Da: Verlag Dr. Kovac GmbH, Hamburg, Germania
Prima edizione
EUR 99,80
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Aggiungi al carrelloSoftcover. Condizione: neu. 1. Auflage. Interdisziplinäre Schriftenreihe "Familienunternehmen", Band 7 312 pages. In überwiegender Mehrheit weist die Beteiligung einer private-equity-Gesellschaft für Familienunternehmer über deren Haltedauer hinweg eine positive Entwicklung in den Bereichen Umsatz, Mitarbeiterzuwachs, Profitabilität, Internationalisierung und Innovation auf. Für derartige Nachfolgeregelungen ist jedoch der erfolgreiche Abschluss einer Unternehmenstransaktion notwendig. Dabei treffen die Erwartungen des übergebenden Eigentümers bezüglich des Werts seines Lebenswerks und seine Vorstellungen zur finanziellen Altersabsicherung auf die Mà glichkeiten der Kapitalbeschaffung des potentiellen Käufers und dessen Willen zur Erhaltung eines ausreichenden finanziellen Spielraums zur Fortführung der Unternehmung. Eine groÃe Anzahl der geplanten Unternehmenstransaktionen scheitert allerdings vor dem Vertragsschluss. Als Hauptursache für einen Abbruch der Verhandlungen werden abweichende Vorstellungen über den Kaufpreis angeführt, welche zwischen den Vertragsparteien bestehen. Das Problem liegt insbesondere in der unterschiedlichen Prognose der zukünftigen Entwicklung. Die unterschiedlichen Erwartungen kà nnen unternehmensspezifisch sein oder auf exogenen Faktoren beruhen. Droht die Transaktion aufgrund der divergierenden Kaufpreisvorstellungen zu scheitern, kann der sogenannte Earn-out-Ansatz einen sinnvollen Là sungskompromiss für die Parteien bieten. Der Nutzen dieser kautelarjuristischen Konstruktion ist, den finalen Kaufpreis an die Ertragsentwicklung oder andere Parameter des Transaktionsobjekts anzugleichen. Die Bemessung ist an die tatsächlich realisierte Entwicklung angelegt, wobei der Korridor des Kaufpreises nach oben offengehalten werden kann. Ãber Earn-out-Regelungen kà nnen sämtliche Szenarien abgedeckt werden, um den Unternehmer durch Anreize weiterhin an das Transaktionsprojekt zu binden. Dadurch wird diesem die Mà glichkeit gegeben, seine Verbindungen ebenso wie Managementfähigkeiten auch nach der Geschäftsanteilsübertragung gewinnbringend für das Unternehmen einzusetzen. Der Autor zeigt zunächst durch Aufarbeitung der bestehenden Literatur Mà glichkeiten zum Ausgleich der im Rahmen von Nachfolgesituationen bei KMFU die zwischen den Parteien auftretenden Interessenskonflikte auf. Dabei werden zunächst Ursachen gegenläufiger Motive herausgearbeitet. Vor allem sollen existierende Problempunkte bei der Bewertung von KMFU sowie Informationsasymmetrien erkannt und die damit einhergehenden Folgen für die jeweilige Kaufpreisbestimmung durch Käufer und Verkäufer dargelegt werden. Eine Mà glichkeit der Problembewältigung wird anhand der Earn-out-Konstruktion diskutiert. Nach diesem Untersuchungsschritt wird der Umgang der Praxis mit den in dieser Art von Unternehmenstransaktionen bestehenden Schwierigkeiten erläutert und deren Là sungsalternativen werden aufgezeigt.
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Aggiungi al carrelloSoftcover. Condizione: neu. 1. Auflage. Schriftenreihe arbeitsrechtliche Forschungsergebnisse, Band 220 332 pages. Trotz der zahlreichen europäischen Richtlinien, nationalen Gesetzesentwürfen, Sachver- ständigenanhà rungen und staatlichen MaÃnahmen hat sich die Situation der Frau im Erwerbsleben und dabei vor allem beim Zugang zu Führungspositionen immer noch nicht hinreichend verbessert. Der Frauenanteil in den Vorstandsetagen der 30 DAX-Unternehmen ist im Vergleich zu den letzten Jahren sogar rückläufig. 2014 sind Frauen mit 5,5 % in der obersten Führungsetage der wichtigsten deutschen Unternehmen vertreten. Ende 2013 lag die noch bei 6,3 % und bereits das war im Vergleich zu 2012 ein Rückschritt um 1,5 Prozentpunkte. Der Verfasser untersucht die existierenden gesetzlichen Regelungen auf ihre Effektivität hin. Derzeit gilt in Deutschland das Gesetz zur Umsetzung europäischer Richtlinien zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung. Art. 1 dieses Gesetzes beinhaltet das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), welches am 18.08.2006 in Kraft getreten ist. Das AGG setzt vier europäische Richtlinien um. Der Gesetzgeber will damit den grundrechtlich garantierten Schutz vor Diskriminierung nach Art. 3 GG verbessern und Bevà lkerungsteile mit schlechteren Chancen schützen und unterstützen. Die Zielbestimmung ist nach § 1 AGG, Benachteiligungen aus Gründen des Geschlechts, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion, der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters sowie der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Vorschriften des AGG unter Berücksichtigung der unionsrechtlichen Vorgaben. Des Weiteren sind die EU-GRCharta - Art. 21 EU-GRCharta (Nichtdiskriminierung) und Art. 23 EU-GRCharta (Gleichheit von Männern und Frauen) - und das GG - Art. 3 Abs. 2 und 3 GG - zu beachten, soweit diese die einzelstaatliche Gesetzgebung beeinflussen. Ausgehend von der Prämisse, dass eine erfolgreiche Antidiskriminierungsgesetzgebung von einer diskriminierungsfreundlichen Beweislastregel und effektiven Rechtsfolgevorschrift abhängt, hat der Verfasser den Anspruch, die dahingehenden Schwächen des AGG aufzudecken und Là sungsansätze herauszuarbeiten. Führen die Mà glichkeiten de lege lata zu keiner effektiven Ãnderung der Rechtslage, zeigt der Autor Vorschläge für eine Gesetzesänderung de lege ferenda auf. Das Werk gliedert sich neben der Einführung in vier weitere Kapitel. In Kapitel 2 erfolgt zunächst ein Ãberblick zum Benachteiligungsverbot i.S.d. § 7 AGG. Neben dem Benachteiligungsbegriff werden die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Benachteiligung gemäà § 3 AGG aufgezeigt. Diese Darstellung dient als Grundlage für die Einordnung der im Bereich der "gläsernen Decke" auftretenden Diskriminierungsform. Der Anwendungsbereich (sachlich § 2 AGG und persà nlich § 6 AGG) wird wegen der Besonderheiten bezüglich der Benachteiligungsentscheidung und der betroffenen Personengruppe ebenfalls bestimmt. Die Beweissituation des Diskriminierungsopfers wird in Kapitel 3 untersucht. Dabei werden zunächst die Gründe der bestehenden Beweisnot aufgezeigt. Unter besonderer Berücksichtigung des § 22 AGG werden die Darlegungs- und Beweislastgrundsätze des deutschen Zivilprozesses erà rtert. Darauf basierend werden Là sungsansätze erarbeitet, mit dem Ziel die Beweissituation des Diskriminierungsopfers zu verbessern. Der Statistikbeweis, ein Auskunftsanspruch des Diskriminierungsopfers gegen den Arbeitgeber und der Grundsatz der prozessualen Waffengleichheit bilden den Schwerpunkt der Diskussion. In Kapitel 4 setzt sich der Verfasser mit den Rechtsfolgen einer Geschlechterdiskriminierung auseinander. Nach einem systematischen Ãberblick des § 15 AGG wird die Hà he des finanziellen Ausgleichs erà rtert. Dabei werden die unterschiedlichen Meinungen in der Literatur und Rechtsprechung zur bestehenden Gesetzesfassung dargelegt. Im Anschluss erfolgt die Diskussion über die de lege ferenda beste.