Robert rädel (74 risultati)

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Scientific Essay from the year 2013 in the subject Transportation Science & Technology, Humboldt-University of Berlin (Berlin Graduate School of Social Sciences), language: English, abstract: Political decision makers often shy away from implementing policies that could affect mobility behavioural freedom. In order to support or replace a cost-intensive 'material' measure, mobility management campaigns addressing subjective determinants are realized, to set psychological incentives for behavioural change. However, whereas infrastructural or supply activities are well investigated, the causal effects of persuasive measures on the mobility behaviour are obscure. Moreover, the interrelations of indirectly effecting political factors and socio-spatial inequalities are a 'black box'. So the central research question should be to identify causal effects in the urban governance arrangements on the mobility behaviour of different social groups and in certain city districts.The state of research in transport politics or policy is whether moderate or related to other topics like demography, economy, social politics or planning. However, a new developed concept of 'mobility culture' on urban level opens research impulses, which can be linked to the regional governance analyses of political science. The presented methodological approach is to investigate with different methods on two levels. On the city level it could try to identify decisive governance factors on mobility behavioural change, by applying a combined expert interview and questionnaire with a statistical analyses of three household mobility surveys in the last 10 years. Parallel and on the level of single policies it could conduct its own panel questionnaire with control groups, complemented by guideline-oriented qualitative interviews. The final objective is to produce general statements on the effects and interrelations of 'citizen-oriented' urban transport governance.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: Sehr gut, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Wirtschaftspolitik - Einführung in Theorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Errichtung der EZB und der Vollendung der Europäischen Währungsunion am 1. Januar 1999 vollbrachten die Mitgliedsländer EU eine politisch herausragende Integrationsleistung. Die Übertragung der Währungshoheit und geldpolitischen Kompetenz auf eine supranationale Organisation bedeutete die Aufgabe wichtiger Teile nationalstaatlicher Souveränität, und ist zu Recht als historisch einmalig gewürdigt worden.Diese Arbeit beleuchtet die politik- und wirtschaftswissenschaftlichen Aspekte der EWU sowie die politische Stellung der EZB und hinterfragt sie kritisch. Es wird gefragt, ob die vorgeschriebene Richtung der Geldpolitik und die Fixierung auf die Inflationsbekämpfung die Auswirkungen der Zentralbankhandlungen auf das Wohlergehen breiter Bevölkerungsgruppen ausreichend berücksichtigen, und ob aus demokratietheoretischer Sicht die Unabhängigkeit der EZB und damit die fehlende demokratische Steuerung eines Teils der staatlichen Exekutive legitimiert werden können.Die angebotstheoretische Sichtweise hat sich vorerst durchgesetzt, zumindest wurde im Vertrag über die EU die Preisstabilität als oberstes Mandat der Europäischen Zentralbank definiert. Da diese Festlegung quasi unumkehrbar ist, ist die geldpolitische Ausrichtung Europas auf ungewisse Zeit vorherbestimmt. Fraglich ist, ob sich in Zukunft nicht doch wirtschaftliche Situationen einstellen könnten, in denen ein Abweichen vom Dogma der Geldwertstabilität volkswirtschaftlich geboten ist. Auch ist es möglich, dass gesellschaftspolitisch notwendige Umverteilungsanstrengungen durch die restriktive Geldmengenpolitik der EZB mit höherer Arbeitslosigkeit bestraft werden, und dass einseitig bestimmte soziale Gruppen bevorzugt werden.Normativ-institutionell und politisch-praktisch ist kein Einfluss auf die Entscheidungen der EZB möglich. Sie ist vollkommen weisungsunabhängig und personell autonom. Dieses demokratische Legitimationsproblem ist schwer lösbar. Eine direkte demokratische Kontrolle darf es vielleicht auch nicht geben, um die für den Wohlstand der Gesellschaft so sensible Geldpolitik den Versuchungen der Tagespolitik zu entziehen. Aber solange die EZB einem wirksamen System von checks and balances völlig enthoben ist und auch langfristig keine Möglichkeit besteht, ein Umsteuern zu bewirken, falls dies von der Mehrheit der Europäer gewünscht wird, besteht die Bedrohung, dass die EZB an der ökonomischen und bürgerlichen Akzeptanz vorbeisteuert und das gesamte System der EU gefährdet. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: PS: 'Einführung in das Völkerrecht: Friedensvölkerrecht, Kriegsvölkerrecht und Recht der Internationalen Organisationen.', Sprache: Deutsch, Abstract: Das Spannungsverhältnis zwischen der moralisch und völkerrechtlich verpflichtenden Anerkennung und Beachtung der elementarsten Menschenrechte auf der einen Seite und dem fast absolut geltenden Gewalt- und Interventionsverbot auf der anderen trat nach dem Ende des Kalten Krieges offen zu Tage. Seit dem dreht sich die Diskussion im Völkerrecht verstärkt um die moralische und rechtliche Zulässigkeit der sogenannten Humanitären Intervention. Es gibt Tendenzen, dass im Extremfall einer drohenden massiven Verletzung der Menschenrechte die staatliche Souveränität und das Gewaltverbot ein Eingreifen nicht verhindern dürfen. Diskussionsbedürftig ist dabei einerseits das Verhältnis von (moralischer) Legitimität und der völkerrechtlichen Legalität solcher Interventionen und andererseits die Kompetenzzuweisung, also die Frage, ob allein die Vereinten Nationen in Form einer Sicherheitsratsresolution oder bei Versagen des multilateralen Systems auch einzelne Staaten zur Humanitären Intervention berechtigt sind.Diese Arbeit geht aus rechtswissenschaftlicher Sicht der Frage nach, ob, und wenn ja, wie sich ein bewaffnetes Eingreifen in die Souveränität eines anderen Staates aus eventuell übergeordneten, humanitären Interessen rechtfertigen lässt. Aus politikwissenschaftlicher Sicht interessiert die politische Verantwortlichkeit für Menschenrechtsprobleme und ob sich aus den Ausführungen eine Pflicht für die politischen Entscheidungsakteure zur Humanitären Intervention ableiten lässt.Sowohl aus ethisch-moralischer als auch aus völkerrechtlicher Perspektive lassen sich gute Gründe für die Zulässigkeit einer unilateralen humanitären militärischen Intervention finden. Aber nur wenn das universelle, in der Natur des Menschen veranlagte Recht auf Leben, Freiheit und körperliche Unversehrtheit systematisch gebrochen wird und massive inhumane Verbrechen unmittelbar bevorstehen oder anhalten, lässt sich eine humanitäre militärische Intervention rechtfertigen. Wenn die menschlichen Grundlagen auf dem Spiel stehen, wird eine Humanitäre Intervention zumindest zur moralischen Pflicht, aber ein völkerrechtliches Pendant zur unterlassenen Hilfeleistung bleibt leider vorerst Utopie. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Verkehrswissenschaft, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Humangeographie), Veranstaltung: AG Mobilitätsforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Mobilitätsmanagement wird als eine Lösung für das Problem angeboten, den Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern, ohne mit als staatlich-autoritär wahrgenommenen restriktiven ordnungspolitischen Maßnahmen zu stark in die individuelle Verhaltensfreiheit einzugreifen, oder teure neue Infrastrukturen bzw. Buslinien finanzieren zu müssen. Mit v.a. kommunikativen, motivierenden, nachfrageorientierten, also Anreiz setzenden und gleichzeitig relativ kostengünstigen Maßnahmen sollen z.B. Angestellte eines Betriebes, Einwohner einer Kommune, Eltern einer Schule oder Besucher eines Krankenhauses dazu gebracht werden, den ÖPNV, das Fahrrad oder wenigstens Fahrgemeinschaften zu nutzen, um den motorisierten Individualverkehr an einem Standort zu reduzieren. Besonders auf betrieblicher Ebene wird dieses Instrument in letzter Zeit verstärkt eingesetzt, um entweder Verkehrs- und Parkraumdruck zu reduzieren, Kosten zu sparen, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern oder im Unternehmen bzw. in einer Stadtverwaltung ein Nachhaltigkeitsleitbild zu unterstreichen.Befürworter von Mobilitätsmanagement verweisen auf messbare Verkehrsverlagerungseffekte nach gewissen Projektlaufzeiten. Allerdings fehlt in der Praxis häufig ein Nachweis für die kausale Wirkung der Maßnahmen, weil die Veränderungen im Modal Split lediglich auf aggregierter Ebene festgestellt, aber nicht auf individueller Ebene erhoben und evaluiert werden. Es ist unklar, ob die eingesetzten Maßnahmen verhaltenswirksam in dem Sinne sind, dass die festgestellten globalen Veränderungen auf Mikroebene (individuell) wirklich auf diese zurückzuführen sind.Die soziologischen und psychologischen Zusammenhänge auf individueller Handlungsebene bleiben bisher im Dunklen. Aus wissenschaftlicher Perspektive lohnt es sich jedoch, hier zu forschen, da die Gründe für die Verhaltensänderung, also den messbaren Modal Shift, nicht nachgewiesen sind, weil in der verkehrswissenschaftlichen Handlungstheorie davon ausgegangen wird, dass das alltägliche Verkehrshandeln stark routinisiert ist und außer im Rahmen von Kontextänderungen (Umzug, Veränderungen im Haushalt, neuer Arbeitsplatz, Kinder etc.) nur äußerst schwer von außen zu beeinflussen ist, wenn nicht starke Anreize oder Restriktionen eine Änderung erzwingen.In dieser Arbeit wird ein Forschungsdesign vorgestellt, um die individual-soziopsychologischen Wirkmechanismen im Verkehrshandeln zu untersuchen. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Erwachsenenbildung, Note: 2,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Seminar 'Anthropologie - Biographie - Beratung', Sprache: Deutsch, Abstract: Die Erwachsenenbildung steht vor der Herausforderung, extrem heterogen besetzte Sprach- und Integrationskurse zu unterrichten, wobei die Dozenten idealerweise didaktisch und pädagogisch teilnehmerorientiert handeln. Sie treffen auf hochgradig diverse Biographien, die sich im Unterricht durch ein individuelles Lernverhalten ausdrücken.In der vorliegenden Arbeit wird der Zusammenhang von Migrationserfahrung, Lernverhalten und Vergesellschaftung theoretisch diskutiert und exemplarisch belegt. Anhand der Lebensgeschichte von drei Migrantinnen und Migranten aus einem berufsvorbereitenden Deutschkurs wird gezeigt, dass sich relevante persönliche Einstellungen und analoges Lernverhalten (vor allem) aus der erzählten Biographie ableiten lassen können.An die Fragestellung knüpfen weitere Aspekte an, die im Laufe der Arbeit gestreift werden: Welche Rolle spielt die Biographizität als Schlüsselkompetenz in Migrationsbiographien Gibt es einen Zusammenhang zwischen Erfahrungslernen und Unterrichtslernen Und kann man Erwachsenenbildung und Deutschunterricht als einen 'Vergesellschaftungsmodus' für Migranten ansehen Anfangs werden die aktuell relevanten Metatheorien zum Verhältnis von Individuum und Gesellschaft bzw. Ansätze zur Erklärung von Einstellungen und Verhalten diskutiert. Aus sozialkonstruktivistischer Analyseperspektive wird begründet, warum klassische Erklärungsmodelle anhand von Milieus, Habitus oder Lebenslagen hier nicht sinnvoll sind, um ursächliche Faktoren für heutige Verhaltensweisen in Migrationsbiographien zu identifizieren.Mit den Erkenntnissen der gegenwärtigen Biographieforschung werden Hypothesen entwickelt, und diese dann anhand eines ausgewerteten autobiographisch-narrativen Gruppeninterviews mit drei Kursteilnehmern und dokumentierten Unterrichtsbeobachtungen als Fallstudie getestet. Am Schluss werden sowohl die Ergebnisse als auch die Vorgehensweise diskutiert, um die epistemischen und methodischen Möglichkeiten und Grenzen der erwachsenenpädagogischen Biographieforschung darzustellen. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: PS Föderalismus in westeuropäischen Staaten, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein altes Reizthema beflügelt die Phantasien vieler Politiker und Wissenschaftler seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland: Eine Neugliederung der Bundesländer als Option einer radikalen Föderalismusreform. Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, ob und warum eine Länderneugliederung sinnvoll bzw. notwendig wäre und welche Vorteile diese für die föderale Ordnung in der Bundesrepublik mit sich bringen könnte. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme werden dazu die historischen, verfassungsrechtlichen und politischen Vorraussetzungen und Vorschläge dargestellt, anschließend in Hinblick auf Legitimität und Zweckmäßigkeit einer Länderneugliederung die Argumente der Befürworter sowie Gegner diskutiert und am Ende thesenartig zusammengeführt. Nur am Rande behandelt wird die Frage der politischen Realisierbarkeit einer Länderneugliederung.Der Reformbedarf des deutschen Föderalismus ist nicht zu verkennen, und wenn es in Zukunft einen föderalen Wettbewerb um innovative Ideen und Leistungsfähigkeit geben soll, dann ist die Bildung von ungefähr gleich starken, konkurrenzfähigen Ländern Vorraussetzung. Aber die starke Pfadabhängigkeit des deutschen Föderalismus, seine Verhandlungskomplexität und hohen Konsensschwellen begrenzen die Möglichkeiten einer radikalen Neuordnung selbst in Krisenzeiten und sollten den Blick in Richtung einer realistischeren Reformalternative lenken. Unter föderalistischen Gesichtspunkten stellt sich die Frage, ob die strenge Orientierung an utilitaristischen Merkmalen für eine Gebietsreform nicht die Gefahr einer rein verwaltungstechnischen Provinzialisierung mit sich bringt. Das Schlagwort sollte also nicht Wettbewerb, sondern eher föderale Vielfalt heißen, auch wenn dies bedeutet, dass die Bundesrepublik weiterhin auf Kooperation und finanzielle Solidarität angewiesen ist. So sollte sich die Politik also vielleicht eher darum bemühen, innerhalb der bestehenden territorialen Gliederung Lösungen zu finden, um einen fairen Ausgleich zwischen strukturarmen und starken Bundesländern zu erreichen und damit die Vorraussetzungen für wirtschaftliche und soziale Prosperität in allen Bundesgebieten zu schaffen. Ansonsten kann es passieren, dass die Grundlagen des Föderalismus zerstört werden, anstatt ihn zu retten.…

Gretchenfrage Liberalisierung : Welthandelsrunden als Two-Level-Games in der Internationalen Politik
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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie, Note: 2,3, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: HS Internationale politische Ökonomie heute, Sprache: Deutsch, Abstract: Außenhandelspolitik ist nach innen ein Verteilungskonflikt zwischen verschiedensten Interessengruppen, und nach außen ein Kampf um wirtschaftliche Macht, Marktzugänge und Entwicklungschancen. Die Konfliktlinien verlaufen quer durch alle Ländergruppen und Sachgebiete. Das Ziel der Arbeit ist es, einen theoretischen Ansatz vorzustellen, der versucht, die politökonomischen Auswirkungen sowie Verflechtungen von Handelsliberalisierung darzustellen und mit dem Two-Level Game - Modell der Internationalen Politik zu verbinden, um die Welthandelsrunden des GATT und der World Trade Organization als institutionalisierte, sich wiederholende Mehrspieler- Two-Level Games mit dem Zweck der Überwindung von Nichtkooperation in der Außenhandelspolitik zu beschreiben.Außenhandelspolitik führt aufgrund ihrer Verteilungswirkungen zu Gewinnen und Verlusten unter Arbeitnehmern und -gebern, import- und exportorientierter Industrie sowie Produzenten und Konsumenten, und ist politisch brisant ist. Lobbygruppen verursachen domestic constraints, die den Freiraum der Regierung in internationalen Verhandlungen einschränken. Die Verhaltenslogik des Gefangenendilemmas sagt theoretisch voraus, dass die Regierungen in multilateralen Handelsgesprächen in einem spieltheoretischen Nash-Gleichgewicht des gegenseitigen Protektionismus verbleiben, um ihren eigenen Nutzen zu maximieren. Mit dem Modell des Two-Level Games, das die Interdependenz von nationaler und internationaler Politik beschreibt, lässt sich jedoch erklären, wie und wann die Spieler aus dieser Situation der Nichtkooperation ausbrechen können. Welthandelsrunden sind institutionalisierte, sich wiederholende Mehrspieler- Two-Level Games, die Anreize zur Nichtkooperation abschwächen, durch das Bereitstellen von Information Unsicherheiten über domestic constraints beseitigen, issue linkages ermöglichen und damit strategische Verhandlungsoptionen öffnen sowie durch wiederholtes 'Spielen' tit-for-tat - Lösungen anbieten und Kooperationsnormen schaffen. Die zunehmende Verrechtlichung des globalen Handelsregimes kann Erwartungen über zukünftige Gewinne und Verluste stabilisieren und damit die Kooperation fördern, gleichzeitig aber auch zu mehr Widerstand gegen Freihandelsabkommen führen und die weitere Liberalisierung des Welthandels verzögern. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: HS Die Rolle der Medien in der Umweltpolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit geht der Frage nach, wie die Diskussion um den 'Feinstaub' im Frühjahr 2005 so plötzlich auf die politisch - mediale Agenda kam und wie die Berichterstattung die öffentliche Diskussion bzw. den politischen Entscheidungsprozess beeinflusst hat. Mit dem Hauptstadtschwerpunkt werde ich mich bei der Analyse der Presseberichterstattung auf vier Berliner Tageszeitungen beschränken, und für die Untersuchung des politischen Outputs die Handlungen des Berliner Senats unter die Lupe nehmen. Zudem lege ich meinen Fokus auf die verkehrspolitischen Konsequenzen, da hier die Interessen am weitesten auseinander gehen, der Handlungsbedarf am größten und die notwendigen Maßnahmen sehr kontrovers sind. Die Feinstaubbelastung stellt in Ballungsgebieten ein großes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar und wird zum Großteil vom Straßenverkehr verursacht. Die europarechtlichen Grundlagen, die die Grenzwerte ab dem 1.1.2005 definieren, sind seit 2002 in deutsches Recht übernommen worden. Zur nachhaltigen Reduzierung wird von wissenschaftlicher Seite ökologisches Umsteuern in der Verkehrspolitik gefordert. Typisch für Umweltpolitik, stehen sich die Interessen der Wirtschaft und der Umweltverbände gegenüber, die Parteien bilden von links bis rechts das Meinungsspektrum ab, und die Akteurskonstellation ist hoch konfliktiv. Die Situation in Berlin war 2005 kritisch, die Grenzwerte wurden stark überschritten, und eine Besserung zeichnete sich nicht ab. Die politischen Akteure haben versagt, da sie nicht rechtzeitig reagierten, um die Feinstaubkonzentration in der Luft ausreichend zu senken. Der Berliner Luftreinhalte- und Aktionsplan wirkt erst 2008. Die Presse wurde aufgrund der mangelnden 'Sichtbarkeit' des Feinstaubs auch erst auf das Thema aufmerksam, als drohende Fahrverbote die Politik und Autolobby aufschreckten. Die besonders Anfang 2005 intensive Berichterstattung hat den Druck zur Rußpartikelfilterförderung und Kennzeichnungspflicht erhöht, führte aber nicht zu effektiven Regelungen. Die Berliner Politik sah sich auch nicht genötigt, ihre Planungen zu verändern oder zu beschleunigen. Die Berichterstattung in Berlin war in den seriösen Zeitungen teilweise auf Einzelaspekte der Problematik verengt, aber um umfassende Darstellung bemüht und ingesamt ausgewogen. Insgesamt konnte die Berliner Presse das Bewusstsein für das Problem Feinstaub und Autoverkehr erweitern, eine tiefgreifende Debatte über umweltorientierte Verkehrspolitik aber nicht anstoßen.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: bestanden, ohne Note, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: Proseminar Nationalsozialistische Außenpolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei den Betrachtungen zu den Anfängen von Hitlers Außenpolitik stellt sich die Frage, warum ausgerechnet ihm das gelungen ist, was die Regierungen der Weimarer Republik vor ihm fast 15 Jahre vergeblich angestrebt hatten: Die Revision des Versailler Vertrages und die Wiedereingliederung Deutschlands in das System der internationalen Großmächte.Dass auch ein Adolf Hitler die außenpolitischen Erfolge nicht von heute auf morgen erreichen konnte, soll im folgenden anhand des deutsch-britische Flottenabkommens vom 18. Juni 1935 näher erläutert werden. Dabei spielen neben den geopolitischen Aspekten natürlich auch militärische Überlegungen eine Rolle, obwohl die politische Wirkung ungleich größer war als die militärische.Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: Was motivierte die englische Regierung zur Unterzeichnung eines Vertrages mit Hitler Und welche Überlegungen trieben Hitler dazu, sich einem potentiellen Feind gegenüber militärische Selbstbeschränkungen aufzulegen Politisch gesehen hoffte England, das NS-Regime mit der Ausklammerung des Versailler Vertrages in die internationale Staatengemeinschaft und besonders in die Abrüstungskonferenz von Genf zu reintegrieren und damit kontrollieren zu können. England wollte eine Isolationierung Deutschlands verhindern und eine Art Normalität durch Gleichberechtigung erreichen. Militärisch suchte England traditionell 'Einverständnis über einen eng begrenzten Gegenstand' und nicht ein Bündnis, wie Hitler hoffte, und das Ziel war die langfristige Verhinderung eines erneuten Flottenrüstens.Für Hitler war das Flottenabkommen ein weiterer Test, wie weit er sich außenpolitisch aus dem Fenster lehnen durfte, ohne handfeste Konsequenzen durch die anderen Regierungsmächte befürchten zu müssen. Er brauchte außenpolitische Erfolge hinsichtlich der Revision des Versailler Vertrages für seine nationalsozialistische Propaganda.Militärisch sollte das Abkommen, das eigentlich nur für die Marine galt, die gesamte deutsche Aufrüstung legalisieren, da der Artikel V des Versailler Vertrages durch einen seiner Unterzeichner stillschweigend außer Kraft gesetzt wurde. Für Hitler war es nur ein Mittel zum Zweck, seine außenpolitische Konzeption sah eine langfristige Bindung an Verträge gar nicht vor.Neben der symbolisch bedeutsamen Quasi-Außerkraftsetzung wichtiger Teiler des Versailler Vertrages und einem vorübergehenden Zerfall der europäischen Solidarität war das Flottenabkommen ein großer Schritt in Richtung Krieg.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: HS Gerechtigkeit und Gleichheit, Sprache: Deutsch, Abstract: In der politischen Gegenwartsphilosophie ist eine Debatte um Gleichheit und Gerechtigkeit im Gange. Zwei zentrale Fragen spielen dabei eine Rolle. Während auf der Seite der so genannten Egalitaristen vor allem die 'Equality-of-What' - Diskussion dominiert und gefragt wird, in welcher Hinsicht (welche Güter, Ressourcen, Freiheiten etc.) Gleichheit ausbuchstabiert werden soll, kritisieren die Non-Egalitaristen grundsätzlich, warum Gleichheit überhaupt ein besonderer Wert in der Gerechtigkeitsdiskussion zukommen soll. Stefan Gosepaths Versuch, egalitäre Gerechtigkeit zu verteidigen, mündete in der Theorie der 'Gleichheitspräsumtion'. Diese Vorrangregel für egalitäre Prinzipien wird von u.a. Thomas Schramme kritisiert. Das Anliegen dieser Arbeit ist zu zeigen, dass diese Kritik ungerechtfertigt ist, dass die Inklusionstheorie kein geeigneter Beitrag zur philosophischen Suche nach Gerechtigkeit ist. Gerechtigkeit kann nicht an absoluten, im Zweifelsfall minimalistischen Standards eines guten Lebens gemessen werden. Diese gehören zu einem anderen Teil der Moral, der Humanität. Für eine Theorie der Gerechtigkeit ist Gleichheit ein zentraler Wert. Gerechtigkeit ist immer relational zu anderen Menschen und erst durch einen Vergleich feststellbar. Sowohl das Gebot der Gleichbehandlung, als auch das der prima facie gleichen Berücksichtigung der Ansprüche aller bei der Verteilung von Gütern folgt direkt aus der moralischen Gleichwertigkeit und gleichen Achtung aller Menschen. Die Argumente von Schramme können die Logik der Gleichheitspräsumtion als prozeduralen Ausgangspunkt von Gerechtigkeitsüberlegungen nicht angreifen. Gleichheit ist nicht oberstes Ziel von Gerechtigkeit, sondern Voraussetzung. Auch die Aufteilung in absolute und komparative Vergleichsmaßstäbe oder die Umkehrung der Beweislast bei der Verteilungsregel liefern keine Alternative für die Gleichheitspräsumtion. Objektive Kriterien eines guten Lebens, welche die Angemessenheit von Behandlungen oder Güterverteilungen festlegen könnten, sind eine eine Anmaßung, und könnten höchstens in konservativ-autoritären Regimen Durchsetzung finden. Moralische Ansprüche auf einen gleichen Anteil am gesellschaftlichen Reichtum und individuelle Gerechtigkeitsempfindungen müssen nicht zu Gunsten des gesellschaftlichen Friedens aufgegeben werden. Man muss fragen dürfen, mit welchem Recht jemand seinen übermäßigen Besitz beansprucht, ein Kritikverbot an den herrschenden Verhältnissen ist moralisch unhaltbar.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: bestanden / entfällt, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: Proseminar Devianz und Kriminalität in der Frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der rechtlichen und gesellschaftlichen Situation Homosexueller in einer Zeit, in der sich die Gesellschaft von der christlich-theologischen Zwangsjacke des Hochmittelalters über Renaissance, Reformation und Humanismus zur säkularisierten und zumindest teil- und zeitweise aufgeklärten Denkart des 19. Jahrhunderts entwickelte. Die Institutionalisierung der weltlichen Strafverfolgung und -gerichtsbarkeit sowie der einhergehenden Zurückdrängung der kirchlichen Inquisition spielen ebenso eine Rolle wie die Umwandlung der gesellschaftlichen Normen von der scholastischen Sexualtheologie hin zur reformierten puritanisch-naturrechtlichen Moralvorstellung.Es zeigt sich, dass gleichgeschlechtliche Neigungen einerseits seit der Urzeit zur menschlichen Natur dazugehören und auftreten, und andererseits diese privateste und ursprünglichste, weil den menschlichen Fortpflanzungs- und Zuneigungswunsch betreffende Normabweichung verfolgt, gefürchtet, oder zumindest (wie in der Antike) in bestimmte kontrollierbare Bahnen gelenkt und dezent verschwiegen wurde.Die Darstellung der gesellschaftlichen Möglichkeiten zum Ausleben homosexueller Neigungen in der frühen Neuzeit ist ein Unterfangen, das noch gezielterer Forschungsarbeit bedarf. Die moralischen und juristischen Normentwicklungen, zumindest die der obrigkeitlichen, verschaffen uns leider noch keinen Einblick, wie es jenseits der Gerichtssäle und des öffentlichen Raumes aussah. Abgesehen von der Erwähnung vom kriminellen Umfeld von Sodomitern in Regensburg und Andeutungen von zaghaften Vernetzungen von Sodomitergruppen findet sich leider fast nichts über die Alltagswirklichkeit Homosexueller im 16., 17. und 18. Jahrhundert. Lohnend sollte es auf jeden Fall sein, denn wie sich gezeigt hat, war nicht das 'dunkle Mittelalter' die Zeit der schlimmsten Verfolgung und Ächtung Homosexueller, sondern danach, während der Reformation und Ausbildung des angeblich so liberalen Bürgertums und modernen Staates, geschahen die schlimmsten Verfolgungen, Folterungen und Ermordungen gleichgeschlechtlich L(i)ebender bis zu den Gräueln des Naziregimes. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Ende der franquistischen Diktatur 1975 gelang Spanien der Übergang zu einer parlamentarischen Monarchie, gleichzeitig mit dieser friedlichen 'Transition' zur Demokratie wagten sich die reformerischen Kräfte an die historisch - politisch herausragende Aufgabe der Dezentralisierung des jahrhundertealten Einheitsstaates. Auch 30 Jahre später ist das Ergebnis immer noch offen und die Entwicklung dynamisch; die wissenschaftliche Diskussion über den Föderalisierungsgrad Spaniens und die immer wieder hervortretenden nationalistischen Spannungen und separatistischen Bestrebungen belegen, dass das Modell der Autonomen Gemeinschaften noch weit davon entfernt ist, eine endgültige Lösung für die ethnisch-historischen Probleme Spaniens zu bieten. Diese Arbeit untersucht, wie diese Spannungsfaktoren zu erklären sind, welche Antworten das politische System Spaniens seit der Verfassungsgebung 1978 gegeben hat. Neben der Darstellung der historisch-territorialen Entwicklung und der ethnisch-kulturellen Regionen geht es um den Prozess der Dezentralisierung und die föderalistischen Mechanismen innerhalb der heutigen politischen Ordnung, um eine Antwort auf die Frage zu finden, ob das quasi-föderale Sondermodell Spaniens eine geeignete Lösung war bzw. ist. Der heutige 'Autonomiestaat' ist das Ergebnis der Dezentralisierungsbemühung, die gleichzeitig mit der Redemokratisierung vonstatten ging und gegen starke Widerstände durchgesetzt wurde. Die Verfassung postuliert ein Gleichgewicht von staatlicher Einheit und dem Recht auf Autonomie. Die schrittweise, flexible Föderalisierung des spanischen Staates verhinderte ein Auseinanderbrechen der Nation. In Bezug auf die vertikale Machtverteilung, die föderale Kompetenzordnung und das Finanzierungssystem kann sich Spanien heute mit echten Bundesstaaten messen. Trotzdem besteht dringender Reformbedarf, um einerseits die neuen zentrifugalen Tendenzen abzumildern und gleichzeitig die innerspanischen föderalen Funktionsmechanismen zu modernisieren. Der Senat muss zu einer echten Kammer der Repräsentation und Mitbestimmung der Autonomen Gemeinschaften umgebaut und politisch gestärkt werden. Die Kooperationsmechanismen sollten institutionalisiert werden, um ein stärkeres 'Miteinander' anstatt des 'Nebenher' zu erreichen. Wenn die Autonomen Gemeinschaften unabhängiger wären, könnten sie selbstbewusster gegenüber der Zentralregierung auftreten und separatistischen Bewegungen den 'Wind aus den Segeln' nehmen. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), 86 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der demografische Wandel, der seit 1990 besonders Ostdeutschland wie im Zeitraffer zu beobachten ist, wird sich fortsetzen und z.T. sogar verstärken. Neben den Effekten der (Über-)Alterung der Gesellschaft, dem Zusammenbruch ganzer regionaler Wirtschaftssysteme und der damit verbundenen Massenarbeitslosigkeit kommen seit der Wiedervereinigung Prozesse der Entleerung ganzer Regionen hinzu. Diese Entwicklung wird nicht ohne Konsequenzen für die öffentliche Mobilität bleiben. Das Verkehrsaufkommen geht zurück, die Struktur der Nachfrage wird sich ändern. Die Grundlagen der öffentlichen Mobilität sind in schrumpfenden Regionen bedroht, dazu wird die Verkehrsnachfrage künftig räumlich höchst unterschiedlich sein. Weil Verkehrsdienstleistungen ein Teil der Daseinsvorsorge sind, kann dieser Entwicklung nicht tatenlos zugesehen werden. Der Staat muss die Grundlagen der öffentlichen Mobilität auch in Zukunft sicherstellen. Aber statt Ausbau werden der Erhalt und Anpassung von Mobilitätsdienstleistungen notwendig werden; erstmalig wird es sogar um das Management des Schrumpfens gehen. Die bisher bewährte Verkehrspolitik wird mit diesen Anforderungen jedoch kaum fertig werden. Unter besonderer Berücksichtigung von Brandenburg wird untersucht, wie sich die verkehrspolitische Governance verändern muss, damit die öffentliche Mobilität weiterhin gewährleistet werden kann. Kann öffentliche Mobilität nur als flächendeckender ÖPNV verstanden werden Welchen Stellenwert wird sie als Teil der Daseinsvorsorge in Zukunft haben Wer ist für die öffentliche Mobilität verantwortlich, wie wird sie gewährleistet Wenn die Bevölkerung in vielen Landkreisen dramatisch schrumpft, die Siedlungsstruktur zerfasert, die Menschen immer älter, aber auch immer (auto)mobiler werden, und die Lebensstile sich individualisieren, dann ist es kaum noch möglich und nötig, große Menschenmengen auf einmal zu transportieren. Aber Mobilität auch ohne Auto bleibt unverzichtbar. Es geht nicht nur um Daseinsvorsorge, sondern auch um die wirtschaftliche Zukunft ganzer Regionen. Statt einer flächendeckenden Versorgung mit ÖPNV muss es innovative Verkehrsdienstleistungen geben. Dazu bedarf es aber einer neuen Mobilitäts-Governance im Gewährleistungsstaat: Andere Gesetze, andere Finanzierungsinstrumente, neue Akteure, frisches Denken, andere Leitbilder und vor allem ein kontrollierter und regulierter Wettbewerb um die bessere Qualität, um weniger Subventionen und um das bessere Mobilitätskonzept.…

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Taschenbuch. Condizione: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Forschungsarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Projektkurs 'Regieren, Regierungen und Regierungspraxis', Sprache: Deutsch, Abstract: Gerhard Schröder gilt als moderater Sozialdemokrat mit Affinität zur Wirtschaft, der (umweltpolitische) Utopien immer den gesellschaftspolitischen Realitäten unterordnet, den Konsens mit allen Akteuren sucht und es versteht, die Medien im Sinne seiner kurzfristigen Politik für seine Zwecke zu instrumentalisieren. Inwieweit konnte er seinen Politikstil in den Policyprozessen und seine Grundauffassungen im Policyoutput der Themenfelder Atomausstieg und Verkehrspolitik durchsetzen Wie hat das Interaktionsverhältnis zwischen Gerhard Schröder und anderen - regierungsrelevanten - Akteuren seine Handlungsspielräume verändert Inwieweit war der Kanzler an der Herstellung der Ergebnisse in Atom- und Verkehrspolitik involvierend, moderierend und gar steuernd beteiligt; welchen Anteil hatte er am Gelingen oder Nicht-Gelingen Medienorientierung, Personalisierung, Demoskopieausrichtung, Entparlamentarisierung (in diesem Fall durch Konsensrunden) sind Entwicklungen der letzten Jahre, alle gleichzeitig auch gebündelt in einer Person: Gerhard Schröder ist damit ein ideales Anschauungsobjekt zur Überprüfung.An der Schnittstelle von Politikfeld- und Regierungsstilanalyse ist es spannend zu erfahren, wie sich der 'Genosse der Bosse' und 'Autokanzler' in den Atomausstiegsverhandlungen bzw. in den Auseinandersetzungen mit dem kleinen Koalitionspartner um eine Verkehrswende die umwelt- und wirtschaftspolitischen Zielkonflikte verhielt und seine Interessen verfolgte. Gerhard Schröder hat sich als ein Regierungschef erwiesen , der es dank seines Politikstils schaffte, in beiden untersuchten Politikfeldern Ergebnisse zu erreichen, die inhaltlich seinem Willen entsprachen und sich machtpolitisch für ihn ausgezahlt haben. Schröders Stilmix aus Medienorientierung, Konsensrunden und Machtworten hat in beiden Fällen für ein für ihn positives Ergebnis gesorgt, weil er flexible und pragmatische Führungsinstrumente zulässt, die im hochkomplexen politischen System Deutschlands notwendig sind, um für umstrittene Probleme Lösungen zu finden. Neben persönlicher Entschlossenheit und Souveränität verleihendem Vorwissen ist es für einen Regierungschef wichtig, sich auf den Rückhalt verschiedener Akteure zu stützen. Ohne Atomausstieg wäre Schröders Koalition schon früh zerbrochen, und ohne Segen des ADAC und der Autoindustrie wäre er nicht wieder gewählt worden. …

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Taschenbuch. Condizione: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Scientific Essay from the year 2013 in the subject Transportation Science & Technology, Humboldt-University of Berlin (Berlin Graduate School of Social Sciences), language: English, abstract: Political decision makers often shy away from implementing policies that could affect mobility behavioural freedom. In order to support or replace a cost-intensive 'material' measure, mobility management campaigns addressing subjective determinants are realized, to set psychological incentives for behavioural change. However, whereas infrastructural or supply activities are well investigated, the causal effects of persuasive measures on the mobility behaviour are obscure. Moreover, the interrelations of indirectly effecting political factors and socio-spatial inequalities are a 'black box'. So the central research question should be to identify causal effects in the urban governance arrangements on the mobility behaviour of different social groups and in certain city districts.The state of research in transport politics or policy is whether moderate or related to other topics like demography, economy, social politics or planning. However, a new developed concept of 'mobility culture' on urban level opens research impulses, which can be linked to the regional governance analyses of political science. The presented methodological approach is to investigate with different methods on two levels. On the city level it could try to identify decisive governance factors on mobility behavioural change, by applying a combined expert interview and questionnaire with a statistical analyses of three household mobility surveys in the last 10 years. Parallel and on the level of single policies it could conduct its own panel questionnaire with control groups, complemented by guideline-oriented qualitative interviews. The final objective is to produce general statements on the effects and interrelations of 'citizen-oriented' urban transport governance. 20 pp. Englisch.…

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Condizione: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Verkehrswissenschaft, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Institut für Humangeographie), Veranstaltung: AG Mobilitätsforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Mobilitätsmanagement wird als eine Lösung für das Problem angeboten, den Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern, ohne mit als staatlich-autoritär wahrgenommenen restriktiven ordnungspolitischen Maßnahmen zu stark in die individuelle Verhaltensfreiheit einzugreifen, oder teure neue Infrastrukturen bzw. Buslinien finanzieren zu müssen. Mit v.a. kommunikativen, motivierenden, nachfrageorientierten, also Anreiz setzenden und gleichzeitig relativ kostengünstigen Maßnahmen sollen z.B. Angestellte eines Betriebes, Einwohner einer Kommune, Eltern einer Schule oder Besucher eines Krankenhauses dazu gebracht werden, den ÖPNV, das Fahrrad oder wenigstens Fahrgemeinschaften zu nutzen, um den motorisierten Individualverkehr an einem Standort zu reduzieren. Besonders auf betrieblicher Ebene wird dieses Instrument in letzter Zeit verstärkt eingesetzt, um entweder Verkehrs- und Parkraumdruck zu reduzieren, Kosten zu sparen, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern oder im Unternehmen bzw. in einer Stadtverwaltung ein Nachhaltigkeitsleitbild zu unterstreichen. Befürworter von Mobilitätsmanagement verweisen auf messbare Verkehrsverlagerungseffekte nach gewissen Projektlaufzeiten. Allerdings fehlt in der Praxis häufig ein Nachweis für die kausale Wirkung der Maßnahmen, weil die Veränderungen im Modal Split lediglich auf aggregierter Ebene festgestellt, aber nicht auf individueller Ebene erhoben und evaluiert werden. Es ist unklar, ob die eingesetzten Maßnahmen verhaltenswirksam in dem Sinne sind, dass die festgestellten globalen Veränderungen auf Mikroebene (individuell) wirklich auf diese zurückzuführen sind. Die soziologischen und psychologischen Zusammenhänge auf individueller Handlungsebene bleiben bisher im Dunklen. Aus wissenschaftlicher Perspektive lohnt es sich jedoch, hier zu forschen, da die Gründe für die Verhaltensänderung, also den messbaren Modal Shift, nicht nachgewiesen sind, weil in der verkehrswissenschaftlichen Handlungstheorie davon ausgegangen wird, dass das alltägliche Verkehrshandeln stark routinisiert ist und außer im Rahmen von Kontextänderungen (Umzug, Veränderungen im Haushalt, neuer Arbeitsplatz, Kinder etc.) nur äußerst schwer von außen zu beeinflussen ist, wenn nicht starke Anreize oder Restriktionen eine Änderung erzwingen.In dieser Arbeit wird ein Forschungsdesign vorgestellt, um die individual-soziopsychologischen Wirkmechanismen im Verkehrshandeln zu untersuchen. …

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Condizione: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: bestanden / entfällt, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: Proseminar Devianz und Kriminalität in der Frühen Neuzeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der rechtlichen und gesellschaftlichen Situation Homosexueller in einer Zeit, in der sich die Gesellschaft von der christlich-theologischen Zwangsjacke des Hochmittelalters über Renaissance, Reformation und Humanismus zur säkularisierten und zumindest teil- und zeitweise aufgeklärten Denkart des 19. Jahrhunderts entwickelte. Die Institutionalisierung der weltlichen Strafverfolgung und -gerichtsbarkeit sowie der einhergehenden Zurückdrängung der kirchlichen Inquisition spielen ebenso eine Rolle wie die Umwandlung der gesellschaftlichen Normen von der scholastischen Sexualtheologie hin zur reformierten puritanisch-naturrechtlichen Moralvorstellung. Es zeigt sich, dass gleichgeschlechtliche Neigungen einerseits seit der Urzeit zur menschlichen Natur dazugehören und auftreten, und andererseits diese privateste und ursprünglichste, weil den menschlichen Fortpflanzungs- und Zuneigungswunsch betreffende Normabweichung verfolgt, gefürchtet, oder zumindest (wie in der Antike) in bestimmte kontrollierbare Bahnen gelenkt und dezent verschwiegen wurde. Die Darstellung der gesellschaftlichen Möglichkeiten zum Ausleben homosexueller Neigungen in der frühen Neuzeit ist ein Unterfangen, das noch gezielterer Forschungsarbeit bedarf. Die moralischen und juristischen Normentwicklungen, zumindest die der obrigkeitlichen, verschaffen uns leider noch keinen Einblick, wie es jenseits der Gerichtssäle und des öffentlichen Raumes aussah. Abgesehen von der Erwähnung vom kriminellen Umfeld von Sodomitern in Regensburg und Andeutungen von zaghaften Vernetzungen von Sodomitergruppen findet sich leider fast nichts über die Alltagswirklichkeit Homosexueller im 16., 17. und 18. Jahrhundert. Lohnend sollte es auf jeden Fall sein, denn wie sich gezeigt hat, war nicht das ¿dunkle Mittelalter¿ die Zeit der schlimmsten Verfolgung und Ächtung Homosexueller, sondern danach, während der Reformation und Ausbildung des angeblich so liberalen Bürgertums und modernen Staates, geschahen die schlimmsten Verfolgungen, Folterungen und Ermordungen gleichgeschlechtlich L(i)ebender bis zu den Gräueln des Naziregimes. …

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Condizione: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: PS Föderalismus in westeuropäischen Staaten, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein altes Reizthema beflügelt die Phantasien vieler Politiker und Wissenschaftler seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland: Eine Neugliederung der Bundesländer als Option einer radikalen Föderalismusreform. Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, ob und warum eine Länderneugliederung sinnvoll bzw. notwendig wäre und welche Vorteile diese für die föderale Ordnung in der Bundesrepublik mit sich bringen könnte. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme werden dazu die historischen, verfassungsrechtlichen und politischen Vorraussetzungen und Vorschläge dargestellt, anschließend in Hinblick auf Legitimität und Zweckmäßigkeit einer Länderneugliederung die Argumente der Befürworter sowie Gegner diskutiert und am Ende thesenartig zusammengeführt. Nur am Rande behandelt wird die Frage der politischen Realisierbarkeit einer Länderneugliederung. Der Reformbedarf des deutschen Föderalismus ist nicht zu verkennen, und wenn es in Zukunft einen föderalen Wettbewerb um innovative Ideen und Leistungsfähigkeit geben soll, dann ist die Bildung von ungefähr gleich starken, konkurrenzfähigen Ländern Vorraussetzung. Aber die starke Pfadabhängigkeit des deutschen Föderalismus, seine Verhandlungskomplexität und hohen Konsensschwellen begrenzen die Möglichkeiten einer radikalen Neuordnung selbst in Krisenzeiten und sollten den Blick in Richtung einer realistischeren Reformalternative lenken. Unter föderalistischen Gesichtspunkten stellt sich die Frage, ob die strenge Orientierung an utilitaristischen Merkmalen für eine Gebietsreform nicht die Gefahr einer rein verwaltungstechnischen Provinzialisierung mit sich bringt. Das Schlagwort sollte also nicht Wettbewerb, sondern eher föderale Vielfalt heißen, auch wenn dies bedeutet, dass die Bundesrepublik weiterhin auf Kooperation und finanzielle Solidarität angewiesen ist. So sollte sich die Politik also vielleicht eher darum bemühen, innerhalb der bestehenden territorialen Gliederung Lösungen zu finden, um einen fairen Ausgleich zwischen strukturarmen und starken Bundesländern zu erreichen und damit die Vorraussetzungen für wirtschaftliche und soziale Prosperität in allen Bundesgebieten zu schaffen. Ansonsten kann es passieren, dass die Grundlagen des Föderalismus zerstört werden, anstatt ihn zu retten.…

Visite a la prison de Philadelphie,, ou, Enonce exact de la sage administration qui a lieu dans les divers departemens de cette maison, : ouvrage ou l'on trouve: l'histoire successive de la reformation des loix penales de la Pensylvanie; avec des observations sur l'impolitique et l'injustice des peines capitales; en forme de lettre a un ami; 1800 [LeatherBound]
Turnbull, Robert J. (Robert James)Petit-Radel, M. (Philippe)
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Da: True World of Books, Delhi, IndiaTrue World of Books
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Aggiungi al carrelloLeatherBound. Condizione: New. BOOKS ARE EXEMPT FROM IMPORT DUTIES AND TARIFFS; NO EXTRA CHARGES APPLY. LeatherBound edition. Condition: New. Reprinted from 1800 edition. Leather Binding on Spine and Corners with Golden leaf printing on spine. Bound in genuine leather with Satin ribbon page markers and Spine with raised gilt bands. A perfect gift for your loved ones. Pages: 74 NO changes have been made to the original text. This is NOT a retyped or an ocr'd reprint. Illustrations, Index, if any, are included in black and white. Each page is checked manually before printing. As this print on demand book is reprinted from a very old book, there could be some missing or flawed pages, but we always try to make the book as complete as possible. Fold-outs, if any, are not part of the book. If the original book was published in multiple volumes then this reprint is of only one volume, not the whole set. Sewing binding for longer life, where the book block is actually sewn (smythe sewn/section sewn) with thread before binding which results in a more durable type of binding. Pages: 74 Turnbull, Robert J. (Robert James), 1775-1833,Petit-Radel, M. (Philippe), 1749-1815.…

Editore: [Paris: Encyclopedie Diderot et d'Alembert]s, 1760
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Editore: [Paris: Encyclopedie Diderot et d'Alembert]s, 1760
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Condizione: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Forschungsarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Projektkurs "Regieren, Regierungen und Regierungspraxis", Sprache: Deutsch, Abstract: Gerhard Schröder gilt als moderater Sozialdemokrat mit Affinität zur Wirtschaft, der (umweltpolitische) Utopien immer den gesellschaftspolitischen Realitäten unterordnet, den Konsens mit allen Akteuren sucht und es versteht, die Medien im Sinne seiner kurzfristigen Politik für seine Zwecke zu instrumentalisieren. Inwieweit konnte er seinen Politikstil in den Policyprozessen und seine Grundauffassungen im Policyoutput der Themenfelder Atomausstieg und Verkehrspolitik durchsetzen? Wie hat das Interaktionsverhältnis zwischen Gerhard Schröder und anderen ¿ regierungsrelevanten - Akteuren seine Handlungsspielräume verändert? Inwieweit war der Kanzler an der Herstellung der Ergebnisse in Atom- und Verkehrspolitik involvierend, moderierend und gar steuernd beteiligt; welchen Anteil hatte er am Gelingen oder Nicht-Gelingen? Medienorientierung, Personalisierung, Demoskopieausrichtung, Entparlamentarisierung (in diesem Fall durch Konsensrunden) sind Entwicklungen der letzten Jahre, alle gleichzeitig auch gebündelt in einer Person: Gerhard Schröder ist damit ein ideales Anschauungsobjekt zur Überprüfung. An der Schnittstelle von Politikfeld- und Regierungsstilanalyse ist es spannend zu erfahren, wie sich der ¿Genosse der Bosse¿ und ¿Autokanzler¿ in den Atomausstiegsverhandlungen bzw. in den Auseinandersetzungen mit dem kleinen Koalitionspartner um eine Verkehrswende die umwelt- und wirtschaftspolitischen Zielkonflikte verhielt und seine Interessen verfolgte. Gerhard Schröder hat sich als ein Regierungschef erwiesen , der es dank seines Politikstils schaffte, in beiden untersuchten Politikfeldern Ergebnisse zu erreichen, die inhaltlich seinem Willen entsprachen und sich machtpolitisch für ihn ausgezahlt haben. Schröders Stilmix aus Medienorientierung, Konsensrunden und Machtworten hat in beiden Fällen für ein für ihn positives Ergebnis gesorgt, weil er flexible und pragmatische Führungsinstrumente zulässt, die im hochkomplexen politischen System Deutschlands notwendig sind, um für umstrittene Probleme Lösungen zu finden. Neben persönlicher Entschlossenheit und Souveränität verleihendem Vorwissen ist es für einen Regierungschef wichtig, sich auf den Rückhalt verschiedener Akteure zu stützen. Ohne Atomausstieg wäre Schröders Koalition schon früh zerbrochen, und ohne Segen des ADAC und der Autoindustrie wäre er nicht wieder gewählt worden.…
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Da: Gyan Books Pvt. Ltd., Delhi, IndiaGyan Books Pvt. Ltd.
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Aggiungi al carrelloLeather Bound. Condizione: New. Language: French. Language: French. Presenting an Exquisite Leather-Bound Edition, expertly crafted with Original Natural Leather that gracefully adorns the spine and corners. The allure continues with Golden Leaf Printing that adds a touch of elegance, while Hand Embossing on the rounded spine lends an artistic flair. This masterpiece has been meticulously reprinted in 2024, utilizing the invaluable guidance of the original edition published many years ago in 1800. The contents of this book are presented in classic black and white. Its durability is ensured through a meticulous sewing binding technique, enhancing its longevity. Imprinted on top-tier quality paper. A team of professionals has expertly processed each page, delicately preserving its content without alteration. Due to the vintage nature of these books, every page has been manually restored for legibility. However, in certain instances, occasional blurriness, missing segments, or faint black spots might persist. We sincerely hope for your understanding of the challenges we faced with these books. Recognizing their significance for readers seeking insight into our historical treasure, we've diligently restored and reissued them. Our intention is to offer this valuable resource once again. We eagerly await your feedback, hoping that you'll find it appealing and will generously share your thoughts and recommendations. Lang: - French, Pages: - 66, Print on Demand. If it is a multi-volume set, then it is only a single volume. We are specialised in Customisation of books, if you wish to opt different color leather binding, you may contact us. This service is chargeable. Product Disclaimer: Kindly be informed that, owing to the inherent nature of leather as a natural material, minor discolorations or textural variations may be perceptible. Explore the FOLIO EDITION (12x19 Inches): Available Upon Request. 66 66.…