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Paese del venditore

  • Martin, James; Nöll, Ilse; Paeffgen, Thomas; Poth, Erich; Rösner, Angelika; Stejskal, Wolfgang

    Editore: Brill | Schöningh

    ISBN 10: 3506400118 ISBN 13: 9783506400116

    Da: Buchpark, Trebbin, Germania

    Valutazione del venditore 5 su 5 stelle 5 stelle, Maggiori informazioni sulle valutazioni dei venditori

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    Condizione: Gut. Zustand: Gut | Produktart: Bücher | Keine Beschreibung verfügbar.

  • Immagine del venditore per pardon. (Zeitschrift). Die deutsche satirische Monatsschrift. 4. Jahrgang. 1965. (Heft 1 bis Heft 12 / 1965). venduto da Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR

    EUR 60,00

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    Condizione: Gut. 12 Ausgaben; jeweils 50-60 Seiten; sehr zahlr. graph. Darst.; Illustr. (Comics/Karikaturen; Fotografie usw.); Anzeigen; 31 cm; in Orig.-Leinenband. Gutes Exemplar; Einband berieben und mit Wasserspur; leichte Gebrauchs- u. Lagerspuren; die Einbände stw. leicht berieben. - 12 HEFTE; in Leinenband gebunden = KOMPLETTER Jahrgang 1965. - pardon war eine deutschsprachige literarisch-satirische Zeitschrift, die von 1962 bis 1982 erschien. Markenzeichen von pardon war F. K. Waechters Teufelchen, das seine Melone lupft. Ihr Ziel war, ein kritisches Klima und etwas Farbe in die aus Sicht der pardon "verkrusteten Verhältnisse" der Adenauer-Ära zu bringen. Mit einer Auflage von bis zu 320.000 Exemplaren war der Titel bis 1982 zeitweilig die größte Satirezeitschrift Europas. pardon verband Politik mit Humor, Information mit Satire und Philosophie mit Grafik. Zu den Autoren gehörten die damals noch unbekannten und erstmals veröffentlichenden Studenten Robert Gernhardt und F. W. Bernstein sowie die Zeichner Kurt Halbritter, Hans Traxler, F. K. Waechter, Volker Ernsting, Heiner H. Hoier, Arno Ploog, Stano Kochan und Chlodwig Poth. Es gab die ständige Nonsensdoppelseite WimS - Welt im Spiegel, viele Jahre vorwiegend von Bernstein, Gernhardt und Waechter bestritten. In pardon veröffentlichten Alice Schwarzer, Günter Wallraff und Gerhard Kromschröder ihre ersten großen Rollenreportagen, Freimut Duve, Robert Jungk, Hagen Rudolph und andere ihre viel beachteten Meinungskolumnen. Auch Wilhelm Genazino war einige Zeit Redaktionsmitglied. Im Februar 1979 waren Paul Badde und Albert Christian Sellner für den allgemeinen Teil der Zeitschrift verantwortlich, den Badde in einem Buch ironisch das "Ressort Theologie und Pornographie" nennt, sowie für Musik- und Literaturkritik der Zeitschrift. pardon entwickelte als weitere internationale Besonderheit des Journals auch andere, nicht nur satirische Schwerpunkte, u. a. durch Gerd Winklers bilder- und informationsreiche Kunstwetterlage (Vorbild für die spätere Zeitschrift art), durch kritisch-witzige Literaturrezensionen (etwa Otto Köhlers Seller-Killer) und durch ein Film-Magazin, vor allem aber durch den Sonderteil ANDERS LEBEN mit Berichten über Zukunftswerkstätten. "Zu Zeiten, als die grüne Partei noch nicht einmal erdacht war, hatte der pardon-Chef das Thema Ökologie schon besetzt, über das er den Zukunftsforscher Robert Jungk schreiben ließ". Mit einer Auflage von (zu Höchstzeiten) 320.000 Exemplaren und mehr als 1,5 Millionen regelmäßigen Lesern wurde Pardon zeitweilig zur größten Satirezeitschrift Europas. Nach einer Nullnummer 1961 und einem internen Vorausheft erschien am 27. August 1962 die erste Ausgabe von Pardon, gegründet von den Verlegern Hans A. Nikel und Erich Bärmeier. Nikel gewann Erich Kästner als Paten, auch Loriot, der das erste Titelblatt gestaltete, und Werner Finck, auch Literaten wie Wolfgang Bauer, Hans Magnus Enzensberger, Martin Walser und Günter Grass waren als Autoren aktiv. Erich Bärmeier war zuständig für die Verlags- und Vertriebsgeschäfte, Chefredakteur war Hans A. Nikel, er entwickelte Konzept und Themen. Trotz ihres hohen Anspruchs hatte Pardon von Anfang an Erfolg. Die von Pardon neu erfundene Institution der Pardon-Aktion sorgte regelmäßig für Aufregung in der Bundesrepublik. Veränderungen wurden bis in den Bundestag hinein angestoßen. Zumeist waren es Aktivitäten auf der politischen Rechten, die Pardon angriff. Es gab auch satirische Analysen, Aktionen und Angriffe auf den Spiegel, den Stern oder die Frankfurter Rundschau. Bezüglich der Bild des Axel Springer wurde eine Sonderausgabe unter der Titelschlagzeile Pardons großer Freizeit-Knüller: Finden Sie doch mal eine wahre Geschichte in der Bild! herausgegeben, in der die Nachrichten in der Bild überprüft und entdeckte Fälschungen dokumentiert wurden. Die FAZ musste ein Vierteljahrhundert später konstatieren: "Pardon hat unter Nikels Leitung mit dessen literarisch-satirischem Spürsinn 18 Jahre lang Einfluss auf den Ze.