Lingua: Tedesco
Editore: Stuttgart: W. Kohlhammer, 1971
Da: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germania
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Aggiungi al carrelloCondizione: Gut. S. 327-381, Frontispiz (Robert von Mohl). Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Einband etwas lichtrandig, Titel und Hg. hs. auf dem Einband, sonst sehr sauber. - Robert von Mohl (1799-1875), der Tübinger und Heidelberger Staatsrechtslehrer, gehörte zu den frühesten Verfechtern des parlamentarischen Systems in Deutschland. Obwohl seiner Natur nach eher ein Mann des Studier-zimmers und der Feder als der Rednerbühne und des politischen Kampfes, ließ er sich im Laufe seines Lebens in vier verschiedene parlamentarische Körperschaften wählen: 1847 (nach einem in jeder Beziehung verunglückten Versuch 1845) in die württembergische Abgeordnetenkammer, 1848 in die deutsche Nationalversammlung, 1857 (als Abgeordneter der Universität Heidelberg) in die badische Erste Kammer und schließlich 1874 in den deutschen Reichstag. Sein theoretisches Eintreten für den Parlamentarismus und seine praktische Tätigkeit als Parlamentarier und 1848/49 auch als Minister einer de facto parlamentarischen Regierung dürfen nicht voneinander isoliert werden. In beidem zeigte er sich als derselbe: wenn die Abkürzung erlaubt ist, als ein deutscher Whig. Seine Herkunft aus einer der großen "politischen Familien" Württembergs - Johann Jakob Moser war sein Urgroßvater -, seine und seiner Familie soziale Stellung im höheren Beamtentum, seine steile und erfolgreiche wissenschaftliche Laufbahn, seine politischen Lehrjahre im überschaubaren Bereich der Tübinger Universität der 1830er und 1840er Jahre wiesen ihn politisch in diese Richtung. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.