Bibra ernst v (7 risultati)

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* `Alte abenteuerliche Reiseberichte`. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 900 6. Aufl. 301 S. mit 12 zeitgenössischen Abb. Ln. mit Schutzumschl.
Editore: Erlangen, F. Enke., 1846
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4 mehrf. gef. Tab. (49 x 65 cm). Lose u. ohne Umschlag. Braunfleckig. Taf. teils mit Einrissen. Poggendorff I, 187; ADB XLVII, 758. - Der Naturforscher und Arzt E. v. Bibra (1806-78) aus der alten fränkischen Reichsritterschaft 'veröffentlichte zahlreiche Werke, die auf dem Gebiet der angewandten Chemie neue wichtige Erkenntniss…e und Anregungen für die Weiterarbeit der Wissenschaft vermittelten' (NDB II, 216). Sprache: Deutsch.

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Schweinfurt, Verlag des Kunstverlags, 1844, 8°, XII, 435 pp., 5 gefalt. gest. Tafeln mit 68 Abbildungen, marmorierter Pappband im Stil der Zeit; etwas fleckig. Erste Ausgabe! Mit 68 mikroskopischen Zeichnungen auf 5 gefalteten Tafeln! Von Bibra gilt als einer der Vorreiter der physiologischen und klinischen Chemie und verfasste…eine Vielzahl wissenschaftlicher Bücher im Bereich Chemie bzw. den Naturwissenschaften. Ernst Freiherr von Bibra (1806-1878), "zu Nürnberg, geb. 9. Juni 1806 zu Schwebheim in Unterfranken, studirte Jura in Würzburg, wurde Dr. med. ct phil., trieb später, theils auf seinem Landgute Schwebheim, theils in Nürnberg lebend, naturhistorischen, besonders chemische Studien, machte von 1849-1850 eine Reise nach Bolivia und Chile, Iebte später in Würzburg und Nürnberg und starb 5. Juni 1878. Seine für die Medizin wichtigsten und sehr verdienstlichen Arbeiten sind: "Chemische Untersuchungen verschiedenen Eiterarten und einiger anderer krankhafter Substanzen" (Berlin 1842) - "Chemische Untersuchungen über die Knochen und Zähne des Menschen u. der Wirbelthiere u.s.w." (Schweinfurt 1844, mit 5 Taff.) ; zusammen mit Lor. Geist: "Die Krankheiten der Arbeiter in den Phosphorzündholzfabriken u.s.w." (Erlangen 1847, mit 9 Tafl.), wofür er, ausser der goldenen Medaille von Preussen, einen MONTHYON Preis erhielt; zusammen mit Emil HARLESS: "Die Wirkung des Schwefeläthers in chem. u. physiol. Beziehung" (Erlangen 1847 )- "Chemische Fragmente über die Leber und. die Galle" (Braunschweig 1849) - "Vergleichende Untersuchungen über das Gehirn des Menschen und der Wirbelthiere" (Mannheim 1854) - "Die narkotischen Genussmittel und der Mensch" (Nürnberg 1855). Außerdem gab er eine Beschreibung seiner Reise nach Süd-Amerika (2 Bde., 1854) heraus und lieferte Beiträge zu Liebig's und Poggendorff's Annalen, Erdmann's Journal und den Wiener Denkschriften u.s.w." G., Hirsch/H. I, p.521 NDB II, p.216; Wellcome II, 163; Poggendorff, I, p.186; Hirsch/H. I, 521.
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Berlin, Albert Förster, 1842, 8°, IV, 244 pp., Pappband d.Zt.; St.a.Tit. Erstdruck! "Um vieles mehr beschäftigt ihn ein anderer Forschungsgegenstand, ein an sich etwas unappetitliches Thema. Doch hören wir ihn selbst: "Ein befreundeter Arzt ersuchte mich einst, es muß so im Sommer 1833 gewesen sein und ich war noch ganz am Begin…n meiner Arbeiten in Schwebheim, das Sputum, den Auswurf, eines Patienten zu untersuchen. Der Freund war sich nicht recht im Reinen, ob das Sputum Eiter enthielt oder nicht und er hoffte, daß ich mit meiner modernen Eirichtung eine entsprechende Untersuchung durchführen könne. Es ging vor allem um die Frage, ob Tuberkelsubstanz im Sputum enthalten sei. An diese anfängliche Arbeit reihten sich in der Folgezeit ähnliche Untersuchungen an und ich gewann bald das Interesse an diesen, welches diese Gegenstände gewiß in hohem Grade verdienen. Ich wandte mich deshalb gerade an Arzte und Wundärzte in der Umgebung meines Wohnortes Schwebheim, mich mit Material zu solchen Untersuchungen zu versehen. Und dies war nicht ohne Erfolg, so daß ich bald verschiedene Arten von Eiter, eitrigen Sputis und einigen anderen krankhaften Flüssigkeiten untersuchen und analysieren konnte." Seine Forschungsarbeiten zu diesem Thema zogen sich einige Jahre hin. 1842 erschien sodann das Ergebnis dieser Arbeiten bei Albert Forstner in Berlin unter dem Titel "Chemische Untersuchungen verschiedener Eiterarten und einiger anderer krankhafter Substanzen" als ein Beitrag zur pathologischen Chemie. Er war mächtig stolz auf diese seine erste richtige Veröffentlichung und er war sich bewußt, daß er mit diesem Werk einen Beitrag, wenn auch einen kleinen, zur Bekämpfung einer gefürchteten Krankheit geliefert hatte, der Tuberkulose. Doch hören wir ihn mit seinen eigenen Worten: "Ich habe mich bei dieser Arbeit auf die Zusammenstellung von Analysen beschränkt, welche ich über Eiterarten und einige andere krankhafte Substanzen vorgenommen habe. Es sollte nichts weiter sein als ein weiterer Beitrag zu dem in diesem Fach bereits Geleisteten. Der Wert, den diese und ähnliche Untersuchungen haben, ist kein großer, wenn sie für sich allein gesehen werden. Wenn sie aber eingebettet sind in Arbeiten anderer Forscher, wenn sie mit dem Elan einer ständig nach Verbesserung ihrer Mittel strebenden Wissenschaft gemacht werden, dann werden diese vielen kleinen Beiträge, wie der meine, bald von Nutzen sein, ganz besonders und hoffentlich für die praktische Heilkunde." Hans Schwinger: Ein Humboldt aus Franken: Dr. Ernst von Bibra: Sein Leben und Wirken in Zeiten der Unruhe und des Wandels (2011), p.73 Ernst von Bibra (1806-1878) Natural history scientist and author. Ernst was a botanist, zoologist, metallurgist, chemist, geographer, travel writer, novelist, duellist, art collector and trailblazer in ethnopsychopharmacology.

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Mannheim, Verlag von Bassermann & Mathy, 1854, 8°, (6), 133, (1) pp., Pappband d.Zt.; fleckig. DIE BEITRÄGE VON BIBRA SCHEINEN EBENSO GRUNDLEGEND UND WICHTIG ZU SEIN WIE DIE (SPÄTEREN) BEITRÄGE VON THUDICHUM! Erste Ausgabe! "Vor Jahren bereits beabsichtigte ich eine Untersuchung des Gehrins vorzunehmen. Manchfache Arbeiten einen…theils, auf der anderen Seite Verhältnisse, welche ich hier nicht weiter entwickelt werden können, haben mich davon abgehalten. Endlich aber, und solbleich nach meiner Zurückkunft von Süd-Amerika im Sommer 1850, habe ich die Arbeit begonnen, welche ich jetzt dem wissenschaftlichen Publikum vorzulegen die Ehre habe." Einleitendes Inhalt: 1.: Gehalt des Gehirnes an Wasser, Fett und festen Bestandtheilen. 2.: Die Fette des Gehirnes. 3.: Der Wasser-Auszug des Gehirnes. 4.: Die anorganischen Bestandtheile des Gehirnes. 5.: Der Phosphorgehalt des Gehirnes. 6.: Die graue und weisse Substanz im Gehirne. Das Gehirn Geisteskranker. Das Gehirn von Embryonen und ganz jungen Thieren. Die Gewichtsverhältnisse des Gehirns zum Körper. "Comparative studies on the brain of humans and of vertebrates, Contents: 1. Content of the brain of water, fat and solids. 2. The fats of the brain. 3. The water extract of the brain. 4. The inorganic constituents of the brain. 5. The phosphorus content of the brain. 6. The gray and white matter of the brain. The brain of insane people. The brain of embryos and very young animals. The weight ratio of brain to body. Tower (1958, p. 20*) notes that Von Bibra was the first person after Vauquelin to examine various parts of the human brain systematically. He reported more water in gray matter than in white matter, and 3-4 times as much ether-extractable material in the latter compared to the former. His analyses were extended to birds, amphibia, reptiles and fish, in addition to a variety of mammals. In addition he examined fetal brains, finding much less ether-extractable material, and observed in the newborn an increase in this fraction together with a decrease in water content. He also studied the brains of patients with mental diseases. The contributions of Von Bibra would seem to be as basic and important as those (later) of Thudichum. Lecithin is not mentioned in this book." William Shurtleff & Akiko Aoyagi: History of Lecithin and Phospholipids (1850 oo 2016). Extensively annotated Bibliography and Sourcebook including Phosphatides And Liposomes (2016), No.13 *) Tower, Donald B. 1958. Origins and development of neurochemistry. Neurology 8 (Suppl 1):3-31.
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Erlangen, Verlag von Ferdinand Enke, 1846, Folio, 4 gefalt. Tabellen (650 x 490 mm), in orig. Banderole. Sehr Selten mit der Orig. Banderole! "Der Zweck, welchen der Verfasser bei der Bearbeitung dieser Tabellen im Auge hatte, war, studirenden Medicinern bei kleinern zoochemischen Untersuchungen Hilfe zu leisten und vielleicht a…uch manchem Arzte, was ihm entfallen ist, in's Gedächtniss zurückzurufen. Der Verf. bemerkt sehr richtig, dass dem, welcher sich längere Zeit hindurch anhaltend mit dem Studium einzelner Reihen von Verbindungen beschäftigt, nicht immer das Verhalten aller andern Stoffe gegenwärtig ist, wenn er nicht ein sehr glückliches Gedächtniss hat; wir sind daher überzeugt, dass diese Tafeln Vielen recht willkommen seyn werden. Die Zahl der Tafeln beträgt vier. Die erste beginnt mit den stickstoffhaltigen Körpern und enthält die Proteinsubstanzen, Farbstoffe des Bluts, extractiven Materien, Knochen- und Knorpelleim. - Die zweite enthält: Hornsubstanz, Harn, Farbstoffe des Harns, Galle, Gallenfarbstoffe. - Die dritte enthält den Schluss der stickstoffhaltigen Körper, nämlich: Plyalin, Pyin, Pepsin, und beginnt mit den stickstofffreien: Fette, Gehirnfette, Zucker. Auf der vierten befinden sich die organischen Säuren, und die anorganischen Substanzen: Gase, Schwefel und Phosphor, Säuren, Busen. Bei einem jeden Körper finden sich kurze, präcise Angaben über das Vorkommen und die vorzüglichsten Reactionserscheinungen desselben, mit Weglassung alles dessen, was nicht charakteristisch, resp. unterscheidend dafür ist, so dass man nicht bloss sehr rasch mit den wesentlichen Merkmalen einer Substanz bekannt wird, sondern auch schnell erfährt, wodurch sie sich von andern, ähnlichen unterscheidet. So weit hätte die Arbeit des Verf. unsern Beifall, und wir würden ihn ungetheilt zollen, wenn wir mit der Tabellenform einverstanden wären. Grosse Tabellen wie die vorliegenden sind in der That höchst unbequem im Gebrauch; auch wenn man sie (was nothwendig erscheint, falls sie nicht bald zu Grunde gehen sollen) hat auf Pappe kleben lassen. Unserer Ansicht nach dürfte für diese Art von Uebersichten das gewöhnliche Quartformat sich am besten eignen. Noch einen Wunsch, der sich ohne viele Mühe erfüllen lässt, erlauben wir uns, dem Verf. für eine eventuelle zweite Auflage dieser Tafeln zur Berücksichtigung zu empfehlen, nämlich dem Procentgehalte der Verbindungen auch die stöchiometrische Formel beizufügen." G. C. Wittstein, Repertorium für die Pharmaacie. Hrsg. v. Buchner, 2. Reihe, 95 (1847), pp.287-288 Ernst Freiherr von Bibra (1806-1878) Naturforscher und Schriftsteller.

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Braunschweig : Druck und Verla von Friedrich Vieweg und Sohn, 1849, 8°, IV, 194 pp., Halbledereinband. Erste Ausgabe! "Vor mehren Jahren hatte ein mir befreundeter Physiologie und ich den Entschluß gefaßt, eine größere Arbeit über die Drüsen zu unternehmen. Ich begann den mir zuständigen chemischen Theil einstweilen mit der Lebe…r. Durch die Veränderungen des Wohnortes des Einen von uns einerseits, anderseits aber auch durch die Zeitverhältnisse im Allgemeinen traten Hindernisse ein, die es unmöglich machten, unseren ursprünglichen Plan durchzuführen. Die Ausarbeitung des physiologische Theils mußte unterbleiben. Ich selbst aber abgehalten durch eine größere Reise über See, die ich demnächst zu beginnen gedenke, kann dem wissenschaftlichen Publicum nur eine Arbeit übergeben, die ich selbst keineswegs für vollendet halte. . Nürnberg, im März 1849. Freiherr Ernst von Bibra (1806-1872), Naturforscher. "Einer uralten fränkischen Reichsritterfamilie entsprossen, studirte B. Jurisprudenz, suchte aber kein öffentliches Amt, sondern wandte sich mehr und mehr den schon auf der Universität eifrig betriebenen Naturwissenschaften zu und lebte, zuerst auf seinem oben genannten Familiengute, seit dem Beginn der vierziger Jahre aber in Nürnberg, als Privatmann seinen Studien. In der weiteren Oeffentlichkeit wurde er theils durch seine litterarischen Arbeiten, theils auch, und noch mehr, durch die große Forschungsreise bekannt, welche er in den Jahren 1849 und 1850 nach den westlichen Staaten von Südamerika unternahm. Als Schriftsteller bevorzugte B. die angewandte Chemie, um die er sich große und anerkannte Verdienste erworben hat. Zuerst galt seine Arbeit hauptsächlich der Zoochemie ("Chemische Untersuchung verschiedener Eiterarten", Berlin 1842; "Chemische Untersuchungen über die Knochen und Zähne des Menschen und der Wirbelthiere", Schweinfurt 1844; "Chemische Fragmente über die Leber und die Galle", Braunschweig 1849; "Hilfstafeln zur Erkennung zoochemischer Substanzen", Erlangen 1849; "Vergleichende Untersuchungen über das Gehirn des Menschen und der Wirbelthiere", Mannheim 1854). Weitaus am bekanntesten wurde ein Buch, welches B. in Verbindung mit dem Nürnberger Mediciner Geist über die Phosphornekrose schrieb ("Die Krankheiten der Arbeiter in den Phosphorzündholzfabriken", Erlangen 1847); ersterer erhielt dafür den sogenannten Monthyon-Preis, und beiden Verfassern erkannte der König von Preußen eine goldene Medaille zu. Die Heilkunde dankte B. noch eine weitere, gleicherweise von ihm und dem Physiologen Harleß herrührende Bereicherung ("Die Wirkung des Schwefeläthers in chemischer und physiologischer Beziehung", Erlangen 1847). Für die Nahrungsmittelchemie erwies sich bahnbrechend Bibra's Schrift über das wichtigste menschliche Nahrungsmittel ("Die Getreidearten und das Brot", Nürnberg 1860), für welche der Autor eine hohe Auszeichnung vom russischen Kaiser empfing; zuvor schon hatte er die wichtigsten Genuß- und Anregungsmittel, an ihrer Spitze den Kaffee, in zwei größeren Monographien (Nürnberg 1855; München 1858) behandelt." Siegmund Günther, ADB XLVII (1903), pp.758-759.