Lingua: Tedesco
Editore: Hamburg, Verlag Dr. Kovac,, 2005
ISBN 10: 3830020260 ISBN 13: 9783830020264
Da: Arno Kundlatsch - Internationalismus, Hannover, NI, Germania
EUR 30,00
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Aggiungi al carrelloSoftcover. Condizione: Gut bis sehr gut. 314 S.(Schriften zur internationalen Politik 12). OKart.
Da: Verlag Dr. Kovac GmbH, Hamburg, Germania
Prima edizione
EUR 88,00
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Aggiungi al carrelloSoftcover. Condizione: neu. 1. Auflage. Schriften zur internationalen Politik, Band 12 322 pages. Das Buch zeigt, daà sich Militär und Demokratie nicht ausschlieÃen, wie gemeinhin angenommen wird, sondern erfolgreiches militärisches Handeln demokratische Strukturen nahelegt. Dazu wird die klassische Theorie des Krieges von Carl von Clausewitz mit der politischen Theorie von Hannah Arendt in Beziehung gesetzt. Die zentrale These aus dem Vergleich beider Theorien lautet: Clausewitz definiert den Krieg nicht nur als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, wie das bekannteste Diktum seines Hauptwerkes Vom Kriege lautet, sondern er entwirft auch eine sozialwissenschaftlich reflektierte Handlungstheorie, die dem Begriff politischen Handelns von Hannah Arendt entspricht. Clausewitz kann damit als Kritiker der vorherrschenden militärischen Handlungs- und Organisationsstrukturen gelesen werden, was in der Clausewitzforschung bislang nicht gesehen wurde. Mit den so gewonnenen Kategorien kà nnen die Voraussetzungen der Theorie der Sozialen Verteidigung als konsequentester Alternative zu militärischen Gewalt bestimmt werden: Gewaltfreies Handeln ist notwendig auf die wechselseitige Anerkennung der Gegner als Menschen mit grundlegenden Rechten und Và lkerrechtssubjekte angewiesen. Ferner muà dem Vorgehen und den politischen Absichten des Aggressors eine erkennbare Rationalität zugrunde liegen. Fehlen diese Voraussetzungen, geht die Grundannahme gewaltfreien Handelns, dass es prinzipiell mà glich sein muÃ, jeden Gegner durch Argumente zu überzeugen, ins Leere, weil ein Mindestmaà an einer gemeinsam geteilten Rationalität fehlt. Im zweiten Teil werden die demokratischen und và lkerrechtlichen Implikationen, die sich aus einem politischen Verständnis von Krieg und militärischem Handeln im Sinne von Clausewitz ergeben, erà rtert. Es wird dargestellt, was demokratische Strukturen für das Militär bedeuten, wie sie organisiert sein sollten und welche Konsequenzen sie für das Verhältnis von Militär und Politik haben. Das abschlieÃende Kapitel untersucht am Beispiel des Kosovo-Krieges die Probleme und Konsequenzen des Và lkerrechts, die militärische Interventionen zum Schutz von Menschenrechten für demokratische Gesellschaften aufwerfen. Die Arbeit versteht sich gleichermaÃen als Beitrag zur Friedens- und Konfliktforschung, politischen Theorie und zu Internationalen Beziehungen.