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Praschek helmut hg (2 risultati)

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  • Editore: Berlin: Akademie, 1981

    • Brossura

    Da: Antiquariat Ralf Einhorn, Niesky, GermaniaAntiquariat Ralf Einhorn

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    382 S. Oktav. Kart. = Deutsche Bibliothek. Hg. i. A. des Zentralinstituts für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR, 6.

  • Lingua: Tedesco

    Editore: Berlin, Weimar: Aufbau-Verlag, 1973

    • Rilegato

    Da: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, GermaniaBorkert, Schwarz und Zerfaß GbR

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    Hardcover. Condizione: Gut. 100 S. Aus dem Vorbesitz des libertären Dokumentaristen Hans-Dieter Heilmann. Berieben, leicht bestoßen, vergilbt, sonst guter Zustand. Vereinzelt Anstreichungen. - Vorwort: Im November 1932 erschien das letzte Buch des Malik-Verlages in Deutschland. Zukunft im Rohbau hieß der von F. C. Weiskopf verfaßte optimistische Bericht über eine ausgedehnte Reise durch die Sowjetunion. Der Titel läßt erkennen, daß und warum wir die herannahende Katastrophe nicht für das Ende hielten. Bald sah in Berlin die Gegenwart allerdings mehr als düster aus: Als ich im März 1933 Deutschland verließ, hatte ich schon seit einigen Wochen meine Wohnung nicht mehr betreten können; seit dem Reichstagsbrand wagte ich auch nicht mehr, wie bis dahin, bei Genossen oder Freunden unterzutauchen. Ich hätte sie allzusehr gefährdet. Oder sie mich viele mußten ja selbst Tag und Nacht damit rechnen, von SA-Leuten aus der Wohnung geprügelt, in ein Sturmlokal geschleppt und zur weiteren Mißhandlung bei der Geheimen Staatspolizei abgeliefert zu werden. Grüßte jemand auf der Straße, so erschrak man. War der ahnungslos? Oder hatte er nichts zu befürchten, hatte er sich gleichgeschaltet? Nicht nur die Wohnung und die Verlagsräume waren besetzt. Auch Geld von der Bank zu holen hätte bedeutet, sich freiwillig zu ergeben. Auf der Bahn, an den Kartenschaltern und auf den Bahnsteigen, überall lauerten Burschen im braunen oder schwarzen Hemd. Mein Billett zunächst bis Leipzig, damit der Eindruck einer Geschäftsreise erweckt wurde hatte meine Frau gekauft. Ich nahm mir eine Bahnsteigkarte und begleitete sie zum Zug, Blumen in der Hand. Die reichte ich ihr kurz vor der Abfahrt zur Wagentür hinauf. Erst als die Räder sich zu drehen begannen, tauschten wir rasch die Plätze. Sie winkte jemand anders nach, ehe sie zur Sperre zurückging. Gepäck hatte ich keins, auch keinen Paß. Ich besaß überhaupt nur noch, was ich anhatte und das Geld für die Weiterfahrt nach Salzburg. Doch die Zeit war nicht dazu angetan, verlorenen Dingen nachzutrauern. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.…