Reinhard zaiser (4 risultati)

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Softcover/Paperback. Condizione: Gut. (Forum Religionskritik, Band 6.). 182 Seiten. Gut erhalten. 9783825882426 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1200.

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8°. 373 Seiten. Kartoniert. Sehr guter, neuwertiger Zustand. Kein Besitzervermerk! Keine Anstreichungen! Kein Mängelexemplar! (Schriftenreihe THEOS, Band 61).

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Softcover. Condizione: neu. 1. Auflage. THEOS - Studienreihe Theologische Forschungsergebnisse, Band 61 376 pages. Viktor E. Frankls "hà henpsychologische Wende" der Psychologie liegt Karl Rahners "anthropologischer Wende" der Theologie zeitlich voraus. Konkret beinhaltet Frankls inhaltsreiche These vom transzendent "unbewussten… Gott" (1945/48), die auf Frankls Begriff vom transzendentalen und existentialen "Willen zum Ãber-Sinn" basiert, bereits alle Kontexte von Rahners Zentralbegriff des "übernatürlichen Existentials" (1950), den philosophisch- bzw. theologisch-anthropologischen, "hà henpsychologischen", "existentialethischen" sowie "mystagogischen" Kontext. Zudem nimmt Frankl nicht nur Rahners "Thesen zur Person", sondern etwa auch skizzenhaft dessen ontologische Symboltheologie vorweg. In diesem Sinne korrespondieren beider "transzendentale Anthropologien", d. h. nicht nur ihre zentralen Begriffe transzendentaler und existentialer "Wille zum Ãber-Sinn" und "übernatürliches Existential", sondern auch ihre hierauf gründenden Theologumena "unbewusster Gott" und "anonymer Christ" - Letzterer ein Begriff, der bei Rahner bereits 1948 und zwar in "hà henpsychologischem" Kontext erscheint -, ihre identische existenzanalytische Situationsethik bzw. Existentialethik und "Mystagogie". Von Belang ist hierbei auch Rahners in seinem "Grundkurs des Glaubens" (1976) gestellte Forderung nach einer "Mystagogie" im Sinne einer "individuellen Logotherapie" (ebd. 68). Des Weiteren lässt sich im Blick auf die aktuelle Diskussion um Rahners Begriff des "übernatürlichen Existentials" mit Frankls Neurosen- und Psychosenlehre zeigen, dass das "übernatürliche Existential" tatsächlich unzerstà rbar, ja übernatürlich ist. So lässt sich das "übernatürliche Existential" nicht einmal von einer endogenen Psychose tangieren. Erwähnenswert bleibt, dass Rahner, dessen Interesse an Frankl und der Logotherapie sich zeitlebens durchhielt, Frankl bereits 1947 zu einem Vieraugen-Gespräch über dessen Logotherapie und Existenzanalyse ins Innsbrucker Jesuitenkolleg eingeladen hat. Zuletzt hat Frankl, der jüdische Neuropsychiater und Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse, den zahlreiche katholische und evangelische Theologen wie etwa Balthasar, Küng, Weger, Fries, Häring, Grom oder Thielicke wohlwollend zitieren, die "anthropologische Wende" der Theologie mit motiviert.