Josef neckermann (27 risultati)

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Taschenbuch. Condizione: Gut. 400 Seiten Das gebrauchte Taschenbuch ist sehr gut erhalten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 280.

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Condizione: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present.

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Condizione: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present.

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Taschenbuch. Condizione: Befriedigend. Ullstein - 1. Auf. 1992 : Josef Neckermann - tb EC-SCY4-PLCL Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500.

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Frankfurt, Ullstein 1990. 400 Seiten m. Abbildungen. Orig. Hardcover, Schutzumschl., 8°. Sehr gut erhalten.

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Condizione: Wie neu. 2., Aufl. 272 S. Alle Bücher & Medienartikel von Book Broker sind stets in gutem & sehr gutem gebrauchsfähigen Zustand. Die Ausgabe des gelieferten Exemplars kann um bis zu 10 Jahre vom angegebenen Veröffentlichungsjahr abweichen und es kann sich um eine abweichende Auflage handeln. Unser Produktfoto entspricht dem hier angebotenen Artikel, dieser weist folgende Merkmale auf: Helle/saubere Seiten in fester Bindung. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 580 Gebundene Ausgabe, Maße: 0 cm x 0 cm x 0 cm.…

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FN-Verlag, Warendorf, 1992. 270 Seiten mit zahlr. Abbildungen, Pappband mit Schutzumschlag--- - gutes Exemplar - 578 Gramm.
JOSEF NECKERMANN (1912-92) deutscher Versandhausunternehmer und Dressurreiter (Weltmeister & Olympiagold), Gründer Deutsche Sporthilfe
JOSEF NECKERMANN (1912-92) deutscher Versandhausunternehmer und Dressurreiter (Weltmeister & Olympiagold), Gründer Deutsche Sporthilfe
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Da: Celler Versandantiquariat, Eicklingen, GermaniaCeller Versandantiquariat
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FN Verlag, Warendorf, 1993. 272 S. mit zahlr. Abbildungen, Pappband mit Schutzumschlag--- - gutes Exemplar - 581 Gramm.

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Da: Steamhead Records & Books, Rodgau-Nieder-Roden, GermaniaSteamhead Records & Books
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22 cm, 400 Seiten, einige Schwarzweißfotos auf Tafeln, magentafarbener Pappband, blindgeprägtes Verlagssignet auf vorderem Buchdeckel, Original-Schutzumschlag. leichte Gebrauchsspuren, gut erhalten. Sprache: Deutsch.

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Da: Steamhead Records & Books, Rodgau-Nieder-Roden, GermaniaSteamhead Records & Books
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24 cm. 270 Seiten, mit vielen Abbildungen in sw und Farbe, roter Pappband, Original-Schutzumschlag. wenig gebraucht, schön erhalten. zweispaltiger Druck Sprache: Deutsch.
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Aggiungi al carrelloKarte. Condizione: Gut. Kleine Blankokarte mit aufmontiertem Zeitugnsfoto und Briefabsenderfragment von der Hand von Josef Neckermann als Autograph aufmoniert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Carl Peter Neckermann (* 5. Juni 1912 in Würzburg; ? 13. Januar 1992 in Dreieich) war ein deutscher Versandkaufmann (Neckermann Versand) und erfolgreicher Dressurreiter. Die Wurzeln der Familie lassen sich bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen: 1508 waren die ?Männer vom Neckar? in der Zunftordnung als Flößer eingetragen. Über das Gollachtal siedelte sich die Familie in der Nähe von Würzburg an. Josef Neckermanns Großvater Peter Neckermann (1842-1902) stammte aus Hemmersheim in Mittelfranken und war Metzgermeister. Später wurde er Reichstags-Abgeordneter für die Zentrumspartei. Leben Sein Vater Josef Carl Neckermann (* 1868; ? 20. Dezember 1928) wollte das Metzgergeschäft nicht fortführen und ließ sich sein Erbe vorzeitig auszahlen. Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unternehmens, das. …
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Aggiungi al carrelloBlatt. Condizione: Gut. A5 Albumblatt mit aufmontierter Postkarte von Josef Neckermann bildseitig mit blauem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Carl Peter Neckermann (* 5. Juni 1912 in Würzburg; ? 13. Januar 1992 in Dreieich) war ein deutscher Versandkaufmann (Neckermann Versand) und erfolgreicher Dressurreiter. Die Wurzeln der Familie lassen sich bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen: 1508 waren die ?Männer vom Neckar? in der Zunftordnung als Flößer eingetragen. Über das Gollachtal siedelte sich die Familie in der Nähe von Würzburg an. Josef Neckermanns Großvater Peter Neckermann (1842-1902) stammte aus Hemmersheim in Mittelfranken und war Metzgermeister. Später wurde er Reichstags-Abgeordneter für die Zentrumspartei. Leben Sein Vater Josef Carl Neckermann (* 1868; ? 20. Dezember 1928) wollte das Metzgergeschäft nicht fortführen und ließ sich sein Erbe vorzeitig auszahlen. Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unternehmens, das Neckermann zwanzig Jahre zuvor übe.…
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- Manoscritto/carta da collezione
Da: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, GermaniaWimbauer Buchversand
Contatta il venditoreVenditore con 5 stelleCondizione: Usato - Molto buono
EUR 20,00
EUR 15,00 spedizioneSpedito da Germania a U.S.A.Quantità: 1 disponibile
Aggiungi al carrelloAlbumblatt. Condizione: Gut. Buntes Trägermaterial mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Josef Neckermann bildseitig mit blauem Stift signiert, umseitig Spuren der Albummontage /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Carl Peter Neckermann (* 5. Juni 1912 in Würzburg; ? 13. Januar 1992 in Dreieich) war ein deutscher Versandkaufmann (Neckermann Versand) und erfolgreicher Dressurreiter. Die Wurzeln der Familie lassen sich bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen: 1508 waren die ?Männer vom Neckar? in der Zunftordnung als Flößer eingetragen. Über das Gollachtal siedelte sich die Familie in der Nähe von Würzburg an. Josef Neckermanns Großvater Peter Neckermann (1842-1902) stammte aus Hemmersheim in Mittelfranken und war Metzgermeister. Später wurde er Reichstags-Abgeordneter für die Zentrumspartei. Leben Sein Vater Josef Carl Neckermann (* 1868; ? 20. Dezember 1928) wollte das Metzgergeschäft nicht fortführen und ließ sich sein Erbe vorzeitig auszahlen. Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unterne.…
Altre immaginiLingua: Tedesco
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- Manoscritto/carta da collezione
Da: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, GermaniaWimbauer Buchversand
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EUR 20,00
EUR 15,00 spedizioneSpedito da Germania a U.S.A.Quantità: 1 disponibile
Aggiungi al carrelloAlbumblatt. Condizione: Gut. Albumblatt mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Josef Neckermann bildseitig mit blauem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Carl Peter Neckermann (* 5. Juni 1912 in Würzburg; ? 13. Januar 1992 in Dreieich) war ein deutscher Versandkaufmann (Neckermann Versand) und erfolgreicher Dressurreiter. Die Wurzeln der Familie lassen sich bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen: 1508 waren die ?Männer vom Neckar? in der Zunftordnung als Flößer eingetragen. Über das Gollachtal siedelte sich die Familie in der Nähe von Würzburg an. Josef Neckermanns Großvater Peter Neckermann (1842-1902) stammte aus Hemmersheim in Mittelfranken und war Metzgermeister. Später wurde er Reichstags-Abgeordneter für die Zentrumspartei. Leben Sein Vater Josef Carl Neckermann (* 1868; ? 20. Dezember 1928) wollte das Metzgergeschäft nicht fortführen und ließ sich sein Erbe vorzeitig auszahlen. Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unternehmens, das Neckermann zwanzig Jahre zuvor übe.…
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EUR 15,00 spedizioneSpedito da Germania a U.S.A.Quantità: 1 disponibile
Aggiungi al carrelloAlbumblatt. Condizione: Gut. A5 Albumblatt mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Josef Neckermann bildseitig mit blauem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Carl Peter Neckermann (* 5. Juni 1912 in Würzburg; ? 13. Januar 1992 in Dreieich) war ein deutscher Versandkaufmann (Neckermann Versand) und erfolgreicher Dressurreiter. Die Wurzeln der Familie lassen sich bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen: 1508 waren die ?Männer vom Neckar? in der Zunftordnung als Flößer eingetragen. Über das Gollachtal siedelte sich die Familie in der Nähe von Würzburg an. Josef Neckermanns Großvater Peter Neckermann (1842-1902) stammte aus Hemmersheim in Mittelfranken und war Metzgermeister. Später wurde er Reichstags-Abgeordneter für die Zentrumspartei. Leben Sein Vater Josef Carl Neckermann (* 1868; ? 20. Dezember 1928) wollte das Metzgergeschäft nicht fortführen und ließ sich sein Erbe vorzeitig auszahlen. Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unternehmens, das Neckermann zwanzig Jahre zuvor.…
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Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unternehmens, das Neckermann zwanzig Jahre.…
JOSEF NECKERMANN (1912-92) deutscher Versandhausunternehmer und Dressurreiter (Weltmeister & Olympiagold), Gründer Deutsche Sporthilfe
JOSEF NECKERMANN (1912-92) deutscher Versandhausunternehmer und Dressurreiter (Weltmeister & Olympiagold), Gründer Deutsche Sporthilfe
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Da: Herbst-Auktionen, Detmold, GermaniaHerbst-Auktionen
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EUR 8,50 spedizioneSpedito da Germania a U.S.A.Quantità: 1 disponibile
Aggiungi al carrelloBrief (1 S. 4°) mit Ort, Datum, Unterschrift signiert 19.3.1982 - an Fotograf HANNS HUBMANN (1910-96, deutscher Fotograf und Fotojournalist. Hubmann fotografierte überwiegend Ereignisse der Politik und des Sports. Vom Dritten Reich bis in die späten Jahre der alten Bundesrepublik hat er die Mächtigen mit der Kamera begleitet ? von Adolf Hitler bis zu Helmut Kohl) , mit vielen privaten Nachrichten und Erinnerung an die olymp.Spiele in Rom ! (dito zum gleichen Preis : Leinen-Briefkarte mit geprägtem Namen am Kopf mit Datum, eigenhändiger Unterschrift signiert 19.XII.1983 - an WALTHER TRÖGER (1929-2020), Professor h.c., deutscher Sportfunktionär, w ährend der Olympischen Sommerspiele 1972 war er Bürgermeister im olympischen Dorf in München , von 1983-90 Sportdirektor des NOK Deutschlands, von 1992 bis 2002 Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland und ab 2003 Ehrenpräsident des NOK für Deutschland) "Lieber Herr Tröger, mit gleicher Post sende ich Ihnen SPORTHÖHEPUNKTE 83 zu, aus deren Erlös unsere Stiftung DM 50.000,- erhält. Ich verbinde damit meinen ganz persönlichen Dank für tätige SPORTHILFE sowie alle guten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, erfolgreiches 1984 für Sie und Ihre Familie, vor allem : gute Olympische Spiele.) (dito : Schöne Klappkarte mit eingeprägtem Wappen DEUTSCHE SPORTHILFE am Kopf mit Ort, Datum, eigenhändiger Unterschrift signiert Frankfurt/Main 4.II.1987 - an WALTHER TRÖGER (1929-2020), Professor h.c., deutscher Sportfunktionär, w ährend der Olympischen Sommerspiele 1972 war er Bürgermeister im olympischen Dorf in München , von 1983-90 Sportdirektor des NOK Deutschlands, von 1992 bis 2002 Präsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) für Deutschland und ab 2003 Ehrenpräsident des NOK für Deutschland), vom ganzen Vorstand der Stiftung Deutsche Sporthilfe signiert : Josef Neckermann, Günter Pelshenke und Gerd Klein. Euro 65,-).…

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Da: Butterfly Books GmbH & Co. KG, Herzebrock-Clarholz, GermaniaButterfly Books GmbH & Co. KG
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Hardcover mit Schutzumschlag. Condizione: Sehr gut. 400 Seiten Zustand: GUTER Zustand. HC1-453-2/8-00514073 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 723.
Altre immaginiIM SPIEGEL DER ZEIT Erlebtes Erfahrenes Erforsches
Neckermann Josef, Porter Jadranka, Cornwell John, Moss Cynthia -
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Da: Butterfly Books GmbH & Co. KG, Herzebrock-Clarholz, GermaniaButterfly Books GmbH & Co. KG
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Hardcover. Condizione: Sehr gut. 123 Seiten Eine Sammlung von Erlebnissen, Erfahrungen und Erforschungen aus der Perspektive mehrerer Autoren. Zustand: Einband mit geringfügigen Gebrauchsspuren, insgesamt SEHR GUTER Zustand! HC1-356-2/8-00408001 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 772.

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Da: Studibuch, Stuttgart, GermaniaStudibuch
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hardcover. Condizione: Gut. Seiten; 9783550064395.3 Gewicht in Gramm: 1.

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Da: Steamhead Records & Books, Rodgau-Nieder-Roden, GermaniaSteamhead Records & Books
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EUR 46,00 spedizioneSpedito da Germania a U.S.A.Quantità: 1 disponibile
22 cm, 400 Seiten, einige Schwarzweißfotos auf Tafeln, magentafarbener Pappband, blindgeprägte Verlagssignet auf vorderem Buchdeckel, Original-Schutzumschlag. Kopfschnitt leicht eingestaubt, sonst nur minimal gebraucht, Signatur des Verfassers auf Titelblatt, insgesamt sehr gut erhalten. Sprache: Deutsch. …

Lingua: Tedesco
Editore: FN-Verlag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung GmbH Warendorf, 1992
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Da: Versandantiquariat Dirk Buchholz, Stadtoldendorf, GermaniaVersandantiquariat Dirk Buchholz
Contatta il venditoreVenditore con 5 stelleCondizione: Usato
EUR 29,00
EUR 55,10 spedizioneSpedito da Germania a U.S.A.Quantità: 1 disponibile
Hardcover, 271 Seiten. Format: 23,6*16,3. Mit Schutzumschlag. Leichtere Gebrauchs- bzw. Lagerungsspuren. Guter, sauberer Zustand.

Schreiben zur Herbst-Preisliste 111 angesichts der neu eingetretenen Kriegssituation vom 30.09.1939. (Original-Schreiben an die Kundschaft mit Briefumschlag). Neckermann Grossversandhaus. Berlin N 65, Utrechter Straße 25-27.
Neckermann, Josef. - Neckermann Grossversandhaus Berlin (Herausgeber)
Editore: Berlin: Neckermann., 1939
Da: Antiquariat Schwarz & Grömling GbR, Berlin, GermaniaAntiquariat Schwarz & Grömling GbR
Contatta il venditoreVenditore con 4 stelleMembro dell’associazione: GIAQ
Condizione: Usato
EUR 52,00
EUR 20,50 spedizioneSpedito da Germania a U.S.A.Quantità: 1 disponibile
Aggiungi al carrello(ca. 29,3 x 20,7 cm). 1 Blatt mit Original-Briefumschlag. Original-Anschreiben, beidseitig bedruckt. Papier leicht gebräunt, sonst gut erhalten. Umschlag mit Adressierung und Post-Stempelung. Altersentsprechend guter Zustand. Original-Schreiben an die Kundschaft des damals jungen Versandhandels von Josef Neckermann, der in den 1930er Jahren durch Aufkauf arisierter jüdischer Unternehmen (insbesondere des Wäschefabrikanten Karl Amson Joel) in Berlin und Nürnberg sein Grossversandhaus Josef Neckermann - lange vor dem Neckermann-Versand nach 1945 - gründen konnte. Das Schreiben von Ende September 1939 reagiert auf die seit September eingetretene Kriegssituation und die damit verbundene Beschränkung des Alltagslebens. Der Versandhändler wies hier auf die geänderte Situation hin und auf die zunächst weiterhin gültige (bisherige) Preisliste Nummer 111. Auch von Bezugsscheinen ist im Schreiben häufig die Rede, zahlreiche niedrigpreisige Waren des allgemeinen Bedarfs sind extra hierfür ausgezeichnet. Trotz des begonnenen Zweiten Weltkriegs heißt es im Text des erhaltenen Anschreibens: "Auch unter den geänderten Verhältnissen kaufen meine Kunden bei mir wirklich preiswert und gut". Seltene Archivalie aus der deutschen Alltagsgeschichte zu Beginn des Zweiten Weltkriegs.…

3 Original-Briefumschläge des Versandhandels aus den Jahren 1939-1940. Neckermann Grossversandhaus. Berlin N 65, Utrechter Straße 25-27.
Neckermann, Josef. - Neckermann Grossversandhaus Berlin (Herausgeber)
Editore: Berlin: Neckermann., 1940
Da: Antiquariat Schwarz & Grömling GbR, Berlin, GermaniaAntiquariat Schwarz & Grömling GbR
Contatta il venditoreVenditore con 4 stelleMembro dell’associazione: GIAQ
Condizione: Usato
EUR 59,00
EUR 20,50 spedizioneSpedito da Germania a U.S.A.Quantità: 1 disponibile
Aggiungi al carrello(versch. Formate). 3 Umschläge mit Beilage. Original-Umschläge mit illustriertem Deckeltitel. Umschläge leicht fleckig und gerändert, teils rissig an den Kanten. Umschläge mit Adressierung und Post-Stempelung. Altersentsprechend guter Zustand. Original-Briefumschläge des damals jungen Versandhandels von Josef Neckermann, der in den 1930er Jahren durch Aufkauf arisierter jüdischer Unternehmen (insbesondere des Wäschefabrikanten Karl Amson Joel) in Berlin und Nürnberg sein Grossversandhaus Josef Neckermann - lange vor dem Neckermann-Versand nach 1945 - gründen konnte. Die Umschläge enthielten damals Kataloge und weitere Kundenkorrespondenz. Zwei Umschläge enthalten Illustrationen und zeigen die beiden Betriebsgebäude in Nürnberg (zuvor Fabrik des Juden Karl Joel) und das Büro- und Lagerhaus in der damaligen Utrechter Straße 25-27 in Berlin-Wedding. Diese Umschläge enthalten auch Adressierung und rote Stempel der Post (Deutsches Reich, 4/8, jeweils mit Adlerkopf und Hakenkreuz). Sie sind datiert auf den 03.06. 1939 und den 05.07.1940. Der dritte der enthaltenen Umschläge trägt rückseitig erweiterten Werbetext in damals gängiger Frakturschrift. Beiliegend ist eine originale Bestellkarte für die Waren des Josef Neckermann. Für den Erfolg des Neckermann-Versands in der späteren BRD war der hier noch aus Berlin betriebene Versandhandel der sichtlich erprobte Vorlauf. Seltene Archivalien aus der deutschen Wirtschafts- und Zeitgeschichte.…

Editore: ohne Ort und Jahr
- Manoscritto/carta da collezione
Da: Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, GermaniaKotte Autographs GmbH
Contatta il venditoreVenditore con 5 stelleCondizione: Usato
EUR 100,00
EUR 35,00 spedizioneSpedito da Germania a U.S.A.Quantità: 1 disponibile
Aggiungi al carrello100 : 150 mm. Brustbild mit Mariano bei den Olympischen Spielen in Mexiko.