Münchow ludwig (7 risultati)

Editore: Breslau, 1742
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Aggiungi al carrelloCondizione: Befriedigend. Brief/Blatt/Landkarte Die Breslauer Marien-Messe wurde schon bald nach dem Breslauer Frieden (im Juni 1742) ins Leben gerufen und fand erstmalig am Montag vor Maria Geburt, also am 3. 9. statt und sollte eine Woche dauern. Offenbar war der Termin aber mißverständlich kommuniziert worden, da ausländische Händler erst mit einem späteren Start der Messe rechneten und verspätet anzukommen drohten. Da Friedrich der Große darauf bedacht war, die Messe möglichst rasch zu einer Konkurrenz zu Leipzig aufzubauen, reagierte man pragmatisch und gestand den ausländischen Händlern eine Verlängerung bis zum 22. September zu. - Ein Blatt auf Bütten, teilw. unbeschnitten, fleckig, am oberen Eck angeknickt. Veröffentlicht von Ludwig Wilhelm von Münchow, Chef der bei Kammern im preußischen Schlesien. Sprache / Language: de 1 Seiten. ca. 32,5 x 19,5 cm.…

Editore: Breslau, 1742
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Aggiungi al carrelloCondizione: Gut. Brief/Blatt/Landkarte Ludwig Wilhelm von Münchow, seit 1741 Graf, (* 1709; 23. September 1753 in Breslau) war ein preußischer Wirklicher Geheimer Etatsminister, Dirigierender Minister für Schlesien. Im März 1742 wurde er erster schlesischer Provinzialminister und Chef der beiden Kammern zu Breslau und Glogau, was er bis zu seinem Tod auch blieb. (Wikipedia) - Zeitgenössische handschriftliche Abschrift einer preußischen Verwaltungsverordnung zur Organisation und Beaufsichtigung der Breslauer Messe. Unmittelbar nach der Annexion Schlesiens 1742 begann Preußen mit einer umfassenden wirtschaftspolitischen Neuordnung, in deren Zentrum die Förderung und Regulierung des Handels stand. Die Breslauer Messe wurde dabei als wichtiges Instrument ausgebaut und unter staatliche Aufsicht gestellt. Speziell eingesetzte Kommissionen sollten Ordnung sichern, den Warenverkehr kontrollieren und einheitliche Handelsbedingungen durchsetzen. - Der Text gibt die Einsetzung einer besonderen Meß-Commission" bekannt, welche zur Förderung des Handels (Commercii"), zur Einführung und Überwachung einheitlicher Handelsmaße sowie zur Vermeidung von Unordnungen während der Messe eingesetzt wurde. Zugleich werden feste Zeiten und Orte für die Entgegennahme von Beschwerden bestimmt, wodurch sich ein anschauliches Bild der frühen preußischen Verwaltungs- und Wirtschaftspraxis ergibt. Die Abschrift entstand offensichtlich für den praktischen Gebrauch innerhalb der Verwaltung oder zur Weitergabe an beteiligte Stellen und dokumentiert die Umsetzung der von Friedrich II. unmittelbar nach 1742 eingeleiteten Reformmaßnahmen in Schlesien. Die auf der Rückseite angebrachte Datierung Breslau, d. 30 Aug. 1742" sowie der Vermerk der Königl. Preuß. Krieges- und Domainen Cammer" unterstreichen den amtlichen Charakter der Vorlage. Besonders bemerkenswert ist die Verbindung von zentralstaatlicher Wirtschaftslenkung mit lokaler Durchführung, wie sie sich in der Zusammensetzung der Kommission und der detaillierten Regelung des Messebetriebs zeigt. - Zeitgenössische handschriftliche Kopie mit Tinte auf Papier, 1 Bll, beidseitig beschrieben, gedunkelt, unbeschnitten. Sprache / Language: de 2 Seiten. ca. 32,5 x 20 cm.…

Lingua: Tedesco
Editore: Schwann, 1972
- Brossura
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Editore: B.G. Teubner Verlagsgesellschaft, Leipzig, 1987
- Brossura
- Prima edizione
Da: Nicoline Thieme, Leipzig, GermaniaNicoline Thieme
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Aggiungi al carrelloCondizione: Gut. 1. Aufl... 8° 180 Seiten, with figs.; Orig.-Broschur; 230g; [Englisch]; Kantenabrieb 1. Auflage; [lgr=L] _ xXx_. BUCH.
Altre immaginiEditore: Breslau, 1741
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Aggiungi al carrelloCondizione: Gut. Brief/Blatt/Landkarte Einzigartiges Konvolut von 3 zeitgenössischen Kanzlei-Abschriften zur faktischen Machtübernahme Schlesiens durch Friedrich den Großen vom 3. bis 18 November 1741 in Breslau auf einem Doppelblatt als zeitgenössische (Kanzlei?-) Abschrift. Dieses historisch hochbedeutende Dokument dokumentiert die radikale Umgestaltung Schlesiens unmittelbar während der laufenden Kampfhandlungen des Ersten Schlesischen Krieges. Es vereint drei zentrale Erlasse des preußischen Ministers Ludwig Wilhelm Freiherr von Münchow, die die blitzartige Etablierung preußischer Staatlichkeit belegen: 1. Seite 1: Der Adler-Erlass" (3. Nov. 1741): Unmittelbare Vorbereitung der Huldigung. Befehl zum Austausch der kaiserlich-habsburgischen Symbole gegen den preußischen Adler. 2. Seite 2-3: Der Akzise-Erlass" (16. Nov. 1741): Finanzielle Absicherung der Besatzung durch Einführung des preußischen Steuersystems (hier adressiert an den Magistrat zu Pless). 3. Seite 4: Der Deserteur-Erlass" (18. Nov. 1741): Militärische Grenzsicherung durch ein Auslieferungsabkommen ("Cartel") mit dem sächsisch-polnischen Hof. Das Dokument stammt aus der entscheidenden Phase der Erbhuldigung (7. Nov. 1741). Während der Krieg gegen Österreich noch im vollen Gange war, demonstrierte Friedrich II. mit diesen Erlassen eine Logik der vollendeten Tatsachen". Noch vor dem offiziellen Friedensschluss im Jahr 1742 wurde Schlesien administrativ vollständig in den preußischen Staat integriert. Das Doppelblatt ist ein faszinierendes Zeugnis dieser preußischen Blitz-Verwaltung, die Symbole, Finanzen und Militärrecht innerhalb von nur 15 Tagen neu ordnete. - Zeitgenössische Kanzleiabschrift auf festem Papier. Altersentsprechend gedunkelt, vereinzelt fleckig, unterer Rand unbeschnitten, offenbar aus einem Sammelband ausgebunden, Fadenbindung. Insgesamt in einem sehr guten, sammelwürdigen Erhaltungszustand. Mit den Vermerken "L.S." (Locus Sigilli) für die Dienstsiegel. Sprache / Language: de 4 Seiten. ca. 32,5 x 20,1 cm.…
Altre immaginiEditore: Breslau, 1746
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Aggiungi al carrelloCondizione: Gut. Brief/Blatt/Landkarte Einladungsschreiben zur Breslauer Messe auf einem Doppelblatt vom 26 Januar 1746. Nur vier Wochen nach dem Ende des Zweiten Schlesischen Krieges (Frieden von Dresden) erlassen, dient dieses Einladungs-Avertissement" der Wiederbelebung des internationalen Handels auf der Breslauer Laetare-Messe (Laetare - lateinisch für Freue dich!" - ist der Name für den vierten Sonntag in der Fastenzeit). Das Dokument verspricht in- und ausländischen Kaufleuten (Meßtrafiquanten) nicht nur weitreichende Zollprivilegien und moderate Accise-Sätze, sondern garantiert ausdrücklich promte Justiz" und absolute Sicherheit für Waren und Personen in den Breslauer Messehäusern. Die Kanzleikopie wird charakterisiert durch ein unruhiges Schriftbild. das schreiben wurde publiziert vom bedeutenden schlesischen Verwaltungsreformer Graf von Münchow (Auf Seiner Königlichen Majestät allergnädigsten Spezial-Befehl"). Ein erstklassiges Primärdokument zur Handelsgeschichte der Stadt Breslau (Wroc?aw) und zum wirtschaftlichen Wiederaufbau Schlesiens unter Friedrich dem Großen. - Doppelblatt auf Bütten mit Fadenbindung, offenbar aus einem Sammelband ausgebunden, gedunkelt, gering fleckig. Sprache / Language: de 4 Seiten. ca. 32,6 x 19,9 cm.…
Altre immaginiEditore: Breslau, 1745
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Aggiungi al carrelloCondizione: Gut. Brief/Blatt/Landkarte Das dicht beschriebene vierseitige Original-Dokument in zeitgenössischer Kanzleiausfertigung vom 16. März 1745 stellt ein wichtigesZeugnis der preußischen Fiskal- und Wirtschaftspolitik unter Friedrich dem Großen während des Zweiten Schlesischen Krieges dar. Das Manuskript legt in 13 detaillierten Paragraphen die strengen Kontrollmechanismen für den schlesischen Viehmarkt fest. Es dokumentiert den entschlossenen Kampf der preußischen Verwaltung gegen Steuerhinterziehung und Schmuggel durch ein komplexes System aus Grenz-Zoll-Zetteln, Pfandhinterlegungen in Form eines sogenannten Dukaten-Pfands sowie drakonischen Strafgeldern bei Verschweigen des wahren Kaufpreises. Das Dokument beleuchtet eindrucksvoll den Transit-Handel mit Pohlen oder Vieh-Händlern" und das Bestreben, jeden fiskalischen Schlupfwinkel in der neu erworbenen Provinz Schlesien zu schließen, um die kriegswichtigen Einnahmen zu sichern. Eine besondere historische Bedeutung kommt der außergewöhnlich umfangreichen Unterschriftenliste am Ende des Reglements zu. Diese repräsentiert die gesamte administrative Elite der Breslauer Kriegs- und Domänenkammer in der Gründungsphase des preußischen Schlesiens. Angeführt vom ersten Kammerpräsidenten Graf von Münchow, einem engen Vertrauten Friedrichs II., finden sich die Unterschriften zahlreicher bedeutender Räte wie v. Ausen, v. Alencon, v. Minckwitz, Franke, Meyer, Steudener, v. Wittich, v. Unfried, Oppermann, v. Hagen, Walter, Hoffmann, v. Nassau, Deutsch, Viebig, v. Schul und Sänel. Die geballte Präsenz dieser Funktionsträger dokumentiert das kollegiale Entscheidungsprinzip der preußischen Behörden und verleiht diesem exzellent erhaltenen Manuskript auf Büttenpapier den Charakter eines Regierungsstücks ersten Ranges. Ein seltenes Primärdokument zur Agrar-, Wirtschafts- und Personengeschichte des 18. Jahrhunderts. - Doppelblatt auf starkem Bütten, offenbar aus einem Sammelband ausgebunden mit Fadenbindung, nur leicht gedunkelt in gutem Zustand. Wasserzeichen ein großes "B". Sprache / Language: de 4 Seiten. ca. 33 x 20,5 cm. …