Data di pubblicazione: 1907
Da: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, Germania
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Aggiungi al carrelloArch. Entw.mech. Organ., 24/3. - Leipzig, Wilhelm Engelmann, 1907, 8°, pp.439-502, 3 Doppeltafeln, orig. Broschur. Seltener Sonderabdruck! Zingerle und Schauenstein untersuchten das Zentralnervensystem einer menschlichen Doppelmißbildung und fanden in der doppelt gebildeten Med. oblongata die Anlage der Hirnnervenkeime der Ausbildung des peripheren Versorgungsgebietes entsprechend. Da nur ein Gesichtsteil vorhanden war, fanden sich auch nur Kerne für ein Gesicht entwickelt. Jede Medulla trug in ihrem lateralen Teil vollständige Kerne, im medialen fehlen die Kerne des VI, VII, XII, zum Teil des V, während die übrigen Nerven, deren peripheres Gebiet unversehrt war, auch in diesen medialen Hälften Kerne besaßen. (Aren. f. Entw.-Mech., Bd. XXIV, 1907.)." E.v. Hippel Hermann Zingerle (1870-1935) Austrian neurologist and psychiatrist born in Trento. In 1894 he earned his medical degree from the University of Innsbruck, becoming an assistant at the University of Graz during the following year. In 1899 he received his habilitation for psychiatry and neuropathology, and from 1909 to 1926 was an associate professor at Graz. His name is associated with Zingerle's automatosis (Zingerle syndrome), a condition in which an individual experiences visual hallucinations taking place during automatic movements and changes in posture. The term "Zingerle syndrome" was named in his honor by Swiss neurologist Georges de Morsier (1894-1982). Schauenstein Walther, Mediziner (1870-1943) stud. 1889-96 Med. an der Univ. Graz, 1896 Dr. med. sub auspiciis imperatoris. War während seines letzten Stud.Semesters und 1897-99 Ass. an der Lehrkanzel für allg. Pathol. an der Univ. Graz, 1899/1900 Operationszögling an der chirurg. Klinik A. Wölfers an der Dt. Univ. Prag, 1900/01 Operationszögling und ab 1901 Ass. A. v. Rosthorns (s. d.), ab 1903 E. Knauers (s. d.) an der Frauenklinik der Univ. Graz. 1909 für Geburtshilfe und Gynäkol. habil., verließ er 1913 die Klinik und war in der Folge als gesuchter Gynäkologe und Geburtshelfer tätig. S. erkannte, daß in der von ihm beschriebenen epithelialen Atypie an der Zervix die erste Stufe der formalen Entwicklung des Gebärmuttermundkrebses (Zervixkarzinoms) gegeben war und schuf damit die Grundlage für alle folgenden Bemühungen um eine Früherkennung des Krebses. Er widmete sich auch Standesfragen, war u. a. 1932-38 Präs. der Ärztekammer für Stmk. und begründete als solcher einen Vorsorgefonds für Hinterbliebene von Ärzten. S., Träger mehrerer Auszeichnungen, wurde durch seine - allerdings erst vier Jahrzehnte später rezipierte - Habil.-Schrift weltbekannt. " A. Kernbauer, ÖBL.