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Fischer hermann und wilhelm pfleiderer (3 risultati)

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    1. Auflage. gr. 8°. Erste Auflage, einige Tausend Seiten / Spalten. Band 1-6 in 7 Bänden (Band 6 in 2 Teilen) (1904-1936). Halblederbände, Rücken nachgeblichen, diese teils kl. Flecken und kl. Läsuren oben, innengute Ex., fest gebunden, Bindungen gut. ------- Fischer, Hermann (1851-1920): Schwäbisches Wörterbuch; Das Schwäbische Wörterbuch ist eines der großen überregionalen Mundartwörterbücher des deutschen Sprachgebietes. Es umfasst sieben Bände und dokumentiert den dialektalen Wortschatz des zentralen und östlichen Teils Baden-Württembergs, Bayerisch-Schwabens sowie des südfränkischen und mittelalemannischen Raums (südwestlicher Teil Bayerns und einige angrenzende Gebiete Tirols). Idee und Konzeption stammen von dem deutschen Romanisten und Germanisten Heinrich Adelbert von Keller (1812-1883), der sich das "Bayerische Wörterbuch" des Sprachforschers Johann Andreas Schmeller (1785-1852) zum Vorbild nahm. Keller führte 1854 mithilfe von Fragebögen eine flächendeckende "Sammlung des schwäbischen Sprachschatzes" in Württemberg durch. Seine Schüler Georg Wenker (1852-1911) und Hermann Fischer (1851-1920) erhoben in den 1870er-Jahren weiteres mundartliches Material, sodass um 1883 ein umfangreiches Konvolut von 300.000 bis 400.000 Zetteln, 400 Aufsätzen u. a. vorlag. Nach Kellers Tod widmete sich dessen Nachfolger Hermann Fischer der Umsetzung des Schwäbischen Wörterbuchs. Als Grundlage dafür erarbeitete er zunächst eine "Geographie der schwäbischen Mundart" (1895), die einen abgeschlossenen Regionalatlas des deutschen Sprachraums darstellt. Daraufhin begann er mit der Auswertung und Vervollständigung des Materials, das bis Publikationsbeginn auf ca. 650.000 Zettel anwuchs. 1904 kam der erste Band des Schwäbischen Wörterbuchs heraus. Das Projekt wurde zu Hermann Fischers Lebenswerk - er betreute es bis zu seinem Tod 1920 als Hauptredaktor. Als Speicher kulturellen Gedächtnisses dokumentiert das Wörterbuch sowohl den schwäbischen Dialekt um 1900 als auch die schwäbische Schreib- und Kanzleisprache der Neuzeit. Darüber hinaus enthält es vielfältige volkskundliche Informationen. Die Anordnung gestaltet sich - anders als in Schmellers "Bayerischem Wörterbuch" - überwiegend alphabetisch. Berücksichtigt werden außerdem die Laut- und Wortgeografie. …

  • Editore: Laupp Tübingen -1936, 1904

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    Da: Heilbronner Antiquariat - Michael Wahl, Heilbronn, GermaniaHeilbronner Antiquariat - Michael Wahl

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    4°. Die Bände 1-6 in Hlwd. mit privatem Rückenschild. Einbandkanten berieben. Bd. 6/2 in OHldr. mit Rundumrotschnitt u. tadellos. *** 40 Jahre - Heilbronner Antiquariat - Michael Wahl - 1983-2023 ***.

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    Lingua: Tedesco

    Editore: Tübingen, H. Laupp`sche Buchhandlung, 1904 - 1936., 1904

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    Da: Göppinger Antiquariat, Göppingen, GermaniaGöppinger Antiquariat

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    6 in 7 Bänden. Einbände berieben und bestoßen. In Band 1 gedruckte Widmung zum 50. Geburtstag von Wilhelm Hohnhausen mit den Unterschriften der Mitarbeiter seiner Stuttgarter Werbeagentur (Hahn, Bezler, Steinmayer, Fink, Hajek, Schürer, Hirsch, Dölker, Bolz, Schall, Pfitzenmeier u.a.). Gelegentlich Bleistiftanstreichungen. Innen sauber. Gutes Leseexemplar. "Das Schwäbische Wörterbuch ist eines der wissenschaftlich erarbeiteten großlandschaftlichen Wörterbücher des Deutschen. Es umfasst die im zentralen und östlichen Teil Baden-Württembergs, im südwestlichen Teil Bayerns und in einigen angrenzenden Gebieten Tirols gesprochene rezente und historische Sprache. Räumlich umfasst das Schwäbische Wörterbuch das ganze Gebiet des früheren Königreichs Württemberg und des einstigen preußischen Regierungsbezirks Sigmaringen (Hohenzollernsche Lande), weiter Bayern südwestlich der Wörnitz und westlich des Lechs (Bayerisch-Schwaben), von Tirol das Tannheimer Tal und das Lechtal bei Reutte sowie vom einstigen Großherzogtum Baden den Teil östlich der Linie Neuhausen o. E.StockachLudwigshafen. Die benachbarten großlandlandschaftlichen Wörterbücher sind gegen Westen, Nord- und Südwesten das Badische Wörterbuch, gegen Süden das Schweizerische Idiotikon, das Vorarlbergische Wörterbuch und das Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich, gegen Osten das Bayerische Wörterbuch und gegen Nordosten das Ostfränkische Wörterbuch. Während sich die West- und die Ostgrenze des Bearbeitungsgebiets an der Ausdehnung der schwäbischen Mundart orientiert, greift es infolge des Entscheids, ganz Württemberg einzubeziehen, im Norden weit in den fränkischen und im Süden in den bodenseealemannischen Raum hinein. Das Schwäbische Wörterbuch gehört in diejenige Gruppe der großlandschaftlichen Wörterbücher, die nicht allein die zur Sammel- und Bearbeitungszeit des Wörterbuchs lebendige Mundart, sondern auch die historische Sprache dokumentiert. Es deckt damit sowohl den schwäbischen Dialekt als auch die schwäbische Kanzleisprache und damit einen Zeitraum vom Spätmittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert ab. Das Wörterbuch dokumentiert einerseits den gesprochenen und dialektliterarisch verschrifteten Wortschatz, wie er in den Jahrzehnten vor und nach 1900 geläufig war, anderseits den historischen Wortschatz aus Rechtsquellen, Urkunden, Chroniken und weiteren schriftlichen Zeugnissen. Die Anordnung der Wörter ist weitgehend glattalphabetisch; ausgenommen davon ist die Zusammenfassung der Anlaute b/p, d/t, f/v und k/q. Die Lemmatisierung geschieht im Wesentlichen gemäß der schriftsprachlichen oder einer schriftsprachlich gedachten Form; hochgestelltes n (d. h. nicht gesprochenes n, etwa in der Endung des Infinitivs) bedeutet, dass das Wort lebendig ist, tiefgestelltes n, dass es nur in der historischen Sprache vorkommt. Dem Lemma oder einer Bedeutung vorangesetztes zeigt an, dass das Wort bzw. die jeweilige Bedeutung ausgestorben ist. In Teuthonista wird im Anschluss an das Lemma die Realisierung des Stichworts in den verschiedenen Dialekten wiedergegeben. Die Belegsätze werden kursiv gegeben, wenn sie der lebendigen Mundart zugehören, aufrecht, wenn sie aus historischen Quellen stammen. Das Schwäbische Wörterbuch richtet sich an Sprachwissenschaftler, Volkskundler und Vertreter anderer Disziplinen ebenso wie an den interessierten Laien. Initiator war Adelbert von Keller (18121883), der ein Schwäbisches Wörterbuch nach dem Vorbild von Johann Andreas Schmellers Bayrischem Wörterbuch machen wollte und hierfür eine Sammlung von 300.000 bis 400.000 Zetteln, von Hinweisen zu Liedern, Sitten und Gebräuchen sowie etwa 400 Aufsätzen anlegte. Es war ihm jedoch nicht mehr vergönnt, das Material vollständig zu ordnen. Hermann Fischer (1851-1920), der 1869 bis 1873 Kellers Schüler war, übernahm in Absprache mit seinem Lehrer die Aufgabe, das Wörterbuch zu schaffen. 1886 verschickte Fischer Fragebögen an die Pfarrämter Württembergs, Hohenzollerns, Südostbadens, Bayerisch-Schwabens, Bayerisc.…