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Lingua: Tedesco
Editore: Sonderzahl Verlagsges. Jun 2025, 2025
ISBN 10: 3854496826 ISBN 13: 9783854496823
Da: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Neuware -Expeditionsreisende in nachtländische Jenseitsreiche, besessene Archivare des vorgeblich Unsichtbaren, Traum-Sammler und luzid im Dunkeln tappende Kommissare, aber auch ver-rückte Söhne auf (metaphysischer) Vatersuche und zahllose Väter im Geiste - von Melville über Dante bis zu Tarkowski und Beuys, um nur einige wenige zu nennen - bevölkern Gerhard Roths Literatur. Vom »Wahn, die gesamte Welt bis in ihre Einzelteile zu beziffern, um sie vielleicht nach der Apokalypse anhand exakter Pläne wieder zusammenzubauen«, berichtet er in einem seiner Essays und verliert sich mit sichtlichem Vergnügen in ausschweifenden Aufzählungen von Sammlungsobjekten aus den Wunderkammern der Wirklichkeit.Der 1942 geborene Gerhard Roth gehörte jener Generation von Autorinnen und Autoren an, für die das eigene Leben mit einer Art Weltuntergang einsetzte. Im Bombenhagel der alliierten Befreier waren nicht nur Häuser und Menschen, sondern auch und vor allem vermeintliche Sicherheiten verschwunden. Schreibend baute er seine Archen, in denen er den Opfern der Geschichte, den Außenseitern, den bedrohten Arten (Menschen, Tieren, Pflanzen) und den dem Vergessen anheimfallenden Dingen (Alltags- und Kunstgegenständen, Büchern) - und nicht zuletzt sich selbst - Schutzräume errichtete. Nicht um nach der Katastrophe die archivierte Welt identisch wieder zusammenzusetzen - Roth hätte sie vermutlich ganz anders gebaut: Die Archen selbst, die er konstruierte und mit seinen Materialien belud, wurden vielmehr zu seiner eigentlichen Welt, einer zweiten Wirklichkeit in der Fiktion, in der die Dinge ästhetisch aufgehoben, gerettet sind.Roth ist knapp vor seinem 80. Geburtstag gestorben, seine letzten beiden Romane, die noch einmal die Summe seiner vorherigen Werke ziehen (insgesamt 46 Bücher, darunter die beiden großen Erzähl-Zyklen Die Archive des Schweigens und Orkus), sind mittlerweile erschienen: Roths postapokalyptische Arche Noah Die Imker (2022 posthum veröffentlicht) und seine Fragment gebliebene Jenseitsreise, deren Originalfassung in vier Schreibheften am Franz-Nabl-Institut archiviert ist und die im Frühjahr 2024 aus dem Nachlass publiziert wurde. Gemeinsam hätten sie die ersten beiden Teile einer geplanten Jenseits-Trilogie bilden sollen, die mit einem »Tagebuch« als letztem Band wieder ins Diesseits zurückführen sollte.Der Zeitpunkt scheint geeignet, um mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen - von den Literatur-, Bibliotheks-, Archiv- und Kulturwissenschaften über das Verlagswesen und die Literaturkritik bis zur kunstwissenschaftlichen Kuratorentätigkeit - eine erste posthume Verortung des nun abgeschlossenen Gesamtwerks vorzunehmen und dabei, ergänzend zu den bekannten Fragestellungen aus der Roth-Forschung, auch neuere Ansätze (wie etwa den Posthumanismus) zu berücksichtigen.Mit Beiträgen von: Stefan Alker-Windbichler, Daniela Bartens, Hans-Bernd Bunte, Silvana Cimenti, Thomas Combrink, Anna Fercher, Renate Giacomuzzi, Sven Hanuschek, Wernfried Hofmeister, Günther Holler-Schuster, Jürgen Hosemann, Kristina Pfoser, Monika Schmitz-Emans und Nicole Streitler-Kastberger 240 pp. Deutsch.
Lingua: Tedesco
Editore: Sonderzahl Verlagsges. Jun 2025, 2025
ISBN 10: 3854496826 ISBN 13: 9783854496823
Da: Rheinberg-Buch Andreas Meier eK, Bergisch Gladbach, Germania
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Neuware -Expeditionsreisende in nachtländische Jenseitsreiche, besessene Archivare des vorgeblich Unsichtbaren, Traum-Sammler und luzid im Dunkeln tappende Kommissare, aber auch ver-rückte Söhne auf (metaphysischer) Vatersuche und zahllose Väter im Geiste - von Melville über Dante bis zu Tarkowski und Beuys, um nur einige wenige zu nennen - bevölkern Gerhard Roths Literatur. Vom »Wahn, die gesamte Welt bis in ihre Einzelteile zu beziffern, um sie vielleicht nach der Apokalypse anhand exakter Pläne wieder zusammenzubauen«, berichtet er in einem seiner Essays und verliert sich mit sichtlichem Vergnügen in ausschweifenden Aufzählungen von Sammlungsobjekten aus den Wunderkammern der Wirklichkeit.Der 1942 geborene Gerhard Roth gehörte jener Generation von Autorinnen und Autoren an, für die das eigene Leben mit einer Art Weltuntergang einsetzte. Im Bombenhagel der alliierten Befreier waren nicht nur Häuser und Menschen, sondern auch und vor allem vermeintliche Sicherheiten verschwunden. Schreibend baute er seine Archen, in denen er den Opfern der Geschichte, den Außenseitern, den bedrohten Arten (Menschen, Tieren, Pflanzen) und den dem Vergessen anheimfallenden Dingen (Alltags- und Kunstgegenständen, Büchern) - und nicht zuletzt sich selbst - Schutzräume errichtete. Nicht um nach der Katastrophe die archivierte Welt identisch wieder zusammenzusetzen - Roth hätte sie vermutlich ganz anders gebaut: Die Archen selbst, die er konstruierte und mit seinen Materialien belud, wurden vielmehr zu seiner eigentlichen Welt, einer zweiten Wirklichkeit in der Fiktion, in der die Dinge ästhetisch aufgehoben, gerettet sind.Roth ist knapp vor seinem 80. Geburtstag gestorben, seine letzten beiden Romane, die noch einmal die Summe seiner vorherigen Werke ziehen (insgesamt 46 Bücher, darunter die beiden großen Erzähl-Zyklen Die Archive des Schweigens und Orkus), sind mittlerweile erschienen: Roths postapokalyptische Arche Noah Die Imker (2022 posthum veröffentlicht) und seine Fragment gebliebene Jenseitsreise, deren Originalfassung in vier Schreibheften am Franz-Nabl-Institut archiviert ist und die im Frühjahr 2024 aus dem Nachlass publiziert wurde. Gemeinsam hätten sie die ersten beiden Teile einer geplanten Jenseits-Trilogie bilden sollen, die mit einem »Tagebuch« als letztem Band wieder ins Diesseits zurückführen sollte.Der Zeitpunkt scheint geeignet, um mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen - von den Literatur-, Bibliotheks-, Archiv- und Kulturwissenschaften über das Verlagswesen und die Literaturkritik bis zur kunstwissenschaftlichen Kuratorentätigkeit - eine erste posthume Verortung des nun abgeschlossenen Gesamtwerks vorzunehmen und dabei, ergänzend zu den bekannten Fragestellungen aus der Roth-Forschung, auch neuere Ansätze (wie etwa den Posthumanismus) zu berücksichtigen.Mit Beiträgen von: Stefan Alker-Windbichler, Daniela Bartens, Hans-Bernd Bunte, Silvana Cimenti, Thomas Combrink, Anna Fercher, Renate Giacomuzzi, Sven Hanuschek, Wernfried Hofmeister, Günther Holler-Schuster, Jürgen Hosemann, Kristina Pfoser, Monika Schmitz-Emans und Nicole Streitler-Kastberger 240 pp. Deutsch.
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Aggiungi al carrelloCondizione: Gut. Auflage: 1. 293 Seiten Buch aus der Sammlung Dr. Dieter Bartetzko, geringer Rauchgeruch, kleinere Gebrauchsspuren, Ecken und Kanten leicht berieben, innen sauber und ordentlich Q90 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 855 24,2 x 16,6 x 2,0 cm, Taschenbuch.
Da: Büchersammelservice Steinecke, Eisenach, EA, Germania
Prima edizione
EUR 18,87
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Aggiungi al carrellokartoniert. Condizione: Gut. EA. 273 S. Mit Schutzumschlag. Nur geringe Gebrauchsspuren. Sehr gut erhalten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 800.
Lingua: Tedesco
Editore: Sonderzahl Verlagsges. Jun 2025, 2025
ISBN 10: 3854496826 ISBN 13: 9783854496823
Da: Wegmann1855, Zwiesel, Germania
EUR 28,00
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Neuware -Expeditionsreisende in nachtländische Jenseitsreiche, besessene Archivare des vorgeblich Unsichtbaren, Traum-Sammler und luzid im Dunkeln tappende Kommissare, aber auch ver-rückte Söhne auf (metaphysischer) Vatersuche und zahllose Väter im Geiste - von Melville über Dante bis zu Tarkowski und Beuys, um nur einige wenige zu nennen - bevölkern Gerhard Roths Literatur. Vom »Wahn, die gesamte Welt bis in ihre Einzelteile zu beziffern, um sie vielleicht nach der Apokalypse anhand exakter Pläne wieder zusammenzubauen«, berichtet er in einem seiner Essays und verliert sich mit sichtlichem Vergnügen in ausschweifenden Aufzählungen von Sammlungsobjekten aus den Wunderkammern der Wirklichkeit.Der 1942 geborene Gerhard Roth gehörte jener Generation von Autorinnen und Autoren an, für die das eigene Leben mit einer Art Weltuntergang einsetzte. Im Bombenhagel der alliierten Befreier waren nicht nur Häuser und Menschen, sondern auch und vor allem vermeintliche Sicherheiten verschwunden. Schreibend baute er seine Archen, in denen er den Opfern der Geschichte, den Außenseitern, den bedrohten Arten (Menschen, Tieren, Pflanzen) und den dem Vergessen anheimfallenden Dingen (Alltags- und Kunstgegenständen, Büchern) - und nicht zuletzt sich selbst - Schutzräume errichtete. Nicht um nach der Katastrophe die archivierte Welt identisch wieder zusammenzusetzen - Roth hätte sie vermutlich ganz anders gebaut: Die Archen selbst, die er konstruierte und mit seinen Materialien belud, wurden vielmehr zu seiner eigentlichen Welt, einer zweiten Wirklichkeit in der Fiktion, in der die Dinge ästhetisch aufgehoben, gerettet sind.Roth ist knapp vor seinem 80. Geburtstag gestorben, seine letzten beiden Romane, die noch einmal die Summe seiner vorherigen Werke ziehen (insgesamt 46 Bücher, darunter die beiden großen Erzähl-Zyklen Die Archive des Schweigens und Orkus), sind mittlerweile erschienen: Roths postapokalyptische Arche Noah Die Imker (2022 posthum veröffentlicht) und seine Fragment gebliebene Jenseitsreise, deren Originalfassung in vier Schreibheften am Franz-Nabl-Institut archiviert ist und die im Frühjahr 2024 aus dem Nachlass publiziert wurde. Gemeinsam hätten sie die ersten beiden Teile einer geplanten Jenseits-Trilogie bilden sollen, die mit einem »Tagebuch« als letztem Band wieder ins Diesseits zurückführen sollte.Der Zeitpunkt scheint geeignet, um mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen - von den Literatur-, Bibliotheks-, Archiv- und Kulturwissenschaften über das Verlagswesen und die Literaturkritik bis zur kunstwissenschaftlichen Kuratorentätigkeit - eine erste posthume Verortung des nun abgeschlossenen Gesamtwerks vorzunehmen und dabei, ergänzend zu den bekannten Fragestellungen aus der Roth-Forschung, auch neuere Ansätze (wie etwa den Posthumanismus) zu berücksichtigen.Mit Beiträgen von: Stefan Alker-Windbichler, Daniela Bartens, Hans-Bernd Bunte, Silvana Cimenti, Thomas Combrink, Anna Fercher, Renate Giacomuzzi, Sven Hanuschek, Wernfried Hofmeister, Günther Holler-Schuster, Jürgen Hosemann, Kristina Pfoser, Monika Schmitz-Emans und Nicole Streitler-Kastberger.
EUR 7,00
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Aggiungi al carrelloPappband, OU, 0. 302 S., Pappband, OU, original eingeschweißt, 0,700 kg.
Da: Antiquariat Deinbacher, Murstetten, Austria
Prima edizione
EUR 19,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloGr.-8°, Softcover/Paperback. 1.Auflage,. 293 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Einband etwas berieben, ansonst guter und sauberer Zustand 9783211006481 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 910.
EUR 15,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloIllustr. Klappenbroschur. Condizione: Guter Zustand. Condizione sovraccoperta: Kein Schutzumschlag. 293 Seiten mit vielen Abbildungen; Buch mit leichten Gebrauchsspuren, eine Ecke leicht bestoßen, unterer Schnitt mit einem Filzstiftstrich - sonst gutes Exemplar; 1,1 kg Versandgewicht - 4,50 Euro Versandkosten für Deutschland;
Lingua: Tedesco
Editore: Wien , New York : Springer, 2003
ISBN 10: 3211006486 ISBN 13: 9783211006481
Da: Antiquarische Fundgrube e.U., Wien, Austria
EUR 14,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloSoftcover/Paperback. 293 S. gutes Exemplar // Roth, Gerhard: Orkus , Aufsatzsammlung, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft L043 9783211006481 *.* Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 950.
Lingua: Tedesco
Editore: (Wien - New York), Springer, (2003)., 2003
Da: Antiquariat Johannes Hauschild, Gütersloh, NRW, Germania
EUR 75,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrello1. Auf. 293 S., 1 Bl., mit zahlreichen meist farbigen Abbildungen. Englische Broschur. Beste Erhaltung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Lingua: Tedesco
Editore: Sonderzahl Verlagsges. Jun 2025, 2025
ISBN 10: 3854496826 ISBN 13: 9783854496823
Da: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Germania
EUR 28,00
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Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Neuware -Expeditionsreisende in nachtländische Jenseitsreiche, besessene Archivare des vorgeblich Unsichtbaren, Traum-Sammler und luzid im Dunkeln tappende Kommissare, aber auch ver-rückte Söhne auf (metaphysischer) Vatersuche und zahllose Väter im Geiste - von Melville über Dante bis zu Tarkowski und Beuys, um nur einige wenige zu nennen - bevölkern Gerhard Roths Literatur. Vom »Wahn, die gesamte Welt bis in ihre Einzelteile zu beziffern, um sie vielleicht nach der Apokalypse anhand exakter Pläne wieder zusammenzubauen«, berichtet er in einem seiner Essays und verliert sich mit sichtlichem Vergnügen in ausschweifenden Aufzählungen von Sammlungsobjekten aus den Wunderkammern der Wirklichkeit.Der 1942 geborene Gerhard Roth gehörte jener Generation von Autorinnen und Autoren an, für die das eigene Leben mit einer Art Weltuntergang einsetzte. Im Bombenhagel der alliierten Befreier waren nicht nur Häuser und Menschen, sondern auch und vor allem vermeintliche Sicherheiten verschwunden. Schreibend baute er seine Archen, in denen er den Opfern der Geschichte, den Außenseitern, den bedrohten Arten (Menschen, Tieren, Pflanzen) und den dem Vergessen anheimfallenden Dingen (Alltags- und Kunstgegenständen, Büchern) - und nicht zuletzt sich selbst - Schutzräume errichtete. Nicht um nach der Katastrophe die archivierte Welt identisch wieder zusammenzusetzen - Roth hätte sie vermutlich ganz anders gebaut: Die Archen selbst, die er konstruierte und mit seinen Materialien belud, wurden vielmehr zu seiner eigentlichen Welt, einer zweiten Wirklichkeit in der Fiktion, in der die Dinge ästhetisch aufgehoben, gerettet sind.Roth ist knapp vor seinem 80. Geburtstag gestorben, seine letzten beiden Romane, die noch einmal die Summe seiner vorherigen Werke ziehen (insgesamt 46 Bücher, darunter die beiden großen Erzähl-Zyklen Die Archive des Schweigens und Orkus), sind mittlerweile erschienen: Roths postapokalyptische Arche Noah Die Imker (2022 posthum veröffentlicht) und seine Fragment gebliebene Jenseitsreise, deren Originalfassung in vier Schreibheften am Franz-Nabl-Institut archiviert ist und die im Frühjahr 2024 aus dem Nachlass publiziert wurde. Gemeinsam hätten sie die ersten beiden Teile einer geplanten Jenseits-Trilogie bilden sollen, die mit einem »Tagebuch« als letztem Band wieder ins Diesseits zurückführen sollte.Der Zeitpunkt scheint geeignet, um mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen - von den Literatur-, Bibliotheks-, Archiv- und Kulturwissenschaften über das Verlagswesen und die Literaturkritik bis zur kunstwissenschaftlichen Kuratorentätigkeit - eine erste posthume Verortung des nun abgeschlossenen Gesamtwerks vorzunehmen und dabei, ergänzend zu den bekannten Fragestellungen aus der Roth-Forschung, auch neuere Ansätze (wie etwa den Posthumanismus) zu berücksichtigen.Mit Beiträgen von: Stefan Alker-Windbichler, Daniela Bartens, Hans-Bernd Bunte, Silvana Cimenti, Thomas Combrink, Anna Fercher, Renate Giacomuzzi, Sven Hanuschek, Wernfried Hofmeister, Günther Holler-Schuster, Jürgen Hosemann, Kristina Pfoser, Monika Schmitz-Emans und Nicole Streitler-KastbergerSonderzahl Verlagsges., Große Neugasse 35/15, 1040 Wien 240 pp. Deutsch.
Lingua: Tedesco
Editore: Sonderzahl Verlagsges. Jun 2025, 2025
ISBN 10: 3854496826 ISBN 13: 9783854496823
Da: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germania
EUR 28,00
Quantità: 2 disponibili
Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Neuware - Expeditionsreisende in nachtländische Jenseitsreiche, besessene Archivare des vorgeblich Unsichtbaren, Traum-Sammler und luzid im Dunkeln tappende Kommissare, aber auch ver-rückte Söhne auf (metaphysischer) Vatersuche und zahllose Väter im Geiste - von Melville über Dante bis zu Tarkowski und Beuys, um nur einige wenige zu nennen - bevölkern Gerhard Roths Literatur. Vom »Wahn, die gesamte Welt bis in ihre Einzelteile zu beziffern, um sie vielleicht nach der Apokalypse anhand exakter Pläne wieder zusammenzubauen«, berichtet er in einem seiner Essays und verliert sich mit sichtlichem Vergnügen in ausschweifenden Aufzählungen von Sammlungsobjekten aus den Wunderkammern der Wirklichkeit.Der 1942 geborene Gerhard Roth gehörte jener Generation von Autorinnen und Autoren an, für die das eigene Leben mit einer Art Weltuntergang einsetzte. Im Bombenhagel der alliierten Befreier waren nicht nur Häuser und Menschen, sondern auch und vor allem vermeintliche Sicherheiten verschwunden. Schreibend baute er seine Archen, in denen er den Opfern der Geschichte, den Außenseitern, den bedrohten Arten (Menschen, Tieren, Pflanzen) und den dem Vergessen anheimfallenden Dingen (Alltags- und Kunstgegenständen, Büchern) - und nicht zuletzt sich selbst - Schutzräume errichtete. Nicht um nach der Katastrophe die archivierte Welt identisch wieder zusammenzusetzen - Roth hätte sie vermutlich ganz anders gebaut: Die Archen selbst, die er konstruierte und mit seinen Materialien belud, wurden vielmehr zu seiner eigentlichen Welt, einer zweiten Wirklichkeit in der Fiktion, in der die Dinge ästhetisch aufgehoben, gerettet sind.Roth ist knapp vor seinem 80. Geburtstag gestorben, seine letzten beiden Romane, die noch einmal die Summe seiner vorherigen Werke ziehen (insgesamt 46 Bücher, darunter die beiden großen Erzähl-Zyklen Die Archive des Schweigens und Orkus), sind mittlerweile erschienen: Roths postapokalyptische Arche Noah Die Imker (2022 posthum veröffentlicht) und seine Fragment gebliebene Jenseitsreise, deren Originalfassung in vier Schreibheften am Franz-Nabl-Institut archiviert ist und die im Frühjahr 2024 aus dem Nachlass publiziert wurde. Gemeinsam hätten sie die ersten beiden Teile einer geplanten Jenseits-Trilogie bilden sollen, die mit einem »Tagebuch« als letztem Band wieder ins Diesseits zurückführen sollte.Der Zeitpunkt scheint geeignet, um mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen - von den Literatur-, Bibliotheks-, Archiv- und Kulturwissenschaften über das Verlagswesen und die Literaturkritik bis zur kunstwissenschaftlichen Kuratorentätigkeit - eine erste posthume Verortung des nun abgeschlossenen Gesamtwerks vorzunehmen und dabei, ergänzend zu den bekannten Fragestellungen aus der Roth-Forschung, auch neuere Ansätze (wie etwa den Posthumanismus) zu berücksichtigen.Mit Beiträgen von: Stefan Alker-Windbichler, Daniela Bartens, Hans-Bernd Bunte, Silvana Cimenti, Thomas Combrink, Anna Fercher, Renate Giacomuzzi, Sven Hanuschek, Wernfried Hofmeister, Günther Holler-Schuster, Jürgen Hosemann, Kristina Pfoser, Monika Schmitz-Emans und Nicole Streitler-Kastberger.
Editore: Wien, Brandstätter (2007)., 2007
Da: Antiquariat Löcker, Wien, Austria
EUR 70,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloMit Textbeiträgen von Daniela Bartens, Martin Behr, Frido Hütter, Gerhard Roth, Wendelin Schmidt-Dengler, Uwe Schütte, W. G. Sebald und Helena Wallner. 4°, 304 S., 740 meist farbige Abb., OPpbd. m. Foto-OU., sehr gutes Expl. ISBN 9783850330268.
EUR 28,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Gerhard Roth | Archen des Schreibens | Daniela Bartens (u. a.) | Taschenbuch | Deutsch | 2025 | Sonderzahl Verlagsges. | EAN 9783854496823 | Verantwortliche Person für die EU: Sonderzahl Verlag, Große Neugasse 35/15, 1040 WIEN, ÖSTERREICH, verlag[at]sonderzahl[dot]at | Anbieter: preigu.
EUR 50,00
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrelloGebunden. Condizione: New. Wenn der Schriftsteller Gerhard Roth zur Kamera greift, wird sie zur Lupe, die beim Beobachten und Aufspueren hilft. Das anfaengliche Hilfsmittel - eine andere Form, Notizen zu verfassen - hat bald den Blick veraendert. Mit Bildern lassen sich nicht nur Eindrue.
Lingua: Tedesco
Editore: Sonderzahl Verlagsges. Jun 2025, 2025
ISBN 10: 3854496826 ISBN 13: 9783854496823
Da: Books-by-Floh, Paderborn, Germania
EUR 28,00
Quantità: 2 disponibili
Aggiungi al carrelloTaschenbuch. Condizione: Neu. Neuware -Expeditionsreisende in nachtländische Jenseitsreiche, besessene Archivare des vorgeblich Unsichtbaren, Traum-Sammler und luzid im Dunkeln tappende Kommissare, aber auch ver-rückte Söhne auf (metaphysischer) Vatersuche und zahllose Väter im Geiste - von Melville über Dante bis zu Tarkowski und Beuys, um nur einige wenige zu nennen - bevölkern Gerhard Roths Literatur. Vom'Wahn, die gesamte Welt bis in ihre Einzelteile zu beziffern, um sie vielleicht nach der Apokalypse anhand exakter Pläne wieder zusammenzubauen'berichtet er in einem seiner Essays und verliert sich mit sichtlichem Vergnügen in ausschweifenden Aufzählungen von Sammlungsobjekten aus den Wunderkammern der Wirklichkeit.Der 1942 geborene Gerhard Roth gehörte jener Generation von Autorinnen und Autoren an, für die das eigene Leben mit einer Art Weltuntergang einsetzte. Im Bombenhagel der alliierten Befreier waren nicht nur Häuser und Menschen, sondern auch und vor allem vermeintliche Sicherheiten verschwunden. Schreibend baute er seine Archen, in denen er den Opfern der Geschichte, den Außenseitern, den bedrohten Arten (Menschen, Tieren, Pflanzen) und den dem Vergessen anheimfallenden Dingen (Alltags- und Kunstgegenständen, Büchern) - und nicht zuletzt sich selbst - Schutzräume errichtete. Nicht um nach der Katastrophe die archivierte Welt identisch wieder zusammenzusetzen - Roth hätte sie vermutlich ganz anders gebaut: Die Archen selbst, die er konstruierte und mit seinen Materialien belud, wurden vielmehr zu seiner eigentlichen Welt, einer zweiten Wirklichkeit in der Fiktion, in der die Dinge ästhetisch aufgehoben, gerettet sind.Roth ist knapp vor seinem 80. Geburtstag gestorben, seine letzten beiden Romane, die noch einmal die Summe seiner vorherigen Werke ziehen (insgesamt 46 Bücher, darunter die beiden großen Erzähl-ZyklenDie Archive des SchweigensundOrkus), sind mittlerweile erschienen: Roths postapokalyptische Arche NoahDie Imker(2022 posthum veröffentlicht) und seine Fragment gebliebeneJenseitsreisederen Originalfassung in vier Schreibheften am Franz-Nabl-Institut archiviert ist und die im Frühjahr 2024 aus dem Nachlass publiziert wurde. Gemeinsam hätten sie die ersten beiden Teile einer geplanten Jenseits-Trilogie bilden sollen, die mit einem 'Tagebuch' als letztem Band wieder ins Diesseits zurückführen sollte.Der Zeitpunkt scheint geeignet, um mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen - von den Literatur-, Bibliotheks-, Archiv- und Kulturwissenschaften über das Verlagswesen und die Literaturkritik bis zur kunstwissenschaftlichen Kuratorentätigkeit - eine erste posthume Verortung des nun abgeschlossenen Gesamtwerks vorzunehmen und dabei, ergänzend zu den bekannten Fragestellungen aus der Roth-Forschung, auch neuere Ansätze (wie etwa den Posthumanismus) zu berücksichtigen.Mit Beiträgen von: Stefan Alker-Windbichler, Daniela Bartens, Hans-Bernd Bunte, Silvana Cimenti, Thomas Combrink, Anna Fercher, Renate Giacomuzzi, Sven Hanuschek, Wernfried Hofmeister, Günther Holler-Schuster, Jürgen Hosemann, Kristina Pfoser, Monika Schmitz-Emans und Nicole Streitler-Kastberger 240 pp. Deutsch.
Lingua: Tedesco
Editore: Graz, Droschl, 1997
Da: antiquariat peter petrej - Bibliopolium AG, Zürich, ZH, Svizzera
EUR 85,54
Quantità: 1 disponibili
Aggiungi al carrello8°, 347 S., Brosch., Enband etw. unfrisch, sonst tadellos. EA. (= Dossier Extra). 1100 gr. Schlagworte: Literaturgeschichte.