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Editore: Diplomarbeiten Agentur diplom.de, 2003
ISBN 10: 3838683765 ISBN 13: 9783838683768
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Unterlassene Hilfeleistung als Folge von Kursen zu 'Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort' | Stefan Raadts | Taschenbuch | 84 S. | Deutsch | 2004 | [.] | EAN 9783838683768 | Verantwortliche Person für die EU: Bedey & Thoms Media GmbH, Björn Bedey, Hermannstal 119k, 22119 Hamburg, info[at]diplom[dot]de | Anbieter: preigu.
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Universität Osnabrück (Humanwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung:Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie befahren mit 90 km/h eine Landstraße und beobachten, wie 80 m vor Ihnen ein Wagen von der Straße abkommt und sich überschlägt (alternativ kann es auch ein Fahrradfahrer sein, der auf nassem Laub ausrutscht und zu Boden fallt oder jede andere Situation, die Ihnen dazu in den Sinn kommt). Etwa drei Sekunden später passieren Sie diese Stelle. Sie bemerken, wie Ihr Fuß automatisch die Bremse betätigen will, jedoch haftet Ihr Blick nicht nur auf die Unfallstelle, sondern auch im Rückspiegel auf den nachfolgenden Verkehr. Vielleicht ist vor Ihnen auch bereits ein Wagen vorübergefahren. Wenn Sie jetzt nicht schleunigst auf die Bremse treten, werden Sie den Straftatbestand der Unterlassenen Hilfeleistung im Straßenverkehr erfülle& Nun, wird hoffentlich nicht so schlimm verlaufen sein. Da sind ja auch noch andere, die anhalten können. Und doch bleibt da so ein mulmig-schuldiges Gefühl . es ist ja im Grunde nicht möglich, die Schwere von eventuellen Verletzungen aus dem Auto heraus zu ergründen. Dazu hätten Sie anhalten müssen.Sie wurden auf diese Situation niemals vorbereitet. Da gab es sicher mal einen Erste-Hilfe-Kurs. Jedoch bereitet dieser nur auf die Situation NACH dem Anhalten vor. Den Prozess des Anhaltens selbst haben Sie noch nie antizipiert. Nach juristischen Gesichtspunkten drohen Ihnen jetzt Geldstraße oder bis zu einem Jahr Gefängnis (323c StGB). Wenn diese alltäglich vorkommende Situation aber zu solchen Strafen führen kann, dann muß der Gesetzgeber auch eine adäquate Vorbereitung auf diese Situation garantieren. Und ein Kurs zu Lebensrettenden Sofortmaßnahmen , wie er nun mal für Führerscheinbewerber Vorschrift ist, leistet diese Vorbereitung nicht. Im Gegenteil: häufig empfinden die Teilnehmer die Ausbildung als hemmend, da sie auf schwer zu lösende Situationen fokussiert (wer kann schon etliche Jahre später noch eine Stabile Seitenlage herstellen oder eine Reanimation durchführen - oder kann sich überhaupt erinnern, wann das eine und wann das andere durchzuführen ist). Sofortmaßnahmenkurse, wie sie heute durchgeführt werden schüren eher Ängste vor dem Helfen, als daß sie dazu ermutigen. Sie befassen sich zu sehr mit notfallmedizinischen Details, welche in einer tatsächlichen Notfallsituation weder erinnert werden, noch zu einer stärkeren subjektiven Sicherheit beim leisten von Erster Hilfe beitragen.Die Arbeit befasst sich also mit der schwierigen Situation, in welcher sich Autofahrer befinden, wenn sie einen Unfall beobachten und wie sie in der landläufigen Praxis der Erste-Hilfe-Ausbildung darauf vorbereitet werden. Die meisten Verkehrsteilnehmer fohlen sich nicht in der Lage, adäquat Hilfe zu leisten und können die notwendige schnelle Reaktion des Anhaltens aufgrund sozialpsychologisch fundierter Rahmenbedingungen nicht durchfuhren - was dann zum weithin bekannten Phänomen der Unterlassenen Hilfeleistung im Straßenverkehr fuhrt.Die Untersuchung zeigt, wie ein Unterricht in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort gestaltet sein muß, um dem entgegenwirken zu können. Gemessen wurden Einstellungswerte zur Hilfeleistung in Selbst- und Fremdeinschätzung nach Absolvierung des Kurses. Zwei grundsätzlich unterschiedliche Kursmodelle wurden an verschiedenen Orten Deutschlands durchgeführt ein medizinisch orientiertes Modell im Frontalunterricht und ein auf psychologische Variablen fokussierendes Modell mit pädagogisch fundierter Kursführung. Das psychologische Modell erwies sich gegenüber dem medizinisch orientierten Modell als hochüberlegen. Die Teilnehmer konnten die psychologischen Inhalte auf den Straßenverkehr übertragen und zeigten eine hohe subjektiv empfundene S. 84 pp. Deutsch.
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Editore: Diplomarbeiten Agentur diplom.de, 2003
ISBN 10: 3838683765 ISBN 13: 9783838683768
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Editore: Diplomarbeiten Agentur diplom.de, 2003
ISBN 10: 3838683765 ISBN 13: 9783838683768
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Universität Osnabrück (Humanwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung:Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie befahren mit 90 km/h eine Landstraße und beobachten, wie 80 m vor Ihnen ein Wagen von der Straße abkommt und sich überschlägt (alternativ kann es auch ein Fahrradfahrer sein, der auf nassem Laub ausrutscht und zu Boden fallt oder jede andere Situation, die Ihnen dazu in den Sinn kommt). Etwa drei Sekunden später passieren Sie diese Stelle. Sie bemerken, wie Ihr Fuß automatisch die Bremse betätigen will, jedoch haftet Ihr Blick nicht nur auf die Unfallstelle, sondern auch im Rückspiegel auf den nachfolgenden Verkehr. Vielleicht ist vor Ihnen auch bereits ein Wagen vorübergefahren. Wenn Sie jetzt nicht schleunigst auf die Bremse treten, werden Sie den Straftatbestand der Unterlassenen Hilfeleistung im Straßenverkehr erfülle& Nun, wird hoffentlich nicht so schlimm verlaufen sein. Da sind ja auch noch andere, die anhalten können. Und doch bleibt da so ein mulmig-schuldiges Gefühl . es ist ja im Grunde nicht möglich, die Schwere von eventuellen Verletzungen aus dem Auto heraus zu ergründen. Dazu hätten Sie anhalten müssen.Sie wurden auf diese Situation niemals vorbereitet. Da gab es sicher mal einen Erste-Hilfe-Kurs. Jedoch bereitet dieser nur auf die Situation NACH dem Anhalten vor. Den Prozess des Anhaltens selbst haben Sie noch nie antizipiert. Nach juristischen Gesichtspunkten drohen Ihnen jetzt Geldstraße oder bis zu einem Jahr Gefängnis (323c StGB). Wenn diese alltäglich vorkommende Situation aber zu solchen Strafen führen kann, dann muß der Gesetzgeber auch eine adäquate Vorbereitung auf diese Situation garantieren. Und ein Kurs zu Lebensrettenden Sofortmaßnahmen , wie er nun mal für Führerscheinbewerber Vorschrift ist, leistet diese Vorbereitung nicht. Im Gegenteil: häufig empfinden die Teilnehmer die Ausbildung als hemmend, da sie auf schwer zu lösende Situationen fokussiert (wer kann schon etliche Jahre später noch eine Stabile Seitenlage herstellen oder eine Reanimation durchführen - oder kann sich überhaupt erinnern, wann das eine und wann das andere durchzuführen ist). Sofortmaßnahmenkurse, wie sie heute durchgeführt werden schüren eher Ängste vor dem Helfen, als daß sie dazu ermutigen. Sie befassen sich zu sehr mit notfallmedizinischen Details, welche in einer tatsächlichen Notfallsituation weder erinnert werden, noch zu einer stärkeren subjektiven Sicherheit beim leisten von Erster Hilfe beitragen.Die Arbeit befasst sich also mit der schwierigen Situation, in welcher sich Autofahrer befinden, wenn sie einen Unfall beobachten und wie sie in der landläufigen Praxis der Erste-Hilfe-Ausbildung darauf vorbereitet werden. Die meisten Verkehrsteilnehmer fohlen sich nicht in der Lage, adäquat Hilfe zu leisten und können die notwendige schnelle Reaktion des Anhaltens aufgrund sozialpsychologisch fundierter Rahmenbedingungen nicht durchfuhren - was dann zum weithin bekannten Phänomen der Unterlassenen Hilfeleistung im Straßenverkehr fuhrt.Die Untersuchung zeigt, wie ein Unterricht in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort gestaltet sein muß, um dem entgegenwirken zu können. Gemessen wurden Einstellungswerte zur Hilfeleistung in Selbst- und Fremdeinschätzung nach Absolvierung des Kurses. Zwei grundsätzlich unterschiedliche Kursmodelle wurden an verschiedenen Orten Deutschlands durchgeführt ein medizinisch orientiertes Modell im Frontalunterricht und ein auf psychologische Variablen fokussierendes Modell mit pädagogisch fundierter Kursführung. Das psychologische Modell erwies sich gegenüber dem medizinisch orientierten Modell als hochüberlegen. Die Teilnehmer konnten die psychologischen Inhalte auf den Straßenverkehr übertragen und zeigten eine hohe subjektiv empfundene S.
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