ein kurzer geschichtlicher Abschnitt, der dem besseren Verständnis des Lesers für die zentrale Rolle des Militärs im türkischen Staatswesen dienen soll, wobei insbesondere die Gründungszeit der Republik Türkei und die in der Vergangenheit erfolgten Militärputsche im Mittelpunkt stehen.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 36 pp. Deutsch.