1758 flörsheim (2 risultati)

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    Condizione: guter Zustand. Pinsel in Grau und Aquarell, mit zwei Tuschelinien und Aquarellrand umfasst, um 1820, unten betitelt Thurnberg", verso nummeriert 22", auf Papier mit Wasserzeichen: J Whatman 1816". 37:50,5 cm. - Papier etwas vergilbt. Der Bildausschnitt entspricht - von wenigen kleinen Abweichungen abgesehen - demjenigen der Aquatintaradierung, deren Vorzeichnungen Schütz d. J. für das bekannte Ansichtenwerk von Johann Isaak Gerning A picturesque tour along the Rhine, from Mentz to Cologne. Mit 23 Aquatinta-Radierungen. London, R. Ackermann, 1820, geschaffen hat. Die Ansicht von Liebenstein" ist allerdings etwas kleiner als das oben beschriebene Aquarell. Es ist davon auszugehen, dass es sich hierbei nicht um die Vorzeichnung für das Blatt aus dem Gerning'schen Ansichtenwerk handelt - auch wegen der bereits erwähnten Abweichungen in der Darstellung - sondern, dass Schütz diese Rheinansichten in mehreren, unterschiedlich großen Fassungen schuf. Burg Maus (auch Thurnberg, Peterseck, Deuernburg) ist eine Höhenburg im Mittelrheintal bei St. Goarshausen über dem Ortsteil Wellmich im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Vergleichsliteratur: K. Honnef/K. Weschenfelder/I. Haberland (Hrsg.), Vom Zauber des Rheins ergriffen Zur Entdeckung der Rheinlandschaft. München, 1992, Nr. 78 u. 79, Abb. S. 31. Der Frankfurter Landschaftsmaler erhielt seine Ausbildung bei dem Fassadenmaler Hugo Schlegel (1679-1737). Danach folgte die Tätigkeit an den Höfen Hohenzollern-Hechingen und Nassau-Saarbrücken. Um 1740/43 ließ sich Schütz in Frankfurt am Main nieder, 1750 fertigte er 80 Supraporten für den Kurfürsten von Mainz. 1759 und 1762 unternahm er Reisen in die Schweiz. Gefördert von dem Frankfurter Kunstsammler Baron Häckel lernte Schütz in dessen Kabinett die niederländische Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts kennen, vor allem konnte er dort Herman Saftleven (1609-1685) studieren. Mit idealisierten Flusslandschaften hatte er seine Blütezeit von 1760 bis 1775. Er machte mit Goethe Bekanntschaft. Zu seiner Zeit war Schütz ein hochgeschätzter Maler, der eine grosse Werkstatt zum Teil mit Mitgliedern der Familie unterhielt.…

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    Condizione: guter Zustand. Pinsel in Grau und Aquarell, mit zwei Tuschelinien und Aquarellrand umfasst, um 1820, unten betitelt Thurnberg", verso nummeriert 21", auf Whatman-Papier. 38:50,5 cm. - Mit mehreren Braunflecken, kleine Randläsuren in den Rändern sorgfältig restauriert. Der Bildausschnitt entspricht - von wenigen kleinen Abweichungen abgesehen - demjenigen der Aquatintaradierung, deren Vorzeichnungen Schütz d. J. für das bekannte Ansichtenwerk von Johann Isaak Gerning A picturesque tour along the Rhine, from Mentz to Cologne. Mit 23 Aquatinta-Radierungen. London, R. Ackermann, 1820, geschaffen hat. Die Ansicht von Liebenstein" ist allerdings etwas kleiner als das oben beschriebene Aquarell. Es ist davon auszugehen, dass es sich hierbei nicht um die Vorzeichnung für das Blatt aus dem Gerning'schen Ansichtenwerk handelt - auch wegen der bereits erwähnten Abweichungen in der Darstellung - sondern, dass Schütz diese Rheinansichten in mehreren, unterschiedlich großen Fassungen schuf. Burg Liebenstein ist die Ruine einer Höhenburg. Sie bildet zusammen mit der 200 m entfernten Burg Sterrenberg die sogen. Feindlichen Brüder" auf der rechten Rheinseite bei Kamp-Bornhofen im Mittelrheintal in Rheinland-Pfalz gelegen. Vergleichsliteratur: K. Honnef/K. Weschenfelder/I. Haberland (Hrsg.), Vom Zauber des Rheins ergriffen Zur Entdeckung der Rheinlandschaft. München, 1992, Nr. 79, Abb. S. 31. Der Frankfurter Landschaftsmaler erhielt seine Ausbildung bei dem Fassadenmaler Hugo Schlegel (1679-1737). Danach folgte die Tätigkeit an den Höfen Hohenzollern-Hechingen und Nassau-Saarbrücken. Um 1740/43 ließ sich Schütz in Frankfurt am Main nieder, 1750 fertigte er 80 Supraporten für den Kurfürsten von Mainz. 1759 und 1762 unternahm er Reisen in die Schweiz. Gefördert von dem Frankfurter Kunstsammler Baron Häckel lernte Schütz in dessen Kabinett die niederländische Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts kennen, vor allem konnte er dort Herman Saftleven (1609-1685) studieren. Mit idealisierten Flusslandschaften hatte er seine Blütezeit von 1760 bis 1775. Er machte mit Goethe Bekanntschaft. Zu seiner Zeit war Schütz ein hochgeschätzter Maler, der eine grosse Werkstatt zum Teil mit Mitgliedern der Familie unterhielt.…