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1868 amsterdam (2 risultati)

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    Editore: Boekdruck van de N. V. de Erven H. van Munster & Zoon., 1921

    Da: Stader Kunst-Buch-Kabinett ILAB, Stade, GermaniaStader Kunst-Buch-Kabinett ILAB

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    25,6 x 15,7 cm. Seite 73 bis 80, Umschlagszeichnung von Roland Holst; illustrierte Original-Klammerheftung, Mittelknick. Ansonsten ein gutes Exemplar. Holst, Roland (1868 Amsterdam - 1938 Bloemendaal). Programma Concertgebouw Amsterdam. Zondag 30 Januari 1921 conductor Dr. Karl Muck. Subscription Concert Series C No. 10. Boekdruck van de N.V. de Erven H. van Munster & Zoon. 1921, 25.6 x 15.7 cm. Pages 73 to 80, cover drawing by Roland Holst; illustrated original stapling, center kink. Otherwise, a good copy.…

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    Da: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, GermaniaGalerie Joseph Fach GmbH

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    Condizione: sehr guter Zustand. Holzschnitt, auf Japan-Bütten, im Stock monogrammiert und datiert, mit Bleistift unterhalb der Darstellung signiert Mesquita", in der linken unteren Ecke mit Bleistift nummeriert, Darstellungsgröße 8,7:16,2, Blattgröße 21,8:30,8 cm. Mit Sammlerstempel in der rechten unteren Ecke. Selten! Provenienz: Sammlung J.H. de Bois (Lugt 733). Literatur: Van Es H 080. Das grafische Oeuvre des in Auschwitz ermordeten Jessurun reicht von Holzschnitten und Radierungen bis zu einer speziellen Batiktechnik. Begonnen hatte er als angewandter Künstler, fand dann aber allmählich zur freien Kunst; zunächst noch mit Anlehnungen an den Symbolismus und den Jugendstil, die er in den 1920er Jahren in einen ganz eigenwilligen Expressionismus umwandelte bzw. fortentwickelte. Wie kaum ein anderer seiner Zeit reizt er dabei die Grenzen des Hochdrucks aus (mal mit schwarzer Linie auf weißem Grund, mal in der Umkehrung als Weißliniendruck, gestrichelte Flächengestaltung, Ornamentalformen usw.) Mit seinen Tiermotiven erwarb er sich in den Niederlanden einen beachtlichen Ruf, während seine Porträts unter Wert betrachtet wurden - ein Fehler, denn Jessurun gehört zu den hervorragenden Bildniskünstlern im Holland des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus entstand ein phantasievolles Werk, dessen skurriles Menschen-Tier-(Un-)Wesen und die ausdrücklichen »Fantasien« mit Bezug auf Märchen- und Gothic-Novel-Motive auch heutige Betrachter noch aufmerken lassen. Der nicht eben ortsübliche Name Samuel Jessurun de Mesquita verweist auf die Abstammung des Künstlers aus einer jüdisch-sephardischen Familie, die aus Portugal in die Niederlande gekommen war. Da sich die Eigenwilligkeit seines Stils kaum weitergeben ließ, wurde sein Werk in der Öffentlichkeit nur selektiv wahrgenommen, am ehesten noch um die Jahrhundertwende, als er zusammen mit Edvard Munch und Félix Vallotton in Paris zu sehen war. Durch die Gewaltherrschaft der Nazis 1940-45 waren ihm zudem die Möglichkeiten einer Breitenwirkung genommen worden. Und wäre sein treuer, aber in der künstlerischen Entwicklung ganz unvergleichbarer Schüler M.C. Escher nicht gewesen, der viele Werke dem Zugriff der Besatzer entziehen konnte, wäre der Name Jessurun wohl terra incognita geblieben. Doch erst jetzt kann und muss man den Künstler in europäischen Maßstäben bewerten. Zit.: portalkunstgeschichte.…