1894 elberfeld (2 risultati)

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    Condizione: sehr guter Zustand. Aquarell und Feder in Schwarz, auf Bütten, mit Feder betitelt, datiert und signiert Olevano 1931 / C. Grossberg". Blattgröße 49,7:40 cm. - Provenienz: Privatsammlung, Hessen. - Während seines Romaufenthaltes besuchte Großberg im Jahr 1931 auch das Bergstädtchen Olevano, das schon im 19. Jahrhundert das Ziel zahlreicher Maler aus Nordeuropa war. Am 6. September 1894 in Elberfeld geboren, beginnt Carl Großberg mit neunzehn Jahren ein Architekturstudium an den Hochschulen in Aachen und Darmstadt. Sein Studium wird durch die Einziehung zum Kriegsdienst unterbrochen. 1919 setzt er es zunächst als Schüler von Walter Klemm (1883-1957) an der Hochschule für bildende Künste und ab 1919 bis 1921 als Schüler Lyonel Feiningers (1871-1956) am staatlichen Bauhaus zu Weimar fort, wo er in den Disziplinen Malerei, Dekorationsmalerei und Raumkunst ausgebildet wird. 1921 unternimmt Großberg zu Studienzwecken ausgedehnte Reisen nach Süddeutschland und lässt sich in der Nähe von Würzburg nieder. Seit 1927 reist Carl Großberg viel, um die für ihn typischen Maschinenbilder, Industrielandschaften und Stadtbilder zu malen. Immer öfter erhält er nun Aufträge von der Industrie, so z. B. 1932 von der Norta-Tapetenfabrik im Harz und 1937 von der Firma Oetker in Bielefeld, bei der er ein eigenes Atelier bezieht. Seit 1933/34 nimmt Großbergs Interesse an der Technik und der Industrie enzyklopädische Dimensionen an. Er setzt es sich zum Ziel, die wichtigsten Industrietypen und -betriebe in Deutschland zu malen und nennt dieses Vorhaben seinen Industrieplan". Doch durch die Herrschaft der Nationalsozialisten und den nahenden Krieg verschlechtert sich die Auftragslage Großbergs drastisch, so dass er über verschiedene Kontakte nach Amerika versucht, seinen Plan dort zu verwirklichen. Eine Reise in die USA wird ihm jedoch 1939 mit der Begründung, er dürfe als Reserveoffizier das Land nicht verlassen, verweigert. Noch im selben Jahr wird Großberg zum Kriegsdienst eingezogen. In diesen letzten Jahren bleibt ihm kaum Zeit zu malen, so bleibt auch sein letztes Aquarell unvollendet. Ein tragischer Autounfall im Wald von Compiègne bei Laon am 19. Oktober 1940 wird Carl Großberg zum tödlichen Schicksal.…

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    Condizione: guter Zustand. Aquarell und Feder in Schwarz, auf Japan, auf festes Velin aufgezogen, rechts unten schwer lesbar signiert und datiert 23" und mit Bleistift in der rechten unteren Ecke bezeichnet Dorff". Blattgröße 32,2:27,4 cm. Am 6. September 1894 in Elberfeld geboren, beginnt Carl Großberg mit neunzehn Jahren ein Architekturstudium an den Hochschulen in Aachen und Darmstadt. Sein Studium wird durch die Einziehung zum Kriegsdienst unterbrochen. 1919 setzt er es zunächst als Schüler von Walter Klemm (1883-1957) an der Hochschule für bildende Künste und ab 1919 bis 1921 als Schüler Lyonel Feiningers (1871-1956) am staatlichen Bauhaus zu Weimar fort, wo er in den Disziplinen Malerei, Dekorationsmalerei und Raumkunst ausgebildet wird. 1921 unternimmt Großberg zu Studienzwecken ausgedehnte Reisen nach Süddeutschland und lässt sich in der Nähe von Würzburg nieder. Seit 1927 reist Carl Großberg viel, um die für ihn typischen Maschinenbilder, Industrielandschaften und Stadtbilder zu malen. Immer öfter erhält er nun Aufträge von der Industrie, so z. B. 1932 von der Norta-Tapetenfabrik im Harz und 1937 von der Firma Oetker in Bielefeld, bei der er ein eigenes Atelier bezieht. Seit 1933/34 nimmt Großbergs Interesse an der Technik und der Industrie enzyklopädische Dimensionen an. Er setzt es sich zum Ziel, die wichtigsten Industrietypen und -betriebe in Deutschland zu malen und nennt dieses Vorhaben seinen Industrieplan". Doch durch die Herrschaft der Nationalsozialisten und den nahenden Krieg verschlechtert sich die Auftragslage Großbergs drastisch, so dass er über verschiedene Kontakte nach Amerika versucht, seinen Plan dort zu verwirklichen. Eine Reise in die USA wird ihm jedoch 1939 mit der Begründung, er dürfe als Reserveoffizier das Land nicht verlassen, verweigert. Noch im selben Jahr wird Großberg zum Kriegsdienst eingezogen. In diesen letzten Jahren bleibt ihm kaum Zeit zu malen, so bleibt auch sein letztes Aquarell unvollendet. Ein tragischer Autounfall im Wald von Compiègne bei Laon am 19. Oktober 1940 wird Carl Großberg zum tödlichen Schicksal.…