Kluzis gustav (3 risultati)
Editore: Galere Gmurzynska, 1988
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Originalbroschur. Condizione: Wie neu. 366 Seiten durchgehend illustriert Sehr sauber erhalten. russischen Konstruktivisten Gustav Klucis tauchte in den letzten Jahren immer häufiger auf im Zusammenhang mit dem gewachsenen Interesse an den gesellschaftlichen wie ästhetischen Utopien am Beginn unseres Jahrhunderts. Als Schüler von Kasimir Malevitsch und Mitarbeiter von Antoine Pevsner zählte Gustav Klucis im Moskau der frühen zwanziger Jahre zu den Pionieren einer jungen, engagierten und innovativen Künstlergeneration. Zusammen mit El Lissitzky, Wladimir Tatlin und Alexander Rodtschenko kämpfte er für eine aus der Ideenwelt des Suprematismus entwickelte Kunst, die sich in der Überwindung eines überkommenen Akademismus ganz in den Dienst am Aufbau der noch jungen sowjetischen Gesellschaft stellte. 1895 in Lettland geboren, begann er 1913 ein vierjähriges Kunststudium in Riga und Petrograd. Während der Oktoberrevolution kam er nach Moskau, schloß sich Malewitsch an und übernahm 1924 die Farbkurse an den einflußreichen Höheren Künstlerischen Werkstätten. In diesen Jahren entstehen freie architektonische Konstruktionen, dynamische Raumkonstellationen und Visionen utopischer Stadtlandschaften. In Fotografie erkannte Klucis ein Medium, in gesellschaftliche Zusammenhänge einzugreifen, und wurde zu einem herausragenden Pionier der konstruktivistischen Fotomontage in der Sowjetunion. Seine Postkarten- und Plakatserie zur Moskauer Spartakiade 1928 leitete dann die Zeit der großen propagandistischen Entwürfe zum ersten Fünfjahresplan in den dreißiger Jahren ein. Mit Plakaten und Großprojekten avancierte er zum unermüdlichen Kämpfer für eine künstlerisch hochstehende, engagierte Fotomontage, einer Synthese von Kunst und Öffentlichkeit. In Vorträgen, Aufsätzen und Diskussionen sowie zahlreichen Buch-, Zeitschriften- und Plakatgestaltungen entsteht so eine aus der Praxis erwachsene Theorie der Fotomontagegestaltung. eine nonkonformistische Einstellung zur künstlerischen und politischen Avantgarde machte ihn zu einer Künstlerpersönlichkeit, die sich auch in gesellschaftlichen Krisenzeiten nicht für gegenläufige Interessen vereinnahmen ließ. Dieser Charaktereigenschaft und seiner formal reflektierten Kunst ist es zuzuschreiben, daß Klucis dem Regime in den dreißiger Jahren unbequem wurde, bis man ihn 1938 wegen seiner Abstammung als Lette verhaftete und in Sibirien internierte. Dort kam Gustav Klucis unter bis heute ungeklärten Umständen auf tragische Weise ums Leben. ISBN 3775703276 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.…
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